• 01-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Filmkritik: „Erlöse uns von dem Bösen“

Nicht noch ein Exorzismusfilm? Weit gefehlt! Wie schon in seinem "Der Exorzismus von Emily Rose" variiert Regisseur Scott Derrickson auch in seinem neusten Werk "Erlöse uns von dem Bösen" das dämonische Subgenre und kleidet es in einen knallharten Copthriller. Damit werden nicht nur Erinnerungen an das Neunzigerjahre-Suspense-Kino wach, sondern das neue Jahrtausend ist um einen beachtlichen Horrorbeitrag reicher. Mehr zum Film verrät Euch IOFP. Exorzismus trifft Cop-Thriller Regisseur Scott Derrickson ist ein Meister des kreativen Arrangements abgestandener Horrorfilm-Klischees. Der zumeist auch als Drehbuchautor seiner Streifen fungierende Filmemacher bewies mit seinem übernatürlichen Justizdrama „Der Exorzismus von Emily Rose“, dass das Subgenre des Exorzismus-Films auch nach William Friedkins immerwährendem Klassiker noch nicht tot ist und sein letzter Streich, die 2012 von den Kritikern hervorragend aufgenommene Dämonen-Story „Sinister“, funktionierte derart radikal nach gängigen Genre-Mechanismen, dass Derricksons Zuhilfenahme von Story und Darstellerleistungen eines der packendsten Filmerlebnisse des Jahres kreierte. In dem angeblich auf wahren Ereignissen beruhenden Horrorthriller „Erlöse uns von dem Bösen“ kombiniert der Regisseur nun einen vermeintlich konventionellen Cop-Thriller mit kompromisslosen Schockeffekten und wird somit zum Inszenator eines klassischen Schauerstücks, das trotz seines modernen Gewands an das Suspense-Kino der Neunzigerjahre erinnert. Ohne sich dabei direkt an großen Vorbildern wie „Das Schweigen der Lämmer“ oder „Sieben“ zu orientieren, gerät „Erlöse uns von dem Bösen“ in seiner Tiefgründigkeit derart intensiv, dass man sich vor ein paar Jahren durchaus hätte vorstellen können, den Streifen in Oscar-Kategorien wie „Bestes Drehbuch“ oder „Bester Hauptdarsteller“ wiederzufinden. So stellt der Film wohl „lediglich“ eine der besten Horrorgeschichten des Jahres und zeigt auf, dass das Genre – trotz wiederkehrender Prophezeiung – noch lange nicht dem Untergang geweiht ist. Der Alltag des New Yorker Polizisten und Familienvaters Ralph Sarchie (Eric Bana) gerät jäh aus den Fugen, als es im Big Apple zu einer Reihe mysteriöser Verbrechen kommt. Gemeinsam mit seinem Partner Butler (Joel McHale) begibt sich Ralph auf die Spur vermeintlich religiös motivierter Morde, die ihren Ursprung einst im Irakkrieg fanden und sich nun in New York ausbreiten. Dabei stößt der Detective nicht nur an seine körperlichen und physischen Grenzen, sondern trifft alsbald auf den Exorzisten und Priester Mendoza (Édgar Ramírez), der behauptet, all diese Ereignisse seien nicht etwa irdischen, sondern dämonischen Ursprungs. Ralph, mittlerweile selbst an Visionen leidend, bleibt nichts anderes übrig, als sich notgedrungen mit Mendoza zusammenzutun und dem Bösen mithilfe von Weihwasser und Kruzifix gegenüberzutreten. Das Neunzigerjahre-Genrekino lässt grüßen Wer glaubte, ein Exorzismusfilm funktioniere die meiste Zeit bloß über hektisches Geschrei, überbordende Effektgewitter und viel, viel Blut, den belehrte im vergangenen Jahr bereits James Wans „Conjuring - Die Heimsuchung“ eines Besseren, der sich des Themas mit dem nötigen Fingerspitzengefühl annahm und der eigentlichen Teufelsaustreibung gerade einmal wenige Minuten der Gesamtlaufzeit widmete. Auch „Erlöse uns von dem Bösen“ hat trotz des verstärkt dämonisch geprägten Marketings wesentlich mehr zu bieten als einen halbgaren Schocker und präsentiert sich vor allem in der ersten Hälfte als düsterer Thriller, der sich erst spät in übersinnliche Gefilde begibt. Im Mittelpunkt steht Hollywoodstar Eric Bana („Lone Survivor“) in der Rolle des NYPD-Officers Ralph. Nicht nur, dass dem Mimen die Figur des grobmotorischen Cops schon visuell äußerst gut zu Gesicht steht, auch der Charakter erhält mithilfe genauer Dialoge und gezielter Einblicke in sein Privatleben ein markantes Profil. Bana verleiht seiner Rolle eine enorme Tiefe und sorgt so dafür, dass dem Publikum der Verbleib des Hauptcharakters ab Filmbeginn am Herzen liegt. An seiner Seite agiert „Community“-Schönling Joel McHale, der sich abseits seiner bislang vornehmlich innehabenden Schönwetter-Rollen erst einmal beweisen muss und dessen bemüht ruppiges Auftreten zunächst