• 26-08-2014
  • Kino

Wird Jack Huston „Doctor Strange“?

Am 8. Juli 2016 soll "Doctor Strange" in den US-Kinos starten. Ein Hauptdarsteller wurde für den Marvel-Film aber noch nicht gefunden. Der neueste Name im Topf der Gerüchteküche ist Jack Huston. IOFP verrät Euch, was am Gerücht dran ist. Johnny Depp, Benedict Cumberbatch, Jared Leto, Tom Hardy, Joaquin Phoenix. Sie alle wurden schon mit der Rolle des Marvel-Superhelden "Doctor Strange" in Verbindung gebracht. Nun stößt ein weiterer Name zur Kandidatenliste hinzu, der allerdings nicht so berühmt ist: Jack Huston. Der Schauspieler ist vor allem durch seine Rolle  in "Boardwalk Empire" bekannt. Dort spielt er Richard Harrow, diesen seltsamen Typen mit der Gesichtsprothese. Wenn er nicht gerade mit halbem Gesicht zu sehen ist, konnte man ihn auch schon in einem Gastauftritt bei "American Hustle" begutachten. Zuletzt hat er für die Rolle des Wickham in "Pride and Prejudice and Zombies" unterschrieben. Der Name Hustons sticht in der Kandidatenliste heraus, da er bisher der unbekannteste Schauspieler ist. Vielleicht ist es gerade deswegen die realistischte Option für die Rolle des "Doctor Strange". Zudem hat der Schauspieler tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Comic-Figur. Marvel könnte also mit dieser Rolle aus Huston den nächsten Superstar machen. Andererseits engagiert Marvel für seine Helden gerne auch gestandene Hollywoodstars, wie Robert Downey Jr., Mark Ruffalo, Scarlett Johansson und Samuel L. Jackson. Wenn man sich die bisherigen Kandidaten anguckt, würde einer dieser Namen sich wohl eher in die Liste einfügen lassen. Hinzukommt, dass thisisinfamous.com, die dieses Gerücht zuerst vermeldet hat, zuvor bereits exklusiv verkündet hat, dass "Mad Men"-Star Jon Hamm die Rolle des "Doktor Strange" bekommen wird. Hamm teilte darauf mit, dass er noch nie mit Marvel gesprochen hat. Dass Jack Huston also "Doctor Strange" wird, ist zwar möglich, allerdings alles andere als sicher. Was würdet Ihr von Jack Huston als "Doctor Strange" halten? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 31-07-2014
  • googlenewsKino

Jamie Foxx verkörpert Mike Tyson

Jamie Foxx ist dafür vorgesehen, den ehemaligen Schwergewichts-Weltmeister Mike Tyson zu spielen. Alles Wissenswerte zu dieser geplanten Filmbiographie erfahrt Ihr auf IOFP! Es gibt nur ganz wenige Boxer, die die Sportwelt so polarisiert haben wie Mike Tyson. Grund genug also, um dem jüngsten Schwergewichts-Weltmeister aller Zeiten ein filmisches Denkmal zu setzen. Mit dem Schauspieler Jamie Foxx ist auch schon jemand gefunden worden, der in die Rolle von Tyson schlüpfen soll. "Boardwalk Empire"-Schöpfer Terence Winter ist als Drehbuchautor unter Vertrag genommen worden. Dass er Talent fürs Schreiben hat, stellte er mit seinem Skript zu "The Wolf of Wall Street" eindrucksvoll unter Beweis. Mike Tysons Manager Rick Yorn wird sich dabei für die Produktion verantwortlich zeigen. Ein Verleihstudio ist zu bisherigen Zeitpunkt jedoch noch nicht gefunden. Michael Jai White verkörperte bereits im Jahr 1995 in einem TV-Film den Schwergewichtsboxer. Im Jahr 2009 erschien die Dokumentation "Tyson" von Regisseur James Toback. Eine Filmbiographie in Spielfilmlänge gab es bisher noch nicht. Nicht bekannt ist, welcher Lebensabschnitt des Boxers in dieser Verfilmung behandelt werden soll. An Material sollte es dabei jedoch nicht mangeln. Das Leben von Mike