• 01-10-2014
  • Reviews & Meinungen

DVD-Kritik: „Maleficent – Die dunkle Fee“

Der Trend zum modernen Fantasy-Märchen reißt nicht ab. Regie-Debütant Robert Stromberg liefert mit "Maleficent - Die dunkle Fee" seine ganz eigene Vision des weltberühmten Grimm'schen Märchens "Dornröschen" ab und enttäuscht leider. Zum Heimkinostart hat IOFP einen Blick auf die Blu-ray geworfen, welche auch die ungekürzte Fassung enthält! Die Historie des 1812 von den Gebrüder Grimm verfassten Märchens "Dornröschen" ist weitreichend. Allein 15 Spielfilme basieren auf der Erzählung um die schlafende Prinzessin. Hinzu kommen diverse Adaptionen für Oper, Ballett und Musical. Die wohl berühmteste Variation des Stoffes geht auf das Konto der Zeichentrickschmiede Walt Disney, die mit ihrem Entstehungsjahr 1959 bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Das animierte Märchen, das inszenatorisch eine ungewohnt erwachsene Ausrichtung besitzt, gilt auch als Grundlage für das Regiedebüt des Effekt-Spezialisten Robert Stromberg, der bereits für die künstlerische Gestaltung von Blockbustern wie "G.I. Joe", "2012", aber auch der Oscar-prämierten Roman-Adaption "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" sowie der erfolgsverwöhnten Quality-Serie "Boardwalk Empire" zuständig war. Zusammen mit Hollywood-Schönheit Angelina Jolie in der Hauptrolle der bösen Fee Maleficent (in der deutschen Version des Disneyfilms: Malefiz) sowie einigen weiteren Schwergewichten innerhalb der US-amerikanischen Traumfabrik kreiert Stromberg zum 55-jährigen Jubiläum der dunklen Fee Dekonstruktion, Neu-Arrangement sowie modernes Fantasy-Epos zugleich. Ich erzähle euch ein Märchen... Das idyllische Leben der wunderschönen und unschuldigen jungen Maleficent (Angelina Jolie) ändert sich eines Tages schlagartig, als die Harmonie im Königreich durch den Einmarsch einer feindlichen Armee bedroht wird. Maleficent versucht ihr Land mit allen Mitteln zu verteidigen, doch ein skrupelloser Verrat beginnt ihr reines Herz in Stein zu verwandeln. Auf Rache sinnend lässt sie sich auf eine gewaltige Schlacht mit dem Nachfolger des Besatzerkönigs ein und verflucht schließlich sein neugeborenes Kind Aurora. Mit dem Heranwachsen des Kindes erkennt Maleficent jedoch, dass Aurora (Elle Fanning) nicht nur der Schlüssel zum Frieden im Königreich ist, sondern vielleicht sogar der Schlüssel zu Maleficents eigenem Glück. Dass Robert Stromberg zweifach Oscar-prämierter Szenenbildner ist, merkt man "Maleficent" bereits in der Auftaktszene an. Vor beeindruckender Kulisse, zum Großteil entstanden in den Londoner Pinewood Studios, bringt der Regie-Neuling seine ganz eigene Vision der Disney-Schurkin auf die Leinwand. Die CGI-lastige Feenlandschaft kommt nicht mit solch einer Intensität daher wie es zuletzt "Die fantastische Welt von Oz" tat, das beachtliche Setdesign gehört allerdings nicht zu den größten Schwachpunkten des Streifens. Erst als die Effekte stärker in den Vordergrund treten, Angelina Jolie als geflügelte Fee durch die Luft schweben darf und auch das Design der wesentlich kleiner geratenen Elfen negativ ins Auge fällt, wird dem Publikum bewusst, wie ungenau und willkürlich Stromberg in der Konstruktion von "Maleficent" vorgegangen ist. So kreiert er düstere Fantasy-Landschaften à la "Snow White and the Huntsman", garniert