• 26-08-2014
  • Reviews & Meinungen

Filmkritik: „Can A Song Save Your Life?“

John Carney schuf mit "Once" ein Meisterstück im Bereich der Musikfilme. Jetzt legt er mit "Can A Song Save Your Life?" nach und präsentiert ein Feel-Good-Movie, das uns mitsingen, mittanzen und mitfühlen lässt. Was den Film so besonders macht, warum wir mit Tränen in den Augen lachen und warum man ihn auch noch ein zweites oder drittes Mal sehen kann, verrät IOFP. Die Emotionen von "Once" sind tief verwurzelt. Der Soundtrack des 2008er Meisterwerks ist einmalig und kann noch immer hoch und runter, vor und zurück gehört werden. Hinter diesem Überraschungsfilm steckt das musikalische Talent von John Carney. Seinerseits Gründungsmitglied der irischen Rockband "The Frames" bevor er sich im Filmgeschäft einen Namen gemacht hat. Diese musikalischen Wurzeln brachte mit "Once" das erste Mal überaus erfolgreich auf die Leinwand. Engagierte er hier noch seinen "Frames"-Kollegen und Freund Glen Hansard, wagt er bei "Can A Song Save Your Life?" mehr und  lässt Keira Knightley als Sängerin debütieren. Vom gesanglichen Könner zum Anfänger - warum der Film mit dem umständlichen Titel trotzdem überzeugt, verraten wir Euch. Like a fool Für Gretta (Knightley) ist die Welt in Ordnung: mit ihrem Freund, dem aufstrebenden Sänger Dave Kohl (Adam Levine) - grandiose Anspielung auf Dave Grohl ("Foo Fighters" & "Nirvana") - zieht sie nach New York, um ein neues, schillerndes Leben zu beginnen. Doch von diesem Traum zum Narren gehalten, tritt sie wider Willen in einer Bar auf und begegnet so Dan (Mark Ruffalo), seinerseits Gründer einer Plattenfirma, die sich seiner aus kommerziellen Gründen entledigt hat. Nichtsdestotrotz bietet  Dan ihr einen Plattenvertrag an, den er zwar nicht verwirklichen kann, aber seine Pläne sollen es doch irgendwie bewerkstelligen. Nachdem sein ehemaliger Chef Saul (Yasiin Bey, bekannter als Mos Def) den beiden eine Abfuhr erteilt, wagen sie das scheinbar Unmögliche: Mit eigenem Equipment und einer bunten Musikertruppe nehmen sie überall in New York die Songs für ein eigenes Album auf. "Can A Song Save Your Life?" fügt sich glücklicherweise nicht einem starren Muster, beginnt am Anfang um gradlinig bis zum Ende durchzuziehen. Gleich in der ersten Szene, die mehrere Male aus unterschiedlichen Blickwinkeln eingeführt wird, sieht man die beiden Hauptcharaktere Gretta und Dan am Tiefpunkt ihres jeweiligen Lebens. Jeder hat sein Päkchen zu tragen. Zum einen Gretta, deren Neustart in New York völlig missglückt ist, zum anderen Dan, dessen Ehe nach einer Affäre seiner Frau zerbrochen scheint. Auch Dans Beziehung zu seiner Tochter Violet (Hailee Steinfeld) hat nicht zuletzt durch seine Leidenschaft und Aufopferung für seinen Job gelitten. Alte Muster - größerer Erfolg Nicht selten fühlen wir uns in "Can A Song Save Your Life?" an "Once" erinnert. Das eigenständige Entwickeln und Verwirklichen eines Musikprojekts, das Hauptdarsteller-Duo, das unterschiedlicher nicht sein könnte, die unglücklichen Lebensläufe ebenjener und selbstverständlich die zu jeder Zeit passende Musik. John Carney hat nicht nur ein Händchen für perfekt ausgearbeitete Drehbücher, sondern auch für sein Team. Mit CeeLo Green (in der Rolle des Troublegum), Gregg Alexander ("New Radicals") als Musikverantwortlichen und Adam Levine ("Maroon 5") hat er sich ein musikalisches Kompetenzteam zusammengestellt, das allein schon Lust auf den Film macht. Judd Apatow, der für den Film als Produzent verantwortlich ist, lässt uns ebenfalls schon im Voraus auf passend gesetzten Humor hoffen und enttäuscht an keiner Stelle. Die Tragik und auch die Komik des Alltags mit seinen (un-)glücklichen Abwechselungen sind immer passend und glaubhaft positioniert. Doch obwohl vieles aus Carneys Regiedebüt wiedererkannt wird, ist sein Zweitwerk nie langweilig oder gar abgedroschen. Vor neuer, urbaner Kulisse brilliert sogar Keira Knightley, die mit ihrem zarten Stimmchen zwar gegen einen Glen Hansard nicht ankommt, aber für Musik, Film und Atmosphäre absolut passend ist. Dass der Soundtrack starkes Ohrwurmpotenzial hat, ist durchaus auch ihr zu verdanken. Sehr viele Punkte sammelt "Can A Song Save Your Life?" mit seiner Verträglichkeit für ein weit größeres Publikum, als es "Once" vergönnt war. Auch hier spielen wieder Darsteller, Setting und Musik die entscheidenden Rollen. Wir bekommen kein aufstrebendes Popsternchen zu sehen, sondern eine bodenständige junge Frau mit erfahrenem, klaren Blick auf ihr Leben. Dass sie sich von einem fanstastischem Mark Ruffalo als abgehalfterter Produzent nicht verbiegen lässt, um ihren Weg fortzusetzen, verleiht "Can A Song Save Your Life?" neben Glaubwürdigkeit Unmengen an Sympathie. Doch auch all die Nebenrollen, die im Leben der beiden von Bedeutung sind, treten mit einer Konsistenz auf, die an keiner Stelle den Charakter aus den Augen verliert. Und ganz wichtig: Mit dem Ende des Films setzt Carney ein starkes Zeichen gegen das sture Einhalten der Klischees von gefühlvollen Filmen. Vor allem aber zeigt er, dass sich ein authentisches Drehbuch sehr intensiv gegen all die verwaschenen Romanzen durchsetzen kann. Fazit "Can A Song Save Your Life?" ist der Sommerfilm 2014, der auch gleich den bestmöglichen Soundtrack im Gepäck hat. Kein anderer Film macht so glücklich und vermittelt dieses überaus gute Gefühl, dass man im Leben nur ein wenig Mut aufbringen muss, um den richtigen Weg zu finden und auch auf ihm weitergehen zu können.

