• 27-08-2014
  • Reviews & Meinungen

Heimkino-Tipp: „Ride Along“

In Tim Storys Buddy-Cop-Komödie "Ride Along" begeben sich Rapper und Schauspieler Ice Cube und Comedian Kevin Hart auf die Spuren von Eddie Murphy. Auch wenn der Film nie auch nur ansatzweise überrascht, entpuppt sich das sympathische Duo als Urheber eines amüsanten Roadtrips mit Lachgarantie. Zum Heimkinostart des Actionstreifens hat sich IOFP die Produktion einmal genauer angesehen. Das Presseheft betitelt ihn als „nächsten Eddie Murphy“ und Kevin Harts Film „Ride Along“ erinnert wohl nicht ganz ungewollt an dessen Paraderolle des Axel Fowley in der Action-Komödie „Beverly Hills Cop“. Als gewitzter Polizist aus Detroit bestritt Murphy die dreiteilige Filmreihe nahezu im Alleingang und drückte der von ihm verkörperten Hauptfigur alsbald seinen Stempel auf. Sollte Kevin Hart den hohen Erwartungen also standhalten, erwartet das Publikum ein charismatisches Gag-Feuerwerk der Extraklasse. Nicht umsonst gilt Murphy als einer der besten Comedians seiner Generation und Kevin Hart erarbeitete sich durch seine Stand-Up-Performances eine beachtliche Fangemeinde in den USA. Dass Werbung bisweilen mehr verspricht als das beworbene Endprodukt schließlich hält, bekommt der Zuschauer jedoch schneller zu spüren als ihm lieb ist. „Ride Along“ ist zwar definitiv ein kurzweiliges Action-Vergnügen, den Vergleichen mit Martin Brests ins Leben gerufener Cop-Trilogie hält der Streifen jedoch nicht stand. Good Cop - Bad Cop Als Ben (Kevin Hart) sich ein Herz nimmt und um die Hand seiner Freundin Angela (Tika Sumpter) anhält, hat er die Rechnung ohne ihren Bruder, den rohen Detective James (Ice Cube) gemacht. Für den ist Ben gar kein geeigneter Lebenspartner, hat der angehende Polizeischüler doch nicht die größten Eier in der Hose. Um sich von dessen Ehemannqualitäten zu überzeugen, nimmt James ihn mit auf einen Ride Along. Einen ganzen Tag begibt sich das ungleiche Duo auf Streife, die schneller als erwartet im Chaos mündet. Bereits die stylische Eingangssequenz von „Ride Along“ steht stellvertretend für all das, was Tim Storys testosterongeladene Spritztour richtig, aber eben auch ziemlich falsch macht. Zum Sound belangloser Hip-Hop-Rhythmen manövrieren ebenso belanglose Typen stylisch in Szene gesetzte Nobelkarossen durch die Straßen einer x-beliebigen Stadt, irgendwo in den USA. Halbgare Stunts, die sich aufgrund ihrer Unauffälligkeit allenfalls im Hintergrund eines „The Fast and the Furious“-Teils oder des erst kürzlich gestarteten „Need for Speed“ abspielen dürften, finden nicht nur in Mega-Zeitlupe – sprich: ohne jedwede Dynamik – statt, sondern auch noch ganz dicht vor den Kameralinsen. Von Bildästhetik keine Spur. Und wer hier gut und wer böse ist, erfährt der Zuschauer ebenfalls nicht. Geschweige denn, dass sich erschließt, was besagte Eröffnungssequenz mit den Geschehnissen der nun folgenden neunzig Minuten zu tun hat. Die Story kommt in Fahrt Schnitt. Mit einem Kulissenwechsel führt Regisseur Tim Story („Fantastic Four“) sein Publikum mitten hinein in eine Ego-Shooter-Szenarie, welche die eigentliche Story einläutet. An der Konsole sitzt Ben, verkörpert von einem sympathischen Kevin Hart („Denkt wie ein Mann“), dessen Visage tatsächlich etwas an einen jungen Eddie Murphy erinnert – ohne die