• 26-08-2014
  • TV

Die bestverdienenden Serienstars 2014

Ein Emmy macht noch lange keinen gut verdienenden Serienstar. An der Spitze der Geldrangliste stehen ganz andere Schauspieler. IOFP verrät Euch, welcher Seriencharakter sich besonders gut bezahlen lässt. Robert Downey Jr. ist mit Einnahmen von 75 Millionen Dollar laut Forbes der bestbezahlte Hollywoodschauspieler 2014. Die Qualität von Serien nähert sich der von Hollywoodfilmen zwar immer mehr an, allerdings lässt sich noch lange nicht so viel verdienen. Ashton Kutcher hat zum Vergleich mit seinem Engagement in "Two And A Half Men" zwischen Juni 2013 und Juni 2014 gerade Mal 26 Millionen Dollar verdient. Mit dieser Summe steht der Schauspieler auf Platz 1 der bestverdienenden Serienstars 2014. Sieben Millionen Dollar mehr als die beiden zweitplatzierten in der Rangliste konnte Kutcher somit verdienen. Sein Co-Star aus "Two And A Half Men" Jon Cryer und Mark Harmon aus "Navy CIS" konnten 19 Millionen Dollar einstreichen. Nur eine Million weniger gab es für Barney (Neil Patrick Harris) aus "How I Met Your Mother". Auf den Emmy musste Kevin Spacey vergangene Nacht zwar verzichten, dafür teilt sich der Star aus "House of Cards" gemeinsam mit Patrick Dempsey aus "Grey's Anatomy" den fünften Platz. 16 Millionen gab es immerhin noch für sie. Den ersten Preisträger der Emmy-Verleihung findet man auf Platz 9 wieder. Dort steht Jim Parsons a.k.a. Sheldon Cooper aus "The Big Bang Theory" mit einem Verdienst von 12 Millionen Dollar. Angesichts seines neuen Vertrags für die kommenden Staffel und einem Einkommen von einer Million Dollar pro Folge, wird man Parsons zukünftig wohl weiter vorne in der Rangliste finden. Mit Bryan Cranston und einem Einkommen von acht Millionen Dollar aus "Breaking Bad" konnte ein weiterer Preisträger der letzten Nacht sich immerhin noch auf Platz 15 platzieren. Hier gibt es die Top 15 noch einmal mit Seriencharakter und dazugehöriger Sendung aufgelistet: 1. Ashton Kutcher (Walden Schmidt - "Two And A Half Men"): 26 Millionen Dollar 2. Jon Cryer (Allen Harper - "Two And A Half Men") &  Mark Harmon (Leroy Jethro Gibbs - "Navy CIS"): jeweils 19 Millionen Dollar 4. Neil Patrick Harris (Barney Stinson - "How I Met Your Mother"): 18 Millionen Dollar 5. Patrick Dempsey (Dr. Derek Shepherd - "Grey's Anatomy") & Kevin Spacey (Francis Underwood - "House of Cards") – jeweils 16 Millionen Dollar 7. Tim Allen (Mike Baxter - "Last Man Standing"): 15 Millionen Dollar 8. Simon Baker (Patrick Jane - "The Mentalist"): 13 Millionen Dollar 9. Jim Parsons (Sheldon Cooper - "The Big Bang Theory"): 12 Millionen Dollar 10. Jason Segel (Marshall Eriksen - "How I Met Your Mother") & Johnny Galecki (Leonard Hofstadter - The Big Bang Theory"): jeweils 11 Millionen Dollar 12. Jon Hamm (Don Draper - "Mad Men") & Charlie Sheen (Charlie Goodson - "Anger Management") & Josh Radnor (Ted Mosby - "How I Met Your Mother") – jeweils 10 Millionen Dollar 15. Bryan Cranston (Walter White - "Breaking Bad"): 8 Millionen Dollar Wer verdient zu viel? Wer verdient zu wenig? Was meint Ihr? Schreibt es in die Kommentare!

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  • 25-08-2014
  • TV

„House of Cards“: 13 Folgen in zwei Nächten!

