• 02-08-2014
  • googlenewsReviews & MeinungenSpecials

Das Unglück der deutschen Sitcom-Synchronisation

Seit dem Erscheinen von Serien auf DVD und im Internet, ist es möglich amerikanische Sitcoms auch im Originalton zu schauen. Wenn man sich manche Serien, die man aus dem deutschen Fernsehen kennt, mal in englischer Version ansieht, dann fällt einem deutlich auf, dass die Synchronisation einiger Comedyserien besser geglückt ist, als bei anderen. IOFP hat sechs Beispiele rausgesucht, bei denen dies besonders deutlich wird. Wenn in den USA eine Comedyserie gedreht wird, dann ist diese in der Regel auch für das amerikanische Fernsehen gedacht. Es wird also nicht darauf geachtet, dass eine Serie für das ausländische Fernsehen gut zu synchronisieren ist. Viele Länder senden amerikanischen Serien deswegen auch in der Originalsprache und setzen Untertitel darunter. In Deutschland wurden so bisher nur sehr wenige Sendungen ausgestrahlt. Ein Beispiel hierfür ist "Chappelle's Show" auf MTV, womit der Sender alles richtig gemacht hat, da man unmöglich die Stimme Dave Chappelles und seinen Humor, so gut ins Deutsche hätte übertragen können. Hier ist das Format der Untertitel aber nicht die Regel und es wird jede Sendung aus dem Ausland für große deutsche Sender synchronisiert. Oft sind die Stimmen der Schauspieler allerdings schwer zu kopieren und manchmal ist der Humor so speziell, dass dieser schwer in die deutsche Sprache zu übersetzen ist. Manchen Sitcoms gelingt diese Schwierigkeiten zu überwinden besser und manche scheitern daran. Teilweisel sogar so sehr, dass die Comedyserie in deutscher Spache ihren Witz verliert und nervt. Wir präsentieren Euch daher eine kleine Auswahl von Sitcoms, die diese Thematik ganz gut verdeutlicht. Beginnen wir mit den guten Beispielen auf der nächsten Seite.

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  • 18-07-2014
  • googlenewsReviews & Meinungen