etwas befremdlich wirkt. Doch auch ihm gelingt durch glaubwürdiges Spiel das Formen einer interessanten Figur, die leider weniger von starken Dialogen profitieren kann als Bana. Édgar Ramírez („The Counselor“) verleiht seiner Rolle des Priesters Mendoza eine beachtliche Würde und erscheint entgegen vieler seiner Genrekollegen weder abgehoben, noch bemüht bedrohlich. Gerade dieser Faktor verhilft „Erlöse uns von dem Bösen“ zur für den Film so wichtigen Glaubwürdigkeit, die im Exorzismus-Genre normalerweise eher weniger im Vordergrund steht. Sowohl den Haupt-, als auch den durchweg ordentlich aufgelegten Nebendarstellern wird die Ehre zuteil, ein beeindruckendes Skript mit Leben zu füllen. Wie schon in seinen Vorwerken zeichnet auch hier Scott Derrickson himself für das Drehbuch verantwortlich, das auf den Aufzeichnungen eines New Yorker Polizisten basiert. Obgleich sich (wieder einmal) die Frage stellt, wie viel PR und wie viel Wahrheit tatsächlich in dieser Aussage steckt, setzt „Erlöse uns von dem Bösen“ wenig auf horrorfilmtypische Effekthascherei, sondern konzentriert sich auf ein ausgewogenes Storytelling, was einmal mehr zur Bodenständigkeit der Story beiträgt. Bereits die ersten zwanzig Minuten, die sich vor der nächtlichen Kulisse eines Zoos in der Bronx abspielen, sind beachtlich einnehmend und profitieren von dem ungewöhnlichen Setting. Erzählt wird von vermeintlich ganz normalen Ermittlungen in einem obskuren Fall von Kindsmord. Erst nach und nach werden unerklärliche Ereignisse zutage gefördert, denen sich die Cops Sarchie und Butler mit einer Mischung aus „Akte X“-Euphorie und zurückhaltender Furcht annehmen. Dabei verlässt sich Derrickson vor allem in der ersten Filmhälfte noch ein wenig zu oft auf abgestandene Genre-Klischees: Wenn gleich in mehreren Szenen kein Monster, sondern ein harmloses Tier für unheimliche Geräusche zuständig ist, gerät die Szenerie zuvor zwar unheimlich, der Schock erweist sich dafür als umso billiger. Das alles beraubt „Erlöse uns von dem Bösen“ dennoch nie um Atmosphäre. Kameramann Scott Kevan („Underworld: Awakening“) kleidet den Film in bedrohliche, manchmal etwas zu dunkle Bilder und Christopher Youngs Gänsehaut provozierende Disharmonien lassen Erinnerungen an „Sinister“ wach werden. Dabei steht dem Horrorthriller die Blockbuster-Herkunft aus der Produktionsschmiede von Jerry Bruckheimer ("Lone Ranger") nicht immer gut zu Gesicht; ein wenig kleiner und dreckiger hätte der Streifen gern daherkommen dürfen. Mit der Zeit findet „Erlöse uns von dem Bösen“ immer mehr zu seiner Form und wird mit fortschreitender Dauer sukzessive um unerklärliche Ereignisse reicher, die sich jedoch nicht in Gänze von weltlichen Tatsachen weg bewegen. Verärgerten diverse Auflösungen moderner Horrorfilme in der Vergangenheit aufgrund hanebüchener Theorien und finaler Erklärungen, bleibt „Erlöse uns von dem Bösen“ weitestgehend realitätsnah und fesselt damit umso mehr, als sich vornehmlich auf Jump-Scares verlassende Genrekollegen. Einige Logiklöcher, die bisweilen das realistische Handeln der Figuren infrage stellen, zum Trotz, besitzt der Streifen eine plausible Dramaturgie, die in ein krachendes Finale mündet, das in seiner Konsequenz überzeugt und trotz eines harschen Tonfallwechsels im Vergleich zur Resthandlung nicht abgehoben wirkt. Ebenjener Schlussakt erweist sich gar als großes Highlight; besticht er doch aufgrund von tollen Effekten (einschließlich Effekt-Make-Up) und triumphal aufspielenden Darstellern. So steigert sich „Erlöse uns von dem Bösen“ bis zur aller letzten Minute und sorgt somit nicht nur für durchgehende Unterhaltung, sondern entlässt das Publikum zudem mit einem Knall aus dem Kinosaal. Fazit Auch wenn sich Scott Derrickson seinen Film an manchen Stellen ein Stück weit selbst kaputt macht, indem er abgestandenen Klischees nicht zur Genüge variiert, unterstreicht der Filmemacher mit „Erlöse uns von dem Bösen“ einmal mehr sein Image als begnadeter Horror-Regisseur. Vor beachtlicher Atmosphäre und mit tollen Darstellern bestückt, erzählt der Film eine ebenso abwechslungsreiche wie spannende Geschichte, die nicht ganz an den Überraschungseffekt von „Sinister“ heranreicht, dafür den Charme der Neunziger-Thriller wieder aufleben lässt und Lust darauf macht, die Filme dieser zeitlosen Dekade noch einmal Revue passieren zu lassen.

