• 16-08-2014
  • Archiv (nicht mehr nutzen)Reviews & Meinungen

Serien-Tipp: „Fargo“

18 Nominierungen konnte "Fargo" bei den diesjährigen Emmy-Awards einfahren. Grund genug für IOFP, die Serie einmal unter die Lupe zu nehmen und herauszufinden, wie es zu diesem Erfolg gekommen ist. Wir stellen Euch die Serie, die sich am gleichnamigen Film der Coen-Brüder orientiert, vor und sagen Euch, warum diese Nominierungen allesamt verdient sind. "Hannibal", "Bates Motel", "From Dusk Till Dawn". Dies sind Serien, die zuvor als Filme bekannt geworden sind. "Hannibal", die aus dem gleichnamigen Film mit Anthony Hopkins enstanden ist, und "Bates Motel", die ihren Ursprung in Alfred Hitchcocks "Psycho" hat, haben es schon ins deutsche Fernsehen geschafft. Eine weitere Serie, die aus einem Film entstanden ist, ist "Fargo". 18 Nominierungen bei den diesjährigen Emmy-Awards konnte die Adaption für sich beanspruchen. Nur der etablierte Serien-Hit "Game of Thrones" ist mit 19 Nominierungen öfter vertreten. Der Film "Fargo" stammt aus dem Jahr 1996 und war der Durchbruch für die Brüder Joel und Ethan Coen als Regisseure. Das Drehbuch für den Film, welches die Brüder ebenfalls verfassten, wurde sogar mit einem Oscar ausgezeichnet. Es ist also nicht verwunderlich, dass man sich für die Serie am Inhalt des ausgezeichneten Films orientiert hat. Verwunderlich ist jedoch, dass es die Serie schafft, dem tollen Film noch einen oben drauf zu setzen und ihn in jeglicher Hinsicht überragt. Das Original spielt im Jahr 1987 in Minneapolis, im Norden der USA. Dort heuert der Autoverkäufer Jerry Lundegaard (William H. Macy) die beiden Kriminellen Carl Showaltar (Steve Buscemi) und Gaear Grimsrud (Peter Stormare) an, damit diese seine Ehefrau entführen. Das Lösegeld, welches sie von dem Vater seiner Ehefrau fordern, planen die drei anschließend untereinander aufzuteilen. Während diesems kriminellen Deals geht natürlich einiges schief und die eine oder andere Person muss ihr Leben lassen. Dies ist der Anlass für die hochschwangere Polizistin Marge Gunderson(Frances McDormand) aus der Kleinstadt Brainerd zu ermitteln. Der Film ist einerseits eine schwarze Komödie, die andererseits immer wieder sehr ernst gerät und in mehreren Szenen ein blutiges Ende nimmt. Die Serie "From Dusk Till Dawn" hat den Inhalt und die Charaktere des gleichnamigen Films übernommen und auf zehn Folgen ausgedehnt. Bei "Fargo" ist es anders. Hier orientiert sich die Handlung lose an der des Films. Es werden nur einzelne Passagen des Films in der Serie verarbeitet. Vergleichbar ist es mit den Charakteren. Einige Charaktere sind ähnlich zu denen im Film, heißen allerdings anders und haben andere Eigenschaften, die sich während der Serie entwickeln. Das beste Beispiel hierfür ist die Hauptfigur Lester Nygaard, die gespielt wird vom Hauptdarsteller der "Hobbit"-Filme Martin Freeman. Lester ist genau so ein Verlierertyp wie sein Pendant aus dem Film, Jerry. Kein Durchsetzungsvermögen, ein langweiliger Job und eine nervige Ehefrau. Jerry ist und bleibt der Loser im Film. Lester hingegen entwickelt sich gewaltig während der zehn Folgen. Der Vergleich mit einer Entwicklung a la Walter White in "Breaking Bad" ist hier nicht übertrieben. Lester lügt, er betrügt und er mordet. Dabei macht er vor keiner Person halt, egal wie nah sie ihm steht. Die Geschichte in der Serie beginnt damit, dass Lester ins Krankenhaus muss, weil er von seinem alten Schulkameraden Sam Hess (Kevin O'Grady) eins auf die Nase bekommen hat. Sam sorgt nicht nur für Lesters Krankenhausbesuch, er schikaniert den armen Kerl sogar noch