• 19-07-2014
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Von Gotham bis Mittelerde: Die Spielfilm-Highlights bei RTL

Auf der Programm-Pressekonferenz von RTL wurde am Donnerstag nicht nur eine anstehende Show-Offensive kommuniziert. Einmal mehr setzt der Kölner Privatsender auch auf ein ausgewogenes Spielfilmprogramm und kann 2014 und 2015 auf ein großes Angebot an größeren und kleineren Highlights des Hollwood-Kinos zurückgreifen. IOFP hat den Überblick für Euch. Als größtes Zugpferd dürfte "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" fungieren. Der Auftakt von Peter Jacksons zweiter Fantasy-Trilogie nach "Der Herr der Ringe" führt eine Riege an weiteren Highlights des fantastischen Action-Kinos an. RTL kann mit "The Avengers" und "Iron Man 3" nicht nur auf zwei der erfolgreichsten Marvel-Verfilmungen, sondern auch auf "The Dark Knight Rises", den Abschluss von Christopher Nolans fulminanter Batman-Trilogie, zurückgreifen. Abseits des Kritikerlobs aber ebenfalls für Fantasy-Action-Fans interessant, dürften "Snow White and the Huntsman", "Breaking Dawn - Bis zum Ende der Nacht, Teil 2" und "John Carter" sein. Scharf geschossen wird auch anderswo: Arnold Schwarzenegger, Gerard Butler, Chris Hemsworth, Liam Neeson und Karl Urban dürfen zur Waffe greifen und zeigen, wie actiongeladen das RTL-Kino auch daherkommen kann. "The Last Stand", "Olympus Has Fallen", "Red Dawn", "Battleship", "96 Hours - Taken 2" und "Dredd" waren nicht immer von Kritikerlob verwöhnt, sorgen aber immerhin für explosive Stunden vor dem heimischen Fernsehgerät. Kleine und große Zuschauer und all jene, die heitere Filmkost bevorzugen, kommen in der kommenden Saison ebenfalls auf ihre Kosten. Während die Teddybär-Comedy "Ted" nicht gerade für jugendfreie Gags bekannt ist, dürfen bei dem Zeitreiseabenteuer "Rubinrot", dem Animationsfilm "Madagaskar 3", der französischen Comicverfilmung "Asterix und Oberlix: Im Auftrag ihrer Majestät" und dem Pixar-Film "Merida - Legende der Highlands" auch die Kleineren zuschauen. Als weitere Film-Highlights gehen zudem auf Sendung: "Argo", "Fast verheiratet", "American Pie - Das Klassentreffen", "Pitch Perfect" und "Mann tut, was Mann kann". Auf welche Filme freut Ihr Euch am meisten und macht es überhaupt Sinn, Bombastproduktionen wie "Der Hobbit" im Fernsehen zu schauen? Schreibt es uns in den Kommentaren?

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  • 26-02-2013
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Argo: Iran sieht Film als CIA-Werbung