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  • 23-07-2014
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„Insidious: Chapter 3“: Produktionsbeginn

Endlich startet die Gruselreihe in eine neue Runde! Auf IOFP erfahrt Ihr alles Wissenswerte zum Produktionsbeginn von "Insidious: Chapter 3". Focus Feautures, Entertainment One und Sony Pictures haben am gestrigen Dienstag den Beginn der Produktion zu "Insidious: Chapter 3" offiziell bestätigt. Gedreht wird zunächst in Los Angeles. Leigh Whannell wird sich beim Filmprojekt für die Regie verantwortlich zeigen, womit er in die Fußstapfen des mittlerweile zum Kultstatus erklärten Horror-Regisseurs James Wan treten wird. Um den Produktionsstart des Films gebührend zu feiern, haben sich die Produzenten einen ganz besonderen Leckerbissen für die Fans einfallen lassen. Auf der offiziellen "Insidious"-Facebookseite hat Focus Feautures ein Gewinnspiel gestartet, bei dem die Fans einen Trip nach Los Angeles gewinnen können, um live am Set dabei zu sein. Dieser Contest läuft noch bis zum kommenden Freitag. Weitere Information dazu findet man auf der Webseite von Focus Feauture. "Insidious: Chapter 3" erzählt die vollkommen neue Geschichte einer Teenagerin und ihrer Familie. Zeitlich spielen die Ereignisse vor den schrecklichen Erfahrungen, die die Lambert-Familie in den beiden ersten Teilen machen musste. Außerdem soll der Film weitere Geheimnisse aus dem Reich des Jenseits enthüllen. Mit dem 29. Mai 2015 steht auch schon der weltweite Premierentermin fest. Jason Blum, der bereits die ersten beiden Teile dieser Reihe produziert hat, wird abermals als Produzent tätig sein. Teil eins und zwei der "Insidious"-Reihe spielten weltweit mehr als 257 Millionen US-Dollar ein. Vor allem der zweite Teil war mit einem Einspielergebnis von 148,8 Millionen US-Dollar ein wahrer Glücksgriff. Ob "Insidious: Chapter 3" auch soviel Erfolg vergönnt sein wird, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass auch dieser Film die Zuschauer wieder erschaudern lässt und das Fürchten lehrt. Was meint Ihr? Freut Ihr Euch schon darauf, wenn "Insidious: Chapter 3" in den Kinos anläuft? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 08-06-2014
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Sony plant einen animierten „Medusa“-Film