vor den Augen seiner Kinder und prahlt damit, dass er mit Lesters Frau eine Affäre während der Schulzeit hatte. Während Lester im Krankenhaus auf den Arzt wartet, lernt er den Kriminellen Lorne Malvo (Billy Bob Thornton) kennen. Der befindet sich im Krankenhaus, weil er zuvor einen Autounfall hatte, während er jemanden entführt hat. Lester erzählt dem mysteriösen Fremden die Geschichte zwischen ihm und Sam. Lorne hat Mitleid mit dem Versicherungsvertreter und bietet ihm an, Sam für ihn zu töten. Lester hält dies zunächst für einen Scherz, doch einige Zeit darauf sollte sich das Leben von Lester durch den mysteriösen Fremden durch einen Schlag ändern. Billy Bob Thornton brilliert in der Rolle des Lorne Malvo. Er spielt den Mörder mit einem Wahnsinn und einer gleichzeitigen Ruhe, bei der man sich an Javier Bardem in "No Country for Old Men", ebenfalls von den Coen-Brüdern, erinnert fühlt. Bardem wurde damals für diese Rolle mit einem Oscar prämiert und auch Billy Bob Thornton ist der Favorit auf den diesjährigen Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Miniserie. Lorne Malvo soll an die Rolle von Steve Buscemi aus dem Film angelehnt sein, bis auf ihren kriminellen Beruf und ihrem Verhältnis zu Jerry/Lester haben sie jedoch nicht viel gemeinsam. Die dritte Hauptperson in der Serie ist die Polizistin Molly Solverson, die von der Newcomerin Allison Tolman verkörpert wird. Ihre Rolle ist abgeleitet von Marge Gunderson aus dem Film. Tollman kann in der Serie durchaus überzeugen und ist ebenfalls verdienterweise für einen Emmy als beste Hauptdarstellerin nominiert, ihre Darbietung in der Serie ist der einzige Punkt, der dem Film unterliegt. Ihr fehlt ein wenig dieses Kleinstadtcharmes, den Frances McDormand ihrer Rolle in "Fargo" 1996 verliehen hat und der McDormand damals den Oscar als beste Hauptdarstellerin einbrachte. Der toll besetzte Cast der Serie wird kompletiert durch Colin Hanks, der den ängstlichen Polizisten Gus Grimly spielt und ebenfalls für einen Emmy in der Kategorie des besten Nebendarstellers in einer Miniserie nominiert ist. Der Sohn von Tom Hanks konnte bereits in der sechsten Staffel von "Dexter" überzeugen und dort sein Talent als Seriendarsteller unter Beweis stellen. Auch Serienstar Bob Odenkirk, a.k.a. Saul Goodman aus "Breaking Bad" und "Better Call Saul", ist als gutgläubiger Polizist Bill Oswalt  bei "Fargo" zu sehen. In kleineren Rollen sind zudem Keith Carradine ("Dexter", "The Big Bang Theory"), Joey King ("Wish I Was Here") und Oliver Platt ("2012") vertreten. Zum weiteren Inhalt der Serie sei nicht so viel verraten, da ab der ersten Folge eine Überraschung die nächste jagt. Neben der spannenden Geschichte, ist es auch die klasse Besetzung, die diese Serie zu einem der TV-Highlights des Jahres macht. Doch nicht nur das. Der Film hat viel von seiner düsteren Atmosphäre in den verschneiten Orten im Norden der USA gelebt. Dies konnte der Macher der Serie, Noah Hawley, absolut auf die Adaption übertragen. Die Gebrüder Coen waren für die Serie als ausführende Produzenten tätig und ihre Handschrift ist in der Serie erkennbar. In den zehn Folgen gibt es mehrere Szenen die so spannend aufgebaut sind, dass man Gänsehaut bekommt. Die langsamen Kamerafahrten zu der eingespielten pompösen Musik tun ihr Übriges. Alles in allem ist diese Serie ein Meisterwerk. Der Haussender der Serie FX hat inzwischen eine zweite Staffel in Auftrag gegeben. Gerüchten zufolge wird "Fargo" ab September zum Deutschlandstart von Netflix hierzulande verfügbar sein. Wer den Film mochte, wird die Serie lieben. IOFP rät: Angucken!

