Actionkino goes TV: In „Rain“ wird Keanu Reeves zum Auftragskiller

Vergesst Filme, Serien sind die Zukunft! Nun kehrt auch Keanu Reeves der Leinwand für eine Weile den Rücken und kommt in der Serie „Rain“ als Auftragskiller auf die Bildschirme.

Erst John Wick, nun John Rain: Keanu Reeves schießt sich aufdie Rolle als Auftragskiller ein.

Erst John Wick, nun John Rain: Keanu Reeves schießt sich auf die Rolle als Auftragskiller ein.

Es dürfte ein fließender Übergang sein: Der Kinostart für „John Wick“ steht noch bevor, danach kommt Keanu Reeves als John Rain ins Fernsehen. Und beide Charaktere sind Auftragskiller. In „Rain“ wird Keanu Reeves neben der Hauptrolle auch den Produzenten spielen. Er setzt dabei die Zusammenarbeit mit Chad Stahelski und David Leitch fort, die bereits bei „John Wick“ die Regie führten.

Der Charakter John Rain stammt aus den Spionage-Thrillern des Bestsellerautors Barry Eisler und taucht in insgesamt sieben Büchern auf. „Rain“, Sohn eines Japaners und einer Amerikanerin, ist ein Veteran des Vietnamkriegs, war erst bei den Special Forces und wechselte dann zum CIA. Aber das ist Vergangenheit. Nun ist er „freischaffend“ und darauf spezialisiert, seine Attentate so aussehen zu lassen, als wäre das Opfer an natürlichen Ursachen gestorben. Seine „Dienste“ bietet er jedem an, der bereit ist, seinen Preis zu bezahlen – aber nur wenn der Auftraggeber seine drei Prinzipien respektiert: 1. Keine Frauen und Kinder. 2. Niemand außer ihm wird auf das Ziel angesetzt. 3. Nur „Primärziele“ – also keine Attentate auf Familienmitglieder um eine „Botschaft zu übermitteln“. „Rain“ ist ein getriebener Mensch, der, egal wo er hinkommt, immer ein Außenseiter bleibt und kaum ein Leben außerhalb seines Berufs als Auftragskiller kennt.

Der erste Band der Buchreihe, „Rain Fall“, wurde bereits 2009 schon einmal verfilmt. Ins internationale Kino hat es der Streifen aber nie richtig geschafft, da die USA – allen voran die CIA – darin den „Bösewicht“ spielen, vor dem John Rain die Tochter eines seiner Opfer beschützt. Keanu Reeves müsste sich in der Rolle des halb-japanischen Antihelden spätestens nach 47 Ronin wie zuhause fühlen. Zudem ist er, so sagt er, ein großer Fan der Bücher von Eisler.

Keanu Reeves in Serie – Seid Ihr Fans der „John Rain“ Reihe? Lasst uns in den Kommentaren wissen, was Ihr von „Rain“ haltet!

  • admin
  • 19. August 2014
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  • 16-07-2014
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DVD-Kritik: „47 Ronin“