ProSieben MAXX bietet allen "House of Cards"-Liebhabern die Gelegenheit, die gesamte zweite Staffel an zwei Abenden "durchzusuchten". In der ersten Staffel von "Houes of Cards" hat es Frank Underwood (Kevin Spacey - "Die üblichen Verdächtigen","Sieben") endlich zum Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten geschafft. Dafür ging er auch über Peter Russos (Corey Stoll - "Lucky Number Slevin", "Das Bourne Vermächtnis") Leiche. Zudem hat er die Journalistin und seine ehemalige Geliebte Zoe Barnes (Kate Mara - "Brokeback Mountain","Transsiberian") gegen sich aufgebracht. Franks Machenschaften und die Umstände um Russos Tod drohen ans Tageslicht zu gelangen. Während Zoe sich immer mehr in Gefahr bringt, nimmt auch ihr Kollege Lucas Goodwin (Sebastian Arcelus) die Fährte auf und wird dadurch für den Vizepräsidenten zu einer echten Gefahr. Auch Franks Frau Claire Underwood (Robin Wright-"Forrest Gump") hat mit ihrer Stiftung eine neue Richtung eingeschlagen und nun droht ihr eine öffentlichkeitswirksame Klage von ihrer ehemaligen Mitarbeiterin Gillian Cole (Sandrine Holt - "Underworld: Awakening"). ProSieben MAXX macht nun aus der zweiten Staffel ein "Binge-Watching"-Event. Die nächsten 13 Folgen der preisgekrönten Serie erscheinen das erste mal im Free-TV am 5. und 6. September. Der Serienmarathon beginnt am Freitag um 20:15 und geht dann bis 02:45 nachts. Samstag geht es dann erneut um 20:15, endet aber schon um 02:15. Für alle unerbittlichen Fans der Serie, die die neuen Folgen noch nicht gesehen haben, können das zwei besondere Nächte werden. Auch auf eine dritte Staffel der hauseigenen Sendung von Netflix darf man sich freuen, zumindest hat der Online-Videodienst diese bereits angekündigt. Für alle, die die Zeit bis dahin noch überbrücken müssen, haben wir den englischen Trailer der zweiten Staffel nochmal hervorgekramt. Schaut Ihr lieber eine ganze Staffel in einem Rutsch oder über mehrere Wochen verteilt? Schreibt es uns in die Kommentare!

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  • 18-07-2014
  • googlenewsReviews & Meinungen