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  • 18-07-2014
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Wird Mark Ruffalo der neue „Columbo“?

Alles startete mit einem Tweet und nun könnte es ernst werden: Mark Ruffalo ist der Wunschkandidat von Filmschaffenden und Fans für die Rolle des Inspektor Columbo in einem Kinofilm-Remake der gleichnamigen, legendären Krimiserie. Der Drehbuchautor von "The Book of Eli" und "After Earth" Gary Whitta schrieb Anfang der Woche auf Twitter: "Bin diesen Morgen aufgewacht und dachte immernoch an @MarkRuffalo als neuen Columbo. Wie kann das nicht schon eine Sache sein?" Die Resonanz auf den Tweet war enorm und alle waren sich einig, dass er der richtige Mann für den Job wäre. Sogar "Hulk"-Darsteller Mark Ruffalo selbst reagierte und schrieb bei Twitter: "Ed Solomon brachte mir dies vor einem Monat näher. Wir denken an einen Film." Ed Solomon ist ebenfalls Drehbuchautor und hat bereits "3 Engel für Charlie" vom Fernsehen ins Kino gebracht. Es scheint also, als würde die Sache heiß werden. "Columbo" ermittelte von 1971 bis 2003 in 68 Episoden und wurde dabei 32 Jahre lang von Peter Falk verkörpert. Falk starb 2011 im Alter von 83 Jahren. Die Figur des Inspektor Columbo mit seinem Trenchcoat und seiner Zigarre zwischen den Fingern ist absoluter Fernseh-Kult. Zudem gibt es das Mysterium um seine Ehefrau, die er in jeder Folge anspricht, in der Krimiserie ist sie aber nie zu sehen. Tatsächlich könnte man sich Mark Ruffalo gut in der Rolle des ehemaligen Fernsehermittlers vorstellen, da eine Ähnlichkeit zu dem jungen "Columbo" nicht von der Hand zu weisen ist. Zeitlich müsste ein Dreh in 2015 für Ruffalo theoretisch möglich sein. Aktuell steht er noch für "Avengers: Age of Ultron" als "Hulk" vor der Kamera und im Anschluss ist nur "Now You See Me 2" mit Jesse Eisenberg und Woody Harrelson angesetzt. Und Ruffalo scheint wirklich nicht abgeneigt. Was haltet Ihr von der Idee, Mark Ruffalo als "Columbo" zu besetzen? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 01-07-2014
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„Hulk“: Mark Ruffalo will kein „Planet Hulk“-Film