Wie nun bekannt wurde, hat  Sony Pictures Animation sich die Rechte für eine "Medusa"-Verfilmung gesichert. Emmy-Gewinnerin Lauren Faust soll dabei die Regie übernehmen. Alle wichtigen Informationen über das bevorstehende Filmprojekt erfahrt Ihr auf IOFP! Die Verfilmung zu "Medusa" will dem Zuschauer eine vollkommen neue, noch nicht erzählte Geschichte bieten. Es geht um den aus der Perseus-Sage überlieferten und längst bekannten Mythos der Medusa - einer geflügelten Schreckgestalt mit Schlangenhaaren, die jeden, der sie anblickt in Stein erstarren lässt. Die filmische Adaption soll jedoch einen stark komödiantischen Unterton erhalten. Sony Pictures Animation Produktionschef Michelle Raimo Kouyate sagt dazu Folgendes: "Nachdem wir von der genialen Vorlage von Todd Alcott und Holly Golden zu "Medusa" gehört haben, erkannten wir das enorme Potenzial, das hinter dieser Idee steckt. Nachdem Lauren Faust, eine einzigartig begabte Animations-Filmemacherin mit einem riesigen Talent einen Bezug beim Publikum herzustellen, sich unserem Projekt angeschlossen hat, wussten wir, dass die Kreation ihrer Geschichte im Zusammenspiel mit der Originalfassung etwas Außergewöhnliches schaffen würde. "Medusa" wird ein kleverer, herzergreifender Animationsfilm werden." Regisseurin Laren Faust sagte über die Handlung des Films: "Die Version von Todd und Holly ist mit so vielen Ideen angereichert, für die auch ich mich brennend interessiere: Magie, Mythologie, Humor und sehr lustige Figuren. Mich fasziniert die Idee, das Komödiantische hinter einem als schrecklich geltendem Monster zu zeigen. In der Geschichte treffen wir auf Medusa als einen jungen Menschen, der - wie so viele von uns - damit überrumpelt wird, eine bestimmte Gestalt zu finden, die den anderen Menschen gefällt. Versehentlich wird dabei die falsche Göttin erweckt, die sie in das Monster verwandelt, das wir alle fürchten. Sie versucht diesen Fluch rückgängig zu machen, indem sie ein Team  aus mythischen Kreaturen auf die Beine stellt, das ihr zu verstehen hilft, dass das, was einen Menschen verschieden macht, seine eigentliche Stärke ist." Was meint Ihr? Steht uns mit "Medusa" ein richtig guter Animationsfilm bevor? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 04-06-2014
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„Metal Gear Solid“: Regisseur gefunden

Und wieder dient ein Videospiel als Vorlage für einen Kinofilm! Regisseur Jordan Vogt-Roberts steckt mit Sony Pictures in konkreten Verhandlungen zur Regieübernahme für die Videospiel-Adaption von "Metal Gear Solid". Auf IOFP erfahrt Ihr alles Wissenswerte zu diesem Thema! Es ist nichts Neues, dass Filmemacher gerne auf erfolgreiche Videospiele zurückgreifen. Diese Spiele liefern nicht nur interessanten Stoff, sondern bringen gleich eine ganze Fangemeinde mit. Ganz im Stile von "Resident Evil", "Tomb Raider" oder "Silent Hill" soll nun auch "Metal Gear Solid" verfilmt werden. Regisseur Jordan Vogt-Roberts ("The Kings of Summer") steht mit Sony Pictures in anfänglichen Gesprächen, um die Regie für dieses Projekt zu übernehmen. Der erste Teil der "Metal Gear Solid"-Reihe erschien im Jahr 1998. Kernpunkt der Handlung ist die Zurückeroberung einer Militärbasis, die von genetisch-verbesserten Soldaten eingenommen wurde. Diese haben nicht nur Geiseln im Schlepptau, sondern sind auch im Besitzt von atomaren Waffen. Bei dem Videospiel handelt es sich um einen "Stealth-Shooter", das bedeutet, dass es nicht darauf ankommt so viele Gegner wie nur möglich über den Haufen zu schießen, sondern sich unbemerkt an den Feinden vorbeizuschleichen. Im Laufe der Jahre hat "Metal Gear Solid" einige Fortsetzungen hervorgebracht, die sich durch eine höchst komplexe Mythologie auszeichnen. Avi Arad und Michael De Luca werden die Produktion für des Filmes übernehmen, an dem Sony schon seit fast einem Jahrzehnt werkelt. Ein Grund für den langen Prozess liegt darin, dass sich Studio und  Spieleentwickler  erst einmal darauf einigen mussten, in welcher Form die Geschichte des Protagonisten Solid Snake erzählt werden soll. Im September 2009 wurde bereits ein Fanfilm mit dem Titel "Metal Gear Solid: Philantrophy" von Regisseur Giacomo Talamini veröffentlicht. Dieses 7o-minütige Werk wird als die bisher beste Computer-Fanverfilmung angesehen. Freut Ihr Euch auch schon darauf, dass Solid Snake den Weg auf die Kinoleinwand findet? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 15-05-2014
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„The Bringing“: „Drive“-Regisseur im Gespräch