diese mit Animationsfilm-konformen Effekten und greift vor allem in Dialog-Momenten auf ein Design zurück, dass entfernt an klassische Märchenverfilmungen wie "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" erinnert, das Ganze jedoch aussehen lässt, als seien derartige Passagen vor schlechtem Greenscreen entstanden. Das Gefühl eines einheitlichen, großen Ganzen entsteht nicht und die Darstellung Maleficents von Angelina Jolie wird diese Schwachpunkte nicht aufwiegen können. Angelina Jolie zurück auf der Leinwand Nach dem 2010 veröffentlichten Thriller-Debakel "The Tourist" steht die Dauerverlobte von Brad Pitt in "Maleficent - Die dunkle Fee" zum ersten Mal seit vier Jahren wieder vor der Kamera. Aufgrund ihrer persönlichen Faszination für die titelgebende Hauptfigur sei ihr die Zusage für das 180 Millionen US-Dollar teure Projekt nicht schwer gefallen. Rein optisch macht die durch künstliche Ohren, Nase und Wangenknochen nahezu 1:1 in Maleficent vergewandelte Aktrice ihre Sache nicht schlecht. Auch in den ruhigeren Momenten, in denen Jolie beobachtet oder sich mit ihren Schauspielkollegen in einfachen Gesprächen übt, funktioniert sie in der Hauptrolle. Lässt man sie jedoch größer agieren, gar laut werden oder ausladende Magie anwenden, kippt ihr nuanciertes Spiel in massives Overacting und wird dadurch zum Auslöser mehrerer unfreiwilliger Lacher. Die Krone dessen ist das durch Greenscreen und Computereffekte dargestellte Fliegen, das in der hier dargebrachten Form daherkommt, als stamme es aus einem Film der frühen Neunziger, als die Computertechnik noch nicht allzu weit vorangeschritten war. Für einen Film dieser Dekade ist diese Bilanz niederschmetternd und für den perfektionistischen Designer, der vor allem für visuelle Spielereien ein Auge haben sollte, eine ernüchternde Erkenntnis. So ließen sich die im kommenden detaillierter ausgeführten Plot-Schwächen noch irgendwie mit der mangelnden Erfahrung seitens Stromberg erklären, grobe Patzer in der Optik hingegen schmerzen da umso mehr. An Jolies Seite spielen unter Anderem Sharlto Copley ("Oldboy") als König Stefan, der nicht nur aufgrund seines gesetzten Erscheinungsbildes fehlbesetzt wirkt, sondern von vornherein viel zu aggressiv agiert, Elle Fanning ("Super 8") in der Rolle des naiven Dornröschen, die optisch in die Rolle passt, die angehende Prinzessin insgesamt jedoch wesentlich jünger erscheinen lässt als das dem Stoff zugrunde liegende Disney-Märchen, und Sam Riley ("On the Road - Unterwegs"), der als von Maleficent verzauberter Rabe die stärkste Leistung innerhalb des Ensembles abgibt. Auch die Animation besagten Vogels erweist sich selbst bei näherem Hinsehen als sehr gelungen - ist seine Mimik im Detail doch wesentlich stärker ausgeprägt als die einiger menschlicher Kollegen. In den Rollen der Feen Flittle, Knotgrass und Thistlewitt (im Deutschen auch als Flora, Fauna und Sonnenschein bekannt) funktionieren Lesley Manville ("Fleming"), Imelda Staunton ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1") und Juno Temple ("The Dark Knight Rises") auf eine Art und Weise, die dem Film nicht gut tut. Die drei Fabelwesen und spätere Beschützer von Dornröschen werden in "Maleficent" zu oberflächlichen Comedy-Sidekicks, die weder charakterliche Tiefe besitzen, noch nachvollziehbar und vor