dazugehörigen Grimassen versteht sich. Hart, dessen Bühnenprogramm „Let Me Explain“ in den USA gar auf der großen Leinwand gezeigt wurde, versteht es, seinem tölpelhaft angelegten Charakter genug Charisma zu verleihen, damit das Publikum an dessen Fortentwicklung im weiteren Filmverlauf tatsächlich interessiert ist. An gängigen Actionkomödien-Schemata orientiert ist Ben das typische Weichei – und damit das krasse Gegenteil zum vom Rapper und Schauspieler O’Shea „Ice Cube“ Jackson verkörperten James. Nach seiner ähnlich gezeichneten Rolle in der Serienadaption „21 Jump Street“ gibt Ice Cube in „Ride Along“ einmal mehr das klischeebeladene Bild eines Rüpelcops ab; nur dass sich sein Leinwanddasein in diesem Falle auf die gesamte Laufzeit ausdehnt und nicht wie ein zu lang geratener Cameo-Auftritt daherkommt. Für diesen sorgt im Falle von „Ride Along“ ein Hollywood-Urgestein. Um dem ungeahnten Publikum die Freude hieran nicht zu nehmen, sei an dieser Stelle lediglich erwähnt, dass der Auftritt von „Mister X“ aufgrund dessen Hang zur Selbstdemaskierung zu den großen Highlights des Filmes gehört. Nachdem sich alsbald herauskristallisiert hat, wer in der übersichtlich besetzten Buddy-Cop-Comedy welche Rolle zu erfüllen hat, begibt sich das Duo auf einen aberwitzigen Streifzug durch das ihnen zugeteilte Einsatzgebiet. Die einzelnen Stationen reihen sich dabei wie ein Sketch an den nächsten. Besonders einfallsreich ist dies nicht. Zumal der die einzelnen Storybausteine zusammenhaltende Faden mehr blassrosa schimmert denn dunkelrot leuchtet. So ist ein Antagonist per se zwar existent, die Aufklärung des alle Ereignisse umspannenden Falles interessiert dabei jedoch kaum. Um die Sympathien des Publikums buhlen dagegen viel lieber die beiden Hauptdarsteller. Und auf der Ebene funktioniert „Ride Along“ dann auch endlich. Obwohl Kevin Hart und Ice Cube mit ihren schon so oft dargebrachten, gegensätzlich gezeichneten Figuren keinen Originalitätspreis gewinnen, ist die Chemie zwischen den Akteuren beachtlich. Im Gegensatz zur tonal ähnlich gelagerten Lady-Variante von „Ride Along“, Paul Feigs „Taffe Mädels“, entwickelt sich aus dem zunächst stattfindenden Konkurrenzkampf nach und nach eine ehrliche und allen voran sich schlüssig entwickelnde Chemie. Wann immer die Komödie sich auf ähnliche Pfade begibt, die auch schon Sandra Bullock und Melissa McCarthy betraten, reißen es die beiden sympathischen Darsteller mithilfe ihres natürlich rauen Charmes, wahlweise aber auch ihrer tollpatschig-bodenständigen Art wieder heraus und hauen sich die von Drehbuchautor Greg Coolidge und einem ganzen Heer weiterer Autoren geschriebenen Dialoge förmlich um die Ohren. Dabei geben sämtliche Story-Verantwortlichen wenig auf Rafinesse und Einfallsreichtum; langweilig muss dies aber noch lange nicht sein. Vor allem dann nicht, wenn Kameramann Larry Blanford („Minority Report“) seine missratene Eröffnungssequenz in der zweiten Filmhälfte vergessen macht und uns ein ebenso anschauliches wie dynamisches Finale präsentiert. Fazit „Ride Along“ ist alles andere als originell, doch die Figuren hat der Film auf seiner Seite. Aus Versatzstücken gängiger Action-Komödien zusammengebastelt, liefert Tim Story seinem Publikum kurzweiliges Action-Kino – ohne Wiedererkennungswert, dafür mit Lachgarantie. 