Hinterfragt: Die willkürliche Zuordnung der Emmy-Kategorien

Der Emmy ist der wichtigste Fernsehpreis der Welt. Der Jury des Preises scheint die Einteilung der Serien und Darsteller in die passenden Kategorien zunehmend schwerer zu fallen, wodurch die Nominierten scheinbar willkürlich platziert werden. IOFP-Redakteur Alexander Micksch hat seine Ansichten zu den Emmy-Nominierungen zusammengefasst. Als ich mir die Liste der nominierten Serien und Schauspieler der diesjährigen Emmy-Awards angeschaut habe, sind mir einige Nominierte aufgefallen, von denen ich mich gefragt habe: Warum ist dieser Kandidat ausgerechnet in dieser Kategorie vertreten? Die Television Academy, welche die Nominierten und die Gewinner der Emmys auswählt, gibt wenig Auskunft darüber, ab wann eine Rolle in einer Serie eine Hauptrolle ist und ab wann sie eine Nebenrolle ist. Auch die Definitionen der Serien-Genres scheint eher schwammig. Miniserie oder Dramaserie? Das größte Rätsel stellt für mich „True Detective“. Ohne Frage, eine der besten Serie des letzten Jahres und meiner Meinung nach der größte Favorit neben „Breaking Bad“ auf den Preis der besten Dramaserie. Jedoch warum ist „True Detective“ eine Dramaserie und keine Miniserie? Laut mehreren Internetenzyklopädien ist eine Miniserie ein mehrteiliger Fernsehfilm oder eine Serie mit abgeschlossener Handlung. Die Geschichte von „True Detective“ ist mit der ersten Staffel zu Ende erzählt. Die zweite Staffel wird mit der ersten nichts zu tun haben. Für den Preis der besten Miniserie ist die dritte Staffel „American Horror Story“ nominiert. Auch dort wird in jeder Staffel eine neue Geschichte erzählt, jedoch bleiben hier im Gegensatz zu „True Detective“ die meisten Schauspieler den Staffeln erhalten. Auch für den Miniserien-Kandidaten „Fargo“ ist eine zweite Staffel mit neuer Handlung bereits in Planung. Was macht also Serien, wie „American Horror Story“ und „Fargo“ zu einer Miniserie und „True Detective“ zur Dramaserie? Wann hört Comedy auf? Als Nächstes ist mir die Kategorie der besten Comedyserie aufgefallen. Dort sind Serien nominiert, wie „Veep“ mit Julia Louis-Dreyfus, der Sieger der letzten vier Jahre „Modern Family“ und die auch in Deutschland extrem beliebte Sitcom „The Big Bang Theory“. Allesamt Serien im 20- bis 30-Minutenformat. Warum taucht also der Netflix-Hit „Orange ist the New Black“ in dieser Kategorie auf. Jede Folge geht 50 bis 60 Minuten (die letzte Folge der zweiten Staffel sogar 90 Minuten!) und beschäftigt sich mit Themen, die von Intrigen, Gewalt und Drogen handeln. Erst vor Kurzem stellte ich die Serie für IOFP vor und zeigte mich äußerst begeistert von der Dramedy. Wie die Bezeichnung der Serie schon vermuten lässt, hat „Orange ist the New Black“ auch ihre komischen Momente, aber sie in eine Reihe mit „The Big Bang Theory“ und „Modern Family“ zu stellen ist schon eine sehr seltsame Entscheidung. In der Kategorie der besten Hauptdarstellerin in einer Comedyserie muss Taylor Schilling von „Orange ist the New Black“ zudem gegen Melissa McCarthy aus „Mike & Molly“ antreten. Der Vergleich ‚Äpfel mit Birnen‘ trifft es nicht mal annähernd! Was ist eine Gastrolle? Auch die Kategorie der besten Gastschauspielerin bringt mich zum stutzen. Im Bereich der Dramaserie ist Kate Mara für „House of Cards“ nominiert. Sie taucht in der zweiten Staffel der Politikserie nur in der ersten Folge auf. Klingt für mich, als wäre sie ein Gast in der Serie. Im Bereich der Comedy sind Tina Fey und wieder Melissa McCarthy für ihre Gastgeberauftritte bei der Sketch-Show „Saturday Night Live“ nominiert. Man könnte zwar darüber streiten, ob eine Sketch-Show mit einer Serie verglichen werden muss, aber auch hier lässt sich sagen, dass es sich um Gastauftritte handelt. Die Serie die mich in diesem Bereich verwundert ist wieder „Orange is the New Black“. Mal abgesehen davon, dass gleich drei Darstellerinnen der Serie hier vertreten sind, ist dabei verwunderlich, dass die nominierten Rollen z.T. fast in jeder Folge der Staffel auftreten. Vor allem die Rollen von Natasha Lyonne und Uzo Aduba nehmen in der aktuellen Staffel wichtige Schlüsselfunktionen ein. Der Begriff ‚Gastschauspielerin‘ ist daher sehr untertrieben. Fazit Es ist schon seltsam, wie die Jury der Emmys schauspielerische Leistungen in einer Kategorie vergleicht. In der einen Serie ist der Charakter ein paar Mal in 45 Minuten zu sehen, in der anderen Serie hat die Schauspielerin 13 Folgen lang Zeit ihr Können zu zeigen und ihren Charakter zu entwickeln. In der nächsten Kategorie erzählt die Hauptdarstellerin 20 Minuten Witze, während in einer anderen Serie derselben Kategorie die Hauptdarstellerin in 60 Minuten darstellt, wie es ist in einem Gefängnis leben zu müssen. Da wird mit zweierlei Maß gemessen und man bekommt das Gefühl, die Entscheider stecken die Serien und Darsteller in die Kategorien in denen noch Platz ist. Liebe Television Academy, macht euren Job richtig und nehmt ihn ernst! Wie seht Ihr die Einteilungen in den Kategorien? Stehe ich mit meinen Ansichten alleine da? Schreibt Euren Eindruck in die Kommentare!

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  • 16-07-2014
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ABC gibt Sendeplan für Herbst 2014 bekannt

Nachdem in letzter Zeit bereits einige US-Networks ihre Sendepläne bekannt gaben, folgt nun auch ABC. Ob es für das kommende Herbstprogramm besondere Überraschungen geben wird, erfahrt Ihr auf IOFP! Das jährliche Buhlen der Sender um die bestmöglichen Einschaltquoten gehört schon lange zur Tradition. Die Zuschauer können es kaum erwarten, wenn die großen TV-Sender ihre Sendepläne herausbringen. Aufgrund des großen Konkurrenzkampfes sind die jeweiligen Sender stets darum bemüht, sich durch ihr individuelles Programm von den anderen Networks abzuheben. Auch ABC startet wieder eine Großoffensive, um möglichst viele Zuschauer für sich gewinnen zu können. Etwas überraschend wirkt der Beginn des Herbstprogramms. So startet die erste Seasonwoche am Montag, dem 22. September mit der neuen Serie "Forever". Bereits eine Woche zuvor wird mit "Dancing with the Stars" die neue Saison eingeläutet. IOFP stellt Euch das gesamte Herbstprogramm im Überblick vor! Montag, der 15. September: "Dancing with the Stars" Montag, der 22. September: "Forever" Dienstag, der 23. September: "Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D." Mittwoch, der 24. September: "The Middle", "The Goldbergs", "Modern Family", "Black-ish", "Nashville" Donnerstag, der 25. September: "Grey's Anatomy", "Scandal", "Hot to Get Away with Murder" Freitag, der 26. September: "Shark Tank", "20/20" Sonntag, der 28. September: "Once Upon a Time", "Resurrection", "Revenge" Montag, der 29. September: "Castle" Dienstag, der 30. September: "Selfie", "Manhattan Love Story" Freitag, der 3. Oktober: "Last Man Standing" Sonntag, der 5. Oktober: "America´s Funniest Home Videos" Freitag, der 10. Oktober: "Christela" Ist Euer ganz persönliches Serien-Highlight mit der nächsten Staffel dabei? Schreibt uns Eure Lieblingsshow von ABC in die Kommentare!