"Hulk"-Darsteller Mark Ruffalo hat sich zu den Gerüchten geäußert, dass er demnächst in einem neuen Stand-Alone-Film des grünen Marvel-Helden zu sehen sein könne. In letzter Zeit wurden Gerüchte lauter, dass Marvel eine Real-Action-Verfilmung des Comics "Planet Hulk" plane. Ruffalo sieht dem eher skeptisch entgegen. "Hulk" von 2003 mit Eric Bana und "The Incredible Hulk" von 2008 mit Edward Norton waren zwei Superheldenfilme, für die sich nur wenige begeistern konnten. Eigentlich war danach klar, dass es so schnell keinen neuen Stand-Alone-Film von Marvels grünem Helden geben würde. Als allerdings Mark Ruffalo 2012 in "The Avengers" in die Rolle des Bruce Banner schlüpfte, waren sich Fans und Kritiker einig, dass er bisher der beste "Hulk"-Darsteller ist. Da wurden die Stimmen wieder lauter, die einen weiteren Anlauf forderten, einen neuen "Hulk"-Film zu drehen. Der Comic "Planet Hulk" wäre eine gute Möglichkeit, sich an einem neuen Stand-Alone-Movie auszuprobieren. In einem Interview mit MTV hat sich Ruffalo nun zu den anhaltenden Gerüchten geäußert und die Begeisterung für das Projekt "Planet Hulk" hält sich doch stark in Grenzen: "Ich denke nicht, dass man diesen Weg jetzt gehen sollte. Ich denke man braucht mehr Banner. Dieses ganze Ding wäre nur Hulk auf einem Planeten, der gegen andere Gladiatoren kämpft. Sie schießen Bruce Banner in den Weltraum und versuchen sich von ihm und dem Hulk zu befreien. Es endet damit, dass er ausrastet, das Raumschiff zerstört und auf diesem Planeten voller Gladiatorenkreaturen landet. Er verliebt sich, bekommt ein Hulk-Baby und die Avengers vernichten den Planeten." Ruffalo deutete allerdings an, dass sich Marvel tatsächlich mit einem neuen "Hulk"-Film beschäftigt: "Ich denke, dass sie sich das erste Mal mit dieser Idee auseinandersetzen. Als wir mit den Avengers angefangen haben, war es ein grundsätzliches 'Nein!' und nun wird es in Erwägung gezogen. Da ist aber noch nichts definitiv, nicht einmal ein Gerüst wie es sein könnte. Ich werde abwarten, wie es weitergeht und ob wir diese Nuss knacken können. Ich denke die Banner/Hulk-Geschichte ist offensichtlich eine nicht einfach zu knackende Nuss." Offiziell gibt es noch kein Statement von Marvel zur Frage, ob ein neues Abenteuer mit dem großen grünen Helden geplant ist. Allzu lange wird man aber nicht mehr warten müssen, bis man Mark Ruffalo als "Hulk" wieder im Kino zu sehen bekommt. "Avengers: Age of Ultron" wird im Sommer 2015 gemeinsam mit den Helden des letzten Films erscheinen. Wollt Ihr noch einmal einen neuen Solofilm von "Hulk" sehen? Oder ist dieses Projekt doch hoffnungslos? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 18-06-2014
  • googlenewsKino

Ist ein neuer „Hulk“-Film in Planung?

Wird das grüne Monster in die Kinos zurückkehren? In jüngster Zeit kommen immer wieder Gerüchte darüber auf, dass "Hulk" in einem eigenständigen Film wieder auf der Kinoleinwand zu sehen sein soll. Ob man diesen Spekulationen Glauben schenken darf, erfahrt Ihr auf IOFP! Ob Animationsreihe, Fernsehserie oder Kinofilm - das durch einen Unfall mit einer Gamma-Bombe verwandelte Monster "Hulk" war in den verschiedensten Formaten für die Zuschauer zu sehen. Zweimal hat Marvel bereits versucht, den unglaublichen "Hulk" in einem sogenannten Stand-Alone-Film wieder auf der Leinwand erstrahlen zu lassen. Beide Versuche scheiterten jedoch aus verschiedenen Gründen. Daraufhin gab das Studio die Pläne eines weiteren "Hulk"-Films auf und plante ihn fortan nur noch als einen Nebencharakter in den "The Avengers"-Filmen ein. Nachdem der erste "Avengers"-Film in den Kinos angelaufen ist, waren sich sowohl Kritiker als auch Zuschauer darüber einig, dass Mark Ruffalos Darbietung als "Hulk" eine der besten Rollen war und maßgeblich am großen Erfolg des Films beteiligt war. Einige Monate nach der Veröffentlichung gab Marvel jedoch bekannt, dass sie keine Absichten hätten, einen weiteren Film zu drehen, in welchem es ausschließlich um den "Hulk" geht. Nun nehmen die Dinge vielleicht doch wieder einen anderen Lauf! Nachdem Ruffalo  nun seinerseits Stellung zu den Gerüchten bezogen hat, scheint Marvel wieder ein wenig zurückzurudern. In einem Interview mit Digital Spy sagt Mark Ruffalo Folgendes über einen erneuten Solo-Auftritt des grünen Monsters: "Ich denke, dass Marvel sich nun zum ersten Mal wirklich intensiv mit diesem Gedanken beschäftigt. Als wir den "The Avengers"-Film drehten, gab es noch eine klare Abfuhr. Nun laufen die Dinge aber anders und man denkt zumindest darüber nach. Aber es ist noch rein gar nichts beschlossen. Es gibt noch nicht einmal ein mögliches Storygerüst. Ich würde mich freuen diesen Weg zu beschreiten, auch wenn noch eine harte Nuss geknackt werden muss." Was meint Ihr? Würdet Ihr euch über ein weiteres "Hulk"-Abenteuer freuen? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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