In der Nacht von Sonntag auf Montag fand in Los Angeles die 85. Verleihung der Academy Awards statt. Dort wurde der Politthriller Argo als Bester Film des Kinojahres ausgezeichnet, was vor allem Regisseur Ben Affleck, aber auch Produzent George Clooney freute. Weniger erfreut darüber erschien allerdings der Iran, der sich wie bereits nach den Golden Globes Mitte Januar kritisch zu dieser Auszeichnung äußerte. Mohammad Hosseini, der Kulturminister des Irans, sagte über die Entscheidung: “Argo ist ein anti-Iran Film. Von künstlerischer Seite ist er kein wertvoller Film. Er hat die Auszeichnung gewonnen, indem er auf ausgedehnte Werbung und Investitionen zurückgriff.” Aus iranischer (Regierungs-)Sicht erscheint dies vielleicht nachvollziehbar, immerhin kritisiert der Film die iranische Regierung, jedoch teilt die Bevölkerung diese Einstellung nicht unbedingt. Die ältere Generation, die die Revolution 1979 miterlebte, unterstützt die Kritik der Regierung am Film. Die jüngere Generation hingegen bewertete den Film durchaus positiv. Diejenigen, die den Film ebenfalls negativ bewerteten, taten dies nicht aufgrund der angeblich einseitigen Ereignisdarstellung, sondern viel mehr aus dem Grund, dass ihnen Filme wie Django Unchained besser gefallen haben - vor allem aus technischer Sicht. Aber nicht nur die Auszeichnung selbst wurde kritisch kommentiert, auch der Auftritt von First Lady Michelle Obama. Nicht nur, dass sie viel zu freizügig war, weshalb die iranischen Medien ihr Outfit retuschierten, sie fühlten sich auch darin bestätigt, dass die Entscheidung der Auszeichnung eine rein politisch motivierte war. Aber wäre dann nicht Django Unchained oder Lincoln der viel wahrscheinlichere Beste Film geworden? Bereits nach der Verleihung der Golden Globes, bei denen Argo ebenfalls als Bester Film ausgezeichnet wurde, kritisierte der Iran diese Entscheidung.  Hosseini bezeichnete den Film damals schon als "offensiven Akt mit bösen Absichten". Aus diesem Grund plant der Iran nun einen Film mit dem derzeitigen Arbeitstitel The General Staff unter der Regie von Ataollah Salmanian. Dieser soll als Antwort auf Ben Afflecks Politthriller dienen und die Ereignisse wahrheitsgetreu aus der iranischen Sicht darstellen. Man darf also gespannt sein...  

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  • 25-02-2013
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Oscars 2013: Die Show

