Dave Chappelle: „7 Jahre zu spät dran“

Noch nie hat sich Dave Chappelle über seinen Ausstieg bei der „Chappelle’s Show“ geäußert. Nun sprach er das erste mal in der „Late Show with David Letterman“ über das Aus der Sendung. Eigentlich sei er nur sieben Jahre zu spät dran.

Dave Chapelle sprach bei Letterman über seine alte Show (Foto: Youtube)

Dave Chapelle sprach bei Letterman über seine alte Show (Foto: Youtube)

Der US-Comedian Dave Chapelle hat in der amerikanischen Late-Night-Show von David Letterman das erste Mal über das abrupte Ende der „Chappelle’s Show“ gesprochen. Auf die Frage, warum er die erfolgreiche Show nicht fortgesetzt hat, sagte Chappelle: „Ich spreche nicht darüber, aber es ist so: Eigentlich bin ich nie ausgestiegen. Ich bin nur sieben Jahre zu spät dran.“

Chappelle ist nach zwei erfolgreichen und sehr witzigen Staffeln seiner Show während den Dreharbeiten zu der dritten Staffel ausgestiegen. Das war 2006. Die abgedrehten Aufzeichnungen der dritten Staffel wurden danach als „The Lost Episodes“ ausgestrahlt. Angeblich sollen Chappelle 50 Millionen Dollar von Comedy Central angeboten worden sein, wenn er die Show fortsetzt.

„Chappelle’s Show“ war eine Mischung aus der Stand-Up-Comedy von Dave Chappelle und Sketchen. Zahlreiche Gäste aus dem Musikbusiness, wie Snoop Dogg, Mos Def, Kanye West und John Mayer traten in der Show auf und machten z.T. sogar bei den Sketchen mit.

Die Show lief auch mehrere Jahre lang in Deutschland auf MTV mit dem englischen Originalton und deutschen Untertiteln. Bekannt dürfte Chappelle hierzulande auch für seine Kiffer-Komödie „Half Baked“ sein. Ebenso sorgte 2005 seine Musikdokumentation „Block Party“ für Aufsehen in der u.a. die „Fugees“ auftraten. In den letzten Jahren war wenig von Dave Chappelle zu hören.

Ob Chappelle nun wirklich die Arbeit an der „Chappelle’s Show“ wieder aufnehmen wird, bleibt abzuwarten. Witzig war die Show jedenfalls!

Würdet Ihr Euch über die Rückkehr der „Chappelle’s Show“ freuen?

  • admin
  • 12. Juni 2014
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  • 02-08-2014
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Das Unglück der deutschen Sitcom-Synchronisation

Seit dem Erscheinen von Serien auf DVD und im Internet, ist es möglich amerikanische Sitcoms auch im Originalton zu schauen. Wenn man sich manche Serien, die man aus dem deutschen Fernsehen kennt, mal in englischer Version ansieht, dann fällt einem deutlich auf, dass die Synchronisation einiger Comedyserien besser geglückt ist, als bei anderen. IOFP hat sechs Beispiele rausgesucht, bei denen dies besonders deutlich wird. Wenn in den USA eine Comedyserie gedreht wird, dann ist diese in der Regel auch für das amerikanische Fernsehen gedacht. Es wird also nicht darauf geachtet, dass eine Serie für das ausländische Fernsehen gut zu synchronisieren ist. Viele Länder senden amerikanischen Serien deswegen auch in der Originalsprache und setzen Untertitel darunter. In Deutschland wurden so bisher nur sehr wenige Sendungen ausgestrahlt. Ein Beispiel hierfür ist "Chappelle's Show" auf MTV, womit der Sender alles richtig gemacht hat, da man unmöglich die Stimme Dave Chappelles und seinen Humor, so gut ins Deutsche hätte übertragen können. Hier ist das Format der Untertitel aber nicht die Regel und es wird jede Sendung aus dem Ausland für große deutsche Sender synchronisiert. Oft sind die Stimmen der Schauspieler allerdings schwer zu kopieren und manchmal ist der Humor so speziell, dass dieser schwer in die deutsche Sprache zu übersetzen ist. Manchen Sitcoms gelingt diese Schwierigkeiten zu überwinden besser und manche scheitern daran. Teilweisel sogar so sehr, dass die Comedyserie in deutscher Spache ihren Witz verliert und nervt. Wir präsentieren Euch daher eine kleine Auswahl von Sitcoms, die diese Thematik ganz gut verdeutlicht. Beginnen wir mit den guten Beispielen auf der nächsten Seite.

