• 13-07-2014
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„Californication“ – Das Ende einer Ära (Spoiler!)

Am 29. Juni 2014 strahlte der US-amerikanische Fernsehsender Showtime die allerletzte Folge "Californication" aus. Für IOFP ist dies der Anlass auf die sieben Staffeln der Comedyserie zurückzublicken und der Hauptfigur Hank Moody den Tribut zu zollen, den sie verdient. (Spoiler!) Die etwas andere Comedyserie "Californication" hat nach sieben Jahren und sieben Staffeln am 29. Juni 2014 ein Ende gefunden. David Duchovny, der nach seinem Ausstieg bei "Akte X" lange Zeit in wenig bedeutenden Kinofilmen untergekommen und quasi von der Bildfläche verschwunden ist, wurde die Rolle des Antihelden Hank Moody auf den Leib geschrieben. Jeder Mann wäre gern ein bisschen so, wie diese Hauptfigur. Hank Moody, erfolgreicher Buchautor dem sich alle schönen Frauen an den Hals werfen, ohne dass dieser viel dazu beiträgt. Er kann den Versuchungen nur selten widerstehen, doch eigentlich möchte er nur Eins: mit seiner früheren Liebe Karen (Natascha McElhone) zusammen sein. Sieben Staffeln lang jagt er dieser Liebe hinterher. Auch Karen liebt Hank über alles, aber es fällt ihr schwer mit ihm zusammen zu sein, wegen seiner ewigen Fremdgeh-Geschichten. In manchen Folgen sind sie glücklich zusammen, in anderen Folgen kann sie ihm nicht einmal in die Augen sehen. Dazu kommt noch, dass die beiden ein gemeinsames Kind haben. Auch Becca (Madeleine Martin) leidet oft unter der Fremdgeherei ihres Vaters, da sie sich nur eine heile Familie wünscht, doch eines Tages realisiert, dass ihr Vater ein hoffnungsloser Fall ist. Hank würde alles für sie tun und versucht wirklich ein guter Vater zu sein. Wenn man allerdings Hank Moody ist, gibt es zu viele Dinge, die einem dabei im Weg sind. Die Liebesgeschichte zwischen Hank und Karen beginnt in Staffel 1 damit, dass Karen mit ihrem neuen Lebensgefährten und Verlobten Bill (Damian Young), Becca und Bills Tochter Mia zusammenlebt. Mia wird gespielt von Madeline Zima, die manche als die jüngste Tochter aus der Comedyserie "Die Nanny" kennen dürften. Hank taucht immer wieder bei der Patchworkfamilie auf, um Karen und Becca zu treffen. Bevor Hank Bills Tochter Mia kennenlernt, haben die Beiden bereits eine Nacht zusammen verbracht. Das Ganze wird dadurch noch verschlimmert, dass Mia zu dem Zeitpunkt noch nicht volljährig ist. Die beiden verheimlichen die Affäre erfolgreich bis zum Ende der dritten Staffel, allerdings erpresst Mia Hank immer mal wieder mit der Geschichte und nutzt ihn innerhalb der drei Staffel aus. Hank schafft es am Ende der ersten Staffel Karen zurückzugewinnen. Als jedoch die Affäre mit zwischen Mia und Hank ans Tageslicht kommt, scheinen Karen und Becca endgültig mit Hank zu brechen. Es kommt zur Gerichtsverhandlung, bei der Hank wegen Sex mit einer Minderjährigen angeklagt ist. Er und Karen versöhnen sich wieder, nachdem Hank versehentlich zu viele Schlaftabletten genommen hat und Karen denkt, dass es ein Selbstmordversuch war. Hank kommt schließlich mit einer Bewährungsstrafe davon. Nach den ersten vier Staffeln gibt es einen mehrjährigen Zeitsprung, bei dem Karen inzwischen mit ihrem neuen Ehemann Richard Bates (Jason Beghe), Fans bekannt als "The Mangina", zusammenwohnt, aber weiterhin mit Hank befreundet ist. Hank soll in der fünften Staffel ein Drehbuch für den Rapper Samurai Apocalypse schreiben. Das Leben wird ihm in der Staffel vor allem von Beccas neuem