Übernimmt der dänische Filmemacher Nicolas Winding Refn die Regie für den Horrorstreifen "The Bringing"? Schon bald könnte es seitens Sony grünes Licht geben. Wagt  "Drive"-Regisseur Nicolas Winding Refn den Sprung ins Horror-Genre? Wie bekannt wurde, führen er und Sony Pictures bereits erste Verhandlungen. Die Geschichte basiert auf wahren Ereignissen. Es geht um die zahlreichen Todesfälle, die sich in dem Hotel "Cecil" in Los Angeles abgespielt haben. Dieses Hotel wurde immer wieder mit mysteriösen Todesfällen in Verbindung gebracht. Für besonderes Aufsehen sorgte die Ermordung der Studentin Elisa Lam, deren Leiche 2013 in einem Wassertank auf dem Hoteldach gefunden wurde. Titelheld ist ein Privatdetektiv, der damit beauftragt wird, einen Todesfall in besagtem Hotel zu untersuchen. Seine Ermittlungen werden jedoch schon nach kurzer Zeit von mysteriösen Einwirkungen unterbrochen. Der internationale Durchbruch gelang Nicolas Winding Refn im Jahr 2011, als sein Hollywood-Erstlingswerk "Drive" bei den Filmfestspielen von Cannes den Preis für die beste Regie erhielt. Sein darauffolgender Film "Only God Forgives" war 2013 für die Goldene Palme (die höchste Auszeichnung der Filmfestspiele von Cannes) nominiert. Der dänische Regisseur ist bekannt für seinen eigenwilligen Stil. So entfernt er sich ganz bewusst vom Blockbuster-Kino. Seine Filme sind teilweise schwer zugänglich und wirken verstörend. Die Zuschauer sollen zum Nachdenken  animiert werden, wobei es immer wieder zu heftigen Gewaltdarstellungen kommt. Es wäre  interessant zu beobachten, ob Nicolas Winding Refn auch der große Durchbruch im Horror-Genre gelingen wird. Wer seine Vorgängerfilme kennt, dürfte sich in dieser Hinsicht keine großen Sorgen machen. An Kreativität oder Ideenreichtum mangelt es ihm bekanntlich nicht. Das Drehbuch ist jedenfalls bereits geschrieben. Für den Fall, das Refn das Projekt übernimmt, darf man gespannt sein, ob er Ryan Gosling mit ins Boot holt, der schon bei seinen letzen beiden Filmen die Hauptrolle übernommen hat. Habt Ihr "Drive" und "Only God Forgives" gesehen? Denkt Ihr, dass der Regisseur auch im Horror-Genre überzeugen kann?

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  • 10-05-2014
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Channing Tatum: Doppelrolle für Sony