Von den Kritikern übelst zerrupft, findet das japanische Märchen "47 Ronin" nun vielleicht einen besseren Start beim Release der DVD und Blu-ray. IOFP hat sich für Euch verzaubern lassen und verrät, ob sich ein Kauf für Euch lohnt. Armes Akko Eine kleine Provinz im feudalen Japan kämpft mit großen Problemen. Neben dem machthungrigen Lord Kira (Tadanobu Asano) und seiner Verbündeten, einer durchtriebenen Hexe (Rinko Kikuchi), kündigt der Shogun seinen Besuch an, um nach dem Rechten zu sehen. Das bis hierhin größte Problem der Provinz ist das Halbblut Kai (Keanu Reeves), das als kleiner Junge im Wald gefunden und vom Clan aufgenommen wurde. Entrechtet fristet er sein Dasein als Prügelknabe und Spielball der politischen Intrigen innerhalb der Gemeinschaft. Der Besuch des Shogun stellt ihn auf die größte Probe und verlangt den Einsatz seiner unnachahmlichen Schwertkunst. Lord Kira und seine Hexe stellen dem Oberhaupt Lord Asano eine böse Falle, und der wird vom Shogun natürlich sogleich einen Kopf kürzer gemacht. Alle Gefolgsleute des Lords werden in die Wälder verbannt, Lord Kira und seine Hexe haben das bekommen, was sie wollten: Die Macht über die Provinz Akko. Viele Freunde sollt ihr sein Kai stößt zu den ausgestoßenen Samurai, die nun alle ihr Dasein als Ronin fristen und zusammen schmieden sie einen Plan, wie Lord Kira das Handwerk gelegt werden kann. Natürlich will auch die schöne Prinzessin aus den Klauen des Bösen gerettet werden, Kai´s große Liebe soll schon in kurzer Zeit mit dem Oberfiesling verheiratet werden – Eile ist also geboten! Bis die Hexe gefallen, die Provinz befriedet und der Shogun milde gestimmt, vergehen unterhaltsame 118 Minuten. Bis hierhin überzeugen schauspielerische Leistung, Ausstattung und Handlungsverlauf schon deutlich mehr, als es nach den ersten, vernichtenden Kritiken den Anschein gemacht hat. Das ist wohl nicht zuletzt den 175 Millionen Dollar geschuldet, die die Realisierung des Japano-Märchens gekostet haben soll. Reeeves hat abermals zwar wieder nur einen einzigen Gesichtsausdruck auf Lager, kann aber mit perfekt getimten Stunts und beeindruckenden Schwertkampf-Szenen punkten. Die Stimmung der japanischen Mythologie wird zudem gut eingefangen, besonders die Auftritte der verschiedenen Monster und Fabelwesen können tricktechnisch absolut überzeugen. Ausstattung: Neben einer deutschen und englischen Tonspur (beide auf Wunsch in Dolby Digital 5.1 und DTS verfügbar) gibt es auf dem Silberling noch das obligatorische Making Of und ein Special zu den Effekten. Kommentare des Regisseurs Carl Rinsch zu den einzelnen Szenen des Films werden aber schmerzlich vermisst. Die Bildqualität kann größtenteils überzeugen, als Referenz-Blu-ray geht "47 Ronin" aber keinesfalls durch. Fazit: Wer mal wieder Lust auf einen „erwachsenen“ Märchenfilm samt japanischer Mythologie hat, kann sich "47 Ronin" beruhigt ansehen. Kein echtes Highlight, aber bei weitem auch nicht die angekündigte Supergurke. Das IMDB-Rating von 6,3 kann auch IOFP absolut unterschreiben. Für einen gemütlichen Abend mit dem/der Liebsten taugt "47 Ronin" allemal. Boris Connemann        

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  • 17-06-2014
  • googlenewsKino

Erhält Teresa Palmer eine Rolle im „Point Break“-Remake?

Schauspielerin Teresa Palmer steckt in Verhandlungen zur Übernahme einer Rolle in der Neuinszenierung des Films "Point Break". Alles Wissenswerte zu diesem Film erfahrt Ihr auf IOFP! Teresa Palmer ("Warm Bodies") wird allem Anschein nach in dem von Alcon Entertainemt produzierten Remake "Point Break" eine Rolle übernehmen. Zwar laufen die Verhandlungen noch, eine gegenseitige Übereinkunft zwischen ihr und dem Studio gilt aber als fast besiegelt. Luke Bracey wird den FBI-Agenten Johnny Utah spielen. In der ursprünglichen Version aus dem Jahre 1991 übernahm Keanu Reeves diese Rolle. In dem Reboot soll Teresa Palmer das Objekt der Begierde von FBI-Agent Utah spielen (im Original wurde Lori Petty diese Rolle zuteil). Im Film infiltriert Utah ein kriminelles Unternehmen, das in der Extremsport-Welt sein Lager aufgeschlagen hat. Dabei werden ihm Edgar Ramirez  (Bodhi) und Ray Winstone (FBI-Partner) zur Seite stehen. Mit den Dreharbeiten soll noch im Laufe dieses Monats begonnen werden. Folgende Länder sollen dabei als Drehorte genutzt werden: Deutschland, Österreich, Italien, Mexiko, Venezuela, Frankreich und Indien. Für die Regie wird sich Ericson Core ("Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens") verantwortlich zeigen. Das Drehbuch wurde von Kurt Wimmer ("Salt") geschrieben. Mit dem 7. August 2015 steht bereits ein Premierendatum fest, an dem der Film in den Kinos anlaufen soll. In dem Original aus dem Jahr 1991 übernahm die oscarprämierte Filmemacherin Kathryn Bigelow die Regie. Der junge FBI-Agent Utah wurde hier in die Surferszene eingeschleust, um einer Reihe von Banküberfällen auf die Schliche zu kommen. Dabei gerät er immer tiefer in die kriminellen Machenschaften, die zum Teil sehr faszinierend auf ihn wirken. Im deutschsprachigen Raum dürfte der Film eher unter dem Titel "Gefährliche Brandung" bekannt sein. Was meint Ihr? Braucht es wirklich eine Neuauflage von "Point Break" oder schaut Ihr Euch lieber noch einmal die Originalversion an? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 09-09-2014
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TV-Trash 2014: „Catch the Millionaire“ geht in die zweite Runde

