Chris Evans ist seit zwei Filmen das Gesicht von Steve Rogers, dem Captain America. Doch sobald er seinen Schild und Helm an die Wand gehängt hat, will er eine Auszeit vom Schauspielern nehmen.

Chris-Evans

Sehen wir Chris Evans bald nicht mehr im Captain America Kostüm und nur noch hinter der Kamera? (Quelle: wikipedia. Foto: Gage Skidmore. Bild bearbeitet)

In einem Interview mit dem britischen Magazin Glamour gab Evans zu verstehen, dass er daran interessiert sei in Zukunft mehr hinter der Kamera zu agieren. Er hat Interesse an der Regiearbeit gefunden, und hat dies in seinem Debutfilm „1:30 Train“ zum ersten Mal professionell ausgeübt.

„Mit der Schauspielerei bist du nur ein Teil in einem sehr großen Puzzle. Es ist, als ob du hilfst ein Geschenk zu kaufen, aber nicht weißt was es für ein Geschenk ist. Also gehst du ins Kino um den Film zu sehen. Manchmal ist es gut, doch manchmal auch tragisch. Als Regisseur bist du in jede noch so kleine Entscheidung involviert.“

Chris Evans sprach auch über sein anfängliches Zögern, Steve Rogers in den Marvel Filmen zu spielen: „Hätte ich es nicht getan, ich würde mich selbst treten. Es war eine beängstigende Aufgabe nach einer Reihe von Gründen, aber im Nachhinein was es die richtige Entscheidung… Er hat keine Dämonen. Er ist nicht Batman und hat mit inneren Konflikten zu kämpfen. Steve Rogers ist von Natur aus ein Mensch, der sich selbst an die letzte Stelle stellt und für die gerechte Sache kämpft. Er könnte mit Leichtigkeit in eine Welt der Langeweile verfallen… Der Segen und Fluch von Captain America ist, dass er keine tolle Fähigkeit besitzt. Er lebt nicht in einer anderen Welt, oder wird grün. Er hat keine Glocken oder Pfeifen, er feuert keine Raketen ab. Er schlägt und tritt.“ 

Chris Evans als Regisseur – Was haltet Ihr von seinen Zukunftsplänen? Sollte er lieber weiter vor der Kamera stehen, oder traut Ihr ihm auch den Job hinter der Kamera zu?