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  • 11-08-2014
  • TV

„Downton Abbey“ Staffel 3 im ZDF

"Downton Abbey" geht weiter! Ab September wird das ZDF die dritte Staffel immer wöchentlich am Samstagmittag zeigen. In England wird zu diesem Zeitpunkt bereits die fünfte Staffel der einstigen besten Serie der Welt starten. "Downton Abbey" ist nicht nur die teuerste britische Serie aller Zeiten, sie erhielt sogar einen Eintrag ins "Guiness Buch der Rekorde" als beste, von Kritikern bewertete, Serie der Welt. Diesen Status hat der Serie auch einen Sendeplatz im öffentlich rechtlichen Fernsehen in Deutschland beschert. Am 13. September wird nun die dritte Staffel hierzulande starten. Immer samstagmittags zwischen 13 und 14 Uhr zeigt das ZDF eine neue Folge. Nachdem es in der zweiten Staffel hauptsächlich um die Ereignisse des Ersten Weltkriegs ging, wird nun wieder das Anwesen mit ihren Bewohnern im Fokus der Serie stehen. Mit Shirley MacLaine wird zudem eine wahre Hollywoodlegende eine Gastrolle bekommen. Auch in diesem Jahr ist "Downton Abbey" wieder mit zahlreichen Nominierungen bei den Emmy-Awards vertreten. Unter anderem auch in der Königskategorie der besten Dramaserie des Jahres. In Großbritanien wird im kommenden Monat bereits die fünfte Staffel der historischen Serie beginnen. Die Geschichte spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Grafschaft Yorkshire. Dort geht es um die Geschehnisse der Familie Crawley. Die Stars der Sendung sind Hugh Bonneville als Lord Grantham, Elizabeth McGovern als Lady Grantham, Maggie Smith als Violet Crawley und Dan Stevens als Matthew Crawley. Freut Ihr Euch auf die Fortsetzung von "Downton Abbey"? Schreibt uns dazu in die Kommentare!

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  • 02-08-2014
  • googlenewsReviews & MeinungenSpecials

Das Unglück der deutschen Sitcom-Synchronisation

Seit dem Erscheinen von Serien auf DVD und im Internet, ist es möglich amerikanische Sitcoms auch im Originalton zu schauen. Wenn man sich manche Serien, die man aus dem deutschen Fernsehen kennt, mal in englischer Version ansieht, dann fällt einem deutlich auf, dass die Synchronisation einiger Comedyserien besser geglückt ist, als bei anderen. IOFP hat sechs Beispiele rausgesucht, bei denen dies besonders deutlich wird. Wenn in den USA eine Comedyserie gedreht wird, dann ist diese in der Regel auch für das amerikanische Fernsehen gedacht. Es wird also nicht darauf geachtet, dass eine Serie für das ausländische Fernsehen gut zu synchronisieren ist. Viele Länder senden amerikanischen Serien deswegen auch in der Originalsprache und setzen Untertitel darunter. In Deutschland wurden so bisher nur sehr wenige Sendungen ausgestrahlt. Ein Beispiel hierfür ist "Chappelle's Show" auf MTV, womit der Sender alles richtig gemacht hat, da man unmöglich die Stimme Dave Chappelles und seinen Humor, so gut ins Deutsche hätte übertragen können. Hier ist das Format der Untertitel aber nicht die Regel und es wird jede Sendung aus dem Ausland für große deutsche Sender synchronisiert. Oft sind die Stimmen der Schauspieler allerdings schwer zu kopieren und manchmal ist der Humor so speziell, dass dieser schwer in die deutsche Sprache zu übersetzen ist. Manchen Sitcoms gelingt diese Schwierigkeiten zu überwinden besser und manche scheitern daran. Teilweisel sogar so sehr, dass die Comedyserie in deutscher Spache ihren Witz verliert und nervt. Wir präsentieren Euch daher eine kleine Auswahl von Sitcoms, die diese Thematik ganz gut verdeutlicht. Beginnen wir mit den guten Beispielen auf der nächsten Seite.