Freund Tyler (Scott Michael Foster) schwer gemacht. Dieser erinnert wesentlich an eine jüngere Version von Hank. Natürlich schafft es Hank sowohl Richard, als auch Tyler am Ende der Staffel loszuwerden. Die Rahmenhandlung der sechsten Staffel wird in der letzten Folge der Fünften eingeleitet. Hanks Exfreundin Carrie (Natalie Zea) aus New York kommt zu ihm nach L.A. und versucht sich gemeinsam mit Hank durch Tabletten umzubringen. Carrie überlebt die Aktion nicht, Hank aber schon. Hank gibt sich in der sechsten Staffel die Schuld an Carries Tod und versucht seinen Frust in Alkohol zu ertränken. Karen und Becca sorgen schließlich dafür, dass Hank in eine Entziehungsklinik geht. Während des Aufenthalts in der Klinik erfährt Hank, dass Becca Autorin werden möchte, wie ihr Vater. Dafür begibt sie sich mit ihrem aktuellen Freund am Ende der Staffel auf einen Roadtrip um Erfahrungen zu machen. Auch Hank entschließt sich zunächst am Ende der Staffel mit seinen neuen Musikerfreunden, die er während der Staffel kennenlernt auf Tour zu gehen. Kurzfristig kehrt Hank aber wieder um, damit er in der letzten Staffel endgültig Karen zurückerobern kann. In dieser siebten Staffel erfährt Hank, dass er einen erwachsenen Sohn hat, der sogar älter als Becca ist. Hank wird zudem Drehbuchautor einer TV-Serie. Während der letzten Staffel geht es viel um die neue Beziehung zu seinem Sohn Levon (Oliver Cooper) und natürlich um die unendliche Geschichte von ihm und Karen. Die Nebenstory der Serie bildet die Beziehung von Hanks Manager und bestem Freund Charlie Runkle (Evan Handler) und seiner Ehefrau Marcy (Pamela Adlon). Die Geschichte der Beziehung der beiden zieht sich über alle sieben Staffeln. Angefangen beim glücklichen Liebespaar, trennt sich Marcy nach einem Seitensprung von Charlie und heiratet danach den durchgeknallten Filmprodzuenten Stu (Stephen Tobolowsky). Marcy bekommt allerdings ein Kind von Charlie, wodurch die beiden weiterhin in Kontakt stehen. Sie versöhnen sich wieder und heiraten erneut. Die Ehe wird in der siebten Staffel noch einmal auf die Probe gestellt, indem Stu dem Paar eine Millionen Dollar bietet, wenn er noch eine Nacht mit Marcy verbringen darf. "Californication" war eine Serie, in der Gaststars ein- und ausgingen. Dazu gehört Rob Lowe, der den verrückten Schauspieler Eddie Nero spielt und von Hank besessen ist. Marilyn Manson spielt sich in einer Folge selbst, gibt den Drogensüchtigen und baggert Hanks Tochter Becca an. Das Wu-Tang Clan-Mitglied RZA spielt den Rapper Samurai Apocalypse. Heather Graham spielt in der siebten Staffel die Mutter von Hanks Sohn Levon. Zoe Kravitz, die Tochter von Lenny Kravitz, spielt gemeinsam mit Becca in einer Band in der Serie. Kathleen Turner spielt eine Staffel lang die Vorgesetzte von Charlie und gräbt ihn bei jeder Gelegenheit an. Nun ist die Geschichte von "Californication" zu Ende erzählt und mit Hank Moody verlässt ein legendärer Seriencharakter die Fernsehbühne. David Duchovny ist bereits für die neue Serie "Aquarius" bestätigt, bei der er Charles Manson jagen wird. Doch auch die anderen Darsteller brauchen sich um ihre Zukunft keine Sorgen machen. Natascha McElhone ist für das Drama "Carpet Boy" als Hauptdarstellerin bestätigt. Madeleine Martin spielte vor Kurzem im Fernsehfilm "My Daughter Must Live" mit und Pamela Adlon hat eine Nebenrolle in der Comedyserie "Louie". Werdet Ihr "Californication" und Hank Moody vermissen? Schreibt es uns in die Kommentare?