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  • 07-08-2014
  • Kino

Ist Samuel L. Jackson „The Black Phantom“?

Eigentlich war Jamie Foxx für die Rolle des "Black Phantom" vorgesehen, aber "Django" musste wieder absagen. Ihn soll nun der Alleskönner Samuel L. Jackson im neuen Film von Tim Story neben Kevin Hart ersetzen. In der Komödie "The Black Phantom" geht es darum, dass ein von Kevin Hart gespielter Auftragskiller Hilfe ersucht bei seinem Kollegen, dem "Black Phantom". Dieser hat allerdings den Auftrag den Killer zur Strecke zu bringen. Die Regie im Film wird Tim Story übernehmen. Er und Kevin Hart haben bereits erfolgreich bei "Ride Along" und "Denk wie ein Mann" zusammengearbeitet. Für die Rolle des "Black Phantom" war ursprünglich Jamie Foxx vorgesehen. Dieser sagte die Dreharbeiten allerdings wieder ab. Zeitprobleme sollen der Grund sein. Welches Projekt dem Oscarpreisträger dazwischen gekommen ist, ist allerdings unklar. Seine nächsten Filme "Kill the Boss 2" und das Filmmusical "Annie" sind bereits abgedreht. Foxx Nachfolger für den Film soll nun feststehen und Samuel L. Jackson heißen. Der stets vollbeschäftigte Schauspieler würde den Dreh scheinbar einrichten können. Seine anstehenden Filme sind u.a. die Stephen King-Romanverfilmung "Cell", "Big Game", in dem er den Präsidenten der USA mimt, und "Avengers: Age of Ultron". Momentan steht Jackson noch für die Neuverfilmung von "Tarzan" vor der Kamera. Scheinbar würde er danach "The Black Phantom" in Angriff nehmen, bevor er nächstes Jahr wieder für Quentin Tarantino bei "The Hateful Eight" schauspielert. Und Jamie Foxx hat also Zeitprobleme... Klingen Kevin Hart und Samuel L. Jackson nach einem guten Filmduo für Euch? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 16-06-2014
  • googlenewsReviews & Meinungen