Hinterfragt: Die willkürliche Zuordnung der Emmy-Kategorien

Der Emmy ist der wichtigste Fernsehpreis der Welt. Der Jury des Preises scheint die Einteilung der Serien und Darsteller in die passenden Kategorien zunehmend schwerer zu fallen, wodurch die Nominierten scheinbar willkürlich platziert werden. IOFP-Redakteur Alexander Micksch hat seine Ansichten zu den Emmy-Nominierungen zusammengefasst. Als ich mir die Liste der nominierten Serien und Schauspieler der diesjährigen Emmy-Awards angeschaut habe, sind mir einige Nominierte aufgefallen, von denen ich mich gefragt habe: Warum ist dieser Kandidat ausgerechnet in dieser Kategorie vertreten? Die Television Academy, welche die Nominierten und die Gewinner der Emmys auswählt, gibt wenig Auskunft darüber, ab wann eine Rolle in einer Serie eine Hauptrolle ist und ab wann sie eine Nebenrolle ist. Auch die Definitionen der Serien-Genres scheint eher schwammig. Miniserie oder Dramaserie? Das größte Rätsel stellt für mich „True Detective“. Ohne Frage, eine der besten Serie des letzten Jahres und meiner Meinung nach der größte Favorit neben „Breaking Bad“ auf den Preis der besten Dramaserie. Jedoch warum ist „True Detective“ eine Dramaserie und keine Miniserie? Laut mehreren Internetenzyklopädien ist eine Miniserie ein mehrteiliger Fernsehfilm oder eine Serie mit abgeschlossener Handlung. Die Geschichte von „True Detective“ ist mit der ersten Staffel zu Ende erzählt. Die zweite Staffel wird mit der ersten nichts zu tun haben. Für den Preis der besten Miniserie ist die dritte Staffel „American Horror Story“ nominiert. Auch dort wird in jeder Staffel eine neue Geschichte erzählt, jedoch bleiben hier im Gegensatz zu „True Detective“ die meisten Schauspieler den Staffeln erhalten. Auch für den Miniserien-Kandidaten „Fargo“ ist eine zweite Staffel mit neuer Handlung bereits in Planung. Was macht also Serien, wie „American Horror Story“ und „Fargo“ zu einer Miniserie und „True Detective“ zur Dramaserie? Wann hört Comedy auf? Als Nächstes ist mir die Kategorie der besten Comedyserie aufgefallen. Dort sind Serien nominiert, wie „Veep“ mit Julia Louis-Dreyfus, der Sieger der letzten vier Jahre „Modern Family“ und die auch in Deutschland extrem beliebte Sitcom „The Big Bang Theory“. Allesamt Serien im 20- bis 30-Minutenformat. Warum taucht also der Netflix-Hit „Orange ist the New Black“ in dieser Kategorie auf. Jede Folge geht 50 bis 60 Minuten (die letzte Folge der zweiten Staffel sogar 90 Minuten!) und beschäftigt sich mit Themen, die von Intrigen, Gewalt und Drogen handeln. Erst vor Kurzem stellte ich die Serie für IOFP vor und zeigte mich äußerst begeistert von der Dramedy. Wie die Bezeichnung der Serie schon vermuten lässt, hat „Orange ist the New Black“ auch ihre komischen Momente, aber sie in eine Reihe mit „The Big Bang Theory“ und „Modern Family“ zu stellen ist schon eine sehr seltsame Entscheidung. In der Kategorie der besten Hauptdarstellerin in einer Comedyserie muss Taylor Schilling von „Orange ist the New Black“ zudem gegen Melissa McCarthy aus „Mike & Molly“ antreten. Der Vergleich ‚Äpfel mit Birnen‘ trifft es nicht mal annähernd! Was ist eine Gastrolle? Auch die Kategorie der besten Gastschauspielerin bringt mich zum stutzen. Im Bereich der Dramaserie ist Kate Mara für „House of Cards“ nominiert. Sie taucht in der zweiten Staffel der Politikserie nur in der ersten Folge auf. Klingt für mich, als wäre sie ein Gast in der Serie. Im Bereich der Comedy sind Tina Fey und wieder Melissa McCarthy für ihre Gastgeberauftritte bei der Sketch-Show „Saturday Night Live“ nominiert. Man könnte zwar darüber streiten, ob eine Sketch-Show mit einer Serie verglichen werden muss, aber auch hier lässt sich sagen, dass es sich um Gastauftritte handelt. Die Serie die mich in diesem Bereich verwundert ist wieder „Orange is the New Black“. Mal abgesehen davon, dass gleich drei Darstellerinnen der Serie hier vertreten sind, ist dabei verwunderlich, dass die nominierten Rollen z.T. fast in jeder Folge der Staffel auftreten. Vor allem die Rollen von Natasha Lyonne und Uzo Aduba nehmen in der aktuellen Staffel wichtige Schlüsselfunktionen ein. Der Begriff ‚Gastschauspielerin‘ ist daher sehr untertrieben. Fazit Es ist schon seltsam, wie die Jury der Emmys schauspielerische Leistungen in einer Kategorie vergleicht. In der einen Serie ist der Charakter ein paar Mal in 45 Minuten zu sehen, in der anderen Serie hat die Schauspielerin 13 Folgen lang Zeit ihr Können zu zeigen und ihren Charakter zu entwickeln. In der nächsten Kategorie erzählt die Hauptdarstellerin 20 Minuten Witze, während in einer anderen Serie derselben Kategorie die Hauptdarstellerin in 60 Minuten darstellt, wie es ist in einem Gefängnis leben zu müssen. Da wird mit zweierlei Maß gemessen und man bekommt das Gefühl, die Entscheider stecken die Serien und Darsteller in die Kategorien in denen noch Platz ist. Liebe Television Academy, macht euren Job richtig und nehmt ihn ernst! Wie seht Ihr die Einteilungen in den Kategorien? Stehe ich mit meinen Ansichten alleine da? Schreibt Euren Eindruck in die Kommentare!