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  • 23-05-2014
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DVD-Tipp: „Californication“, Staffel 6

Hochwertige Serienware aus Übersee hat Hochkonjunktur. Gerade um den versoffenen Schriftsteller Hank Moody aus der Serie "Californication" hat sich eine große Fanbase gescharrt. Nun ist in Deutschland die sechste Season auf DVD und Blu-ray Disc erhältlich. IOFP hat einen Blick darauf geworfen. Sex, Love and Rock'n Roll Er ist der wohl charmanteste Drecksack innerhalb der internationalen Serienlandschaft. Bereits über ganze sieben Staffeln pöbelt, säuft und – mit Verlaub – vögelt sich der abgehalfterte Schriftsteller Hank Moody (in der Rolle seines Lebens: David Duchovny) durch allerhand Eskapaden hinter den schönen Fassaden der Hollywood-Industrie. Immer mit dem Ziel, das Herz seiner Angebeteten Karen (Natasha MacElhone) sowie das seiner heranwachsenden Tochter Becca (Madelaine Martin) zurückzuerobern, die unter dem Raufboldimage ihres Familienoberhauptes schon oft zu leiden hatten. Am besten im Sturm und von jetzt auf gleich. Doch das Leben von Hank verläuft selten in geordneten Bahnen. Als Stationen seines bisherigen Lebens mussten bereits der Knast, die Entzugsklinik und diverse Krankenhäuser herhalten. Doch Hank Moody wäre nicht Hank Moody, wenn er es nicht immer wieder aufs Neue versuchen würde, seine Ankündigungen, ein besserer Mensch werden zu wollen, auch in die Tat umzusetzen. Zumindest versucht er es. An seiner Seite: Sein Agent und bester Freund Charly (Evan Handler), der nicht unbedingt mit weniger Problemen zu kämpfen hat als sein über alles geliebter Kumpel. Doch gemeinsam lassen sich schwere Zeiten einfach besser durchstehen als allein. Gemeinsam und mit schönen Frauen, Alkohol und jeder Menge Kokain. Genau in solch einer schweren Zeit beginnt auch die seit kurzem hierzulande auf DVD und Blu-ray erhältliche, sechste Staffel der Showtime-Serie „Californication“, die in den USA nun mit einer finalen achten Season abgeschlossen wird.  Schon mehrmals manövrierten sich einzelne Seasons in ein Staffelende, das ohne Zweifel auch als Serienfinale hätte herhalten können. Nicht so die fünfte, in welcher Moody von seiner Kurzzeit-Affäre Carrie (verführerisch: Natalie Zea) mit Tabletten vergiftet wird. Nur wenige Stunden später befinden wir uns am Krankenbett des dem Tod wieder einmal von der Schippe gesprungenen Hank Moody. Dass der Strudel aus Besäufnissen, Drogenkonsum und schlüpfrigen Bettgeschichten nun aufs Neue beginnt, sollte jedem klar sein, der all die Kapriolen unserer aller Lieblingsautors bereits über die letzten fünf Staffeln mitverfolgte. „Californication“ bleibt seinem Stil treu; viel nackte Haut und brachial-sexistische Dialoge inklusive. Auch eingefleischte Fans der Serie müssen zugeben, dass das Format noch nie für seine überbordenden Plottwists bekannt war. Es ist die Freude am Voyeurismus, die „Californication“ zu einer Art süßer Sünde macht, womit sie ihr angestrebtes Kernthema noch nicht einmal verfehlt. Hinter die Hochglanzfassade der Reichen und Schönen zu blicken, bietet auch der sechsten Staffel reichlich Zündstoff und schlussendlich reichte dies auch in der Vergangeneit völlig aus, um im Jahresrhythmus 13 Folgen zu bestücken. Schöne Frauen, heiße Affären und das Spiel mit diversen illegalen Verlockungen: Auch Staffel sechs nimmt sich nicht davon aus, dem Publikum all die bekannten Zutaten erneut auf dem Silbertablett zu servieren. Intensiver denn je Dennoch verliert gerade „Californication“ dabei eines nicht aus den Augen: die Figurenzeichnung. Scheint die Serie auf den ersten Blick lediglich oberflächliche Unterhaltung für Erwachsene zu bieten, offenbart sich unter der rauen Schale ein intensiv gezeichneter Kern, der den psychischen Verfall seiner Protagonisten betrachtet und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Trat der Charakter Hank Moodys vor allem in Staffel zwei und drei spürbar auf der Stelle (was dennoch in ein nie erreichtes Staffelfinale am Ende der dritten Season mündete), reift vor allem er in den darauf folgenden Ereignissen zusehends. Folglich beginnt die sechste Staffel mit einem längst fälligen Aufenthalt in einer Suchtklinik – und seine Tochter ist auf dem besten Weg, in seine Fußstapfen zu treten. Die Interaktion innerhalb dieses Vater-Tochter-Gespannes ist einer der größten Pluspunkte von Staffel sechs und erreicht nie erahnte Höhepunkte. Wenn sich Hank und Becca über das Leben der hübschen Teenagerin unterhalten und ihr Vater begreift, was für Auswirkungen sein Lebensstil auf sie gehabt haben muss, erreicht „Californication“ eine emotionale Tiefe, die man so vorab noch nie innerhalb des Formats gesehen hat. Auf der anderen Seite sorgt wieder mal vornehmlich das Duo Charly-Hank für allerhand kurzweilige Situationskomik. Highlight: Charly gibt sich zu Gunsten eines Jobs als Homosexueller aus. Dass sich das für den bekennenden Sexsüchtigen (und Hetero!) nicht lange mit sich selbst vereinbaren lässt, ist da wenig verwunderlich. Natasha MacElhone rückt derweil mehr denn je in den Hintergrund, was der Figur Karen jedoch nicht schlecht bekommt. Viele Fans waren die ewige „Kriegen-sie-sich-oder-kriegen-sie-sich-nicht“-Thematik mittlerweile Leid. Einen Hauch dessen kann auch die sechste Season noch gut vertragen, mehr denn je stehen jedoch andere Konflikte im Mittelpunkt. Fazit Auch in Staffel sechs entwickelt sich „Californication“ weiter, ohne die einstigen Wurzeln zu leugnen. Es ist ein Jammer, dass nach der achten Staffel definitiv Schluss sein wird.