Channing Tatum ist gefragt wie noch nie. Jetzt soll er für Sony als Hauptdarsteller und Produzent eines noch namenlosen Filmes tätig werden. Mehr bei IOFP. Dieses Mal ist es kein Gerücht über einen neuen Film: Channing Tatum hat tatsächlich bereits als Hauptdarsteller und Produzent für eine Sony Pictures Produktion zugesagt und unterzeichnet. Noch hat das Projekt keinen Namen, aber es soll ein Action-Thriller werden. Tatum wird einen Familienvater verkörpern, der alles aufs Spiel setzt, um undercover zu arbeiten. Er soll dabei helfen, den größten Mafiaboss des Landes dingfest zu machen. Das Drehbuch wird von Kristin Gore ("Arctic Tale") verfasst. Neben Channing Tatum werden Reid Carolin, Neil Meron und Craig Zadan als Produzenten tätig sein. Bevor Tatum hier zum Einsatz kommt, wird er jedoch diesen Herbst noch mit den Arbeiten zu "Magic Mike XXL" beginnen. Ab dem 31. Juli ist der vielseitige Schauspieler in "22 Jump Street" an der Seite von Jonah Hill in unseren Kinos zu sehen. Genau diese Vielseitigkeit wurde übrigens vor Kurzem mit dem Trailblazer Award der MTV Movie Awards ausgezeichnet. Dieser Preis wird Schauspielern verliehen, die für ihre Generation und ihre Kollegen wegweisend sind. Channing Tatum hat laut MTV genau dies mit seinen Filmen, die ihn gefühlvoll, actiongeladen und humorvoll zeigen, bewiesen. Was haltet Ihr von einem weiteren Action-Spektakel mit Channing Tatum? Hat er Euch in "White House Down" gefallen?

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  • 28-02-2014
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Kevin James: Hauptrolle in „Pixels“

Comedy-Schwergewicht Kevin James befindet sich in Gesprächen für die Hauptrollenbesetzung von "Pixels". Worum es geht, verrät Euch IOFP. Sony könnte jetzt die Hauptrollen für die Alien-Komödie "Pixels" gefunden haben. Laut Deadline befinden sich Josh Gad und Kevin James in vielversprechenden Gesprächen. Adam Sandler und Jack Giarraputos Happy Madison ist das produzierende Studio. Die Regie übernimmt Chris Columbus ("Percy Jackson - Diebe im Olymp"). Tim Dowling und Tim Herlihy schrieben das Drehbuch zum Film, der auf einem Kurzfilm von Patrick Jean basiert. Das Autorenduo arbeitete bereits am Skript von "Kindsköpfe 2" mit - Adam Sandler vertraut somit fast durchweg auf alte Bekannte. Die Arbeiten sollen noch in diesem Sommer beginnen. In der Science Fiction-Komödie "Pixels" attackieren Aliens die Welt. Doch wer denkt, es handele sich um gewöhnliche grüne Marsmännchen, oder furchteinflößende Monster hat weit gefehlt. Sie schlüpfen in die Gestalten berühmter Videospiel-Figuren aus den 80ern und so kommt es, dass Pac-Man, Frogger und Donkey Kong in feindlicher Absicht auf der realen Bildfläche erscheinen. Nun liegt die Rettung der Welt in den erfahrenen Händen von vier Game-Champions, die all ihr Können ohne Konsolen und Tatstatur beweisen müssen. Kevin James steht ab April diesen Jahres für "Der Kaufhaus Cop 2" vor der Kamera. Sollte er die Rolle in "Pixels" übernehmen - was sehr wahrscheinlich ist -, stünde ihm ein ausgefülltes Jahr bevor. Josh Gad scheint derzeit ebenfalls sehr gefragt zu sein, so ist er im Cast der in Vorbereitung befindlichen Filme "The Comedians" und "The Wedding Ringer" (gemeinsam mit Kevin Hart) vorgesehen. Da der Kinostart von "Pixels" erst für 2016 angesetzt wurde, scheint genug Freiraum zu sein, damit Kevin James und Josh Gad die bereits laufenden Projekte noch beenden können. "Kindsköpfe 2" ist dieses Jahr für acht Goldene Himbeeren nominiert und konnte auch bei den Kritikern nicht punkten. Was halten Ihr davon, dass James wieder mit Adam Sandler zusammen arbeitet? Gelungener Spaß oder ein garantierter Reinfall?

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  • 10-04-2013
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Elysium: Erster Trailer zum neuen Sci-Fi Movie mit Matt Damon!