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  • 22-07-2014
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„Fargo“ startet in zweite Staffel

Das dürfte die Fans von "Fargo" mit Sicherheit erfreuen! Wie bekannt wurde, ist die Serie kürzlich um eine zweite Staffel verlängert worden. Alles Wissenswerte hierzu erfahrt Ihr auf IOFP! Der US-Sender FX hat eine weitere Staffel der Erfolgsserie "Fargo" in Auftrag gegeben. Gegenüber der Television Critics Association bestätigte der Sender am vorherigen Montag, dass die serielle Adaption des Kultfilms "Fargo" in die zweite Runde gehen wird. Dabei verfährt die Serie nach einem ähnlichen Muster, wie dies schon bei der von HBO produzierten Miniserie "True Detective" der Fall war. Demnach soll bei "Fargo" nicht nur eine neue Geschichte erzählt werden, sondern es werden auch andere Charaktere zu sehen sein, die von neuen Darstellern verkörpert werden. Zudem soll die Handlung in einer anderen Zeitepoche spielen und eine ganz andere Art von Verbrechen behandeln. John Landgraf, der Vorstandsvorsitzende von FX Networks und FX Production ließ diesbezüglich verlauten: "Wir könnten gar nicht stolzer sein, was die Serie "Fargo" betrifft. Es ist der kühnen, an Genialität grenzenden Arbeit von Noah Hawley zu verdanken, dass diese Serie für insgesamt 18 Emmys nominiert worden ist. Dies markiert zugleich den Rekord für ein einzelnes TV-Programm in der Geschichte des Senders. Die erste Staffel war nichts weniger als atemberaubend. Jetzt richten wir aber den Blick nach vorn und konzentrieren uns auf die zweite Staffel." Produziert wird "Fargo" von MGM Television und FX Productions. Als ausführende Produzenten fungieren Warren Littlefiled, die Coen-Brüder und Geyer Kosinski. Zudem bestätige FX die Verlängerung der Veteranen-Comedy "Louie", die bereits in die fünfte Staffel gehen wird. Was meint Ihr? Seid Ihr "Fargo"-Fans und freut Euch schon auf eine zweite Staffel? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 18-07-2014
  • googlenewsReviews & Meinungen