allem glaubhaft handeln. Wenn die Damen nicht zu wissen scheinen, dass ein weinendes Baby kaum mit rohem Gemüse zufriedengestellt ist und die drei immer wieder in alberne Kabbeleien ausbrechen, wird dies der eigentlichen Figurenausrichtung nicht gerecht und entpuppt sich als ein weiterer, ärgerlicher Fehltritt. Die Story als größter Schwachpunkt Als ein einziger solcher lässt sich auch der Kernpunkt von "Maleficent" bezeichnen: Die Story. Nach einem Prolog über die Gesinnung der dunklen Fee und die dramatischen Hintergründe der Verrohung Maleficents, die mit nicht weniger als einem gemeinen Verrat und einem daraus resultierenden, gebrochenen Herzen einhergeht, ändert das Skript von Linda Woolverton ("Alice im Wunderland") und John Lee Hancock ("Snow White and the Huntsman") seinen Erzählton abrupt und ohne eine notwenige, den Plot langsam einleitende Erzählstruktur. Aus der bösen Fee wird ohne Umschweife ein Wesen, das mit sich und der Umwelt hadert und für die einst von ihr verfluchte Prinzessin gar so etwas wie mütterliche Gefühle entwickelt. Dieser eigentlich so interessante Kniff geschieht auf solch brachiale Weise, dass die sich langsam aufbauende Charakterzeichnung Maleficents auf einen Schlag in sich zusammenfällt, der Streifen vollkommen konzeptlos daherkommt und als keiner der angestrebten Genre-Beiträge funktioniert. Die weiterhin sehr düstere Ausrichtung mit eingeworfenen, viel zu lieblich geratenen Fantasy-Elementen und der fehlgeschlagene Dramaentwurf vermengen sich in dem Disney-Märchen zu einer substanzlosen Masse. Selbst erst kürzlich erschienenen Variationen anderer Grimm-Märchen - man denke nur an "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" oder "Spieglein, Spieglein" - folgten einem strikten Konzept. "Maleficent" hat dagegen nichts auszusetzen und hangelt sich von Idee zu Idee, ohne dabei einen steten Plan zu verfolgen. Selbiges gilt für die Figurenzeichnung von König Stefan; Bis zum Schluss bleibt uns der Film die Erklärung schuldig, weshalb sich dieser von jetzt auf gleich zum Tyrann entwickelt. Auch die technische Gestaltung abseits des überbordenden CGI ist maximal für einige, unfreiwillige Lacher gut. Der bemüht epische und den Film mehr als einmal überladende Orchesterscore von James Newton Howard ("The Sixth Sense") untermalt vor allem die um viel Drama bemühten Szenen akribisch, verfehlt dabei jedoch das Ziel um Längen und erscheint dadurch allenfalls aufgesetzt, nie aber dem Thema entsprechend oder gar Gänsehaut fordernd. "2012"-Kameramann Dean Semler ergötzt sich derweil liebend gern an dem makellosen Antlitz Angelina Jolies. Andauernd lässt er das blasse Profil der Schauspielerin aus dem Schatten ins Licht schreiten. Die Umrisse von Maleficent erweisen sich anfangs zwar noch als Augenweide, verlieren aufgrund ihrer permanenten Fokussierung jedoch schnell ihren Reiz. Dabei sieht Jolie ihrem Zeichentrickvorbild tatsächlich erstaunlich ähnlich. Fazit Leider enttäuscht "Maleficent - Die dunkle Fee" auf Basis des Storytellings und kann auch bei der visuellen Aufmachung nicht sonderlich überzeugen. Ein Dank geht an dieser Stelle jedoch an Disney, da sich der Konzern hierzulande für eine Veröffentlichung der ungeschnittenen Fassung entschlossen hat und die geschnittene dennoch weiterhin als DVD vertreibt. Fanservice par excellence!