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  • 05-03-2014
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„Old Soul“: Fred Willard und Ellen Burstyn sind dabei!

Amy Poehlers Comedy-Pilot "Old Soul" für NBC nimmt immer mehr Form an, besonders in Bezug auf das Cast: Komiker-Veteran Fred Willard und Oscar-Preisträgerin Ellen Burstyn sind jetzt mit von der Partie. NBC's Comedy-Pilot "Old Soul" von Produzentin Amy Poehler ("Parks and Recreation") handelt von einer jungen Frau namens Nadia (Natasha Lyonne, "Orange is the New Black"), die sich in der Anwesenheit von älteren Menschen wohler fühlt als mit Leuten ihres Alters. Sie arbeitet in der Altenbetreuung, da sie mit der alten Generation mehr gemeinsam hat und so ihre ganze Zeit mit ihr verbringen kann. Ellen Burstyn wird Nadias lesbische Tante Eileen spielen, die gerade eine Krebs-Erkrankung besiegt hat. Die Beziehung zwischen Tante und Nichte steht bei der Serie im Vordergrund: Nadia kümmert sich um ihre alten 'Klienten', während Eileen sich um Nadia kümmert. Fred Willard wird den Autoren Hector spielen, der mit dem schrillen ehemaligen Broadway-Star Rita (Rita Moreno, "West Side Story") verheiratet ist. Hector ist ein Klient von Nadia - sie hilft ihm dabei seine angesammelten Schriften und Arbeiten zu katalogisieren. Neben den älteren Herrschaften wurden auch jüngere Schauspieler bereits gecastet: Nick Thune ("Beim ersten Mal") spielt Nadias Mitbewohner Charlie, der einen ebenso ungewöhnlichen Humor hat wie sie. Greta Lee spielt Nadias beste Freundin Alix, die große Ansprüche an sich stellt - Versagen ist bei ihr niemals eine Option. Ellen Burstyn ist besonders bekannt durch ihre Rollen in Filmen wie "Der Exorzist", "Requiem for a Dream", "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern" und noch viele mehr. 1975 gewann sie den Oscar in der Kategorie 'Beste Hauptdarstellerin' für ihre Performance in "Alice lebt hier nicht mehr", von Martin Scorsese. Fred Willard ist vor allem aus lustigen Nebenrollen in Filmen wie "American Pie - Jetzt wird geheiratet", "Wedding Planner", "Date Movie" und "Anchorman" (Teil 1 und 2) bekannt. Zuletzt spielte er die wiederkehrende Rolle des Großvater Dunphy in "Modern Family". Es ist noch nicht bekannt wann der Pilot ausgestrahlt wird. Freut Ihr Euch denn schon auf "Old Soul"? Oder könnt Ihr mit dem Konzept nichts anfangen?  

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  • 29-11-2013
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„Modern Family“: Al Bundys neue Familie

Ed O´Neill als liebender Familienvater. Geht nicht? Doch, das geht! Und wie gut, das zeigt er in "Modern Family".   Seit dem 2. April 2012 läuft die von 20th Century Fox Television produzierte knapp 25-minütige Mockumentary (to mock: vortäuschen + documentary: Dokumentation) "Modern Family" auf RTL Nitro. Die Free-TV-Premiere in den USA wurde bereits am 23. September 2009 auf ABC ausgestrahlt. Nachdem der Pilotfilm von der Zielgruppe (19- bis 49-jährige) sehr gut angenommen wurde und die Staffeln in den USA an Quoten nicht verlieren, hat ABC im Mai 2013 auf eine fünfte Staffel verlängert. In Deutschland läuft zur Zeit Staffel drei immer donnerstags um 20.15 Uhr. Story: "Modern Family" betrachtet drei unterschiedliche Familienmodelle wie sie ungewöhnlicher, vielleicht aber auch typischer nicht sein könnten. Auf der einen Seite wird das Familienleben von Jay Pritchett (Ed O´Neill) beleuchtet. Dieser ist in zweiter Ehe mit der um einiges jüngeren, temperamentvollen Gloria Delgado-Pritchett (Sofía Vergara) verheiratet, die ihren Sohn Manuel Alberto "Manny" Delgado (Rico Rodriguez) aus erster Ehe mitbringt. Das zweite Modell betrachtet die klassische Familie um Claire (Julie Bowen) und Phil Dunphy (Ty Burrell) sowie ihren drei Kindern Haley (Sarah Hyland), Alex (Ariel Winter) und Luke (Nolan Gould). Claire ist als Hausfrau für die familieninternen Themen und Streitigkeiten zuständig. Phil hat den Part des Brötchenverdieners inne und ist ein durchschnittlich erfolgreicher Immobilienmakler. Die dritte Familie im Kreise bildet sich aus dem homosexuellen Paar Mitchell Pritchett und Cameron Tucker, gespielt von Jesse Tyler-Ferguson und Eric Stonestreet, die ein Baby - Lily Tucker-Pritchett - aus Vietnam adoptiert haben.

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