„Elysium“ ist der zweite große Feature-Film von Regisseur Neil Blomkamp, der mit seinem Erstlingswerk „District 9“ schon einiges Aufsehen in der Filmwelt erregt hat. Nun kommt sein neuestes Werk voraussichtlich im August in die Kinos und wenn man sich den Trailer anschaut, kann man auf den Film gespannt sein. Schaut man sich zudem die Liste der Darsteller an, so hat der Film einiges Gewicht. Insbesondere Matt Damon („Bourne Trilogie“) und Oscar-Gewinnerin Jodie Foster („Der Gott des Gemetzels“) sind die darstellerischen Schwergewichte in dem Cast. Doch auch die weiteren Talente lassen sich sehen, u.a. Alice Braga („Predators“), Sharlto Copley („District 9“) und William Fichtner („Prison Break“). Blomkamps filmische Dystopie spielt im Jahr 2154. Die Menschheit hat sich endgültig in arm und reich aufgeteilt. Die reiche Minderheit residiert auf der Raumstation „Elysium“, die die Erde umkreist und ist dort frei von Krankheiten und anderen Plagen. Im Gegensatz dazu muss die Mehrheit der Menschen auf der Erde um ihr nacktes Überleben kämpfen. Die Erde scheint ein desolater Platz zum Leben zu sein und die Menschen sind ohne große Hoffnung auf Besserung. Auf dieser Grundlage entspinnt sich die Story von „Elysium“. Blomkamps „Elysium“ erscheint als postapokalyptische Dystopie mit einigen an „Halo“ erinnernden Elementen. Dies ist wohl auch nicht verwunderlich, da Blomkamp ein überzeugter Anhänger des Shooter-Games ist und eigentlich auch bei einer Filmversion von „Halo“ Regie führen sollte. Leider ist bis heute in dieser Richtung nicht allzu viel passiert. Der Regisseur betont aber weiterhin, dass er immer noch Interesse an dem Projekt habe. Wir werden sehen. „Elysium“ kann jedenfalls interessant werden und sich auch in der Welt des Science-Fiction behaupten, wenn der Film es schafft, den politisch-sozialkritischen Unterton mit einer gehörigen Portion Entertainment auf die Leinwand zu bringen. Wir können gespannt sein. Quelle: Screenrant   [youtube oIBtePb-dGY nolink]

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  • 28-02-2013
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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2: Erster Trailer

Anfang 2010 brachte Sony Pictures den Animationsfilm Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen in die weltweiten Kinos und konkurrierte damit mit Disneys Pixar. Damals kam der Film bereits in 3-D in die Kinos, was vor drei Jahren noch nicht so gängig war, wie heute. Die Idee zu Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen war nicht neu, denn sie basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Judi Barrett aus dem Jahr 1978. Das Buch und somit auch der Film drehten sich um die trostlose Insel Swallow Falls, die sich einem wirtschaftlichen Zusammenbruch beugen musste. Von da an gab es außer Sardinen nichts weiter zu essen. Nachdem sich die kulinarische Einseitigkeit auch auf das Gemüt der Inselbewohner auswirkt, erfindet Protagonist und Bastelfreund Flint Lockwood kurzerhand eine Maschine, die schlechtes Wetter in Essen verwandeln kann. Doch was zu Beginn noch Freude hervorrufte, wurde bald zur Gefahr. Denn es gab monströse Essens-Tornados oder gar riesige Fleischbällchen, die vom Himmel regneten. Die Existenz der Insel steht auf dem Spiel... Nun geht das kulinarische Abenteuer weiter mit einer Fortsetzung, die den spektakulären Namen Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 trägt. Darin entdeckt Flint Lockwood, dass seine Maschine von einst nicht nur Wasser in Lebensmittel verwandelt hat, sondern die Lebensmittel auch zum Leben erweckt hat. Klar, dass Flint seinen Fehler vertuschen will und alles in Bewegung setzt, um seine Heimat vor einer Food-Invasion zu bewahren. Auf der Insel, auf der sich die essbaren Tiere zurückgezogen haben, kämpft er mit seinen Freunden mutig gegen Shrimpansen, Flamangos, Mosquitoasts und Tacodilen. Am 24. Oktober startet dann Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 in den deutschen Kinos. Bis dahin könnt ihr euch so lange mit dem ersten Trailer zum Film vergnügen, der auf jeden Fall schon einmal Lust auf mehr macht. [youtube Gwj1YlYYspw] Bildquelle: collider.com /

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  • 23-01-2013
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Django Unchained: Nach Kinostart die Nummer 1 in den deutschen Charts