Das waren sie nun also: die 85. Verleihung der Academy Awards! Über die Gewinner wurde bereits berichtet, weshalb nun ein Rückblick auf die Show selbst geworden werden soll. Dem aufmerksamen Zuschauer ist vermutlich schon seit längerem aufgefallen, dass die Oscars bemüht sind, sich seinem jüngeren Publikum anzupassen. Das dies nicht immer erfolgreich gewesen ist, bewiesen die Oscars von 2011: Dort hatten die Schauspieler Anne Hathaway und James Franco die Ehre, durch den Abend zu führen. Doch was folgte, war eher desaströs. Dank Anne Hathaway wurde der Abend nicht zur reinsten Katastrophe. Aus diesem Grund ist man 2012 auf Nummer sicher gegangen: Billy Crystal führte zum bereits neunten Mal durch die Show. Dieses Jahr bekam der hierzulande eher weniger bekannte Seth MacFarlane die Ehre den Abend zu moderieren. Er ist unter anderem der kreative Kopf hinter den Zeichentrickserien Family Guy und American Dad sowie dem 2012 in den Kino erschienenen Film Ted mit Mark Wahlberg. MacFarlane ist somit eher für seinen sarkastischen und derben Humor bekannt, was in den Wochen vor der Show für viele kritische Stimmen sorgte. Jedoch erwiesen sich diese, lässt man die Show revue passieren, als unbegründet. Das Alroundtalent lieferte eine äußerst solide Show ab: mit viel, aber nicht zu viel Biss sowie einer guten Mischung aus traditioneller Zeremonie und erfrischendem Auftakt. Gleich zu Anfang haute MacFarlane so einiges an bissigen Kommentaren raus. Der eröffnende erste Satz galt direkt Griesgram Tommy Lee Jones, der dafür bekannt ist, während der Oscarshows keine Mine zu verziehen. Somit läutete MacFarlane die Show mit dem Satz "And the quest to make Tommy Lee Jones laugh begins now" ein. Und siehe da: es huschte ein kurzes Lächeln über die Lippen des Oscarpreisträgers. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Es folgte die kritische Bemerkung gegenüber der Jury der Academy und ihrem Versäumnis, Ben Affleck bei der Nominierung für die Beste Regie zu berücksichtigen; Jean Dujardins "limited English skills" und Daniel Day-Lewis verbissenes Method Acting. Und dann natürlich der Cameo-Auftritt von William Shatner alias James T. Kirk in voller Montur: Er zog Seth MacFarlane zur Raison, dass dieser der schlechteste Host sei und verwies auf den Einstiegssong, der bis dato den Zuschauer vor den Fernsehern unbekannt war. Es folgte ein Einspieler, wie MacFarlane einen Song namens "We saw your boobs" performte. Darin besang er alle weiblichen Schauspieler, deren Brüste man in Filmen zu sehen bekam. Ganz vorn mit dabei: Kate Winslet. MacFarlane versuchte seine Reputation durch einen tänzerischen Auftritt von Channing Tatum und Charlize Theron (übrigens mit unglaublich cooler Kurzhaarfrisur) sowie einem tänzerischen Gesangsauftritt zusammen mit Daniel Radcliffe und Joseph Gordon-Levitt zu retten. Überhaupt stand die gesamte Show unter dem Motto "Music in Films", was direkt zu Beginn durch die musikalischen Passagen des Moderators bewiesen wurde (der im Übrigen stimmlich durchaus überzeugen konnte). Die Musik zu der die Stars auf die Bühne kamen, war ein weltberühmter Score: E.T., Die unendliche Geschichte, Schindler's Liste,...als Musik, die die Gewinner in ihrer Redezeit beschränkte, hat man sich ganz passend zum Score von Der weiße Hai entschieden. Düm, düm, düm, düm, düm, düm, düm, düm,... Gegen später folge ein 50-Years-of-Bond-Special, das die bekanntesten Bond-Lieder in Kombination mit spezifischen Szenen zeigte. Anschließend gab sich Shirley Bassey die Ehre und performte ihren legendären Bond-Hit Goldfinger live auf der Bühne. Mit ihren inzwischen 76 Jahren fegte sie mit ihrem immer noch beeindruckendem Stimmvolumen auch den letzten Zuschauer von seinem Platz. Jedoch waren das nicht die einzigen Performances: Auch Adele performte den aktuellen (und nun auch Oscar-prämierten) Bond-Hit Skyfall. Allerdings war ihr Mikrofon zu leise eingestellt, weshalb ihr gewaltiges Stimmvolumen im Refrain unter dem Orchester völlig unterging. Schade! Dann gab es im Zuge des derzeit so gefeierten Musicalfilm Les Misérables eine kleine Hommage an bisherige Oscar-prämierte Musicalfilme. Den Anfang machte Catherine Zeta-Jones mit einem Lied aus Chicago. Jedoch war ihr Auftritt etwas enttäuschend, da es ziemlich schnell offensichtlich war, dass sie nicht live gesungen hat. Das machte aber anschließend Oscargewinnerin Jennifer Hudson wet, indem sie aus Dreamgirls And I am telling you I'm not going performte. Und was soll man sagen außer: WOW! Ihr Auftritt war großartig und wurde zu Recht mit einer Standing Ovation belohnt. Eigentlich hätte dieser Auftritt schwer getoppt werden können, doch in meinen Augen wurde er es. Und zwar vom Cast aus Les Misérables. Anne Hathaway, Hugh Jackman, Russell Crowe, Amanda Seyfield, Eddie Redmayne sowie Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen performten auf der Bühne One Day More. Gänsehaut! Da stecken wirklich verborgene Talente in manchen der Schauspielern... Die anschließenden Verkündungen der Gewinner verlief relativ unspektakulär. Jedoch war die Bekanntgabe der Königskategorie Bester Film noch einmal ein Highlight. Denn niemand geringeres als die First Lady, Michelle Obama, wurde aus dem Weißen Haus ins Kodak Theatre geschaltet, um den Gewinner zu verkünden: Argo! In gewisser Weise ist das dennoch eine Überraschung, da in der Regel der Gewinner der Besten Regie auch ein Hinweis auf den Besten Film ist. Dennoch war es nicht ausgeschlossen, dass Argo siegen würde, bedenkt man die Reihe an Preisen, die der Film bisher einfahren konnte. Zuletzt gelang es 1990 Driving Miss Daisy den Oscar für den Besten Film, jedoch nicht für die Beste Regie zu gewinnen. Ben Afflecks Dankesrede war aber dennoch keineswegs routiniert: Mit zittriger Stimme bedankte er sich bei seiner Crew und allen, die ihm noch wichtig sind, bis seine Emotionen Überhand nahmen und seine Stimme versagte, als er seiner Frau danken wollte. Und vermutlich sprach er die nachhaltigsten Worte des Abends: "It doesn't matter how you get knockes down in life, all that matters is that you get up!" Alles in allem eine runde Show und ich für meinen Teil würde Seth MacFarlane nächstes Jahr wiedersehen wollen. Bildquelle: focus.de Habt ihr die Oscars gesehen? Oder Teile davon? Wie hat euch die Show gefallen?

