• 21-08-2014
  • TV

Bryan Cranston und Aaron Paul brechen mit dem Gesetz

Die "Breaking Bad"-Stars Bryan Cranston und Aaron Paul sind wieder vereint! Leider nicht in einer Serie, dafür aber als Pfandleiher in einem Promo-Clip für die nächste Woche stattfindenden Emmy Awards. Eine prominente Kundin haben sie ebenfalls. IOFP zeigt Euch den Auftritt. In der Nacht von Montag auf Dienstag werden die Emmy-Awards verliehen. Höchste Zeit also für einen ordentlichen Promo-Clip zur Verleihung. In diesem sind die drei Nominierten Bryan Cranston (Bester Hauptdarsteller/Dramaserie), Aaron Paul (Bester Nebendarsteller/Dramaserie) und Julia Louis-Dreyfus (Beste Hauptdarstellerin/Comedy-Serie) die Protagonisten. Im Clip hat die für "Veep" nominierte Schauspielerin in der Nacht zuvor gesehen, dass Celine Dion ihre eigene Insel besitzt. Leider hat Miss Louis-Dreyfus ein wenig zu viel getrunken und nach noch ein wenig mehr Online-Shopping besitzt sie so ein Stück Land ebenfalls. Da so etwas nicht ganz billig ist, fährt sie zum nächsten Pfandleiher "Barely Legal Pawn", um dort ihren gewonnenen Emmy von 1996 als beste Nebendarstellerin in "Seinfeld" zu verpfänden. In besagtem Laden erwartet sie allerdings ein schmieriges Duo, dass vom "Breaking Bad"-Gespann Cranston/Paul gespielt wird. Die beiden untersuchen den Preis nach seiner Echtheit und es wird eifrig verhandelt. So ist Bryan Cranston der Meinung, dass ein Preis als Nebendarstellerin ja eigentlich nicht so viel wert ist. Aaron Paul sieht das allerdings etwas anders. Nach den gescheiterten Verhandlungen entschließt sich die Schauspielerin schließlich ihren Preis zu behalten und den Laden schnellstens zu verlassen, um vor den beiden seltsamen Pfandleihern zu flüchten. An ihrem Auto fällt ihr allerdings auf, dass sie ihren Schlüssel in dem Laden verloren haben muss. So kehrt sie in den Laden zurück und entdeckt im Hinterraum des Geschäfts die wahren Machenschaften des eingespielten Teams. Seht selbst: Davon könnten wir definitiv mehr gebrauchen. Was haltet Ihr von dem Promo-Clip? Schreibt uns Eure Eindrücke in die Kommentare!

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  • 18-07-2014
  • googlenewsReviews & Meinungen