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  • 16-07-2014
  • googlenewsKino

„Fantastic Four“-Reboot ohne Comicvorlage

Diese Nachricht wird bei vielen Fans für Verärgerung sorgen! Wie nun bekannt wurde, wird sich das "Fantastic Four"-Reboot - anders als die bisherigen Verfilmungen - nicht an die Comicvorlagen halten. Was es mit diesem Entscheid auf sich hat, erfahrt Ihr auf IOFP! "House of Cards"-Darstellerin Kate Mara, die im "Fantastic Four"-Reboot in die Rolle von Sue Storm schlüpfen wird, dürfte mit ihrem Interview für Esquire Mexico bei vielen "Fantastic Four"-Fans für Aufregung gesorgt haben. Ursprünglich war nämlich geplant, dass das Reboot sich die Storyline von "Ultimate Fantastic Four" zunutze macht. Dies ist jedoch nicht der Fall. Kate Mara bestätigte, dass der Film sich um die Comicvorlage in keinster Hinsicht störe. Kate Mara gab über das geplante "Fantastic Four"-Reboot Folgendes bekannt: "Ich war nie ein großer Fan von Comics. Eigentlich habe ich auch nie wirklich welche gelesen. Zur Vorbereitung für diesen Film wollte ich eigentlich ein paar Comics lesen. Der Regisseur sagte mir jedoch, dass dies nicht nötig wäre. Er sagte uns gegenüber sogar, dass wir das Lesen vermeiden sollten, weil der Film keinerlei bisher publizierten Comic-Inhalt enthalten würde. Ich folgte einfach seinem Rat. Da ich keine Fan von Comicbuch-Verfilmungen bin, finde ich es überaus interessant Teil dieses Filmprojekts zu sein. Ich weiß, dass es viele "Fantastic Four"-Fans gibt, die eine Menge von mir erwarten werden. Ich versuche aber, mich davon nicht unter Druck setzen zu lassen". Kate Mara fügte hinzu: "Wir sind alle darum bemüht, einen Weg zu finden, wie man diese Superhelden betrachten kann. Ich persönlich versuche Susan Storm so realistisch wie nur möglich zu verkörpern. Ich bin zwar sehr aufgeregt, werde aber mein Bestes dafür geben. Ich habe sehr hohe Ansprüche an mich selbst, weil in diesem Film großartige Schauspieler wie Michael B. Jordan zu sehen sein werden". Glaubt Ihr, dass ein Comic-Verfilmung auch dann gelingen kann, wenn die Vorlage dazu bewusst ausgeblendet wird? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 06-07-2014
  • googlenewsSpecialsTV

