• 26-08-2014
  • TV

„Shutter Islands“: HBO plant Serienadaption

HBO entwickelt momentan eine Serienadaption zum Scorsese-Thriller "Shutter Island". "Ashecliffe" soll die Vorkommnisse im isolierten Krankenhaus beleuchten, die vor dem Film geschehen sind. Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio werden auch beteiligt sein. In "Shutter Island" fahren 1954 die Marshals Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) in das isolierte Ashecliffe Krankenhaus für geistesgestörte Schwerverbrecher, das auf einer abgeschiedenen Insel liegt. Dort untersuchen die beiden das spurlose Verschwinden einer Patientin. Ein aufziehender Hurrikan verhindert eine Rückkehr der Marshals, sodass sie auf der Insel festsitzen. In der Zeit vermutet Daniels, dass geheime Experimente an Patienten durchgeführt werden. Die ganze Situation wird zusätzlich für den Marshal durch seine Alpträume und Halluzinationen erschwert. Martin Scorsese führte bei dem Mystery-Thriller von 2010 Regie. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dennis Lehane. HBO entwickelt nun zum Film ein Serienprequel mit dem Namen "Ashecliffe". Dort soll es um die Geschehnisse in dem Krankenhaus gehen, die vor dem Film und vor dem Roman geschehen sind. Vor allem die Missetaten der Krankenhausgründer sollen im Vordergrund stehen. Dennis Lehane soll gemeinsam mit Tom Bernado das Drehbuch für die Serie verfassen. Zahlreiche beteiligte aus dem Film sollen als ausführende Produzenten an der Serienadaption arbeiten. Dazu sollen Lehane, Drehbuchautor Laeta Kalogridis, Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Regisseur Martin Scorsese gehören. Letzterer soll ebenfalls bei der Pilotfolge die Regie übernehmen. Dieselben Arbeiten hat Scorsese bereits bei der HBO-Serie "Boardwalk Empire" übernommen, die in diesem Jahr mit der fünften Staffel zu Ende gehen wird. Zur Gedächtnisauffrischung gibt es hier nochmal den Trailer zu "Shutter Island": Was haltet Ihr von "Shutter Island" als TV-Serie? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 10-12-2013
  • Archiv (nicht mehr nutzen)Kino

Martin Scorsese: Eine große Karriere geht zu Ende

Nach nunmehr 50 Karrierejahren, lässt Martin Scorsese durchblicken, dass wir vermutlich nicht mehr viel von ihm sehen werden. Martin Scorsese ist einer der größten im Filmgeschäft. Vor 54 Jahren startete der Regisseur seine Karriere mit dem Kurzfilm "Vesuvius VI" und hat seitdem bei einer ganzen Reihe an Filmen und Dokumentationen die Regie übernommen. Doch Scorsese ist realistisch. Mit seinen 71 Jahren sagt er selbst, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, um den richtigen Moment für den Ruhestand zu finden. Er schwächt die Angst, die viele Cineasten mit dieser Aussage verbinden, jedoch gleich ab und macht Hoffnung auf einen schleichenden Übergang in sein Rentendasein: "Ja, ich habe den Wunsch, noch viele Filme zu machen, aber ich bin nun 71 und es gibt nur noch ein paar Projekte, die ich realisieren möchte, wenn ich es denn kann. Ich vermisse die Zeit, in der ich den Wunsch hatte, mit vielen verschiedenen Filmen zu experimentieren und Verschiedenes auszuprobieren, aber diese Zeit ist vorbei. Wenn man älter wird, hat man Verpflichtungen, man hat eine Familie. Ich hatte in den letzten zehn Jahren oder so, seit 'Aviator', viel Glück, denn da habe ich Projekte gefunden, in denen sich die Materie gut mit meinen Pflichten in der Familie und den Geldgebern kombinieren ließ." Wir haben Scorsese große Filme wie "Gangs of New York" (2002), "Aviator" (2004), "Departed" (2006), "Shutter Island" (2010) oder "Hugo Cabret" (2011) zu verdanken. Derzeit sind einige Projekt in Planung, die er noch beenden möchte. So können wir gespannt sein auf die Filme "Silence", "The Irishman" (mit Robert de Niro) und das Biopic "Sinatra". Mit seinem aktuellen Film "The Wolf of Wall Street" ist er einer der großen Favoriten bei der kommenden Oscarverleihung 2014. Nachdem es bei der Fertigstellung des Films, mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle, einige Probleme gab (IOFP berichtete), wird er am 16. Januar 2014 in den deutschen Kinos anlaufen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, seht euch ruhig den verheißungsvollen zweiten Trailer an:     Quelle: filmstarts

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