Filmkritik: „About Last Night“

Mit "Hot Tub" und "High Fidelity" lieferte Steve Pink bereits zwei Arbeiten für sehr unterschiedliche, in Liebhaberkreisen aber auch hervorragend aufgenommene Filme ab. IOFP bezweifelt, dass sich um "About Last Night" eine ähnlich große Fanbase scharen wird. Die Gründe dafür lest Ihr in unserer Kritik zum Film. Schluss mit dem Singledasein! Mit seiner Kuppel-Komödie "About Last Night" springt "Hot Tub"-Regisseur Steve Pink auf einen Zug auf, der anderswo bereits als "neuer Blacksploitation-Boom" gefeiert wird. Und es stimmt: In jüngster Vergangenheit drängten mit "Ride Along", "Denk wie ein Mann" oder "Liebe im Gepäck" verstärkt Filme mit durchgehend afro-amerikanischen Darstellern in den Rollen ins Kino, die sich in Übersee vornehmlich an ebenjenes Publikum richten. Ein schöner Trend, der sich abseits des Hollywood'schen Pre- und Sequel-Wahns gern weiter verbreiten darf. Und das, obwohl die bislang auf die große Leinwand gebrachten Stoffe nicht unbedingt zu den einfallsreichsten ihrer Art gehören. Mit "Ride Along" schaffte es eine halbgare Mischung aus "Bad Boys" und "Beverly Hills Cop" in die internationalen Lichtspielhäuser, "Liebe im Gepäck" und "Denk wie ein Mann" funktionierten als klassische romantische Komödien. "About Last Night" gelingt es im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht, den mangelnden Einfallsreichtum durch eine große Portion Charme auszugleichen. Die Story über zwei beste Freunde, die unabhängig voneinander Frauen daten und sich somit vom ewigen Single-Dasein loslösen, ist so frei von Überraschungen, dass der Sehgenuss jäh getrübt wird. Da kann auch das punktgenaue Casting und die seit eh und je toll eingefangene Kulisse Los Angeles nichts dran ändern. Es gibt One-Night-Stands und es gibt Langzeitbeziehungen. Beide haben ihren Platz beim modernen Dating, aber kann das erste zum letzten werden? Kann die Hitze des Augenblicks zur ewig brennenden Flamme werden? Das ist eine immer währende Frage, die zu weiteren führt: Ist es wichtig, wer zuerst "Ich liebe dich" sagt? Wie lange sollten Paare warten bis sie zusammen ziehen? Wann sollten die besten Freunde involviert werden und wie reagieren sie? Vier Singles aus L.A. sammeln Erfahrungen mit den heutigen Dating-Gepflogenheiten. Danny (Michael Ealy) begleitet seinen besten Freund Bernie (Kevin Hart) beim Frauenaufreißen und trifft dort auf die hübsche, kluge Debbie (Joy Bryant), die genauso beziehungsscheu ist wie er. Die Chemie zwischen den beiden stimmt sofort und sie verbringen die Nacht miteinander und die nächste Nacht und die folgende Nacht... Schließlich wagen die beiden den Versuch den Alltag als Paar zu bewältigen. Dabei müssen die frisch verliebten lernen, dass sie trotz ihrer guten Vorsätze und ihrer Gefühle füreinander in den Alltagstrott und Beziehungsstreitereien verfallen. Einfallsreichtum, wo bist du? Die Hollywood-Komödie mit romantischem Einschlag - neudeutsch: RomCom - läuft seit jeher nach einem durchkalkulierten Schema ab. Zwei recht unterschiedliche Menschen (meist Mann und Frau) treffen aufeinander, kabbeln sich, entdecken ihre Gefühle füreinander, durchlaufen erst mehrere Hochs, dann ein intensives Tief um kurz vor dem Abspann doch endlich zusammenzufinden. Dieses Prinzip funktioniert bei Matthias Schweighöfer ebenso wie bei Adam Sandler; auf die Feinheiten kommt es an. Judd Apatow garniert seine Alltags-Comedies regelmäßig mit einer gehörigen Portion Ernsthaftigkeit, Sandler hat sich auf Blödelhumor spezialisiert (auch wenn "Urlaubsreif" ein Beispiel dafür ist, dass Ausnahmen die Regel bestätigen) und Til