Serien-Tipp: „Orange is the New Black“

Am 6. Juni diesen Jahres ist die zweite Staffel der US-amerikanischen Serie "Orange is the New Black" auf Netflix erschienen. Diese großartige Serie findet in Deutschland (noch) wenig Beachtung. IOFP ist der Meinung, dass sich dies ändern muss und stellt Euch die Serie vor. Vor Kurzem ist bekannt geworden, dass RTL momentan eine neue Serie drehen lässt, die in einem Frauengefängnis spielt. "Block B" soll sie heißen, in dem Katrin Sass eine der Hauptrollen spielt. Bereits ab 1997 strahlte RTL zehn Jahre lang die Serie "Hinter Gittern - Der Frauenknast" mit Katy Karrenbauer aus. Man sieht also, dass das Thema Frauengefängnis die Menschen interessiert. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA. Dort wurde im vergangenen Jahr die Serie "Orange is the New Black" für den Video-on-Demand-Anbieter Netflix produziert und veröffentlicht. Netflix ist vor allem für seine Serie "House of Cards" mit Kevin Spacy bekannt, die es auch ins deutsche Fernsehen auf Sat.1 geschafft hat. IOFP hat erst vor wenigen Wochen berichtet, dass "Orange is the New Black" in den sozialen Netzwerken weltweit längst besser ankommt, als die von den Kritikern gefeierte Politk-Serie "House of Cards". Seit dem Start der zweiten Staffel am 6. Juni diesen Jahres, haben sich die 'Likes' der Gefängnisserie auf Facebook auf über zwei Millionen fast noch einmal verdoppelt. Warum also findet diese Serie in Deutschland keinen Anbieter und bekommt dadurch kaum Aufmerksamkeit? Ein Rätsel! IOFP stellt euch die Dramedy vor und zeigt auf, warum sich diese Serie anzuschauen lohnt. "Orange is the New Black" basiert auf dem gleichnamigen Buch von Piper Kerman, die von ihrer einjährigen Zeit in einem Frauengefängnis erzählt. In der Serie gibt es eine große Anzahl an Charakteren, die alle gleichermaßen an der Qualität der Serie beteiligt sind. Jede Folge ist im Prinzip gleich aufgebaut. Die Hauptgeschichte spielt sich in dem Frauengefängnis ab, während pro Folge eine Insassin dadurch genauer beleuchtet wird, dass es Rückblicke auf die Vergangenheit des weiblichen Sträflings gibt. Diese Rückblicke geben Aufschluss über die Charakterzüge der Rollen und darüber warum sie eigentlich im Gefängnis sitzen. Die Geschichte beginnt mit Piper Chapman, die gespielt wird von Taylor Schilling ("Argo"). Piper muss für einen Drogendeal ins Gefängnis, den sie gemeinsam mit ihrer damaligen lesbischen Lebensgefährtin Alex (Laura Prepon) vor zehn Jahren begangen hat. Piper ist inzwischen mit Larry verlobt, der von Jason Biggs ("American Pie") gespielt wird. Piper wurde zu 15 Monaten Haft verurteilt, doch sie und Larry beschließen zusammen zu bleiben und nach dem Gefängnisaufenthalt zu heiraten. Als Piper im Gefängnis ankommt, bekommt sie gleich zu spüren, dass sich ihr Leben um 180 Grad wenden wird. Sie bekommt dort nichts geschenkt und muss sich Freunde und Anerkennung hat erkämpfen. Außerdem wird ihre Situation im Gefängnis dadurch erschwert, dass ihre damalige Freundin Alex im selben Gefängnis wie sie sitzt. Doch wie gesagt, es gibt zahlreiche Charaktere, die diese Serie bereichern. Einer von ihnen ist "Red" (Kate Mulgrew), die russische Herrin der Küche. Sie führte schon vor ihrer Zeit im Gefängnis mit ihrem Ehemann ein Lokal und daher weiß sie, wie man einen Laden führt. Durch die Macht der Küche kann sie über die anderen Insassen bestimmen, wer essen bekommt und wer nicht. Doch wer sich mit ihr anfreunden kann, dem wird das Leben im Gefängnis erleichtert. Sie kann Dinge ins Gefängnis reinschmuggeln lassen und kann den Insassinen Alltagsgegenstände besorgen, die sie im Gefängnis niemals bekommen würden. Durch die komplette Serie zieht sich auch die Geschichte von Dayanara (Dascha Polanco). Ihr wird das Leben im Gefängnis vor allem durch ihre Mutter erschwert, die ebenfalls im selben Gefängnis sitzen muss. Schutz findet sie bei dem Wärter John Bennett (Matt McGorry). Es kommt bei den beiden soweit, dass sie sich verlieben. Ihre Liebesgeschichte zieht sich durch beide Staffeln, in denen sie stets versuchen ihre Liebe geheimzuhalten. In der zweiten Staffel geraten zunehmend die Rollen in den Mittelpunkt, die in der ersten vernachlässigt worden sind. Doch auch neue Charaktere stoßen zu der zweiten Staffel hinzu. Der wichtigste von allen: Vee (Lorraine Toussaint). Sie sieht aus wie eine fiese Whoopi Goldberg und ist die Stiefmutter von "Taystee" die bereits in der ersten Staffel als Nebenrolle dabei ist und durch ihre Stiefmutter zunehmend mit ins Zentrum der Sendung gerückt wird. Als Vee ins Gefängis kommt, ändert sich alles. Sie sitzt nicht zum ersten mal im Gefängnis und pflegt zu "Red" eine alte Hassliebe, denn auch sie macht Geschäfte mit Schmuggeleien. Zudem sorgt sie für zunehmende Rassentrennung im Gefängnis und hetzt sämtliche Seiten gegen sich auf. Sie gibt der zweiten Staffel den besonderen Reiz. Fazit "Orange is the New Black" ist eine Serie in dem Frauen die Hauptrollen spielen. Es gibt einige Männer als Aufseher oder Lebensgefährten der Frauen in den Nebenrollen, doch es dreht sich alles um die Insassinen. Dies bedeutet aber nicht, dass es sich um eine reine Frauenserie handelt. Die Geschichte um Piper und die anderen Insassinen ist so gut durchdacht und umgesetzt, dass es einfach Spaß macht dem Verlauf der Serie zu folgen und hinter die Fassaden der inhaftierten Frauen zu schauen. Man könnte die Vorstellungen der Charaktere noch ein ganzes Stück weiterführen. Jeder Einzelne von ihnen macht die Serie so sehenswert. Die Spannung der Geschichte wird stets hoch gehalten durch bewegte Themen, wie Liebe, Sex, Gewalt, Tod, Drogen und Betrug. Diese Themen bestimmen die Beziehungen zwischen den inhaftierten Frauen untereinander, mit ihren Leuten außerhalb der Gefängnismauern, aber auch mit den Angestellten des Gefängnises. Eine dritte Staffel wurde bereits angekündigt und ist in Arbeit. Diese wird allerdings erst wieder Mitte nächsten Jahres erscheinen. Man kann nur hoffen, dass die Serie spätestens mit dem Start von Netflix auch in Deutschland die große Bühne findet. Was haltet Ihr von "Orange is the New Black"? Würdet Ihr diese Serie im Fernsehen sehen? Oder wäre sie in Deutschland doch zum Scheitern verurteilt?