Tyson ist ein ständiges Auf und Ab. Mitte der 80er Jahre war er als Schwergewichts-Weltmeister auf seinem vorzeitigen Höhepunkt, in den 90er Jahren folgte dann der Abstieg. Unvergessen ist sein Comeback, bei dem er Evander Holyfield ein Stück vom Ohr abbiss. Gegenüber dem Daily Mirror gab Mike Tyson bekannt, dass für die Verfilmung spezielle Computereffekte genutzt werden sollen, die schon bei dem Film "Der seltsame Fall des Benjamin Button" zum Einsatz kamen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Jamie Foxx den Schwergewichts-Weltmeister in früheren Jahren spielen kann. Nachdem Mike Tyson seine Karriere als Boxer im Jahr 2005 beendete, war er immer wieder in Cameo-Auftritten zu sehen, wie zum Beispiel in den "Hangover"-Filmen. Würdet Ihr Euch eine Biographie über Mike Tyson in den Kinos ansehen? Ist Jamie Foxx dafür die richtige Wahl?

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  • 30-07-2014
  • googlenewsReviews & Meinungen

Filmkritik: Jersey Boys

Die Zeiten, in denen Clint Eastwood als Westernheld auf der Leinwand zu sehen war, sind lange vorbei. Doch auch als Regisseur weiß der Altmeister zu begeistern. Sein neuestes Werk "Jersey Boys" gilt als eine Adaption des gleichnamigen, am Broadway aufgeführten, Jukebox-Musicals. IOFP hat diesen Film vorab gesehen und verrät Euch, warum Ihr ihn auf keinen Fall verpassen solltet! Machen wir es nach Jersey Art Auch wenn "Jersey Boys" mit einer musikalischen Einlage beginnt, haben wir es hierbei zunächst gar nicht mit einem Musical zu tun. Der erste Teil des Films kommt eher einem Drama gleich und erzählt die kriminellen Machenschaften des Kleinganovens Tommy DeVito (Vincent Piazza). Die Handlung des Films spielt in Belleville, New Jersey, zu Beginn der 50er Jahre. Tommy arbeitet für den lokalen Mafiaboss Gyp DeCarlo (Christopher Walken), der in dieser Stadt das Sagen zu haben scheint. Auch wenn sich Tommy durch die kleineren Gaunereien finanziell ganz gut über Wasser halten kann, hat er einen ganz bestimmten Traum - er möchte ein berühmter Musiker werden. Sein 16-jähriger Freund Frankie Vallie (John Lloyd Young) verfügt genau über diese Art von außergewöhnlicher Stimme, die man braucht, um es nach ganz oben zu schaffen. Nachdem sich den beiden Freunden zwei weitere Musiker angeschlossen haben, gründen sie die Band "Four Seasons". Der ersehnte Triumph bleibt ihnen jedoch zunächst verwehrt. Schnell erkennen sie, dass das Musikgeschäft nichts anderes als hartes Business ist. Ohne die richtigen Kontakte hat man fast keine Chance. Erst als sie mit dem Produzenten Bob Crewe (Mike Doyle) in Kontakt geraten, nehmen die Dinge eine schlagartige Wendung. Was folgt, sind mehrere Nummer-Eins-Hits und Auftritte in restlos ausverkaufen Hallen. Doch einigen scheint dieser rasche Aufstieg wohl nicht ganz zu bekommen. Nachdem dann auch noch bekannt wird, dass Tommy Schulden bei der Mafia hat, herrscht das totale Chaos. Ein Pop-Musical der besonderen Art Eine der großen Stärken von "Jersey Boys" ist, dass diesem Film der Spagat zwischen Musicalverfilmung auf der einen und Drama auf der anderen Seite gelingt. So halten sich die musikalischen Einlagen und die eigentliche Rahmenhandlung des Films die Waage. Es ist dem feinen Gespür von Clint Eastwood zu verdanken, dass man als Zuschauer zu keinem Zeitpunkt den Eindruck verspürt, man sehe sich lediglich eine weitere Broadway-Adaption an. An dieser Stelle tritt