Wie wir bereits vergangene Woche berichtet haben, hat Quentin Tarantinos neuster Streich Django Unchained an den US-amerikanischen Kassen alle vorherigen Filme des Kultregisseurs in den Schatten gestellt. Ob Pulp Fiction oder gar Inglourious Basterds, kein Film startete so erfolgreich wie der Italowestern. Allerdings startete er in Amerika auch schon am 25. Dezember. Bei uns lief der Film vergangene Woche am 17. Januar an, sodass aus deutscher Sicht noch keine Einspielergebnisse zum Wochenende vorlagen. Nun ist das erste und entscheidende Startwochenende vorüber und die Zahlen sprechen für sich! In den deutschen Kinocharts katapultierte sich Django Unchained von Null auf Eins und konnte allein am Startwochenende mehr als 800.000 Besucher verzeichnen. Aus diesem Grund wollen wir euch die Pressemitteilung von Sony Pictures nicht vorenthalten: Django Unchained auf Erfolgskurs: Nummer 1 der Kinocharts - Bester Start eines Tarantino-Films aller Zeiten Liebe Kolleginnen und Kollegen, ein sensationeller Kinostart für Oscar®-Preisträger Quentin Tarantino: sein Film DJANGO UNCHAINED setzte sich am Startwochenende mit mehr als 800.000 Besuchern an die Spitze der deutschen Kinocharts. Dies ist der beste Start eines Tarantino-Kinofilms in Deutschland. In den USA ist das mit zwei Golden Globes ausgezeichnete Südstaatendrama bereits der kommerziell erfolgreichste Film des Kult-Regisseurs. Bei der Oscar-Verleihung am 24. Februar hat DJANGO UNCHAINED die Chance auf insgesamt fünf Trophäen - unter anderem ist Tarantino für sein Drehbuch und Christoph Waltz für die beste Nebenrolle nominiert. Angesiedelt in den Südstaaten, zwei Jahre vor dem Bürgerkrieg, erzählt DJANGO UNCHAINED die Geschichte von Django (Oscar®-Preisträger JAMIE FOXX), einem Sklaven, dessen brutale Vergangenheit mit seinen Vorbesitzern dazu führt, dass er dem deutschstämmigen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Oscar®-Preisträger CHRISTOPH WALTZ) Auge in Auge gegenübersteht. Schultz verfolgt gerade die Spur der mordenden Brittle-Brüder und nur Django kann ihn ans Ziel führen. Der unorthodoxe Schultz sichert sich daher Djangos Hilfe, indem er ihm verspricht, ihn zu befreien, nachdem er die Brittles gefangen genommen hat - tot oder lebendig. Nach erfolgreicher Tat löst Schultz sein Versprechen ein und setzt Django auf freien Fuß. Dennoch gehen die beiden Männer ab jetzt nicht getrennte Wege. Stattdessen nehmen sie gemeinsam die meistgesuchten Verbrecher des Südens ins Visier. Während Django seine überlebensnotwendigen Jagdkünste weiter verfeinert, verliert er dabei sein größtes Ziel nicht aus den Augen: Er will seine Frau Broomhilda (KERRY WASHINGTON) finden und retten, die er einst vor langer Zeit an einen Sklavenhändler verloren hat. Ihre Suche führt Django und Schultz zu Calvin Candie (der für einen Oscar® nominierte LEONARDO DICAPRIO). Candie ist der Eigentümer von "Candyland", einer berüchtigten Plantage. Als Django und Schultz das Gelände der Plantage unter Vorgabe falscher Identitäten auskundschaften, wecken sie das Misstrauen von Candies Haussklaven und rechter Hand Stephen (der für einen Oscar® nominierte SAMUEL L. JACKSON). Jede ihrer Bewegungen wird fortan genau überwacht und eine heimtückische Organisation ist ihnen bald dicht auf den Fersen. Wenn Django und Schultz mit Broomhilda entkommen wollen, müssen sie sich zwischen Unabhängigkeit und Solidarität, zwischen Aufopferung und Überleben entscheiden… Oscar®-Preisträger Quentin Tarantino schrieb das Drehbuch und führte Regie bei DJANGO UNCHAINED. Der hochkarätig besetzte Film wurde produziert von Stacey Sher, Reginald Hudlin und Pilar Savone. Executive Producers sind Harvey und Bob Weinstein, Michael Shamberg, Shannon McIntosh und James Skotchdopole. DJANGO UNCHAINED wird in den USA von The Weinstein Company und international von Sony Pictures herausgebracht. Die Filmkritik zu Django Unchained findet ihr hier. Quelle: Sony Pictures Was denkt ihr: Teilt ihr die Begeisterung für Tarantinos neusten Streich?

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