Hinterfragt: Die willkürliche Zuordnung der Emmy-Kategorien

Der Emmy ist der wichtigste Fernsehpreis der Welt. Der Jury des Preises scheint die Einteilung der Serien und Darsteller in die passenden Kategorien zunehmend schwerer zu fallen, wodurch die Nominierten scheinbar willkürlich platziert werden. IOFP-Redakteur Alexander Micksch hat seine Ansichten zu den Emmy-Nominierungen zusammengefasst. Als ich mir die Liste der nominierten Serien und Schauspieler der diesjährigen Emmy-Awards angeschaut habe, sind mir einige Nominierte aufgefallen, von denen ich mich gefragt habe: Warum ist dieser Kandidat ausgerechnet in dieser Kategorie vertreten? Die Television Academy, welche die Nominierten und die Gewinner der Emmys auswählt, gibt wenig Auskunft darüber, ab wann eine Rolle in einer Serie eine Hauptrolle ist und ab wann sie eine Nebenrolle ist. Auch die Definitionen der Serien-Genres scheint eher schwammig. Miniserie oder Dramaserie? Das größte Rätsel stellt für mich „True Detective“. Ohne Frage, eine der besten Serie des letzten Jahres und meiner Meinung nach der größte Favorit neben „Breaking Bad“ auf den Preis der besten Dramaserie. Jedoch warum ist „True Detective“ eine Dramaserie und keine Miniserie? Laut mehreren Internetenzyklopädien ist eine Miniserie ein mehrteiliger Fernsehfilm oder eine Serie mit abgeschlossener Handlung. Die Geschichte von „True Detective“ ist mit der ersten Staffel zu Ende erzählt. Die zweite Staffel wird mit der ersten nichts zu tun haben. Für den Preis der besten Miniserie ist die dritte Staffel „American Horror Story“ nominiert. Auch dort wird in jeder Staffel eine neue Geschichte erzählt, jedoch bleiben hier im Gegensatz zu „True Detective“ die meisten Schauspieler den Staffeln erhalten. Auch für den Miniserien-Kandidaten „Fargo“ ist eine zweite Staffel mit neuer Handlung bereits in Planung. Was macht also Serien, wie „American Horror Story“ und „Fargo“ zu einer Miniserie und „True Detective“ zur Dramaserie? Wann hört Comedy auf? Als Nächstes ist mir die Kategorie der besten Comedyserie aufgefallen. Dort sind Serien nominiert, wie „Veep“ mit Julia Louis-Dreyfus, der Sieger der letzten vier Jahre „Modern Family“ und die auch in Deutschland extrem beliebte Sitcom „The Big Bang Theory“. Allesamt Serien im 20- bis 30-Minutenformat. Warum taucht also der Netflix-Hit „Orange ist the New Black“ in dieser Kategorie auf. Jede Folge geht 50 bis 60 Minuten (die letzte Folge der zweiten Staffel sogar 90 Minuten!) und beschäftigt sich mit Themen, die von Intrigen, Gewalt und Drogen handeln. Erst vor Kurzem stellte ich die Serie für IOFP vor und zeigte mich äußerst begeistert von der Dramedy. Wie die Bezeichnung der Serie schon vermuten lässt, hat „Orange ist the New Black“ auch ihre komischen Momente, aber sie in eine Reihe mit „The Big Bang Theory“ und „Modern Family“ zu stellen ist schon eine sehr seltsame Entscheidung. In der Kategorie der besten Hauptdarstellerin in einer Comedyserie muss Taylor Schilling von „Orange ist the New Black“ zudem gegen Melissa McCarthy aus „Mike & Molly“ antreten. Der Vergleich ‚Äpfel mit Birnen‘ trifft es nicht mal annähernd! Was ist eine Gastrolle? Auch die Kategorie der besten Gastschauspielerin bringt mich zum stutzen. Im Bereich der Dramaserie ist Kate Mara für „House of Cards“ nominiert. Sie taucht in der zweiten Staffel der Politikserie nur in der ersten Folge auf. Klingt für mich, als wäre sie ein Gast in der Serie. Im Bereich der Comedy sind Tina Fey und wieder Melissa McCarthy für ihre Gastgeberauftritte bei der Sketch-Show „Saturday Night Live“ nominiert. Man könnte zwar darüber streiten, ob eine Sketch-Show mit einer Serie verglichen werden muss, aber auch hier lässt sich sagen, dass es sich um Gastauftritte handelt. Die Serie die mich in diesem Bereich verwundert ist wieder „Orange is the New Black“. Mal abgesehen davon, dass gleich drei Darstellerinnen der Serie hier vertreten sind, ist dabei verwunderlich, dass die nominierten Rollen z.T. fast in jeder Folge der Staffel auftreten. Vor allem die Rollen von Natasha Lyonne und Uzo Aduba nehmen in der aktuellen Staffel wichtige Schlüsselfunktionen ein. Der Begriff ‚Gastschauspielerin‘ ist daher sehr untertrieben. Fazit Es ist schon seltsam, wie die Jury der Emmys schauspielerische Leistungen in einer Kategorie vergleicht. In der einen Serie ist der Charakter ein paar Mal in 45 Minuten zu sehen, in der anderen Serie hat die Schauspielerin 13 Folgen lang Zeit ihr Können zu zeigen und ihren Charakter zu entwickeln. In der nächsten Kategorie erzählt die Hauptdarstellerin 20 Minuten Witze, während in einer anderen Serie derselben Kategorie die Hauptdarstellerin in 60 Minuten darstellt, wie es ist in einem Gefängnis leben zu müssen. Da wird mit zweierlei Maß gemessen und man bekommt das Gefühl, die Entscheider stecken die Serien und Darsteller in die Kategorien in denen noch Platz ist. Liebe Television Academy, macht euren Job richtig und nehmt ihn ernst! Wie seht Ihr die Einteilungen in den Kategorien? Stehe ich mit meinen Ansichten alleine da? Schreibt Euren Eindruck in die Kommentare!

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  • 11-07-2014
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Serien-Offensive bei ZDFneo