nämlich Filmmacher Eastwood in den Vordergrund. Er verleiht der Geschichte Tiefgang, versorgt die Zuschauer mit Hintergrundinformationen und sorgt somit für die perfekte Inszenierung. Einerseits soll die Geschichte der Band "Four Seasons" - deren Gründung, Erfolge und späterer Zerfall - erzählt werden, zum anderen versteht sich der Film aber auch als eine Hommage an die 50er Jahre und die Musik, die diese Zeit nachhaltig geprägt hat. "Jersey Boys" lässt all das inszenatorische Talent von Clint Eastwood aufblühen. So legt er nicht nur großen Wert auf eine detailgetreue Kulisse (Inneneinrichtung der Häuser, die Autos auf den Straßen oder die Konzertsäle), sondern fängt auch die Emotionen seiner Darsteller ein, ohne ihnen dabei zu sehr in die Quere zu kommen. Er gibt zwar den Takt an, hält sich dennoch vornehmend zurück, um den Schauspielern ihren nötigen Entfaltungsraum zu liefern. Hervorragende Darsteller, die zu begeistern wissen Hervorzuheben ist an dieser Stelle vor allem die Darbietung von John Llyoyd Young. Bereits im Jahr 2006 erhielt er als bester Darsteller für das Musical "Jersey Boys" einen Tony Award. Auch wenn sich der Zuschauer noch anfangs an seine Stimme gewöhnen muss, darf weder sein schauspielerisches noch sein musikalisches Talent bestritten werden. Überzeugend und absolut glaubhaft, spielt der mittlerweile 34-jährige Schauspieler den zum Teil naiv wirkenden 16-jährigen Frankie Vallie. Nicht weniger erwähnenswert ist die schauspielerische Leistung von Vincent Piazza ("Boardwalk Empire", "Rescue Me"). Vor allem im letzten Drittel des Films zeigt er sein wahres Gesicht. Seine Wutausbrüche, seine wachsende Eifersucht gegenüber den anderen Bandmitgliedern und sein überhöhtes Selbstwertgefühl machen ihn zu einem der tragenden Charaktere des Films. Ein besonderer Clou ist die direkte Adressierung an das Publikum, wodurch kommentierend auf die aktuellen Geschehnisse eingegangen wird. Und dann gibt es da auch noch einen gewissen Christopher Walken. Dieser blüht in seiner Rolle als alternder Mafiaboss geradezu auf. Er ist sowohl eine Autoritätsfigur, sorgt sich jedoch auch sehr um das Wohl der Musiker. So wirken seine Auftritte mal komisch, zuweilen aber auch sehr ernst und abgeklärt. Ein Denkmal für die "Four Seasons" Der bekennende Musikliebhaber Clint Eastwood zollt mit "Jersey Boys" den Musikern von "Four Seasons" seinen Respekt. Die US-amerikanische Pop-Gruppe aus New Jersey brachte es in den USA auf insgesamt fünf Nummer-Eins-Hits. Darunter so bekannte Erfolge wie "Big Girls Don't Cry" oder "Walk Like a Man". Eastwood lässt diese teilweise vergessenen Klassiker im Kino erneut erblühen. Er erinnert jedoch nicht nur an die musikalischen Erfolge der Band, sondern versucht den Kinozuschauern zu vermitteln, dass Erfolge nur eine Momentaufnahmen sind und dass nach jedem Hoch ein tiefer Fall kommen kann. Somit kann dieser Film auch als ein Abgesang der 50er Jahre verstanden werden, einer Zeit, die nicht nur die Musik, sondern auch die Mode und ein Lebensgefühl revolutioniert hat. Dies hat zur Folge, dass der Zuschauer dazu geneigt sein kann, mit etwas Wehmut auf diesen Film zurückzublicken, da er an eine Zeit und eine Lebensweise zurückerinnert wird, die von unserer heutigen nicht weiter entfernt sein könnte. Ob als Reise zurück in die Vergangenheit, dem Zurückerinnern an eine glorreiche, musikalische Zeit, die unter anderem auch Größen wie Frank