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  • 11-02-2013
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66. BAFTA-Verleihung: Die Gewinner

Im Moment ist die Zeit der großen Verleihungen, die ihren Abschluss am 24. Februar mit den Oscars feiert. Nach dem Europäischen Filmpreis, der Goldenen Kamera oder auch den Golden Globes, folgte am vergangenen Sonntagabend die 66. BAFTA-Verleihung in London – eine Auszeichnung der British Academy of Film and Television Arts. Wer eine der begehrten Goldmasken mit nach Hause nehmen durfte, erfahrt ihr hier. Von besonders großem Interesse waren wie immer die Kategorien Bester Film sowie Beste Regie. Hinsichtlich der Award-Serie, die mit den Oscars ihren Abschluss findet, sind die Sieger der Hauptkategorien ein wichtiger Wegweiser für den Goldjungen. Berücksichtigt man die vergangenen Verleihungen, überrascht es wenig, dass Ben Afflecks Thriller Argo die Auszeichnung für den Besten Film sowie die Beste Regie einheimsen konnte. Ebenso für den Besten Schnitt gab es eine Maske in Gold. Nur Les Misérables konnte mehr Trophäen einheimsen, wenn auch nicht in den wichtigsten Kategorien. Das Musical konnte sich in den Kategorien Beste Nebendarstellerin (Anne Hathaway), Beste Ausstattung, Bestes Make-Up sowie Bester Musik. Aber auch Michael Hanekes Liebe konnte erneut Preise mitnehmen: Für den Besten fremdsprachigen Film sowie Emmanuelle Riva für die Beste Schauspielerin. Welcher Film hingegen erstaunlicherweise leer ausging war Zero Dark Thirty von Katryn Bigelow. Auch Life of Pi (Ang Lee) und Silver Linings (David O. Russell) erhielten jeweils nur eine Auszeichnung – Life of Pi für die Beste Kamera und Silver Linings für das Beste adaptierte Drehbuch. Hier nochmal alle Nominierten sowie Gewinner im Überblick: Bester Film "Argo" "Les Miserables" "Life of Pi" "Lincoln" "Zero Dark Thirty" Bester Regisseur Michael Haneke - "Liebe" Ben Affleck - "Argo" Quentin Tarantino - "Django Unchained" Ang Lee - "Life of Pi" Kathryn Bigelow - "Zero Dark Thirty" Bester Schauspieler Ben Affleck - "Argo" Bradley Cooper - "Silver Linings" Daniel Day-Lewis - "Lincoln" Hugh Jackman - "Les Misérables" Joaquin Phoenix - "The Master" Beste Schauspielerin Emmanuelle Riva - "Liebe" Helen Mirren - "Hitchcock" Jennifer Lawrence - "Silver Linings" Jessica Chastain - "Zero Dark Thirty" Marion Cotillard  - "Der Geschmack von Rost und Knochen" Bester britischer Film "Anna Karenina" "The Best Exotic Marigold Hotel" "Les Miserables" "Sieben Psychos" "Skyfall" Bestes Debüt eines britischen Regisseurs, Drehbuchschreibers oder Produzenten Bart Layton (Regisseur), Dimitri Doganis (Produzent) - "The Imposter" David Morris (Regisseur), Jacqui Morris (Regisseur/Produzent) - "McCullin" Dexter Fletcher (Regisseur/Drehbuch), Danny King (Drehbuch) - "Wild Bill" James Robin (Regisseur) - "Die Muppets" Tina Gharavi (Regisseurin/Drehbuch) -  "I Am Nasrine" Beste fremdsprachiger Film "Liebe" "Headhunters" "Die Jagd" "Der Geschmack von Rost und Knochen" "Ziemlich beste Freunde" Beste Dokumentation "The Imposter" "Marley" "McCullin" "Searching for Sugar Man" "West of Memphis" Bester Animationsfilm "Merida - Legende der Highlands" "Frankenweenie" "Paranorman" Bestes Original-Drehbuch "Liebe" "Django Unchained" "The Master" "Moonrise Kingdom" "Zero Dark Thirty" Bestes adaptiertes Drehbuch "Argo" "Beats of the Southern Wild" "Life of Pi" "Lincoln" "Silver Linings" Bester Nebendarsteller Alan Arkin -  "Argo" Christoph Waltz  - "Django Unchained" Javier Bardem - "Skyfall" Philip Seymour Hoffman - "The Master" Tommy Lee Jones - "Lincoln" Beste Nebendarstellerin Amy Adams - "The Master" Anne Hathaway - "Les Misérables" Helen Hunt -"The Sessions" Judi Dench - "Skyfall" Sally Field - "Lincoln" Beste Musik "Anna Karenina" "Argo" "Life of Pi" "Lincoln" "Skyfall" Beste Kamera "Anna Karenina" "Les Miserables" "Life of Pi" "Lincoln" "Skyfall" Bester Schnitt "Argo" "Django Unchained" "Life of Pi" "Skyfall" "Zero Dark Thirty" Beste Ausstattung "Anna Karenina" "Les Miserables" "Life of Pi" "Lincoln" "Skyfall" Beste Kostüme "Anna Karenina" "Great Expectations" "Les Miserables" "Lincoln" "Snow White and the Huntsman" Bestes Make-Up "Anna Karenina" "Hitchcock" "The Hobbit: Eine unerwartete Reise" "Les Miserables" "Lincoln" Quelle: moviereporter Bildquelle: dailymail.co.uk / guardian.co.uk