Schweiger hat mit seiner Tochter Emma die Geheimwaffe gefunden, um das deutsche Publikum scharenweise in die Kinos zu locken. Autor, Regisseur und Produzent Steve Pink scheint sich noch nicht ganz sicher zu sein, welche Spezialität er zu seinem Markenzeichen machen möchte. Nach dem kuriosen Kultfilmanwärter "Hot Tub - Der Whirlpool ist 'ne verdammte Zeitmaschine" und seine Arbeit am Klassiker "High Fidelity" ist eine Tendenz nur schwer zu erkennen. Sein neustes Werk "About Last Night", das auf dem Sachbuch "Sexual Perversity in Chicago" basiert und für das Pink ausschließlich auf dem Regiestuhl platznahm, macht es einem nicht leichter, den Filmemacher einzuordnen. Spannungsarm und vorhersehbar manövriert sich der Cast aus Kevin Hart ("Ride Along"), Michael Ealy ("Denk wie ein Mann"), Regina Hall ("Scary Movie 1-4") und "Parenthood"-Star Joy Bryant durch eine Geschichte, deren Ausgang noch während des Vorspannes meilenweit gegen den Wind zu riechen ist. Dabei macht "About Last Night" diesen Umstand nicht etwa durch schmissige Gags oder eine dynamische Erzählweise wieder wett: Das Skript von Leslye Headland, deren Debüt "Die Hochzeit meiner dicksten Freundin" einen äußerst einfallsreichen Vertreter seines Genres darstellte, zieht sich nicht nur bedauerlich in die Länge, sondern verärgert fast schon aufgrund seiner Ideenlosigkeit. Dem Cast lässt sich diese Tatsache nur selten vorwerfen. Vor allem Regina Hall und Kevin Hart schmeißen sich ihre gegenseitigen Vorwürfe so schön hysterisch an den Kopf, dass derartige Szenerien offenbaren, dass vor allem in den Dialogen viel mehr Potenzial steckt, als der Film es über den Großteil der Laufzeit andeutet.  Stattdessen lässt Steve Pink viel lieber seinen Kameramann Michael Barrett ("A Million Ways to Die in the West) sich an der Kulisse LAs ergötzen, die einmal mehr zum Dreh- und Angelpunkt einer romantischen Lovestory wird. Ohne Hollywood generell zu wenig Einfallsreichtum vorzuwerfen, gestaltet sich die ewig gleiche Kulisse einer hippen Großstadt langsam aber sicher als langweilig. Auch hierzulande weiß man mittlerweile, dass die schönsten Singles in den angesagtesten Metropolen leben, die vor allem bei Nacht einen unerreichten Charme versprühen. Zuletzt gesehen in "Für immer Single" und demnächst zu erwarten in "Mädelsabend". Mit diesem durchkalkulierten Filmdesign, das immerhin mit einigen gezeichneten Spielereien aufwarten kann, geht auch die musikalische Untermalung einher. Marcus Miller ("Denk wie ein Mann") bedient sich frei an allerhand lapidaren Popsongs und lässt "About Last Night" somit mehr als einmal in reinen Kitsch abdriften. Abseits des tollen Ensembles hat die Komödie lediglich einige Sketch-artig in die Handlung eingebettete Szenerien zu bieten, die zum Großteil leider bereits in diversen Trailern zu sehen sind. Doch auch hier macht sich alsbald ein fader Beigeschmack bemerkbar: Wenn Kevin Harts Figur die von Liebeskummer geplagte Debbie darauf hinweist, keinesfalls das von seiner Freundin zubereitete Abendessen herunterzuschlucken und ihr schließlich eine Plastiktüte reicht, ist dies in dem Moment lustig, hat jedoch keinerlei Auswirkungen oder gar Konsequenzen auf die Folgehandlung. So bietet das Skript von "About Last Night" die perfekten Voraussetzungen für einen Episodenfilm oder gar eine Sketch-Comedy. Als eineinhalbstündige Pärchen-Odyssee ist der Film jedoch selbst für Frisch verliebte nur schwer zu ertragen. Fazit Wenig komisch und überinszeniert: "About Last Night" ist ein RomCom-Vertreter ohne Seele, dem nicht einmal seine engagierten Darsteller Leben einzuhauchen vermögen.