Sinatra hervorbrachte, oder aber als Tribut an eine außergewöhnliche Band - Eastwood scheint jede nur erdenkliche Perspektive in diesem Film so bedacht zu haben. Ein Kunstgriff, der so nur ganz wenigen Regisseuren gelingt. Fazit "Jersey Boys" ist ein Film, der die Zuschauer begeistern wird. Die Bildkomposition, die Musik, die Inszenierung, die Schauspieler und der Detailreichtum - alles weiß zu beeindrucken. Hinzu kommt mit Clint Eastwood ein Regisseur, der die Entwicklung des Kinos seit vielen Jahrzehnten mitverfolgt hat und daher genau weiß, wie er mit einer derartigen Geschichte umzugehen hat. Auch diejenigen Zuschauer, die weder auf Musicals noch auf die Musik der 50er Jahre stehen, werden von diesem Film positiv überrascht sein, weil er einfach mehr bietet, als einen fadenscheinigen Blick hinter die Kulissen.

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  • 18-03-2014
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Olivia Wilde: Rolle in Martin Scorseses HBO-Pilot!

Das "Boardwalk Empire"-Dreamteam Martin Scorsese und Terence Winter entwickelt für HBO eine Serie, die auf einer Idee von Rock-Legende Mick Jagger basiert. Jetzt wurde bekannt, dass Olivia Wilde einen Part übernimmt. Terence Winter, Schöpfer von "Boardwalk Empire", arbeitet gemeinsam mit Martin Scorsese und Mick Jagger an einer Rock-'n'-Roll-Serie für den US-amerikanischen Sender HBO. Wie bereits bei der Hitserie "Boardwalk Empire" wird beim Piloten der noch unbenannten Serie Martin Scorsese höchstpersönlich die Regie übernehmen. Und langsam füllt sich das Darsteller-Ensemble: "Tron: Legacy"-Schauspielerin Olivia Wilde ist jetzt dabei. Zudem stößt Juno Temple ("Maleficent") zum Cast hinzu. Das Serien-Drama spielt im New York der 70er Jahre. Den Rahmen der Handlung stellt die von Drogen und Sex geprägte Musikbranche, in der zu der Zeit Punk und Disco im Kommen sind. Im Mittelpunkt steht Plattenboss Richie Finestra (Bobby Cannavale) , der verzweifelt versucht, sein Label mit neuen Sounds vor dem Ruin zu retten. Durch seine Lebenskrise belastet Richie auch seine Beziehung zu seiner Frau Devon (Olivia Wilde). Sie war Model und Schauspielerin und führte in den 60er Jahren ein partyreiches Leben, dem sie ihrem Mann zuliebe aber den Rücken kehrte. Doch durch die Ehekrise nimmt sie sich wieder dem wilden und ausschweifenden Lifestyle an. Jaime Vine (Juno Temple) ist eine Plattenlabel-Assistentin, die ihre manipulativen Talente nutzt, um ihre Karriere voran zu treiben. Terence Winter verfasst gemeinsam mit "Breaking Bad"-Schreiber George Mastras das Drehbuch. Winter, Scorsese, Mick Jagger und George Mastras fungieren außerdem als Produzenten, während letzterer auch Showrunner ist. Im Sommer 2014 sollen die Dreharbeiten beginnen. Wenn alles ebenso gut läuft wie bei "Boardwalk Empire", dann kann sich der Zuschauer auf eine geniale Rock-Serie gefasst machen. Immerhin sind bei diesem Projekt viele Künstler beteiligt, die auch schon an der Mafia-Serie mitwirkten. Neben Scorsese und Winters Beteiligung, spielt hier auch Bobby Cannavale mit, der allen "Boardwalk"-Fans noch nur seine eindringlich verstörende, aber grandiose Darstellung des fiesen Mobster Gyp Rosetti (in der dritten Staffel) im Gedächtnis sein dürfte. Was ist Euer Eindruck von der Rock-n-Roll-Serie? Habt Ihr Lust sie Euch anzuschauen? Und freut Ihr Euch darüber Olivia Wilde nach "Dr. House" in einer weiteren TV-Serie zu sehen?