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  • 01-04-2014
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„Aquarius“: David Duchovny gegen Charles Manson

"Californication" und "Akte X"-Star David Duchovny hat bereits die nächste Serienverpflichtung in der Tasche: In "Aquarius" wird er jedoch nicht mit seinem Sexualtrieb, sondern mit einem Mörder beschäftigt sein. Da war wohl jemand schneller. Anfang März berichtete IOFP über die Pläne des Senders Fox, der eine Serie über die berüchtigte Manson-Familie entwickeln will. Regisseur und Drehbuchautor standen zwar schon fest, aber genaue Termine hat man aufgrund anderer Projekte noch nicht nennen können (mehr dazu: Fox plant Serie über die Morde der Manson-Family). Jetzt hat NBC zugeschlagen und einen der Hauptdarsteller für die bereits bestellte Serie "Aquarius" bestätigt. David Duchovny wird in dem 13-teiligen Drama einen Sergeant der Polizei in Los Angeles spielen. Er und sein jüngerer Partner beginnen mit der Suche nach dem Anführer eines Hippie-Kultes, denn dieser Mann hat es auf hilflose, junge Frauen abgesehen, die er von "seiner Sache" überzeugen will. Wer das ist? Kein geringerer als Charles Manson. "Aquarius" spielt in den späten 1960ern und wird in der ersten Staffel den Irrungen und Wirrungen von Mansons frühem Handeln folgen. Der berühmte Massenmord vom August 1969 wird in den ersten 13 Episoden keine Rolle spielen, aber in möglichen folgenden Staffeln zum Thema werden. David Duchovny ist nicht nur einer der Hauptdarsteller, sondern neben Marty Adelstein und Melanie Greene auch ausführender Produzent. Das Drehbuch wurde von John McNamara ("In Plain Sight") verfasst. "Aquarius" wurde ohne Serienpiloten, sondern gleich in einer Komplettfassung der ersten Staffel bestellt. Bereits im Dezember letzten Jahres mussten wir Euch mitteilen, dass "Californication" nach sieben Staffeln zu Ende geht. Da erfreut es umso mehr, dass uns David Duchovny im TV erhalten bleibt. Wir halten Euch natürlich bezüglich der Sendetermine in den USA und hierzulande auf dem Laufenden. Was denkt Ihr über das offensichtlich heißbegehrte Thema "Charles Manson"? Aufkochen einer alten Geschichte oder viel zu lange brachliegendes Thema? Hinterlasst uns einen Kommentar.