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  • 18-08-2014
  • Kino

Brangelina macht dicht: Drehbeginn für „By the Sea“

Am Sonntag haben auf Gozo, der zweitgrößten Insel Maltas, die Dreharbeiten für Angelina Jolies neuen Film "By the Sea" begonnen. Für die Rückkehr von Brad & Angelina als Paar in einem gemeinsamen Film wurden nicht nur ein unter Naturschutz stehender Strand gesperrt, sondern auch die Lokale im Umkreis. Seit 2005 in "Mr. & Mrs. Smith", dem Film bei dem sie sich kennen (und lieben) lernten, war Hollywoods wohl bekanntestes Paar, Brad Pitt und Angelina Jolie, nicht mehr gemeinsam im Film zu sehen. Es wird sogar gemunkelt, dass die beiden in "By the Sea" heiraten werden - allerdings nur vor der Kamera. Die echte Hochzeit des seit 2012 verlobten Paares steht noch immer aus. Erscheinen wird der Film bei Universal Pictures, deren Vorsitzende, Donna Langley, sich freut nach "Unbroken" die Zusammenarbeit mit Jolie fortsetzen zu können. Wie schon zuvor wird Angelina Jolie auch bei "By the Sea" die Rolle der Regisseurin und Produzentin übernehmen. Gedreht wird "By the Sea" auf der zu Malta gehörenden Insel Gozo. Deren am Ende einer Schlucht gelegener, malerischer Stand 'Mgarr ix-Xini', soll als Kulisse dienen. Eigentlich steht der unter Naturschutz, muss aber nun trotzdem bis zum 10. November für die Pitt/Jolie-Familie als Drehort herhalten. Auch die örtlichen Lokale und Restaurants wurden für den Drehzeitraum kurzerhand angemietet.  Für Brad Pitt wird es der dritte Dreh auf dem Inselstaat im Mittelmeer: Auf Malta wurden auch "Troja" und "World War Z" gedreht. Allerdings stehen in "By the Sea" wohl weder Speerkämpfe, noch Zombies auf dem Programm: Der Film soll ein persönliches, charakterbetontes Drama werden. "Es ist kein großer Film, es ist kein Actionfilm.", so Angelina Jolie Anfang des Jahres in einem Interview. "Es ist die Art Film, die wir lieben, aber für die wir selten gecastet werden. Es ist sehr experimentell, eher wie ein Independent-Film, bei dem wir wirklich Schauspieler zusammen sein können und richtig offen und ungezwungen Dinge ausprobieren." Brad und Angelina wieder gemeinsam vor der Kamera - mit Hochzeit! Freut Ihr Euch darauf, die beiden einmal etwas persönlicher kennenzulernen? Lasst es uns wissen!

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  • 02-06-2014
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Box Office: Jolie toppt MacFarlane

Wer hätte das gedacht? Das Rennen zwischen Disneys "Maleficent" und Seth MacFarlanes Westernkomödie "A Million Ways to Die in the West" entschied die dunkle Fee für sich. IOFP hat einen Blick auf das Box Office vom vergangenen Wochenende geworfen. Vermutlich bedingt durch die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft, entließen die US-amerikanischen sowie deutschen Kinos gleich zwei respektive gar drei große Blockbuster parallel in die deutschen Kinos und mussten damit in Kauf nehmen, dass sich die einzelnen Streifen gegenseitig die Zuschauer wegnehmen könnten. In den USA ist dieser Fall nun eingetreten. Seth MacFarlanes Westerncomedy "A Million Ways to Die in the West" enttäuschte und spielte am Wochenende lediglich 17 Millionen US-Dollar ein. Damit spielte MacFarlanes Blödelorgie noch nicht einmal seine Produktionskosten von knapp 40 Millionen Dollar wieder einspielen. Nun liegen alle Hoffnungen auf den Ergebnissen aus Europa. Disney erging es da schon besser. Die Dekonstruktion des beliebten Grimm-Märchens "Dornröschen" mit Angelina Jolie in der titelgebenden Hauptrolle, konnte einschließlich (Vor-)Premierenvorstellungen ein Einspiel von rund 170 Millionen Dollar verzeichnen. Damit stellt "Maleficent - Die dunkle Fee" schon jetzt den an den Kinokassen erfolgreichsten Streifen der Pitt-Verlobten. Dabei ist jedoch auch der 3D-Aufschlag zu berücksichtigen, mit dem lediglich das Disney-Märchen, nicht aber "A Million Ways to Die in the West" zusätzliche Einnahmen verzeichnen konnte. Am dritten Wochenende gelang "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" ein nach wie vor beachtliches Ergebnis an den US-amerikanischen Kinokassen. Mit einem erneuten Einspiel von knapp 96 Millionen Dollar und seinem vorherigen Einspiel von etwas mehr als 400 Millionen konnte der fünfte Streifen des "X-Men"-Franchises die 500-Millionen-Dollar-Marke überspringen und ist damit der erfolgreichste Mutanten-Streifen weltweit. In Deutschland ging neben "Maleficent" und "A Million Ways to Die in the West" noch ein dritter Blockbuster an den Start. Tom Cruises Sci-Fi-Actioner "Edge of Tomorrow" lockte hierzulande rund 140.000 Besucher in die Kinos und musste somit hinter "A Million Ways to Die in the West" (240.000 Zuschauer) und "Maleficent" (350.000 Besucher) zurückstecken. Damit startete "Edge of Tomorrow" trotz deutlicher Qualitätsunterschiede noch schwächer als Joseph Kosinskis "Oblivion" ein Jahr zuvor. Habt ihr am Wochenende ebenfalls im Kino gesessen? Wie haben euch die Filme gefallen?

