Emmy Awards 2014: Das sind die Gewinner

Gestern Nacht wurden die 66. Emmy Awards verliehen und die Gewinner der begehrten Auszeichnung der Television Academy stehen fest. Wer konnte eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen, wer ging leer aus? Hier die Zusammenfassung einer Nacht ohne größere Überraschungen.

66. Emmy Awards: Bei drei Emmys gibt es einen umsonst.

Die 66. Emmy Awards: Beim Erhalt von drei Emmys gibt es einen vierten umsonst.

Es ist eine Zeit, in der das Fernsehen dem Kino den Rang abläuft. Schauspieler kehren der Leinwand den Rücken und treten vermehrt in Serien auf. Die Zuschauerzahlen steigen, die Qualität nimmt ebenfalls rapide zu. Beste Zeiten also für die größten Fernsehpreise der Welt. Eigentlich könnte man langsam sogar erwarten, dass die Emmy Awards den Oscar-Verleihungen ebenso sehr Konkurrenz machen, wie das Fernsehen den Filmen. Diese Chance wurde letzte Nacht allerdings ein wenig verspielt – weder mit dem Moderator, noch mit überraschenden Preisvergaben konnten die Emmy Awards dieses Mal punkten. Statt Überraschungen zu feiern setzten die 66. Emmy Awards eher auf Altbewährtes und gaben die meisten Preise an die Gewinner aus den Vorjahren.

Auf den nächsten Seiten seht Ihr, wer die Trophäen mit nach Hause nehmen konnte.

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  • admin
  • 26. August 2014
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  • 07-10-2014
  • Reviews & Meinungen