Hinterfragt: Die willkürliche Zuordnung der Emmy-Kategorien

Der Emmy ist der wichtigste Fernsehpreis der Welt. Der Jury des Preises scheint die Einteilung der Serien und Darsteller in die passenden Kategorien zunehmend schwerer zu fallen, wodurch die Nominierten scheinbar willkürlich platziert werden. IOFP-Redakteur Alexander Micksch hat seine Ansichten zu den Emmy-Nominierungen zusammengefasst. Als ich mir die Liste der nominierten Serien und Schauspieler der diesjährigen Emmy-Awards angeschaut habe, sind mir einige Nominierte aufgefallen, von denen ich mich gefragt habe: Warum ist dieser Kandidat ausgerechnet in dieser Kategorie vertreten? Die Television Academy, welche die Nominierten und die Gewinner der Emmys auswählt, gibt wenig Auskunft darüber, ab wann eine Rolle in einer Serie eine Hauptrolle ist und ab wann sie eine Nebenrolle ist. Auch die Definitionen der Serien-Genres scheint eher schwammig. Miniserie oder Dramaserie? Das größte Rätsel stellt für mich „True Detective“. Ohne Frage, eine der besten Serie des letzten Jahres und meiner Meinung nach der größte Favorit neben „Breaking Bad“ auf den Preis der besten Dramaserie. Jedoch warum ist „True Detective“ eine Dramaserie und keine Miniserie? Laut mehreren Internetenzyklopädien ist eine Miniserie ein mehrteiliger Fernsehfilm oder eine Serie mit abgeschlossener Handlung. Die Geschichte von „True Detective“ ist mit der ersten Staffel zu Ende erzählt. Die zweite Staffel wird mit der ersten nichts zu tun haben. Für den Preis der besten Miniserie ist die dritte Staffel „American Horror Story“ nominiert. Auch dort wird in jeder Staffel eine neue Geschichte erzählt, jedoch bleiben hier im Gegensatz zu „True Detective“ die meisten Schauspieler den Staffeln erhalten. Auch für den Miniserien-Kandidaten „Fargo“ ist eine zweite Staffel mit neuer Handlung bereits in Planung. Was macht also Serien, wie „American Horror Story“ und „Fargo“ zu einer Miniserie und „True Detective“ zur Dramaserie? Wann hört Comedy auf? Als Nächstes ist mir die Kategorie der besten Comedyserie aufgefallen. Dort sind Serien nominiert, wie „Veep“ mit Julia Louis-Dreyfus, der Sieger der letzten vier Jahre „Modern Family“ und die auch in Deutschland extrem beliebte Sitcom „The Big Bang Theory“. Allesamt Serien im 20- bis 30-Minutenformat. Warum taucht also der Netflix-Hit „Orange ist the New Black“ in dieser Kategorie auf. Jede Folge geht 50 bis 60 Minuten (die letzte Folge der zweiten Staffel sogar 90 Minuten!) und beschäftigt sich mit Themen, die von Intrigen, Gewalt und Drogen handeln. Erst vor Kurzem stellte ich die Serie für IOFP vor und zeigte mich äußerst begeistert von der Dramedy. Wie die Bezeichnung der Serie schon vermuten lässt, hat „Orange ist the New Black“ auch ihre komischen Momente, aber sie in eine Reihe mit „The Big Bang Theory“ und „Modern Family“ zu stellen ist schon eine sehr seltsame Entscheidung. In der Kategorie der besten Hauptdarstellerin in einer Comedyserie muss Taylor Schilling von „Orange ist the New Black“ zudem gegen Melissa McCarthy aus „Mike & Molly“ antreten. Der Vergleich ‚Äpfel mit Birnen‘ trifft es nicht mal annähernd! Was ist eine Gastrolle? Auch die Kategorie der besten Gastschauspielerin bringt mich zum stutzen. Im Bereich der Dramaserie ist Kate Mara für „House of Cards“ nominiert. Sie taucht in der zweiten Staffel der Politikserie nur in der ersten Folge auf. Klingt für mich, als wäre sie ein Gast in der Serie. Im Bereich der Comedy sind Tina Fey und wieder Melissa McCarthy für ihre Gastgeberauftritte bei der Sketch-Show „Saturday Night Live“ nominiert. Man könnte zwar darüber streiten, ob eine Sketch-Show mit einer Serie verglichen werden muss, aber auch hier lässt sich sagen, dass es sich um Gastauftritte handelt. Die Serie die mich in diesem Bereich verwundert ist wieder „Orange is the New Black“. Mal abgesehen davon, dass gleich drei Darstellerinnen der Serie hier vertreten sind, ist dabei verwunderlich, dass die nominierten Rollen z.T. fast in jeder Folge der Staffel auftreten. Vor allem die Rollen von Natasha Lyonne und Uzo Aduba nehmen in der aktuellen Staffel wichtige Schlüsselfunktionen ein. Der Begriff ‚Gastschauspielerin‘ ist daher sehr untertrieben. Fazit Es ist schon seltsam, wie die Jury der Emmys schauspielerische Leistungen in einer Kategorie vergleicht. In der einen Serie ist der Charakter ein paar Mal in 45 Minuten zu sehen, in der anderen Serie hat die Schauspielerin 13 Folgen lang Zeit ihr Können zu zeigen und ihren Charakter zu entwickeln. In der nächsten Kategorie erzählt die Hauptdarstellerin 20 Minuten Witze, während in einer anderen Serie derselben Kategorie die Hauptdarstellerin in 60 Minuten darstellt, wie es ist in einem Gefängnis leben zu müssen. Da wird mit zweierlei Maß gemessen und man bekommt das Gefühl, die Entscheider stecken die Serien und Darsteller in die Kategorien in denen noch Platz ist. Liebe Television Academy, macht euren Job richtig und nehmt ihn ernst! Wie seht Ihr die Einteilungen in den Kategorien? Stehe ich mit meinen Ansichten alleine da? Schreibt Euren Eindruck in die Kommentare!