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  • 22-04-2014
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„Friends“: Kommen Sie nun doch zurück?

"Friends"-Star Courteney Cox sprach mit David Letterman und ließ die Fans der erfolgreichen Sitcom nicht lange zittern: Geht es weiter oder nicht? Mehr lest Ihr bei uns! Courteney Cox war zu Gast bei David Lettermans "Late Show" und dieser stellte die Fragen aller Fragen, deren positive Beantwortung sich "Friends"-Fans so sehr wünschen: Wird es eine Rückkehr der Freunde geben oder nicht? Obwohl sie die Frage zunächst belächelte, fackelte die Schauspielerin nicht lange und erteilte der Wiedervereinigung der sechs Freunde (erneut) eine klare Absage. Sie betonte außerdem, dass es immer schwierig sei, sich zu diesem Thema zu äußern, ohne Hoffnung aufkeimen zu lassen. Sobald Cox auch nur andeute, dass ihr der Gedanke gefalle, werden die anderen Cast-Mitglieder umgehend auf das nichtexistente Projekt angesprochen und es wird damit argumentiert, dass Courteney großes Interesse an einer Fortsetzung habe. Es sei nicht so sehr der fehlende Wunsch nach einem Neustart, aber das Privatleben von Matthew Perry, Lisa Kudrow, David Schwimmer, Jennifer Aniston und Matt LeBlanc ließe es einfach nicht zu. Seit zehn Jahren versucht Courteney ein Dinner zu organisieren, bei dem die Besetzung zusammenkommen soll und es ist noch immer nicht dazu gekommen - entweder sagt jemand ab oder die Anreise lässt sich nicht umsetzen. Auch die immer wieder aufkeimende Hoffnung, es würde einen Film geben, ließ sie sofort zerplatzen. "Wir haben die ganze Serie gedreht und alles spielte sich in Monicas Apartment, also was bitte sollen wir da noch machen?", sagte sie Letterman. Im vergangenen Jahr erwachte ein und dasselbe Gerücht gleich zweimal zum Leben: Es würde eine Rückkehr der "Friends" geben und es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis die Arbeiten beginnen würden (dazu: "Friends": Kein Comeback 2014). Es blieb jedoch ein Gerücht und wurde sowohl von den Schauspielern, als auch von NBC dementiert. Seid Ihr Fans der Kult-Sitcom um Monica, Chandler, Rachel, Ross, Phoebe und Joey? Wäre eine Rückkehr der sechs Hauptdarsteller für Euch vorstellbar?

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  • 09-04-2014
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Neil Patrick Harris: Nachfolger von David Letterman?

David Letterman gab das Ende seiner Late Night Show-Karriere bekannt. Nun brodeln die Gerüchte um Neil Patrick Harris als möglichen Nachfolger. Der König der Latenight-Shows David Letterman gab vor Kurzem bekannt, dass er nach weit über 30 Jahren in den Ruhestand gehen möchte. In seiner Show hatte er über die Jahre so ziemlich jeden Star, der Rang und Namen hat, auf der Couch sitzen. Die Bekanntgabe seines Ruhestands könnte an den sinkenden Zuschauerzahlen liegen, allerdings ist Letterman auch schon beachtliche 66 und der Wunsch nach dem wohlverdienten Ruhestand damit nur allzu verständlich. Bis jetzt ist noch nicht einmal bekannt, ob CBS das Format beibehalten möchte, da brodelt unter den Fans der Sendung schon die Gerüchteküche, um einen würdigen Nachfolger. Der Name, der dabei ganz oben auf der Liste steht, ist Neil Patrick Harris. Auch die US-Medien halten Neil für einen würdigen Thronfolger und heizen die Vermutungen damit noch mehr an. Ganz aus dem Nichts ist das Gerücht nicht gegriffen. Der 40 jährige "How I Met Your Mother"-Star ist ein echtes Multitalent. Neben der Schauspielerei steht und stand Harris schon für namenhafte Musicalproduktionen auf der Bühne und auch das Moderieren ist ihm nicht fremd. 2009 führte er durch die Tony-Awards sowie die Emmy-Awards, 2010 eröffnete Neil Patrick Harris sogar die Oscar-Verleihung und kam dabei sehr gut beim Publikum und den Kritikern an. Zudem würde der Zeitpunkt für die Übernahme der Show passen. Gerade endete die beliebte Serie "How I Met Your Mother" mit einem kontrovers diskutierten Ende. Zurzeit steht der musikalisch begabte Moderator zwar noch auf der Musical-Bühne für das Stück "Hedwig And The Angry Inch", aber Letterman will nach eigenen Aussagen auch erst 2015 das Latenight-Show-Zepter abgeben. Ob sich die Gerüchte bestätigen, bleibt also abzuwarten. Was haltet Ihr von Neil Patrick Harris als Host seiner eigenen Latenight-Show?