Filmkritik: „Wish I Was Here“

Zehn Jahre nach "Garden State" bringt Zach Braff endlich seinen neuen Film "Wish I Was Here" ins Kino. IOFP verrät Euch, ob der "Scrubs"-Star an seinen Indie-Hit von damals anknüpfen kann. Der gescheiterte Schauspieler Zach Braff war von 2001 bis 2010 Dr. John Dorian in der Comedy-Serie "Scrubs". Bereits nach den ersten paar Staffeln der Show wurde Braff die Möglichkeit geboten seinen ersten eigenen Kinofilm zu drehen. "Garden State" beschreibt die Rückkehr des gescheiterten Schauspielers Andrew Largeman in seine Heimatstadt New Jersey. Dort lernt er während eines Arztbesuchs die junge Sam (Natalie Portman) kennen und verliebt sich in sie. Zach Braff schrieb das Drehbuch, führte Regie und spielte die Hauptrolle in dem Film. Dieser bekam gute Kritiken und konnte auf voller Linie überzeugen. Ein Highlight des Machwerks ist der zusammengestellte Soundtrack, der Bands wie Coldplay, The Shins, Simon & Garfunkel und Zero 7 beinhaltete und mit dem Grammy als beste Compilation des Jahres ausgezeichnet wurde. Vier Jahre nach dem Ende von "Scrubs" und zehn Jahre nach "Garden State" steht nun Zach Braffs zweiter Film "Wish I Was Here" an, bei dem er wieder am Drehbuch mitgeschrieben, die Regie und die Hauptrolle übernommen hat. Nach dem letzten Erfolg sind die Erwartungen an das neue Werk dementsprechend hoch. Zach Braff wollte an "Wish I Was Here" wieder weitestgehend selbstständig arbeiten und sich von so wenig Leuten wie möglich in das Projekt reinreden lassen. Das Drehbuch verfasste er dieses Mal mit seinem Bruder Adam. Er startete eine Crowdfunding-Aktion, um das Startkapital von zwei Millionen Dollar zu sammeln. Nach drei Tagen und Spenden von über 46.000 Leuten war das Geld bereits zusammen. Man weiß nicht welche Probleme Zach Braff mit seinem Beruf hat, allerdings steht auch bei "Wish I Was Here" ein gescheiterter Schauspieler, gespielt von Braff, im Zentrum des Films. Auf der Suche nach der Liebe ist er allerdings nicht mehr, denn die hat er in Form von Kate Hudson schon zuvor gefunden. Die Geschichte handelt von Aidan Bloom, der gemeinsam mit seiner Frau Sarah und ihren beiden Kindern Grace (Joey King) und Tucker (Pierce Gagnon) in Los Angeles lebt. Während Sarah mit einem nervigen Bürojob, bei dem sie auch noch von einem Kollegen belästigt wird, dafür sorgt, dass das Geld nach Hause kommt, jagt Aidan einem Rollen-Casting nach dem anderen verzweifelt hinterher. Ihre Kinder wollen sie nicht auf eine öffentliche Schule schicken. Da das Geld für eine private Schule allerdings nicht ausreicht, übernimmt die Kosten für eine Privatschule Aidans Vater Gabe (Mandy Patinkin). Die Bedingung des Strenggläubigen dafür ist allerdings, dass es eine jüdische Schule sein muss. Der Deal zwischen Vater und Sohn bricht zusammen, als bei Gabe erneut Krebs diagnostiziert wird und er all sein Geld in eine neue Heilmethode stecken muss. Aidan und Sarah sind gezwungen ihre Kinder von der Schule zu nehmen. Weil Aidan sowieso nicht arbeitet, beschließt Sarah, dass der Vater die Kinder zu Hause unterrichten soll. Aidan merkt bereits bei der ersten Mathestunde, dass er an seine Grenzen kommt. Er gestaltet den Unterricht daher auf unkonventionelle Art. Der Schein trügt Zach Braff hat für seinen Indie-Film einen tollen Cast zusammengestellt. Er und Kate Hudson geben ein schönes Paar ab. Die 15-jährige Joey King überzeugt als Teenager auf der Suche nach sich selbst. Mandy Patinkin spielt den sterbenden Großvater sehr emotional mitreißend, mit witzigen Augenblicken. Für Gastauftritte konnte Braff seine Freunde Donald Faison (Dr. Turk aus "Scrubs") und Jim Parsons (Sheldon aus "The Big Bang Theory"), der auch schon bei "Garden State" dabei war, überzeugen. Die beste Leistung des Films liefert jedoch Josh Gad ab, der Aidans Bruder Noah spielt. Gad findet sich normaler Weise in Gastauftritten bei Comedy-Serien, wie "New Girl", "Modern Family" und "Californication" wieder. In "Wish I Was Here" spielt er den freakigen Onkel, der mit seinem Vater gebrochen hat und eigentlich nur seine Nachbarin durch ein selbstgebasteltes Kostüm beeindrucken möchte. Diese Rolle spielt er in allen Belangen überzeugend und man kann sicher sein, dass man diesen Schauspieler in Zukunft öfter sieht. Wenn man die Trailer zum Film gesehen hat, sah man viele schöne Bilder zu grandioser Musik. Braff hat wieder einen klasse Soundtrack zusammengestellt, für den Acts wie Bon Iver und The Shins extra neue Songs aufgenommen haben, die im Film die Szenen optimal untermalen. Ebenso gibt es viele eindrucksvolle Bilder mit Sonnenuntergängen, die von verschiedensten Positionen aufgenommen wurden. Das Problem an Braffs Werk ist, dass die schönen Bilder und die gute Musik in der vollgepackten und langgezogenen Geschichte ein wenig untergehen. Der Film kommt nicht richtig in Gang und wenn man das Gefühl hat, dass es nun losgeht, ist es auch schon wieder vorbei. Die Gebrüder Braff haben viele Familienprobleme in diese Geschichte hineingelegt, die es alle zu erklären gilt und dem Film somit den richtigen Fluss nehmen. Bevor man schließlich die Charaktere richtig verstanden hat, war es das schon. So wurde in den Trailern eine Neugier geweckt, die im Film nicht richtig gestillt werden kann. Fazit "Garden State" ist der Film an dem sich Zach Braff messen lassen muss und als die ersten Bilder von "Wish I Was Here" veröffentlicht wurden, hatte man den Eindruck, dass der Filmemacher tatsächlich seinem Erstling noch einen drauf setzen kann. Die Geschichte des Films ist nicht schlecht, jedoch hakt sie an einigen Stellen so sehr, dass kein voller Filmgenuss entstehen kann. Es gibt viel gute Musik zu hören und viele schöne Bilder zu sehen, die sich allerdings leider im Film verlieren und so nur ein mittelmäßiger Eindruck am Ende übrig bleibt. Man kann dem sympathischen Zach Braff nur wünschen, dass er nicht sein gesamtes Pulver bei "Garden State" verschossen hat.