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  • 06-06-2014
  • googlenewsTV

„Orange is the New Black“ triumphiert über „House of Cards“

Bisher dachte man, dass "House of Cards" die beliebteste Serie beim Serienanbieter Netflix ist. Wenn man allerdings die Statistiken der sozialen Netzwerke betrachtet, stellt man fest, dass die in Deutschland noch recht unbekannte Serie "Orange is the New Black" für mehr Aufmerksamkeit sorgt. Wenn man Netflix hört, ist die erste Serie die einem einfällt "House of Cards" mit Kevin Spacey. Statistiken von Facebook und Twitter belegen nun allerdings, dass "Orange is the New Black" deutlich beliebter ist, als die Politikserie. In Deutschland wird OITNB, in der es um ein amerikanisches Frauengefängnis geht, bisher kaum wahr genommen. Vier Wochen nach den Ausstrahlungen bei Netflix, hatte "Orange is the New Black" auf Facebook bereits 1 Million Likes. "House of Cards" hatte nach vier Wochen nicht einmal die Hälfte. Auf Twitter sind die Verhältnisse nicht anders. Dort hatte HoC nach knapp 75.000 Follower. OITNB hingegen hatte zu diesem Zeitpunkt bereits über 200.000 Follower. Wenn man sich den aktuellen Stand auf Facebook betrachtet, sieht man bei "Orange is the New Black" 1,2 Millionen Likes. "House of Cards" konnte sich inzwischen deutlich steigern auf gut 1 Millionen Likes. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass die Politikserie inzwischen aber weltweit expandiert wurde, wie auch in Deutschland (Sat.1). In "Orange is the New Black" tritt Piper Chatman (Taylor Schilling) nach einem Drogendeal, der zehn Jahre her ist, eine 15-monatige Haftstrafe im Frauengefängnis an. Dort muss sie sich durch den harten Alltag kämpfen. Die mit Larry Bloom (Jason Biggs) verlobte Managerin, begegnet jeder Menge außergewöhnlicher Charaktere im Gefängnis. Dazu zählt auch ihre lesbische Exfreundin Alex Vause (Laura Prepon), die mit Piper den Drogendeal vor zehn Jahren durchgezogen hat. Heute am 6. Juni ist die zweite Staffel von "Orange is the New Black" auf Netflix erschienen. Die zweite Staffel von "House of Cards" erschien bereits dieses Jahr im Februar. Ob die Frauengefängnisserie wirklich besser als die Politikserie ist oder "Orange is the New Black" nur vom vorherigen Erfolg von "House of Cards" profitiert hat, dass muss jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. Habt Ihr die beiden Serie gesehen? Ist "Orange is the New Black" wirklich besser als "House of Cards"?