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  • 09-09-2014
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TV-Trash 2014: „Catch the Millionaire“ geht in die zweite Runde

Nachdem Millionär Dennis in der ersten Staffel "Catch the Millionaire" bereits die "große Liebe" gesucht hat, spielt nun Berufssohn Paul den Hampelmann in der Arena der öffentlichen Demütigungen. Vergangenen Donnerstag ging die große Menschenverachtung "Catch the Millionaire" in die zweite Runde und Hamburger Paul ist mittendrin. An seiner Seite sind die Pseudomillionäre Marcel und Peter, um diese drei Primaten schlawinern 18 erschreckend schlichte Damen. Scheinentrüstet kann der Privatsender-Rezipient künftig wieder die Stirn kraus legen, wenn Frauen reichen Männern nachjagen und die Männer unverschämterweise ja doch nur das Eine wollen. Jedes ähnliche Format zeigt immer wieder, dass erstaunlich viele Menschen bereit sind, sich für die Öffentlichkeit zu prostituieren und noch viel mehr Menschen wollen dabei zusehen. Aber wer kann sich schon davon freisprechen belustigt und erleichtert zu sein, wenn man merkt, dass man selbst noch nicht ganz unten in der gesellschaftlichen Ordnung angekommen ist. Zudem demonstriert ein schmieriger millionenschwerer Junge hervorragend, dass Großverdiener einen keineswegs in Ehrfurcht erstarren lassen müssen. Nun zieht eben jenes Bürschchen los und sucht natürlich nach der Frau fürs Leben. Seit einigen Jahren ist schon bekannt, dass diese sich gerne hinter Silikon, Gelnägeln und Extensions versteckt, wo auch sonst. Millionär Paul weist aber ja auch darauf hin, dass eine Frau das schönste Schmuckstück des Mannes sei. Selbstverständlich muss solch ein Schmuckstück aber eine reine und liebliche Seele beheimaten, die nur darauf wartet, ihren Mann hingebungsvoll zu lieben. Seine und die Absichten seiner Companions sind selbstverständlich absolut ehrenhaft, umso verwerflicher ist es, dass sich unter den "Ladies" sogenannte "Gold Digger" befinden könnten. Herzzerreißend welchen betrügerischen, gierigen Frauen solch ein reicher Junggeselle doch ausgesetzt ist. Dabei ist der Handel doch seit ewigen Jahrhunderten ganz einfach: jugendliche Schönheit gegen die Moneten. Mann kann halt nicht alles haben. 18 Frauen traten an, um mit öffentlicher Hilfe endlich den richtigen Partner zu finden. Dabei sucht natürlich jede den, der sie zum Lachen bringt, sie achtet und romantisch ist. Das ist doch mal etwas ganz Neues! Vier der Superleuchten verließen in der ersten Folge bereits die Sendung und natürlich flossen Tränen, warum auch immer. Mittlerweile dürfte man sich daran gewöhnt haben, dass sämtliche Gestalten im Fernsehen ihrer Sprache nicht mehr mächtig sind. "Catch the Millionaire" reiht sich damit in die Riege anderer Formate ein. Der Millionär sorgt sich, dass Anastasia stark auf Paul "reflektiert". Was auch immer das bedeuten sollte. Doch so lange man sich nur genug als Mann von Welt präsentiert, dürften solche Kleinigkeiten keinen stören. Fremdscham überkommt einen besonders bei dem Gequatsche der 18 Mäuschen, zum Verzweifeln! Aber man kennt das ja: solche Formate sind eben wie ein Unfall, zu schrecklich zum Wegsehen. Vier Fräulein sind leider schon nicht mehr dabei, doch auf 14 dürfen wir uns am kommenden Donnerstag noch freuen. Vor uns liegen einige Wochen, in denen wir mit den drei äußerst symphatischen Junggesellen hoffen können, dass sie ihre Traumfrauen finden. Nur um es noch einmal im ProSieben-Jargon zu sagen. Also, Donnerstag um 20:15 uhr auf ProSieben. Kann man gucken oder auch nicht. Was haltet Ihr von den neuen "Millionären"?  