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  • 06-03-2014
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Patricia Arquette: Hauptrolle in CSI-Spin-Off

Patricia Arquette wurde als Hauptdarstellerin für einen kommenden CSI-Piloten engagiert, aus dem eine Spin-Off-Serie entstehen könnte. Nach ihrer Hauptrolle in der Mystery-Serie "Medium - Nichts bleibt verborgen" könnte Schauspielerin Patricia Arquette mit dem vierten Spin-Off des "CSI"-Franchise wieder einen festen Sendeplatz im Fernsehen erhalten, dieses Mal bei dem US-amerikanischen Sender CBS. Bei dem geplanten neuen "CSI", bisher noch namenlos, geht es um Cyber-Verbrechen. Patricia Arquette schlüpft in die Rolle von Special Agent Avery Ryan, die bei der 'Cyber Crime Division' des FBI in Quantico/Virginia arbeitet. Ihre Aufgabe ist es, schwerwiegende Verbrecher, die ihren Ursprung online haben und dann reale Züge annehmen, aufzudecken und im besten Fall zu verhindern. Der neue "CSI"-Pilot wird im diesem Frühjahr zunächst als 'Backdoor pilot' in einer Episode von "CSI:Vegas" getestet. Sollte die Resonanz positiv ausfallen, geht das Spin-Off höchstwahrscheinlich in Serie. Wenn das der Fall ist, sehen die Zuschauer mit Patricia Arquette erstmalig eine Frau als Hauptdarstellerin innerhalb des CSI-Fanchise. Es gibt zwar wichtige weibliche Rolle in den drei CSI-Serien, jedoch leiten - mit William Peterson bzw. Laurence Fishburne und jetzt Ted Danson in Las Vegas, David Caruso in Miami und Gary Sinise in New York - ausschließlich Männer die forensischen Teams. Die Theamtik weicht auch von den bisherigen Serien ab, da es eben um Cyber-Verbrechungsjagd geht und nicht um Forensik. Die Story ist übrigens inspiriert von der realen Cyber-Psychologin Mary Aiken, die auch einer der Executive Producer der Serie sein wird. Patricia Arquette kommt aus einer bekannten Familie: Auch ihre Geschwister Rosanna und David Arquette sind in der Schauspielerei tätig. Ihren Durchbruch hatte Patricia 1993 an der Seite von Christian Slater in "True Romance". Große TV-Präsenz hatte sie von 2005 bis 2011 als Allison DuBois in der Serie "Medium", wofür sie mit einem Emmy ausgezeichnet wurde. Zuletzt war sie in der vierten Staffel von "Boardwalk Empire" neben Steve Buscemi zu sehen. Von 1995 bis 2001 war sie mit Nicolas Cage und von 2006 bis 2011 mit Thomas Jane verheiratet. Was haltet Ihr davon? Braucht die Welt wirklich ein weiteres "CSI"-Spin-Off? Und würdet Ihr Euch über Patricia Arquette als Gesetzeshüterin freuen?    