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  • 02-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Serientipp: „True Detective“

Zwei Ermittler auf den Spuren der menschlichen Abgründe: Die HBO-Serie "True Detective" entdeckt mit ihrer lethargischen Erzählweise die Langsamkeit neu und gipfelt in einem wahren Feuerwerk an Originalität.Warum die Serie schon jetzt zu den besten aller Zeiten zählt, erklärt Euch IOFP passend zum Verkaufsstart der ersten Staffel am 4. September. Touch Darkness and Darkness Touches you Back! Schon das Opening von "True Detective" ist eine Kunst für sich: Eine Minute und dreißig Sekunden dauert ein kunstvoll zelebrierter Vorspann, dessen Silhouetten und Figuren direkt aus David Lynchs "Twin Peaks" stammen könnten. Wie ein Sog saugen diese Credits das Publikum auf und die Bilder hüllen uns ein. In Sicherheit wiegen, wie es manch andere US-Crime-Formate zu Beginn ihrer Laufzeit tun, fällt in "True Detective" flach. Hier regieren Chaos, Wahnsinn und Tod. Und mittendrin: Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club") und Woody Harrelson ("7 Psychos"). Eine Kombination, die etwas unterstreicht, was schon viel zu viele längst wissen: Der Film ist tot, es lebe die Serie! Doch "True Detective" ist keine Serie. Es ist eine Marke. Ein Phänomen. Es ist seriell erzähltes Nischenkino, das immer wieder verdächtig in Richtung Awards und Hollywood Hills schielt, sich jedoch verdächtig vehement vor Konventionen verschließt. Einen Stoff wie "True Detective" kann man nicht mehr auf der großen Leinwand erzählen. Dafür kaufen sich die Leute heutzutage lieber Serienboxen ihrer Lieblingsformate, die ihre großen Filmkollegen in Substanz und Anspruch längst überdauert haben. So auch diese Geschichte hier... Cohle und Hart, zwei Detektive, arbeiten gemeinsam an einem Mordfall im Jahr 1995. Das Opfer, gefunden in der sumpfigen Steppe Louisianas, wurde ritualisiert hingerichtet: Nackt und in Gebetshaltung auf den Füßen kniend, auf dem Kopf eine Art Krone mit Tiergeweih, auf dem Rücken ein Spiralsymbol eintätowiert. Neben dem Opfer – es ist eine junge Prostituierte namens Dora Lange – stehen kleine Zweigengitter, die wie altmodische Vogelfallen aussehen. Symbole, die den beiden Detektiven Rust Cohle und Martin Hart bei der Aufklärung noch helfen sollen – denn so viel steht schon zu Beginn fest: Irgendwann schnappen sie den vermeintlichen Mörder.  Zwei Zeitebenen - Zwei Detective - Zwei Seiten In Rückblenden erzählen die beiden ikonischen Antihelden in jeder Folge von den Ereignissen, welche die Ermittlungen im besagten Mordfall begleitet haben. Dies geschieht auf zwei Zeitebenen: 1995 geschah der Mord, doch wenn die Detectives von diesem Jahr erzählen, befinden sich beide schon längst im Jahre 2012. Ganze 15 Jahre liegen zwischen damals und heute. Ein Umstand, der einerseits seine Tücken hat, andererseits nie geahntes Potenzial mit sich bringt, um den Zuschauer immer wieder zu verwirren und zum Mitdenken aufzufordern. Hier erkennen wir sie: die menschlichen Silhouetten aus dem Intro, die etwas zu verbergen haben – ein zweites Gesicht, eine dunkle Seite. Der Zuschauer ist sofort in den Bann gezogen. Er fragt sich nicht: Wer ist der Täter und warum geschieht ein solcher Ritualmord wieder, obwohl doch der Täter vor siebzehn Jahren geschnappt wurde? Sondern er fragt sich: Wer sind diese beiden Detektive, was hat sich damals zwischen den beiden gegensätzlichen Charakteren abgespielt? Was steckt hinter den figuralen Fassaden des gefestigten Hart und des gebrochenen Cohle? Warum hat sich das junge Detektivteam nach der Aufklärung des Falls schon bald wieder getrennt? Kennen sich Cohle und Hart selbst, wissen sie um ihre charakterlichen Abgründe?  Nach und nach entfaltet sich in der Pilotfolge von "True Detective" die Geschichte immer weiter, je länger die Interviewsitzungen dauern, je länger die Detektive erzählen. Der Zuschauer glaubt Muster zu erkennen, Charakterzüge, die die eigenen Fragen beantworten. Und kann doch in die Irre geführt werden. Warum Cohle trinkt, wird man sich zu Beginn fragen: Hat ihn der damalige Fall gebrochen? Nein, erkennt man langsam in den Rückblenden: Schon 1995 hat Cohle ein Alkoholproblem. Als sein neuer Kollege Hart ihn zum Abendessen einlädt, kreuzt Cohle volltrunken auf: Es ist der Geburtstag seiner verstorbenen Tochter; er versucht die Sehnsucht nach ihr mit Alkohol herunterzuspülen. Hart bittet ihn trotzdem herein, Cohle versucht sich bei dem Abendessen zusammenzureißen. Man erkennt den Schmerz, den der Mann empfindet, wenn er in die Augen von Harts Töchtern blickt.  Beide Schauspieler geben das kontemplative Tempo vor, das "True Detective" seinen diffusen Reiz verleiht. Hier kann es eine halbe Minute dauern, bis die Zigarette angezündet ist und der Monolog beginnt. Hier kann eine Autofahrt im Streifenwagen schweigend vonstattengehen. Harrelson und McConaughey kosten jede Sekunde aus, auch wenn sie vermeintlich nichts tun. Nach acht Folgen wird ihre Zeit vorbei sein, denn HBO hat "True Detective" als Anthologieserie ähnlich "American Horror Story" angelegt: Innerhalb einer Staffel ist der Fall aufgeklärt, eventuelle neue Folgen werden neue Schauspieler, neue Charaktere, neue Morde bekommen. Auch dies macht das Format so gut: Der Zuschauer weiß, dass er nur für kurze Zeit in dieses Charakterdrama eintauchen wird – und kann sich umso mehr auf das extrem langsame Tempo einlassen, kann die Geschichte intensiver erleben. Die Darsteller wiederum können ihre Rolle komprimiert anlegen.  Fazit Ikonisch und genial: HBOs "True Detective" verwebt höchsten Anspruch auf Hollywood-Niveau mit Suspense à la "Twin Peaks". Getragen von seinen beiden furiosen Hauptdarstellern Matthew McConaughey und Woody Harrelson serviert Cary Fukunaga seinem Publikum schwer verdauliche Kost in kleinen Portionen, deren Suchtfaktor sich - versprochen! - niemand entziehen kann. Schon jetzt freuen wir uns auf die angekündigte zweite Staffel