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  • 07-07-2014
  • googlenewsTV

„Seinfeld“: 25. Geburtstag!

Am letzten Samstag, dem 5. Juli vor 25 Jahren wurde die allererste Folge der Comedyserie "Seinfeld" in den USA ausgestrahlt. IOFP gratuliert der Kult-Comedy und berichtet, was aus den Stars der Serie geworden ist. Am 5. Juli 1989 fiel auf NBC der Startschuss für eine der besten Comedyserien aller Zeiten: "Seinfeld". In der Serie geht es um den Comedian Jerry Seinfeld, der sich selbst spielt, und seine drei Freunde Elaine, Kramer und George. Neun Jahre, neun Staffeln und 180 Folgen lang wurde die Serie gedreht, die bis heute absoluter Kult ist. In Deutschland wird die Serie bis heute wiederholt und lief schon auf den Sendern ProSieben, Kabel 1, Comedy Central, ZDFneo und TNT Serie. Episoden wie "Der Suppen-Nazi", "Irgendetwas stimmt nicht! (The Bizarro Jerry)" und "Der Wettstreit" sind legendär und werden z.T. heute noch von anderen Comedyserien aufgegriffen. Die heutigen Comedystars Bryan Cranston ("Malcolm Mittendrin"), Jerry Stiller ("King of Queens") und Wayne Knight ("The Exes") hatten hier ihre ersten großen Auftritte. Doch wie stehts heute um die damaligen Hauptdarsteller? Jerry Seinfeld (Jerry): Der Hauptdarsteller und Namensgeber der Serie war durch sein Stand-up-Programm, welches in der Serie immer wieder aufgegriffen wurde, zu seiner Show gekommen. Nach dem Ende von "Seinfeld" trat der Schauspieler des öfteren in der Comedyserie "Curb Your Enthusiasm" von Larry David auf, der Mitgestalter von "Seinfeld" war. In der englischen Version hat er außerdem seine Stimme der Hauptfigur in dem Animationsfim "Bee Movie - Das Honigkomplott" gegeben. Heute moderiert Jerry Seinfeld die Webshow "Comedians in Cars Getting Coffee" auf Crackle, bei der der Comedian Stars, wie Alec Baldwin, Sarah Jessica Parker und Chris Rock mit einem Oldtimer abholt und mit ihnen einen Kaffee trinken geht. Julia Louis-Dreyfus (Elaine): Für die weibliche Hauptdarstellerin der Serie war "Seinfeld" der Anfang ihrer Serienkarriere. Die Schauspielerin war in den kommenden Jahren in den Serien "Watching Ellie" und "Arrested Development" zu sehen. Danach wurde sie für ihre Hauptrolle in der Comedyserie "The New Adventures of Old Christine" mit dem Emmy-Award ausgezeichnet. Aktuell ist sie als Hauptdarstellerin in der Serie "Veep" zu sehen und gilt dieses Jahr wieder als eine Favoriten für einen Emmy. Jason Alexander (George): Für die ganz großen Rollen reichte es für den besten Freund von Jerry nach "Seinfeld" nie. Dennoch läuft einem der Comedydarsteller hierzulande durch seine zahlreichen Gastauftritte in Serien am häufigsten von den damaligen Darstellern über den Weg. Hier eine kurze Liste in welchen Serien er u.a. seit "Seinfeld" zu sehen war: "Die Nanny", "Star Trek: Voyager", "Friends", "Malcolm Mittendrin", "Monk", "Criminal Minds" und "Community". Michael Richards (Kramer): Den einzigen wirklichen Absturz nach dem Ende von "Seinfeld" hatte Jerrys Nachbar. Richards bekam zunächst seine eigene Serie "The Michael Richars Show", die allerdings nach nur acht Folgen und einer Staffel floppte. Richards war wie Jerry Seinfeld auch Stand-up-comedian. Nachdem er in einer Show einen Zuschauer als Nigger beschimpft hatte, war er danach gezwungen diese Karriere zu beenden. Rollenangebote blieben nach dem Vorfall ebenfalls erstmal aus. Seit letztem Jahr ist er wieder in einer Nebenrolle in Kirstie Alleys Comedyserie "Kirstie" in den USA zu sehen. Wie fandet Ihr früher "Seinfeld"? Würdet Ihr die Darsteller von damals gerne wieder öfters sehen? Schreibt uns doch in die Kommentare!

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