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  • 06-02-2014
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„Boardwalk Empire“: Ein Muss für jeden Gangsterfilm-Fan

"Boardwalk Empire" überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus Intrigen, Action und Spannung. IOFP stellt die Hitserie ausführlich vor. Die aufwendig und künstlerisch gestaltete HBO-Serie ist in den USA bereits seit dem Erscheinungsjahr (2010) ein großer Erfolg. In Deutschland konnte "Boardwalk Empire" noch nicht wirklich Fuß fassen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es bisher nur auf TNT-Serie ausgestrahlt und noch von keinem großen Sender gekauft wurde. Dabei hat die großartige Serie einen hohen Suchtfaktor. Boardwalk Empire ist eine Adaption von Nelson Johnsons Buch "Boardwalk Empire: The Birth, High Times, and Corruption of Atlantic City." Terence Winter, der früher als Drehbuchautor und Produzent für "Die Sopranos" arbeitete, ist der Macher der Serie. Zu den Executive Producern gehören unter anderem Martin Scorsese und Mark Wahlberg. Scorsese führte bei der ersten Folge der ersten Staffel auch Regie. Die Welt von "Boardwalk Empire" Der Zuschauer wird in eine längst vergangene, aber glorifizerte Epoche zurückversetzt: Die 'Goldenen Zwanziger' oder 'Roaring Twenties'. Der erste Weltkrieg ist vorbei, die Wirtschaft boomt, die Anziehungskraft der Großstädte erreicht einen neuen Zenit und die Prohibition (Alkoholverbot) hat gerade begonnen. Die Handlung setzt am Tag der Verabschiedung des Prohibition-Gesetzes ein. Zur Zeit der Prohibition wurde in den USA mehr Alkohol konsumiert als jemals zuvor, unter anderem, weil durch das Verbot ein Schwarzmarkt geschaffen wurde. Nicht umsonst gilt diese Periode als Beginn des organisierten Verbrechens - und das ist auch das zentrale Thema von "Boardwalk Empire." Dazu gesellen sich Inhalte wie Korruption, Politik, Mafia, Mord und auch familiäre und zwischenmenschliche Konflikte. Der Hauptschauplatz der Serie ist Atlantic City in New Jersey. Das Atlantic City der 20er Jahre ist ein wahrer Sündenpfuhl: Glücksspiel, Alkoholkonsum, Nachtklubs und uneheliche Beziehungen. Mit anderen Worten: Atlantic City ist guter Zielort für Spaß und Unterhaltung. Außerdem ist die Stadt durch ihre günstige Küstenlage ein großer Umschlagplatz für Schmuggel, da Großstädte wie New York, Chicago und Philadelphia leicht erreichbar sind. Auch Anhänger von realistischen Filmen oder Serien können sich freuen: Sehr viele Charaktere von "Boardwalk Empire" beruhen auf wahren Personen. So begegnet man zum Beispiel Enoch Thompson (die reale Person hieß Enoch L. Johnson) oder Mafiagrößen wie Al Capone, Giuseppe 'Joe The Boss' Masseria, Charles 'Lucky' Luciano, Arnold 'The Brain' Rothstein und Meyer Lansky. Das sind die Hauptfiguren: Enoch 'Nucky'  Thompson Er ist der Protagonist und wird von Steve Buscemi ("Reservoir Dogs", "Der unglaubliche Burt Wonderstone") porträtiert. Nucky, der irische Wurzeln hat, ist der Stadtkämmerer von Atlantic City, er kümmert sich also um die finanziellen Angelegenheiten der Stadt. Und wie es so oft ist: Wer das Geld regiert, regiert alles - so ist es auch in diesem Fall. Nucky kontrolliert mehr oder weniger ganz Atlantic City und hat einen weitaus höheren Einfluss als etwa der Bürgermeister. Durch sein Engagement innerhalb der Gemeinde zeigt er jedoch eine andere Facette. Ein Grund, weshalb er bei