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  • 26-08-2014
  • TV

„Game of Thrones“ wird weniger nackt!

Die "Game of Thrones"-Nacktheit scheint bedroht zu sein. IOFP erzählt Euch, was dahintersteckt. Besonders der Weg durch die ersten Staffeln von "Game of Thrones" war mit Brüsten gepflastert. Zumindest wurde nicht mit Reizen gegeizt. Reduziert man "Game of Thrones" auf drei sehr wichtige Hauptbestandteile, so kann man getrost sagen, dass das Intrigen, Gewalt und Nacktheit sind. Letzteres dürfte in der kommenden Staffel nicht wie erwartet ausfallen. In den Büchern gibt es eine Szene, in der Cersei, so wie sie auf die Welt kam, durch die Straßen von Kings Landing spaziert. Ungeachtet Cerceis Nacktheit ist diese Szene entscheidend, wenn auch nicht wirklich freundlich. Diese Sequenz wird nun, aufgrund der Beschwerde einer kroatischen Kirche, voraussichtlich nicht zu sehen sein. Viele Szenen von "Game of Thrones" werden in Dubrovnik an der Adria gedreht, wo die erwähnte Kirche ihren Sitz hat. Die Sankt Nicholas Kirche hat großen Einfluss in Dubrovnik und verfolgt einen sehr strengen Kurs, wenn es um öffentliches Darstellen von Nacktheit und Sexualität geht. Die Zuständigen vor Ort verweigern den "GoT"-Produzenten nun die Genehmigung für diesen bestimmten Dreh. Bisher gelang es den Produzenten noch für jede Szene eine Genehmigung zu bekommen, doch dieses mal sieht es schlecht aus. Dies könnte allerdings auch daran liegen, dass Fräulein Nackedei aus der Kirche kommen soll. Berichten zufolge arbeiten die Produzenten aber derzeit schon an einer Notlösung. Cercei-Darstellerin Lena Headey ("Gebrüder Grimm", "300: Rise of an Empire") hatte bereits gesagt, dass Cercei in allen Szenen zuvor bedeckt bleiben solle, damit zur richtigen Zeit der Schock umso größer sei. So oder so haben die vergangenen vier Staffeln bereits bewiesen, dass auf die Macher der HBO-Serie, David Benioff und D. B. Weiss, Verlass ist und man sich auf die fünfte Staffel schon freuen kann. Was glaubt Ihr, wie werden die Produzenten das Problem wohl lösen? Schreibt uns Eure Ideen in die Kommentare!

