The Voice of Germany, Halbfinale, wer ist raus

The Voice of Germany: Kim, Ivy, Michael und Max sind weiter

Wieder und weiter wurde in Berlin „The Voice of Germany“ gesucht. Jede halbe Stunde verabschieden sich Deutschland und die Jury-Prominenz von ihren Talenten und neuen Favoriten. In dieser Show wurde performed, gesungen und gebattelt, und obwohl doch alle miteinander kuscheln und sich doch so lieb haben, kämpft Talent Ole aus Hamburg nun „mit harten Bandagen“ und Konkurrentin Ivy Quainoo überlegt, wie sie ihre Mitstreiter „aus dem Weg räumen kann“. Spätestens dem Duell, äh, Duett, von Michael Schulte und Jasmin Graf sah man an, dass hier das Gruppengeschmuse ein Ende hat. So blitzten aus den Augen bei Reas Team Michael Schulte und Jasmin Graf, bissige Blicke, die man sonst doch nur von Dieter Bohlens Konkurrenz DSDS kennt.

Sharron Levy, Jasmin Graf, Ole und Mic Donet sind raus.

Sharron Levy musste sich als erstes vom Einzug in das Finale verabschieden. Die Zuschauer gaben Teamkollegin Kim den klaren Vortritt, die mit ihrem tränenreichen Auftritt erstmal bei sich selbst für Gänsehaut sorgte. Patin Nena gab geschickt jedem 50% ihrer Stimme und enthielt sich somit der schwierigen Entscheidung.

Team Boss Hoss sagte Adieu zu Ole, der von der Jury wohl eines der vernichtensten Kommentare erhielt: „Man sieht, er hat Spaß auf der Bühne!“. Ivy Quainoo im Bondgirl-Verschnitt soll ihrem Konkurrenten zwar weit weg geflogen sein, dabei stand sie schon zu Boden doch recht wackelig.

Michael Schulte sang sich mit seiner Zurückhaltung unerwartet in die Herzen vieler. Am ehesten überrascht darüber mag Jasmin Graf gewesen sein, die vielleicht etwas zu ehrgeizig zeigen wollte, dass der Rausschmiss von ehemals Publikumsliebling Percival,gerechtfertigt war.

The Voice of Germany Halbfinale

The Voice of Germany: Entscheidung Team Xavier Naidoo

Zweite große Überraschung an diesem Abend war der Mannheimer Max Giesinger. Sympathisch, normal und überaus talentiert, gewann er das Battle. Mic Donet ist ein guter Sänger, keine Frage, aber vielleicht hat man mittlerweile genug von den Talenten, die erst in Castingshows zu sich selbst finden.

Was war sonst?

Während „Deutschlands beste Castingshow“ neue Weltstars sucht, glänzt Nena nur mit alten Kamellen und Sat1 betont die Qualität ihrer Sendung noch einmal durch Prominenz im Publikum, die dem Format offenbar auch total verfallen ist und ganz geschickt auch noch für sich selbst Werbung machen kann. Alles nicht nötig. Denn längst haben wir gelernt, dass dort nicht nur halbwegs talentierte Kasper stehen, sondern echte Musiker.