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  • 24-04-2014
  • Archiv (nicht mehr nutzen)ReviewsTV

DVD-Kritik: „House of Cards – Das Original“

Fast ein Vierteljahrhundert vor Kevin Spacey in der Rolle des Francis Underwood zeigte bereits Ian Richardson, wie richtig Politik gemacht wird. IOFP sagt euch, ob sich das Original von House of Cards lohnt. Ein wackliges Gebilde Wir schreiben das Jahr 1990, Margaret Thatcher tritt im November als Premierministerin des Vereinigten Königreichs zurück. Die Konservative Partei, die Tories, sind unter Zugzwang. Wer wird neuer Premierminister Großbritanniens? Hier kommt unser Protagonist ins Spiel. Wer die erfolgreiche Netflix-Adaption von House of Cards kennt, wird gleich in der ersten Sekunde merken, von wem Underwood seine Charakterzüge übernommen hat. Francis Urquhart, verkörpert vom dem gealterten Ian Richardson ("From Hell"), ist parlamentarischer Geschäftsführer der Tories, und muss dafür Sorge tragen, dass ein angemessener Nachfolger gefunden wird. Als neuer Premierminister wird unter großem Stimmenverlust Henry Collingridge (David Lyon) gewählt, der Francis Urquhart eines der höheren Ämter versprochen hat. Dieses bekommt Francis, trotz Versprechen vom Premier, allerdings nicht. Um letzten Endes doch dort zu stehen wo er sich sieht, nämlich am oberen Ende der politischen Leiter, zieht Francis in einen Feldzug gegen seine eigene Partei, gegen seinen eigenen Premierminister. Die junge aufstrebende Journalistin Mattie Storin (Susannah Harker) spielt Francis hier geradezu in die Hände. Als Angestellte beim Daily Telegraph bietet sich Francis hier der ideale Nährboden für seine politischen Spielerein. Mattie wird nichtsahnend zu einer seiner Schachfiguren, die getrieben von ihrer jungen Naivität erst zu spät merkt, welches Spiel Francis Urquhart hier mit ihr treibt. Doch als sie es realisiert, ist der Schaden schon angerichtet: Francis lässt interne Parteiinformationen an die Öffentlichkeit gelangen, um den Bruder des Premierministers zu diffamieren. Angeblich spekuliere dieser mit Aktien eines Pharmakonzerns, der staatliche Aufträge erhalten hat. Kann das Schlimmste noch verhindert werden, kann Mattie rechtzeitig noch die Notbremse ziehen? Urquhart und Underwood Das Vorbild der Netflix-Adaption ist für Kenner der Serie nicht von der Hand zu weisen. Von der ersten Sekunde an wird klar, dass Francis Underwood die amerikanische Version eines Francis Urquhart ist. Von den Monologen bis hin ins kleinste Charakterdetail spiegelt Spacey eine moderne Version von Richardson wider. Was Spacey fehlt, ist der britische Schneid vor dem Präsidenten keinen Halt zu machen. So begnügt sich Underwood mit der Rolle des Vizepräsidenten, während Urquhart eben die Rolle des Premierministers anstrebt. Doch auch viele andere Details fallen einem sofort ins Auge, so auch die Rolle der jungen Journalistin. Die Mattie Storin der Neuzeit ist Zoe Barnes, die wie ihr Vorbild in ein tiefes Netz aus Intrigen gerät, aus welchem sie sich nur schwer befreien kann. Auch wird der Kokainsüchtige Roger O'Neill Urquharts Instrument für die schmutzigen Jobs, wie es Peter Russo für Underwood heute war. Das schöne an alledem ist, dass das "Original" sich in keiner Art und Weise vor der Netflix-Adaption verstecken muss. Die von 1990 bis 1995 von der BBC produzierte Mini-Serie ist dank der Thematik zeitlos, und weiß auch heute noch zu begeistern. Fazit Für Fans von House of Cards ist "House of Cards –Das Original" eine Reise in die Vergangenheit. In jeder Folge entdeckt man Parallelen zur Neuauflage, und ahnt schon, welches Schicksal der Person im Zweifelsfalle wiederfährt. Die BBC-Produktion ist in schauspielerischer Darbietung und Inszenierung erste Güteklasse. Allen voran zeigt Ian Richardson, wie Politik in Großbritannien auszusehen hat. Es ist ein Fest für die Sinne, wenn wieder einer seiner mit Kalkül geplanten Pläne die Früchte des Erfolgs trägt. Aber auch die überarbeitete DVD-Fassung kann sich sehen lassen, so ist die vorliegende DVD-Ausgabe von Grund auf "Remastered", so ist das Bild in eine zeitgemäße Auflösung gestreckt, wobei der schwarze Rahmen des 4:3-Formats ein Makel seiner Zeit ist. Einzig der Ton, welcher ein leichtes Hintergrundrauschen mit sich bringt, fällt negativ auf. Doch auch ist der Umfang der DVDs sehr bescheiden: abgesehen von einem Audiokommentar zur jeweiligen Folge ist nicht viel an Extras auf den DVDs zu finden. Dennoch sollte jeder Fan von House of Cards sich diesen Klassiker keinesfalls entgehen lassen. "House of Cards – Das Original" darf in keiner Sammlung fehlen!    