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  • 06-05-2014
  • googlenewsKino

Brad Pitt & Angelina Jolie: Traumpaar zurück auf der Leinwand!

Neun Jahre ist der letzte gemeinsame Kinoauftritt von Brad Pitt und Angelina Jolie schon her. Jetzt will das Hollywood-Traumpaar erneut zusammen vor die Kamera treten. Wir verraten Euch mehr. Können wir mit einer Fortsetzung von "Mr. & Mrs. Smith" rechnen? Nicht hundertprozentig. Fest steht jedoch, dass Angelina Jolie und ihr Verlobter Brad Pitt wieder gemeinsam vor die Kamera treten wollen. Nach dem 2005er Actionfilm wäre es also seit fast einem Jahrzehnt der erste Auftritt des Paares in einem Film. Viele Informationen zum neuen Projekt gibt es zwar noch nicht, aber das Drehbuch für den Film wurde von Jolie verfasst. Alles weitere, wie Genre, Kinostart oder auch die Nennung des Produktionsstudios, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Insider vermuten, dass ein Beziehungsdrama, das Angelina Jolie vor einigen Jahren schrieb, nun endlich verfilmt würde. Cameo-Auftritte der Kinderschar wurden ebenfalls vermutet, sind jedoch nicht sehr wahrscheinlich. In Jolies nächstem Kinofilm "Maleficent" hat Vivienne Jolie-Pitt zwar einen kurzen Auftritt, die Eltern sind sich jedoch einig, dass sie ihre Kinder nicht mit aller Macht in das Filmbusiness einführen wollen. Brad Pitt sahen wir zuletzt in "The Counselor". Aktuell befinden sich zwei seiner Film in der post-production: "Fury" und "Voyage of Time". Angelina Jolies "Maleficent" startet am 29. Mai in unseren Kinos und wird bereits heiß erwartet. Nicht nur, dass die rosabebrillten unter uns aus ihrem Dornröschenschlaf gerissen und die finstere Welt der dunklen Fee geführt werden - auch durch die Trailer mit großartigen Special Effects wurde der Appetit in den letzten Wochen angeregt. Noch keinen Trailer gesehen? Dann hier der aktuellste im Originalton: Wir warten unterdessen auf Neuigkeiten und genauere Informationen zum Pitt-Jolie-Projekt und halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden. Würdet Ihr die beiden gern in einem Drama sehen oder ist Euch eine Fortsetzung von "Mr. & Mrs. Smith" lieber?

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  • 20-03-2014
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„Maleficent“: Neuer Trailer mit grandiosen Einblicken