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  • 27-08-2014
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TV-Tipp: 25 Jahre „Simpsons“ auf Pro 7

Am 1. September ist es so weit: Im Zuge der "Jubiläumswoche" wird auch Pro 7 gelb und feiert 25 Jahre Simspons. Den Auftakt macht der Start der 25. Staffel, darauf folgen die drei beliebtesten "Simpsons"-Folgen der Zuschauer. Welche das sein werden, das soll eine Online-Umfrage klären. 25 Jahre Simpsons. Fünfundzwanzig Jahre. Fünfhundertdreiundsechzig Folgen. Ein Film. Keine Serie hat sich länger gehalten - und die Geschichte geht noch immer weiter. Nun starten Homer und Co. in die 25. Runde und Pro 7 möchte den "Simpsons"-Fans zur Feier der silbernen Hochzeit mit der gelben Familie eine besondere Überraschung bescheren. Deshalb wird nicht nur die erste Folge der 25. "Simpsons"-Staffel, "Homerland", gezeigt, sondern im Anschluss auch die drei beliebtesten Episoden der Zuschauer. Welche Episoden die drei besten "Simpsons"-Folgen aller Zeiten sein sollen, darüber entscheidet das Online Voting auf Pro 7. Aktuell ist "Nedtropolis", (Staffel 21, Folge 20) auf Platz 1, dicht gefolgt von "Homer als Restaurantkritiker" (Staffel 11, Folge 3) und "Springfield Film-Festival" (Staffel 6, Folge 18). Die Lieblingsfolge unseres Redakteurs, "Das verlockende Angebot" (Staffel 8, Folge 2) ist zur Zeit auf Platz 25 von den insgesamt 536 Folgen. Allerdings erscheint bei der Abstimmung auch immer wieder eine Fehlermeldung. Abgestimmt werden kann noch bis zum 28. August und den Link zum Simpsons-Voting findet ihr hier. Am Freitag, dem 5. September wird dann auch - für alle, die ihn noch nicht gesehen haben - "Die Simpsons - Der Film" zur Prime Time ausgestrahlt. Was ist Eure liebste "Simpsons"-Folge und warum? Oder könnt Ihr die Simpsons inzwischen gar nicht mehr sehen? Schreibt es uns!

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  • 27-08-2014
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„The Voice of Germany“ beschert einen heißen Herbst!

Im Oktober startet die neue Staffel von "The Voice of Germany" mit neuen Coaches und vielen neuen Talenten, aber ohne Nena und The BossHoss. Die ProSieben Gesangsshow geht diesen Herbst in die vierte Staffel. Von den Urgesteinen der Sendung haben nun auch Nena und The BossHoss die Arena verlassen. Rea Garvey, ehemaliger Frontmann der Band Reamonn, kehrt aber wieder zurück. Auch Samu Haber, der sich in der letzten Staffel bereits großer Beliebtheit erfreute, ist mit dabei. Neu unter den Juroren sind Smudo und Michi Beck von "Die Fantastischen Vier" und "Silbermond"-Sängerin Stefanie Kloß. Erneut werden die Juroren nur mithilfe ihrer Ohren werden die Coaches wieder erhören, welcher Sänger es in ihr Team schaffen soll. Den erhofften Durchbruch dürfte aber auch bei "The Voice of Germany" keiner der Teilnehmer erwarten. Wie es in jeder anderen Castingshow zu sehen ist, verschwinden auch die "TVoG"-Sieger mit jeder weiteren Staffel noch schneller in der Versenkung. Wenigstens machen die Teilnehmer dieses Formats den Eindruck, als wären sie sich ihrer Situation bewusst und erwarteten nicht den goldenen Topf am Ende des Casting-Dschungels. Auch der Tränendrüsenfaktor, der bei ähnlichen Sendungen so gerne mit dramatischen Hintergrundsgeschichten ausgeschlachtet wird, ist bei "The Voice of Germany" noch begrenzt, wohlgemerkt NOCH. Erfrischend an dem ProSieben/Sat1-Projekt waren natürlich die umgedrehten Stühle. Dem Zuschauer vor dem Fernseher hingegen werden Hintergrundinformationen geliefert, sodass er oder sie die Sänger/innen plötzlich nur noch subjektiv bewertet. Auch für die kommende Staffel bleiben die Regeln die gleichen: Die "Talents" singen und wenn es einem der Coaches gefällt dreht der sich um, wenn nicht, ist es Zeit zu gehen. Ab dem 9. Oktober startet die vierte Staffel und wird wieder abwechselnd auf ProSieben und Sat1, donnerstags und freitags um jeweils 20:15 uhr zu sehen sein. Was haltet Ihr von der Sendung? Glaubt Ihr die Coaches finden die "Stimme Deutschlands"?

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