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  • 04-04-2014
  • googlenewsReviews & Meinungen

Kevin Spacey: Keine Lust auf Hollywood

Einige Schauspieler stehen Hollywood schon länger  kritisch gegenüber. Nun äußert sich auch Kevin Spacey dazu, was er von den Produktionen hält. Das letzte Mal konnte man Kevin Spacey in"Kill the Boss" sehen. Doch der Streifen stammt bereits aus dem Jahr 2011. Seitdem war er in keinem Hollywood-Film mehr zu sehen. Das liegt jedoch nicht nur an seiner Arbeit für die erfolgreiche Serie "House of Cards", wovon wohl die Mehrheit ausgegangen ist, sondern viel mehr daran, dass der beliebte Schauspieler einfach keine Lust mehr auf den ewig gleichen Hollywood-Aufguss hat. In einem Interview mit dem Hollywood-Reporter nahm er kein Blatt vor den Mund und verkündete lauthals : "Solange es nicht Martin Scorsese und eine richtig signifikante Rolle ist, Fuck Off!" Das macht seine Einstellung gegenüber der gegenwärtigen Filmindustrie und deren Herangehensweise an Filme und Umsetzung doch mehr als deutlich. Im weiteren Verlauf des Interviews ließ der American Beauty-Hauptdarsteller weiterhin verlauten: "Ich spiele nicht mehr den Bruder von irgendjemandem. Ich spiele nicht mehr den Bahnhofsvorsteher, ich spiele nicht mehr den Behördenvorsitzenden." Dass einige Leute sich bei diesen Aussagen auf den Schlips getreten fühlen könnten, ist dem 54 Jährigen aber mehr als egal:  "Ich weiß, dass die Leute mich für verrückt halten. Und wisst ihr was? Ich liebe das irgendwie. Die Leuten dachten, ich sei verrückt, als ich vor 11 Jahren nach London ging und ein Theater aufmachte. […] Die Leute dachten dann wieder, ich sei verrückt, als wir den Netflix-Deal für "House of Cards"machten." Trotz dieser mehr als kritischen Aussagen gegenüber der Hollywood-Maschinerie, meint es Spacey vielleicht doch nicht ganz so ernst. Denn ab dem 27. November 2104 ist er in "Kill the Boss 2" zu sehen. Dazu muss man allerdings sagen, dass er hier nur eine kleine Nebenrolle übernimmt, die nur einige wenige Drehtage erforderte. Trotzdem soll er für die kleine Gastrolle eine Million Dollar abgesahnt haben. Was haltet Ihr von Spaceys Aussagen gegenüber von Hollywood-Produktionen?  

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