ZDFneo wird dieses Jahr vier brandneue Serien ins Programm aufnehmen. Doch nicht nur das. Mit "Girls", "Death in Paradise", "Scott & Bailey" und "Silent Witness" werden weitere Erfolgsserien fortgesetzt. Auch "Mad Men"-Fans werden nicht enttäuscht. Ab dem 20. November diesen Jahres startet auf ZDFneo "Mr. Selfridge" mit Hauptdarsteller Jeremy Piven ("Entourage"). Die Geschichte basiert auf dem Buch „Shopping, Seduction and Mr Selfridge“ von Lindy Woodhead. In der 1909 spielenden Serie geht es um den amerikanischen Unternehmer Harry Gordon Selfridge, der in London das erste Kaufhaus eröffnen möchte. ZDFneo sendet die 20 Folgen der ersten beiden Staffeln. IOFP hat in den letzten Wochen des Öfteren von neuen Serienstarts auf dem Spartenkanal berichtet. Dazu gehört "Silk" mit Maxine Peak ("Shameless"), die am 15. Juli starten wird. Dort geht es um die Anwältin Martha Costello, deren Weg zur Kronanwältin begleitet wird. Ebenso wird am 15. Juli "Frankie" mit Eva Myles (Torchwood") starten. In der Drama-Comedy geht es um die Krankenpflegerin Frankie, die sich durch ihren harten Alltag kämpfen muss. Einen Monat später startet die erste Staffel von "Masters of Sex" am 5. August. In der in den USA bereits sehr erfolgreichen Comedyserie, geht es um den Wissenschaftler Dr. William H. Master (Michael Sheen), der an der Universität das Sexleben seiner Mitmenschen erforscht. Bereits etablierte Serien werden in diesem Jahr fortgesetzt. "Death in Paradise", Scott & Bailey" und "Silent Witness" gehen in die Verlängerung. Auch die seit gestern erneut für den Emmy nominierte Hit-Serie "Girls" wird weitergeführt. Die als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie nominierte Lena Dunham, die ebenso als Autorin der Serie tätig ist, spielt die Mitzwanzigerin Hannah Horvath, die gemeinsam mit ihren Freundinnen versucht den Alltag in Brookly zu überstehen. Zu Beginn des kommenden Jahres wird eine weitere, für den Emmy nominierte Serie fortgesetzt. Jon Hamm ist als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie für "Mad Men" nominiert. Diese Erfolgsserie wird im kommenden Jahr auf ZDFneo mit der siebten Staffel zu Ende gehen. Zahlreiche Serien auf ZDFneo. Macht der Sender alles richtig? Was haltet Ihr von der Offensive?

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  • 08-06-2014
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Sony plant einen animierten „Medusa“-Film

Wie nun bekannt wurde, hat  Sony Pictures Animation sich die Rechte für eine "Medusa"-Verfilmung gesichert. Emmy-Gewinnerin Lauren Faust soll dabei die Regie übernehmen. Alle wichtigen Informationen über das bevorstehende Filmprojekt erfahrt Ihr auf IOFP! Die Verfilmung zu "Medusa" will dem Zuschauer eine vollkommen neue, noch nicht erzählte Geschichte bieten. Es geht um den aus der Perseus-Sage überlieferten und längst bekannten Mythos der Medusa - einer geflügelten Schreckgestalt mit Schlangenhaaren, die jeden, der sie anblickt in Stein erstarren lässt. Die filmische Adaption soll jedoch einen stark komödiantischen Unterton erhalten. Sony Pictures Animation Produktionschef Michelle Raimo Kouyate sagt dazu Folgendes: "Nachdem wir von der genialen Vorlage von Todd Alcott und Holly Golden zu "Medusa" gehört haben, erkannten wir das enorme Potenzial, das hinter dieser Idee steckt. Nachdem Lauren Faust, eine einzigartig begabte Animations-Filmemacherin mit einem riesigen Talent einen Bezug beim Publikum herzustellen, sich unserem Projekt angeschlossen hat, wussten wir, dass die Kreation ihrer Geschichte im Zusammenspiel mit der Originalfassung etwas Außergewöhnliches schaffen würde. "Medusa" wird ein kleverer, herzergreifender Animationsfilm werden." Regisseurin Laren Faust sagte über die Handlung des Films: "Die Version von Todd und Holly ist mit so vielen Ideen angereichert, für die auch ich mich brennend interessiere: Magie, Mythologie, Humor und sehr lustige Figuren. Mich fasziniert die Idee, das Komödiantische hinter einem als schrecklich geltendem Monster zu zeigen. In der Geschichte treffen wir auf Medusa als einen jungen Menschen, der - wie so viele von uns - damit überrumpelt wird, eine bestimmte Gestalt zu finden, die den anderen Menschen gefällt. Versehentlich wird dabei die falsche Göttin erweckt, die sie in das Monster verwandelt, das wir alle fürchten. Sie versucht diesen Fluch rückgängig zu machen, indem sie ein Team  aus mythischen Kreaturen auf die Beine stellt, das ihr zu verstehen hilft, dass das, was einen Menschen verschieden macht, seine eigentliche Stärke ist." Was meint Ihr? Steht uns mit "Medusa" ein richtig guter Animationsfilm bevor? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 04-06-2014
  • googlenewsTV