Der neue Trailer zu Disneys "Maleficent" gewährt weitere erschreckende Einblicke in die Geschichte der berüchtigten 13. Fee. IOFP verkürzt die Wartezeit und zeigt Euch besagten Clip. Mit Spannung erwarten wir die Realverfilmung des etwas anderen Dornröschens. Angelina Jolie schlüpft in "Maleficent" in die Rolle der bösen Fee Malefiz und erzählt die Hintergründe, die zu ihrem Dasein führten: Es steckt mehr hinter der Wut und dem Groll, als der einfache Ärger über eine fehlende Einladung. Für diejenigen unter Euch, die das Märchen nicht kennen: Aufgrund der großen Freude über die Geburt seiner Tochter, veranstaltet der König ein Fest. Er kann aber nur zwölf Feen einladen, die nacheinander der neugeborenen Prinzessin eine Gabe (Klugheit, Schönheit u.a.) schenken. Die 13. Fee erscheint trotzdem und belegt die kleine Prinzessin mit einem Fluch: Am Tag ihres 16. Geburtstages soll sie sich an einer Spindel stechen und in einen 100-jährigen Schlaf fallen. Disney adaptierte die Geschichte 1959 als Zeichentrickfilm und änderte sie leicht ab: Statt er geladenen zwölf kommen nur drei Feen zum Fest. Die böse Fee fehlt natürlich nicht und belegt Prinzessin Aurora mit besagtem Fluch. Angelina Jolie war es ein Bedürfnis - auch für ihre Kinder - die Geschichte Maleficents zu erzählen und darzustellen, warum sich Personen der dunklen Seite zuwenden (dazu: "Maleficent": Angelina Jolie über ihre dunkle Seite). Doch genug zur Geschichte. Seht Euch den Trailer an. Es gibt zwar vieles, was wir aus vorangegangenen Clips schon kennen, doch wird jetzt noch mehr Wert auf die Macht der Hauptfigur gelegt. Wir bekommen ihre Gehilfen, ihre Feuer- und Zauberkraft zu sehen und werden mit enormer Macht konfrontiert. Düster, episch und mit gewaltigen Bildern wird unsere Lust auf dieses Kinoerlebnis gesteigert. Und ein Erlebnis wird es tatsächlich: Ab dem 29. Mai können wir uns "Maleficent" in 3D in den Kinos ansehen. Freut Ihr Euch, oder verweigert Ihr Euch sämtlicher Disney-Produktionen?

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  • 06-03-2014
  • googlenewsKino

„Maleficent“: Angelina Jolie über ihre dunkle Seite

In einem Interview mit Entertainment Weekly sprach Angelina Jolie über ihre Rolle in "Maleficent": düster, gehörnt und sagenumwoben. Mehr lest Ihr bei IOFP. "Es ist wirklich lustig, wenn dir die Leute sagen, dass du offensichtlich ein großartiger Bösewicht wärst. Die Aufgabe war nun aber nicht zu gucken, ob wir Spaß mit einem Schurken haben können. Vielmehr wollten wir herausfinden, was Menschen böse, gemein, aggressiv und grausam macht. Was könnte ihr (Malefiz) passiert sein?", so Angelina Jolie in dem Interview über ihren Charakter. Bis auf eins, waren alle ihre Kinder von der Idee, ihre Mama könne die böse Fee spielen, nicht begeistert. Der Charakter sei für sie zu erschreckend gewesen. Aber es ist genau diese Reise in die Dunkelheit, die Jolie zu der Rolle hingezogen habe. Auch die Möglichkeit, ihren Kindern die Herkunft und Entwicklung des Charakters nahezubringen, brachten sie letztendlich zur Zusage. "Ich sagte zu ihnen: 'Lasst mich die wahre Geschichte erzählen, aber ihr dürft sie niemandem verraten!' Das war auch für mich als Mutter ein Test. Am nächsten Tag hörte ich Shiloh mit einem anderen Kind streiten. Sie verteidigte Malefiz und sagte: 'Du verstehst sie gar nicht!' Sie argumentierten noch ein wenig und ich dachte, das ist genau der Grund, diesen Film zu machen. Wenn der Charakter Fehler macht - und das tut Malefiz und sie überschreitet viele Grenzen - will man, dass die anderen wütend, aber auch betroffen und verwirrt werden und am Ende doch etwas verstehen, was sie vorher nicht kannten. Das eine Kind, dass vor der düsteren Rolle der Mutter keine Angst hatte, war Vivienne, die ihre Faszination mit einem eigenen Cameo-Auftritt zeigen kann: als das junge Dornröschen bzw. Aurora. Für sie wird es ihr Leinwanddebüt. Mama Angelina stellte jedoch klar: "Wir denken, dass es unseren Kindern Spaß macht, Cameo-Auftritte in unseren Filmen zu haben und am Set zu sein, aber nicht als voll eingesetzte Schauspieler. Das ist nicht das Ziel, das Brad und ich verfolgen. Ich glaube wir beide würden es bevorzugen, wenn sie keine Schauspieler werden." Um Euch auf den Film, der am 29. Mai anläuft, einzustimmen, haben wir natürlich noch den epischen Trailer für Euch:

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