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  • 09-09-2014
  • ReviewsReviews & MeinungenTV

TV-Trash 2014: „Catch the Millionaire“ geht in die zweite Runde

Nachdem Millionär Dennis in der ersten Staffel "Catch the Millionaire" bereits die "große Liebe" gesucht hat, spielt nun Berufssohn Paul den Hampelmann in der Arena der öffentlichen Demütigungen. Vergangenen Donnerstag ging die große Menschenverachtung "Catch the Millionaire" in die zweite Runde und Hamburger Paul ist mittendrin. An seiner Seite sind die Pseudomillionäre Marcel und Peter, um diese drei Primaten schlawinern 18 erschreckend schlichte Damen. Scheinentrüstet kann der Privatsender-Rezipient künftig wieder die Stirn kraus legen, wenn Frauen reichen Männern nachjagen und die Männer unverschämterweise ja doch nur das Eine wollen. Jedes ähnliche Format zeigt immer wieder, dass erstaunlich viele Menschen bereit sind, sich für die Öffentlichkeit zu prostituieren und noch viel mehr Menschen wollen dabei zusehen. Aber wer kann sich schon davon freisprechen belustigt und erleichtert zu sein, wenn man merkt, dass man selbst noch nicht ganz unten in der gesellschaftlichen Ordnung angekommen ist. Zudem demonstriert ein schmieriger millionenschwerer Junge hervorragend, dass Großverdiener einen keineswegs in Ehrfurcht erstarren lassen müssen. Nun zieht eben jenes Bürschchen los und sucht natürlich nach der Frau fürs Leben. Seit einigen Jahren ist schon bekannt, dass diese sich gerne hinter Silikon, Gelnägeln und Extensions versteckt, wo auch sonst. Millionär Paul weist aber ja auch darauf hin, dass eine Frau das schönste Schmuckstück des Mannes sei. Selbstverständlich muss solch ein Schmuckstück aber eine reine und liebliche Seele beheimaten, die nur darauf wartet, ihren Mann hingebungsvoll zu lieben. Seine und die Absichten seiner Companions sind selbstverständlich absolut ehrenhaft, umso verwerflicher ist es, dass sich unter den "Ladies" sogenannte "Gold Digger" befinden könnten. Herzzerreißend welchen betrügerischen, gierigen Frauen solch ein reicher Junggeselle doch ausgesetzt ist. Dabei ist der Handel doch seit ewigen Jahrhunderten ganz einfach: jugendliche Schönheit gegen die Moneten. Mann kann halt nicht alles haben. 18 Frauen traten an, um mit öffentlicher Hilfe endlich den richtigen Partner zu finden. Dabei sucht natürlich jede den, der sie zum Lachen bringt, sie achtet und romantisch ist. Das ist doch mal etwas ganz Neues! Vier der Superleuchten verließen in der ersten Folge bereits die Sendung und natürlich flossen Tränen, warum auch immer. Mittlerweile dürfte man sich daran gewöhnt haben, dass sämtliche Gestalten im Fernsehen ihrer Sprache nicht mehr mächtig sind. "Catch the Millionaire" reiht sich damit in die Riege anderer Formate ein. Der Millionär sorgt sich, dass Anastasia stark auf Paul "reflektiert". Was auch immer das bedeuten sollte. Doch so lange man sich nur genug als Mann von Welt präsentiert, dürften solche Kleinigkeiten keinen stören. Fremdscham überkommt einen besonders bei dem Gequatsche der 18 Mäuschen, zum Verzweifeln! Aber man kennt das ja: solche Formate sind eben wie ein Unfall, zu schrecklich zum Wegsehen. Vier Fräulein sind leider schon nicht mehr dabei, doch auf 14 dürfen wir uns am kommenden Donnerstag noch freuen. Vor uns liegen einige Wochen, in denen wir mit den drei äußerst symphatischen Junggesellen hoffen können, dass sie ihre Traumfrauen finden. Nur um es noch einmal im ProSieben-Jargon zu sagen. Also, Donnerstag um 20:15 uhr auf ProSieben. Kann man gucken oder auch nicht. Was haltet Ihr von den neuen "Millionären"?  