„Mad Men“-Schöpfer Matthew Weiner erhält Ehren-Emmy

Der Schöpfer und Produzent der Serie "Mad Men" wird bei den diesjährigen International Emmy Awards mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. IOFP verrät Euch, warum die Wahl des Komitees auf ihn fiel! Mit der Idee zur Serie "Mad Men" gelang Matthew Weiner ein Geniestreich. Wie am Montag bekannt wurde, darf er sich auf die Übernahme eines Ehren-Emmys freuen, der ihm im Herbst bei Verleihung in New York überreicht werden soll. Die International Emmys gelten als ein Ableger der US-Emmys, des prestigeträchtigsten Fernsehpreises der Welt. Der Grund für die Preisvergabe ist laut des Präsidenten der International Academy of Television Arts and Sciences folgender: "Weiner hat ein weltweites, kulturelles Phänomen erschaffen. 'Mad Men' hat die Fernsehlandschaft in den letzen Jahren drastisch verändert." "Mad Men" thematisiert die Geschehnisse und Intrigen innerhalb einer Werbeagentur an der Madison Avenue in New York in den 60-er Jahren. 2015 wird nach der Ausstrahlung der 7. Staffel endgültig Schluss sein. Der erste Teil der finalen Staffel lief in Amerika bereits an. Im nächsten Jahr kommt dann das große Staffelfinale. Weiner erklärte die Zweiteilung der Staffel damit, dass dies eine ausgefeiltere Geschichte ermögliche. Böse Zungen behaupten indes, dass diese Verzögerungstaktik lediglich Werbezwecken diene. Auch beim Staffelfinale von "Breaking Bad" griff der Sender ABC auf die gleiche Stückelungs-Strategie zurück. Die Serie "Mad Men" läuft seit dem Jahr 2007 im Fernsehen. In dem Zeitraum zwischen 2008-2011 wurde sie viermal in Folge mit dem Emmy als beste Dramaserie ausgezeichnet. Weiner war früher als Autor für die Serie "Sopranos" unter Vertrag. Im Sommer wird mit dem Film "You Are Here" seine erste Regiearbeit erscheinen. In den Hauptrollen werden Owen Wilson und Zach Galifianakis ("Hangover") zu sehen sein. Im letzen Jahr ging der International Emmy Award an den neuen "Star Wars"-Regisseur J.J. Abrams. Was meint Ihr? Ist Matthew Weiners "Mad Men" ein würdiger Emmy-Preisträger? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 29-11-2013
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„Modern Family“: Al Bundys neue Familie

Ed O´Neill als liebender Familienvater. Geht nicht? Doch, das geht! Und wie gut, das zeigt er in "Modern Family".   Seit dem 2. April 2012 läuft die von 20th Century Fox Television produzierte knapp 25-minütige Mockumentary (to mock: vortäuschen + documentary: Dokumentation) "Modern Family" auf RTL Nitro. Die Free-TV-Premiere in den USA wurde bereits am 23. September 2009 auf ABC ausgestrahlt. Nachdem der Pilotfilm von der Zielgruppe (19- bis 49-jährige) sehr gut angenommen wurde und die Staffeln in den USA an Quoten nicht verlieren, hat ABC im Mai 2013 auf eine fünfte Staffel verlängert. In Deutschland läuft zur Zeit Staffel drei immer donnerstags um 20.15 Uhr. Story: "Modern Family" betrachtet drei unterschiedliche Familienmodelle wie sie ungewöhnlicher, vielleicht aber auch typischer nicht sein könnten. Auf der einen Seite wird das Familienleben von Jay Pritchett (Ed O´Neill) beleuchtet. Dieser ist in zweiter Ehe mit der um einiges jüngeren, temperamentvollen Gloria Delgado-Pritchett (Sofía Vergara) verheiratet, die ihren Sohn Manuel Alberto "Manny" Delgado (Rico Rodriguez) aus erster Ehe mitbringt. Das zweite Modell betrachtet die klassische Familie um Claire (Julie Bowen) und Phil Dunphy (Ty Burrell) sowie ihren drei Kindern Haley (Sarah Hyland), Alex (Ariel Winter) und Luke (Nolan Gould). Claire ist als Hausfrau für die familieninternen Themen und Streitigkeiten zuständig. Phil hat den Part des Brötchenverdieners inne und ist ein durchschnittlich erfolgreicher Immobilienmakler. Die dritte Familie im Kreise bildet sich aus dem homosexuellen Paar Mitchell Pritchett und Cameron Tucker, gespielt von Jesse Tyler-Ferguson und Eric Stonestreet, die ein Baby - Lily Tucker-Pritchett - aus Vietnam adoptiert haben.

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