den Leuten seiner Stadt so beliebt ist. Besonders aber die ärmeren Menschen der Stadt sind von ihm angetan, weil Nucky oftmals den Bedürftigen etwas spendet. Er ist intelligent, charmant und weiß, wie man Leute um den Finger wickelt. Zu Beginn der Serie kommt Nucky sehr sympathisch rüber. Er ist zwar bereits korrupt, aber ansonsten halten sich seine kriminellen Aktivitäten noch in Grenzen. Er steigt allerdings zu einem Schmuggler von Alkohol auf, einem wahren 'Bootlegger', der schon bald über ein kriminelles Imperium verfügt, das über die Grenzen von New Jersey weit hinaus geht. Er schließt Handelsabkommen mit dem Chicagoer Mafiaklan und mit den New Yorkern ab; sogar bis nach Irland reichen Nuckys geschäftliche Beziehungen. Nucky macht eine starke Wandlung durch und da seine Handlungen zunehmends heftiger werden, verliert er ein paar Sympathie-Punkte. Trotzdem bleibt er schon die vorherrschende Identifikationsfigur. Zumal die Figur von Nucky Thompson viele Schichten hat und nicht als stereotyper Bösewicht bezeichnet werden kann.   Elias 'Eli' Thompson Er ist Nuckys Bruder und wird von Shea Whigham ("American Hustle", "The Wolf of Wall Street") gespielt. Er ist verheiratet und Vater von zehn Kindern. Er liebt seine Familie und ist ein engagierter Vater. Er hat allerdings eine cholerische Seite und ist nicht loyal. Durch die machtvolle Position seines Bruders ist Eli der Polizeichef, der Sheriff von Atlantic County, geworden. Zeit seines Lebens stand Eli im Schatten seines großen und erfolgreichen Bruders. Dementsprechend haben Nucky und Eli eine komplizierte und oftmals unharmonische Beziehung zueinander. Die beiden verbindet eine unschöne, gewalttätige Kindheit, über die sie ungern sprechen. Sie schaffen es zwar einige Zeit gemeinsam über Atlantic City zu regieren, indem sie die korrupte Regierung unter Kontrolle halten, doch das Spannungsverhältnis bleibt dabei offensichtlich.   James 'Jimmy' Darmody Er wird von Michael Pitt ("Mord nach Plan") dargestellt. Jimmy ist der Sohn des früheren, zu Beginn der Serie schon sehr alten, politischen Oberbosses Louis "Commodore" Kaestner und des Showgirls Gillian Darmody. Als der Commodore 54 Jahre alt war, bat er Nucky darum, ihm ein Mädchen zur Befriedigung seiner perversen Gelüste zu arrangieren. Nucky schickte dem Commodore Gillian, die zu dem Zeitpunkt erst 12 Jahre alt war. Aus diesem Arrangement entstand Jimmy. Gillian und der Commodore führten verständlicherweise keine Beziehung und Jimmy baute auch keine Beziehung zu seinem Vater auf, da seine Mutter ihn verabscheut. Außerdem zeigte der Commodore auch keinerlei Interesse an seinem Sohn. Vielmehr sieht Jimmy in Nucky eine Vaterfigur, da er sich seiner angenommen und ihn zu seinem Protegé gemacht hat. Jimmy kämpft im Ersten Weltkrieg und wird im Einsatz verletzt. In der ersten Folge der ersten Staffel ist er aber wieder gesund und zurück in Atlantic City. Doch er ist nur körperlich in gutem Zustand, jedoch verfolgen ihn die schrecklichen Erinnerungen aus dem Schützengraben. Er beginnt für Nucky zu arbeiten. Allerdings beschränkt sich sein Aufgabenfeld darauf, Nucky zu eskortieren und ihm als Bodyguard zu dienen - nicht ganz das, was Jimmy sich vorgestellt hat. Er schafft es im Laufe der Zeit, sich hochzuarbeiten - allerdings macht er sich dabei auch Feinde. Richard Harrow Er wird von Jack Huston ("American Hustle") gespielt. Richard hat ebenfalls