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  • 28-01-2013
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Argo: räumt ab, bald auch den Oscar?

Bis zur Verleihung der Oscars sind es nur noch knapp vier Wochen. Die letzten Filmpreise vor dem „Ritterschlag“ der Filmbranche werden verliehen und heizen damit die Diskussionen und Spekulationen zur Oscarverleihung an. Geht man nach den reinen Oscarnominierungen ist Steven Spielbergs Lincoln mit zwölf möglichen Auszeichnungen klarer Favorit, gefolgt von Ang Lees Life of Pi. Nachdem die Golden Globes vor gut zwei Wochen verliehen worden sind, folgten nun auch die PGA-Awards (Preis der Produzentengilde) und SAG-Awards (Auszeichnung der Schauspielergilde). Wer diese Preise einheimst, ist ein ziemlich sicherer Garant für einen Sieg in der Kategorie Bester Film bei der Oscarverleihung Ende Februar. In diesem Fall wäre das Ben Afflecks Entführungsthriller Argo. Sowohl der Produzentenpreis für den Besten Film ging an ihn, als auch der Schauspielerpreis für die Beste Leistung eines Ensembles. Argo ist ein Thrillerdrama über ein historisches Ereignis zwischen November 1979 und Januar 1981. Während dieser Zeit wurden über fünfzig US-Bürger 444 Tage in der amerikanischen Botschaft in Teheran als Geisel gehalten. Sechs Diplomaten gelang es jedoch in die kanadische Vertretung zu flüchten und mit einer der skurrilsten Ideen wieder nach Amerika zu gelangen. Ein CIA-Agent (Ben Affleck) reist mit Maskenbildner John Chambers (John Goodman) und Produzent Lester Siegel (Alan Arkin) in den Iran unter dem Vorwand, dort einen Film drehen zu müssen. Ihre Tarnung: sie geben sich als Filmteam aus. Es gibt ein (fiktives) Drehbuch, eine (fiktive) Produktionsfirma, (fiktive) Presseberichte...Obwohl es auf einer wahren Begebenheit passiert, ist dieser Teil des Geiseldramas bisher nur wenigen geläufig. Zwar ist Argo bei den Oscars für den Besten Film nominiert, Ben Affleck jedoch nicht für die Beste Regie, was viele Kritiker erstaunte. Denn in der Regel ist es bei den Oscars so, dass die Beste Regie auch den Besten Film bestimmt. Drei Mal in der Geschichte der Oscars wurde dieses Schema durchbrochen – zuletzt vor 23 Jahren bei Miss Daisy und ihr Chauffeur mit Morgan Freeman. Genauso selten ist es jedoch auch, dass der Gewinner des PGA-Preises danach keinen Oscar erhält, wie zuletzt Little Miss Sunshine, der ebenfalls nicht für die Beste Regie nominiert war (stattdessen gewann The Departed den Oscar als Bester Film). Es bleibt also spannend im Rennen um den Goldjungen! Die Oscars werden am 24. Februar in Los Angeles verliehen. Habt ihr Argo gesehen? Wie fandet ihr den Film? Ist er auch euer Oscar-Favorit? Sagt uns eure Meinung und stimmt bei unserer Oscar-Umfrage ab! [poll id="107"] Quelle: moviepilot / filmstarts Bildquelle: warnerbros.de