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  • 20-03-2014
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„Californication“: Sendetermin für finale Staffel steht fest

Die siebte und letzte Staffel "Californication" wir nur wenige Stunden nach der US-Premiere in Deutschland zu sehen sein. Wann und wo, erfahrt Ihr bei IOFP. Ohne Euch lange auf die Folter zu spannen: Ab Dienstag, dem 15. April, wird die finale Staffel "Californication" auf AXN zu sehen sein. Das Erstaunliche daran: Bereits 48 Stunden nach der US-Ausstrahlung wird Hank Moody über die hiesigen Mattscheiben flimmern. Staffel sieben bietet den Fans weitere zwölf Folgen mit dem umtriebigen Schriftsteller (David Duchovny), bevor wir uns für immer verabschieden müssen (dazu: "Californication": Das Aus nach sieben Staffeln). Im Originalton werden die Folgen ab dem 15. April immer dienstags um 21.50 Uhr ausgestrahlt. Sky Kunden können die Serie auch über Sky go und mit einem Tag Verspätung auf Sky Anytime sehen. Danach wird die schwarzhumorige Erfolgsserie auch in der Unitymedia Videothek und bei Kabel Deutschlands Select Video verfügbar sein. Wer sich wundert, dass wir bereits über Staffel sieben berichten, wo doch die sechste noch gar nicht beendet wurde, dem sei gesagt: Heute Abend wird das Staffelfinale ebenfalls auf AXN zu sehen sein. Pay TV-Kunden, die der englische Sprache mächtig sind, freuen sich jetzt berechtigter Weise, doch all jene, die auf die deutsche Synchronisation warten, müssen sich wohl noch gedulden. Schon der Import von Staffel sechs in deutscher Sprache hat sich hingezogen. In den USA ging sie bereits im Frühjahr 2013 zu Ende und somit werden wir wohl auf die synchronisierte Fassung der letzten zwölf Folgen mindestens bis Herbst 2014 warten müssen. Wer "Californication" nicht kennt: David Duchovny verkörpert in der Showtime-Serie den erfolgreichen, aber unproduktiven Schriftsteller Hank Moody, dessen Leben von seinen sexuellen Ausuferungen, Alkohol und Drogen, aber auch von seiner unerfüllten Liebe zu Exfrau Karen gezeichnet ist. Mit der schwarzhumorigen Persiflage wird dem Zuschauer die ungeschminkte Seite Los Angeles' und vor allem Hollywoods gezeigt. Zum Abschluss haben wir noch den Teaser Trailer des großen Finales für Euch:

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  • 10-12-2013
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„Californication“: Das Aus nach sieben Staffeln

Jetzt ist es offiziell: "Californication" hat von Showtime keine Verlängerung auf Staffel acht bekommen und wird nach knapp sechs Jahren eingestellt. David Duchovny verkörpert den erfolgreichen, aber unproduktiven Schriftsteller Hank Moody, dessen Leben von seinen sexuellen Ausuferungen, Alkohol und Drogen, aber auch von seiner unerfüllten Liebe zu Exfrau Karen (Natasha McElhone) gezeichnet ist. Im August 2007 strahlte Showtime die erste Folge von "Californication" aus. Die Serie erwies sich sowohl für Showtime als auch für David Duchovny als Glücksgriff. Der Schauspieler, der in den 1990er Jahren mit der Mysteryserie Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI bekannt geworden war, feierte mit Californication sein Comeback und wurde mehrfach für den Golden Globe als bester Seriendarsteller nominiert und erhielt 2008 die Auszeichnung. Doch nun ist Schluss: Showtime erklärte gestern, dass die Serie um Hank Moody und seine privaten Eskapaden nicht weiter verlängert wird. Showtime-Unterhaltungschef David Nevins erklärte jetzt, dass die siebte Staffel, die ab April 2014 in den USA ausgestrahlt wird, die letzte sein wird. Californication sei eine der bahnbrechendsten Serien gewesen und auch die Leistung von Serienautor Tom Kapinos wurde noch einmal hervorgehoben. David Duchovnys Schauspiel habe die Fans dazu gebracht, dass sie einen so unverfrorenen Hedonisten wie Hank Moody unterstützen und mit ihm fiebern. Das letzte Kapitel aus Moodys Leben sei jedoch so sorgfältig geplant, dass es zu einem befriedigenden Ende kommen kann, teilte Nevins mit. Kapinos erklärte bereits im Februar, dass er das Gefühl habe, die Serie würde nach spätestens sechs Staffeln enden, denn das wäre die optimale Länge. Dass es doch zu einer finalen siebten Staffel kam, lag am Zuschauerzuwachs um 21 % in der sechsten Staffel. Doch trotz dieser sehr guten Quoten ist  bald Schluss und wir hoffen, dass das Ende, wie versprochen, alle zufriedenstellt.   Quelle: moviepilot

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