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  • 12-03-2014
  • googlenewsKino

Jamie Foxx und Kevin Hart in „Black Phantom“

Für die Komödie "Ride Along" hat die Zusammenarbeit von Komiker Kevin Hart und Regisseur gut funktioniert. Dieses Erfolgs-Duo tut sich jetzt mit Oscar-Preistäger Jamie Foxx für den neuen Film "Black Phantom" zusammen. Jamie Foxx und Kevin Hart sind für die Hauptrollen und Tim Story für die Regie des neuen Films "Black Phantom" im Gespräch - Verträge wurden wohl noch nicht unterzeichnet. Sollten alle Beteiligten einwilligen, dann kann sich der Film-Fan auf eine vielversprechende Vereinigung gefasst machen. Tim Story und Kevin Hart haben bereits an mehreren Projekten zusammen gearbeitet: Zuletzt an "Ride Along", einer Komödie die in den USA große Erfolge an den Kinokassen verbucht (in Deutschland kommt der Streifen am 24. April in die Kinos). Der zweite Teil von "Ride Along" ist auch schon geplant, ebenso wie "Denk wie ein Mann 2". Die Erfolge der Filme von Tim Story, mit Hart in der Hauptrolle, sprechen für sich und erwecken beim Fan den Wunsch nach mehr. Wenn es also zu "Black Phantom" in dieser Konstellation kommt und Jamie Foxx auch noch mit von der Partie ist, dann kann kaum noch etwas schief gehen. "Black Phantom" handelt von einem hintergangenen Auftragskiller, der bei einem anderen Hitman - dem Black Phantom - Hilfe ersucht, ohne zu wissen, dass eben dieser damit beauftragt wurde ihn zu töten. Jamie Foxx und Kevin Hart sind für die Rollen der beiden Auftragsmörder vorgesehen. Das Drehbuch stammt von Dave Lease und Megan Hinds. Mehr Details zur Story sind bisweilen allerdings noch nicht bekannt, da sich der Film noch in der frühen Entwicklungsphase befindet. Interessant zu wissen wäre, ob "Black Phantom" eine Komödie, ein Drama oder ein Genre-Mix wird. "Ride Along"-Produzent Will Packer und "Annie"-Produzent und Co-Autor Will Gluck werden - neben anderen - "Black Phantom" produzieren. Der Film wird aber sehr wahrscheinlich noch eine ganze Weile auf sich warten lassen - mit ganz viel Glück kommt er vielleicht noch 2015 in die Kinos. Ab dem 17. April 2014 ist Jamie Foxx als Bösewicht in "The Amazing Spider-Man: Rise of Electro" zu sehen und ab dem 29. Januar 2015 singt und tanzt der "Ray"-Oscar-Preisträger sich durch die Musical-Adaption "Annie". Meint Ihr "Black Phantom" wird ein guter Film? Würdet Ihr Jamie Foxx und Kevin Hart gern zusammen sehen?

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  • 19-02-2014
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„Ride Along“: Sequel steht fest!

Die Komödie "Ride Along" läuft seit Ende Januar 2014 in den USA und ist ein absoluter Kassenschlager. Da dachte sich das Produktionsstudio, dass ein Sequel eine sichere Investition ist und gab die Fortsetzung jetzt schon in Auftrag! Der US-amerikanische Kinostart von "Ride Along" war am 17. Januar 2014. Bereits am ersten Wochenende spielte die Actionkomödie von Tim Story ("Fantastic Four", "Barbershop") über 40 Millionen US-Dollar ein und sicherte sich somit einen oberen Platz der Kinocharts. Inzwischen hat der Film über 100 Millionen US-Dollar eingespielt und somit die Produktionskosten, die gerade mal bei 25 Millionen lagen, längst wieder herein geholt. Universal will daher keine Zeit vergeuden: Ein Sequel wurde bestellt und die Vorbereitungen sind schon in vollem Gange. Phil Hay und Matt Manfredi, Autoren vom ersten Teil, schreiben derzeit schon am Script für das Sequel, damit Tim Story bereits im Sommer dieses Jahres mit den Dreharbeiten beginnen kann. Hauptdarsteller Ice Cube ("Three Kings", "Barbershop", "21 Jump Street") und Kevin Hart ("Das ist das Ende", "Soulplane") werden auch im zweiten Teil die führenden Rollen übernehmen. "Ride Along" handelt von Ben (Kevin Hart), einem Sicherheitsbeamten an einer Highschool. Ben ist in seiner Beziehung zu Angela (Tika Sumpter) überglücklich. Angelas Bruder James, Detective beim Atlanta-PD, hält jedoch keine großen Stücke auf Ben. Um James' Anerkennung zu erlangen, bewirbt Ben sich bei der Polizei-Akademie und wird aufgenommen. Ben fragt James nach seinem Segen, da er plant, Angela zu heiraten. James verlangt von Ben, sich als echter Kerl zu beweisen und mit ihm auf Patrouille (Ride Along) zu gehen. Dass dieses Unterfangen viele lustige und teils gefährliche Zwischenfälle mit mich zieht ist klar: Immerhin ist "Ride Along" ist ein Buddy-Cop-Movie par excellence. Der deutsche Kinostart von "Ride Along" ist übrigens am 24. April 2014 und solltet Ihr schon gespannt auf den Film sein - Hier ist der Trailer für Euch: Wie fandet Ihr den Trailer?

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