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  • 14-01-2013
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Golden Globe 2013: Die Gewinner in der Übersicht

In der vergangenen Woche wurden wir mit reichlichen Informationen aus der Filmindustrie gefüttert. Zuerst wurden die Nominierungen für die BAFTA bekannt gegeben, danach die für Die Goldene Himbeere und am nächsten Tag für die Oscars 2013. Außerdem wurde eine sehr informative Grafik zu den Oscars veröffentlicht, die uns alles Bildlich beschreibt. Vergangene Nacht fand dann die 70. alljährliche Verleihung des Golden Globe Awards statt. Bei diesem ehrt die Hollywood Foreign Press Association, kurz HFPA, die besten Leistungen des vergangen Film- und Fernseh-Jahres. Moderiert wurde das Spektakel von den Comedy-Stars Tina Fey und Amy Poehler, die sich nach alter Tradition zu Beginn der Verleihung über ein paar ihrer Schauspielkollegen- und Kolleginnen lustig machten. Verlesen wurden die Gewinner wie immer von Hollywood-Stars, die ihre Mitstreiter mit einer kreativen oder lustigen Laudatio auf die Bühne holten. Abräumen konnte hierbei vor Allem Ben Affleck, der für seinen Film Arog als bester Regisseur geehrt wurde. Außerdem  wurde Argo zum besten Film gewählt. Mit insgesamt drei Golden Globes  heimste das Musical Les Miserables allerdings die meisten Trophäen ein. In der Sparte TV gelang es der Serie Homeland ebenfalls drei Preise abzuräumen. Gewinner des Golden Globe 2013 Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Motion Picture: Christoph Waltz für "Django Unchained" Best Performance by an Actor in a Television Series - Drama: Damian Lewis für "Homeland" Best Television Series – Drama: "Homeland" Best Original Score – Motion Picture: Mychael Danna für "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" Best Original Song – Motion Picture: "James Bond 007 - Skyfall" von Adele Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Musical or Comedy: Jennifer Lawrence für "Silver Linings" Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Motion Picture: Anne Hathaway für "Les Misérables" Best Screenplay – Motion Picture: Quentin Tarantino für "Django Unchained" Best Performance by an Actor in a Television Series - Musical or Comedy: Don Cheadle für "House of Lies" Best Foreign Language Film: "Liebe" - Österreich Best Performance by an Actress in a Television Series - Drama: Claire Danes für "Homeland" Best Animated Feature Film: "Merida - Legende der Highlands" Best Performance by an Actress in a Television Series - Musical or Comedy: Lena Dunham für "Girls" Cecil B. DeMille Award for Lifetime Achievement in Motion Pictures: Jodie Foster Best Director – Motion Picture: Ben Affleck für "Argo" Best Television Series – Musical or Comedy: "Girls" Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Musical or Comedy: Hugh Jackman für "Les Misérables" Best Motion Picture – Musical or Comedy: "Les Misérables" Best Performance by an Actress in a Motion Picture - Drama: Jessica Chastain für "Zero Dark Thirty" Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama: Daniel Day-Lewis für "Lincoln" Best Motion Picture - Drama: "Argo" Quelle: goldenglobes.org

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