Nachdem Millionär Dennis in der ersten Staffel "Catch the Millionaire" bereits die "große Liebe" gesucht hat, spielt nun Berufssohn Paul den Hampelmann in der Arena der öffentlichen Demütigungen. Vergangenen Donnerstag ging die große Menschenverachtung "Catch the Millionaire" in die zweite Runde und Hamburger Paul ist mittendrin. An seiner Seite sind die Pseudomillionäre Marcel und Peter, um diese drei Primaten schlawinern 18 erschreckend schlichte Damen. Scheinentrüstet kann der Privatsender-Rezipient künftig wieder die Stirn kraus legen, wenn Frauen reichen Männern nachjagen und die Männer unverschämterweise ja doch nur das Eine wollen. Jedes ähnliche Format zeigt immer wieder, dass erstaunlich viele Menschen bereit sind, sich für die Öffentlichkeit zu prostituieren und noch viel mehr Menschen wollen dabei zusehen. Aber wer kann sich schon davon freisprechen belustigt und erleichtert zu sein, wenn man merkt, dass man selbst noch nicht ganz unten in der gesellschaftlichen Ordnung angekommen ist. Zudem demonstriert ein schmieriger millionenschwerer Junge hervorragend, dass Großverdiener einen keineswegs in Ehrfurcht erstarren lassen müssen. Nun zieht eben jenes Bürschchen los und sucht natürlich nach der Frau fürs Leben. Seit einigen Jahren ist schon bekannt, dass diese sich gerne hinter Silikon, Gelnägeln und Extensions versteckt, wo auch sonst. Millionär Paul weist aber ja auch darauf hin, dass eine Frau das schönste Schmuckstück des Mannes sei. Selbstverständlich muss solch ein Schmuckstück aber eine reine und liebliche Seele beheimaten, die nur darauf wartet, ihren Mann hingebungsvoll zu lieben. Seine und die Absichten seiner Companions sind selbstverständlich absolut ehrenhaft, umso verwerflicher ist es, dass sich unter den "Ladies" sogenannte "Gold Digger" befinden könnten. Herzzerreißend welchen betrügerischen, gierigen Frauen solch ein reicher Junggeselle doch ausgesetzt ist. Dabei ist der Handel doch seit ewigen Jahrhunderten ganz einfach: jugendliche Schönheit gegen die Moneten. Mann kann halt nicht alles haben. 18 Frauen traten an, um mit öffentlicher Hilfe endlich den richtigen Partner zu finden. Dabei sucht natürlich jede den, der sie zum Lachen bringt, sie achtet und romantisch ist. Das ist doch mal etwas ganz Neues! Vier der Superleuchten verließen in der ersten Folge bereits die Sendung und natürlich flossen Tränen, warum auch immer. Mittlerweile dürfte man sich daran gewöhnt haben, dass sämtliche Gestalten im Fernsehen ihrer Sprache nicht mehr mächtig sind. "Catch the Millionaire" reiht sich damit in die Riege anderer Formate ein. Der Millionär sorgt sich, dass Anastasia stark auf Paul "reflektiert". Was auch immer das bedeuten sollte. Doch so lange man sich nur genug als Mann von Welt präsentiert, dürften solche Kleinigkeiten keinen stören. Fremdscham überkommt einen besonders bei dem Gequatsche der 18 Mäuschen, zum Verzweifeln! Aber man kennt das ja: solche Formate sind eben wie ein Unfall, zu schrecklich zum Wegsehen. Vier Fräulein sind leider schon nicht mehr dabei, doch auf 14 dürfen wir uns am kommenden Donnerstag noch freuen. Vor uns liegen einige Wochen, in denen wir mit den drei äußerst symphatischen Junggesellen hoffen können, dass sie ihre Traumfrauen finden. Nur um es noch einmal im ProSieben-Jargon zu sagen. Also, Donnerstag um 20:15 uhr auf ProSieben. Kann man gucken oder auch nicht. Was haltet Ihr von den neuen "Millionären"?  