im Ersten Weltkrieg gekämpft. Sein Gesicht wurde schwer entstellt. Er hat sein linkes Auge verloren und der Rest der linken Gesichtshälfte liegt mehr oder weniger offen. Aus diesem Grund trägt er eine halbseitige Blechmaske, die an seiner Brille befestigt ist. Er lernt Jimmy in einem Militär-Krankenhaus kennen und versteht sich auf Anhieb gut mit ihm. Jimmy nimmt ihn mit nach Atlantic City und Richard wird sein Partner im Alkoholschmuggel-Geschäft. Richard macht einen sanftmütigen Eindruck, da er aufgrund seiner Entstellung und dem damit verbundenen Tragen der Maske anderen Menschen gegenüber extrem zurückhaltend ist. Er hat aber auch eine ganz andere Seite: Er handelt auf Befehl und hat keine Mühe, auch grausame Dinge zu tun. Trotzdem ist er ein Sympathie-Träger. Nelson Van Alden Er arbeitet in einer führenden Position beim 'Department of Internal Revenue' vom 'Bureau of Prohibition', dessen Aufgabe es ist, die Einhaltung des Prohibitionsgesetzes sicher zu stellen. Er wird von Michael Shannon ("The Iceman","Man of Steel")gespielt. Nelson ist ein frommer und pedantischer Fundamentalist. Seine Abteilung und er fokussieren sich relativ schnell darauf, Nucky Thompson auf die Schliche zu kommen. Auch in seinem Beruf agiert Nelson auf fanatische Weise und ist mit einem eisernen Willen und Hartnäckigkeit ausgestattet. Doch er stößt auf einige Probleme und wird bald selbst zum Gejagten. Sein Leben verändert sich von Grund auf und Nelson Van Alden ist sicherlich die Figur, die die drastischste Entwicklung durchmacht.   Albert 'Chalky' White Er ist ein Afro-Amerikaner und wird von Michael K. Williams ("The Wire") porträtiert. Er gilt als der inoffizielle Anführer der afro-amerikanischen Gemeinde von Atlantic City. Auch Albert ist ebenfalls ein so genannter 'Bootlegger', denn er handelt mit Alkohol. Er ist sehr gut betucht und hat auch zu Nucky Thompson geschäftliche Beziehungen. Eine weitere beständige Einnahmequelle von Chalky sind horrende Geldbeträge von vor allem republikanischen Politikern, die bei Chalky schwarze Wählerstimmen kaufen. Chalky ist ein smarter Mann, der für die damalige Zeit  als Schwarzer ungewöhnlich viel Respekt bekommt.   Fazit: "Boardwalk Empire" ist eine mit Golden Globes und Emmys ausgezeichnete Serie, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man gern Gangster- oder Mafia-Filme schaut. Sie ist nicht nur mit einer abwechslungsreichen Story und vielschichtigen Charakteren bestückt, sondern noch dazu einfach etwas für das Auge:Die Produzenten scheuten weder Mühen noch Kosten, um den historischen Look der Serie perfekt darzustellen. Die berühmte Promenade (der Boardwalk) Atlantic Citys wurde in Originalgröße nachgebaut, um das richtige Flair einfangen zu können. Und das gelingt auch: Der Zuschauer wird durch die grandiosen Kostüme und das umwerfende Bühnenbild regelrecht in die Atmosphäre der 20er Jahre eingesogen. Sollte das noch nicht genügen: Die schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Steve Buscemi und Michael Shannon, sind mehr als beachtlich. In Deutschland ist "Boardwalk Empire" bisher leider nur auf einem privaten Sender zu sehen, aber drei von vier Staffeln sind bereits auf DVD und Blu-Ray erhältlich. IOFP kann euch guten Gewissens empfehlen, Euch die Serie einmal anzusehen - Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.        

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