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  • 27-08-2014
  • TV

TV-Tipp: 25 Jahre „Simpsons“ auf Pro 7

Am 1. September ist es so weit: Im Zuge der "Jubiläumswoche" wird auch Pro 7 gelb und feiert 25 Jahre Simspons. Den Auftakt macht der Start der 25. Staffel, darauf folgen die drei beliebtesten "Simpsons"-Folgen der Zuschauer. Welche das sein werden, das soll eine Online-Umfrage klären. 25 Jahre Simpsons. Fünfundzwanzig Jahre. Fünfhundertdreiundsechzig Folgen. Ein Film. Keine Serie hat sich länger gehalten - und die Geschichte geht noch immer weiter. Nun starten Homer und Co. in die 25. Runde und Pro 7 möchte den "Simpsons"-Fans zur Feier der silbernen Hochzeit mit der gelben Familie eine besondere Überraschung bescheren. Deshalb wird nicht nur die erste Folge der 25. "Simpsons"-Staffel, "Homerland", gezeigt, sondern im Anschluss auch die drei beliebtesten Episoden der Zuschauer. Welche Episoden die drei besten "Simpsons"-Folgen aller Zeiten sein sollen, darüber entscheidet das Online Voting auf Pro 7. Aktuell ist "Nedtropolis", (Staffel 21, Folge 20) auf Platz 1, dicht gefolgt von "Homer als Restaurantkritiker" (Staffel 11, Folge 3) und "Springfield Film-Festival" (Staffel 6, Folge 18). Die Lieblingsfolge unseres Redakteurs, "Das verlockende Angebot" (Staffel 8, Folge 2) ist zur Zeit auf Platz 25 von den insgesamt 536 Folgen. Allerdings erscheint bei der Abstimmung auch immer wieder eine Fehlermeldung. Abgestimmt werden kann noch bis zum 28. August und den Link zum Simpsons-Voting findet ihr hier. Am Freitag, dem 5. September wird dann auch - für alle, die ihn noch nicht gesehen haben - "Die Simpsons - Der Film" zur Prime Time ausgestrahlt. Was ist Eure liebste "Simpsons"-Folge und warum? Oder könnt Ihr die Simpsons inzwischen gar nicht mehr sehen? Schreibt es uns!

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  • 27-08-2014
  • TV

„The Voice of Germany“ beschert einen heißen Herbst!

Im Oktober startet die neue Staffel von "The Voice of Germany" mit neuen Coaches und vielen neuen Talenten, aber ohne Nena und The BossHoss. Die ProSieben Gesangsshow geht diesen Herbst in die vierte Staffel. Von den Urgesteinen der Sendung haben nun auch Nena und The BossHoss die Arena verlassen. Rea Garvey, ehemaliger Frontmann der Band Reamonn, kehrt aber wieder zurück. Auch Samu Haber, der sich in der letzten Staffel bereits großer Beliebtheit erfreute, ist mit dabei. Neu unter den Juroren sind Smudo und Michi Beck von "Die Fantastischen Vier" und "Silbermond"-Sängerin Stefanie Kloß. Erneut werden die Juroren nur mithilfe ihrer Ohren werden die Coaches wieder erhören, welcher Sänger es in ihr Team schaffen soll. Den erhofften Durchbruch dürfte aber auch bei "The Voice of Germany" keiner der Teilnehmer erwarten. Wie es in jeder anderen Castingshow zu sehen ist, verschwinden auch die "TVoG"-Sieger mit jeder weiteren Staffel noch schneller in der Versenkung. Wenigstens machen die Teilnehmer dieses Formats den Eindruck, als wären sie sich ihrer Situation bewusst und erwarteten nicht den goldenen Topf am Ende des Casting-Dschungels. Auch der Tränendrüsenfaktor, der bei ähnlichen Sendungen so gerne mit dramatischen Hintergrundsgeschichten ausgeschlachtet wird, ist bei "The Voice of Germany" noch begrenzt, wohlgemerkt NOCH. Erfrischend an dem ProSieben/Sat1-Projekt waren natürlich die umgedrehten Stühle. Dem Zuschauer vor dem Fernseher hingegen werden Hintergrundinformationen geliefert, sodass er oder sie die Sänger/innen plötzlich nur noch subjektiv bewertet. Auch für die kommende Staffel bleiben die Regeln die gleichen: Die "Talents" singen und wenn es einem der Coaches gefällt dreht der sich um, wenn nicht, ist es Zeit zu gehen. Ab dem 9. Oktober startet die vierte Staffel und wird wieder abwechselnd auf ProSieben und Sat1, donnerstags und freitags um jeweils 20:15 uhr zu sehen sein. Was haltet Ihr von der Sendung? Glaubt Ihr die Coaches finden die "Stimme Deutschlands"?

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