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  • 27-08-2014
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TV-Tipp: 25 Jahre „Simpsons“ auf Pro 7

Am 1. September ist es so weit: Im Zuge der "Jubiläumswoche" wird auch Pro 7 gelb und feiert 25 Jahre Simspons. Den Auftakt macht der Start der 25. Staffel, darauf folgen die drei beliebtesten "Simpsons"-Folgen der Zuschauer. Welche das sein werden, das soll eine Online-Umfrage klären. 25 Jahre Simpsons. Fünfundzwanzig Jahre. Fünfhundertdreiundsechzig Folgen. Ein Film. Keine Serie hat sich länger gehalten - und die Geschichte geht noch immer weiter. Nun starten Homer und Co. in die 25. Runde und Pro 7 möchte den "Simpsons"-Fans zur Feier der silbernen Hochzeit mit der gelben Familie eine besondere Überraschung bescheren. Deshalb wird nicht nur die erste Folge der 25. "Simpsons"-Staffel, "Homerland", gezeigt, sondern im Anschluss auch die drei beliebtesten Episoden der Zuschauer. Welche Episoden die drei besten "Simpsons"-Folgen aller Zeiten sein sollen, darüber entscheidet das Online Voting auf Pro 7. Aktuell ist "Nedtropolis", (Staffel 21, Folge 20) auf Platz 1, dicht gefolgt von "Homer als Restaurantkritiker" (Staffel 11, Folge 3) und "Springfield Film-Festival" (Staffel 6, Folge 18). Die Lieblingsfolge unseres Redakteurs, "Das verlockende Angebot" (Staffel 8, Folge 2) ist zur Zeit auf Platz 25 von den insgesamt 536 Folgen. Allerdings erscheint bei der Abstimmung auch immer wieder eine Fehlermeldung. Abgestimmt werden kann noch bis zum 28. August und den Link zum Simpsons-Voting findet ihr hier. Am Freitag, dem 5. September wird dann auch - für alle, die ihn noch nicht gesehen haben - "Die Simpsons - Der Film" zur Prime Time ausgestrahlt. Was ist Eure liebste "Simpsons"-Folge und warum? Oder könnt Ihr die Simpsons inzwischen gar nicht mehr sehen? Schreibt es uns!

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  • 27-08-2014
  • TV

„The Voice of Germany“ beschert einen heißen Herbst!

Im Oktober startet die neue Staffel von "The Voice of Germany" mit neuen Coaches und vielen neuen Talenten, aber ohne Nena und The BossHoss. Die ProSieben Gesangsshow geht diesen Herbst in die vierte Staffel. Von den Urgesteinen der Sendung haben nun auch Nena und The BossHoss die Arena verlassen. Rea Garvey, ehemaliger Frontmann der Band Reamonn, kehrt aber wieder zurück. Auch Samu Haber, der sich in der letzten Staffel bereits großer Beliebtheit erfreute, ist mit dabei. Neu unter den Juroren sind Smudo und Michi Beck von "Die Fantastischen Vier" und "Silbermond"-Sängerin Stefanie Kloß. Erneut werden die Juroren nur mithilfe ihrer Ohren werden die Coaches wieder erhören, welcher Sänger es in ihr Team schaffen soll. Den erhofften Durchbruch dürfte aber auch bei "The Voice of Germany" keiner der Teilnehmer erwarten. Wie es in jeder anderen Castingshow zu sehen ist, verschwinden auch die "TVoG"-Sieger mit jeder weiteren Staffel noch schneller in der Versenkung. Wenigstens machen die Teilnehmer dieses Formats den Eindruck, als wären sie sich ihrer Situation bewusst und erwarteten nicht den goldenen Topf am Ende des Casting-Dschungels. Auch der Tränendrüsenfaktor, der bei ähnlichen Sendungen so gerne mit dramatischen Hintergrundsgeschichten ausgeschlachtet wird, ist bei "The Voice of Germany" noch begrenzt, wohlgemerkt NOCH. Erfrischend an dem ProSieben/Sat1-Projekt waren natürlich die umgedrehten Stühle. Dem Zuschauer vor dem Fernseher hingegen werden Hintergrundinformationen geliefert, sodass er oder sie die Sänger/innen plötzlich nur noch subjektiv bewertet. Auch für die kommende Staffel bleiben die Regeln die gleichen: Die "Talents" singen und wenn es einem der Coaches gefällt dreht der sich um, wenn nicht, ist es Zeit zu gehen. Ab dem 9. Oktober startet die vierte Staffel und wird wieder abwechselnd auf ProSieben und Sat1, donnerstags und freitags um jeweils 20:15 uhr zu sehen sein. Was haltet Ihr von der Sendung? Glaubt Ihr die Coaches finden die "Stimme Deutschlands"?

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