TV-Kritik: „Tatort: Kopfgeld“

Der zweite „Tatort“ mit Til Schweiger lief gestern sowohl im TV, als auch in manchen Kinosälen. IOFP war am „Tatort“ und musste feststellen, dass nicht nur die Leichen, sondern auch Handlung, Logik und schauspielerisches Talent tot waren.

"Tatort - Kopfgeld"

„Tatort: Kopfgeld“: Kommissar Tschiller und seine Ex-Frau entkommen einer Autobombe.

Sex, Explosionen, Schimpfwörter en masse und haufenweise Leichen erwarteten den Zuschauer. Kommissar Nick Tschiller (Til Schweiger) bekommt es gemeinsam mit seinem Kollegen Yalcin Gümer (Fahri Yardim) wieder mit dem verbrecherischen Astan-Clan zu tun. Der Anführer des Clans Firat Astan (Erdal Yildiz) ist zwar inhaftiert, aber trotzdem in der Lage, vom Gefängnis aus seine Machenschaften zu regeln – er setzt ein Kopfgeld auf Tschiller aus. Dadurch wird er zur lebendigen Zielscheibe und entgeht nur knapp dem Autobomben-Anschlag. Um ihn für die Zukunft zu schützen, erklärt ihn sein Kollege Enno Kromer (Ralph Herforth) für tot und die Gangster wiegen sich in Sicherheit. Doch Tschiller lässt das natürlich nicht auf sich beruhen, sondern sucht einen Weg, den kurdischen Drogenring zu zerschlagen.

Die Handlung von „Tatort: Kopfgeld“ ist überspitzt und absolut überladen: Der Astan-Clan macht Tschiller das Leben schwer und der LKA-Kommissar ist deshalb ebenfalls auf Vergeltung aus – doch war es wirklich nötig dem Zuschauer dermaßen viele Gründe dafür zu liefern? Relativ zu Beginn kann sich Tschiller noch vor der Autobombe retten. Mit im später explodierenden Fahrzeug sitzt auch seine Ex-Frau, also der erste Grund für Tschiller das Attentat mehr als persönlich zu nehmen. Später gerät Nick in eine Schießerei in einem Nachtclub, bei der zufällig auch seine 15-jährige Tochter Lenny (Luna Schweiger) anwesend ist. Und zu guter Letzt wird dann auch noch Staatsanwältin Lennerts (Edita Malavcic), mit der Tschiller ein Verhältnis hat, von Astans Handlagern gnadenlos zusammen geschlagen. Die Gründe häufen sich für Tschiller, dem Astan-Clan den Garaus zu machen – für den Zuschauer ist der klischeehaft aufgebaute Rachefeldzug jedoch ermüdend.

Als wäre das nicht genug unbefriedigende Handlung, ist Kromer auch noch auf eigener Mission unterwegs: Er ist darauf aus, das Oberhaupt eines mit dem Astan-Clan konkurrierenden Drogenrings dingfest zu machen, da er mit ihm eine Rechnung offen hat. Dieser Handlungsstrang harmoniert nicht mit der ‚Tschiller-Vendetta‘ und bewirkt beim Zuschauer keine Neugierde, sondern Verwirrung. Ganz nebenbei dreht sich ein Teil der Handlung um den Drogenkrieg auf dem Kiez, der unter anderem für die zahlreichen Leichen sorgt. Damit hat dieser „Tatort“ zumindest einen Rekord gebrochen: Insgesamt 19 Leichen kamen im Film vor, mehr als jemals zuvor! Ob es dieser Rekord jedoch erstrebenswert ist, sei dahingestellt.

Fazit:

Tatort: Kopfgeld“ hat es in puncto Klischees und der überladenen Story einfach übertrieben. Dem Zuschauer fiel es schwer, der Geschichte zu folgen, doch das nicht aufgrund von Komplexität, sondern wegen der sinnfreien Zusammensetzung der Handlungsstränge. Gemangelt hat es dafür an schauspielerischen Fähigkeiten: Til Schweiger trat als Möchtegern-Bruce Willis auf, allerdings in keiner Form überzeugend. Seine ‚bösen Blicke‘ und sein Zorn ließen durch fehlende Mimik zu wünschen übrig. Schweiger kämpft regelrecht mit der stereotypen Rolle des Cops im Alleingang und scheitert schließlich. Schweigers Porträt des LKA-Kommissars ist zeitweise unfreiwillig komisch.

Der klischeehaften Darstellung nicht genug, führt Tschiller zwischendurch auch noch einen 13-jährigen Kleinkriminellen wieder auf den rechten Weg. Der Junge ist auch Anlass für eine der logischen Lücken im Film: Als Tschiller im Krankenhaus liegt, kommen Astans Handlanger, um ihn endgültig zu erledigen. Den 13-Jährigen haben sie dabei und verlangen von ihm, Tschiller zu erschießen. Der Junge zögert solange, bis Tschiller ihm die Waffe abnehmen kann. Der Astan-Clan hat soviel Zeit und Mühe darauf verwendet Tschiller zu töten, also weshalb bei so einer perfekten Gelegenheit die Aufgabe einem unerfahrenen Jungen überlassen? Vor allem, da mehrere schwer bewaffnete Profi-Gangster vor Ort sind. Das ist nur eine von vielen Fragen, die sich der Zuschauer stellte.

Die Action-Szenen hätten allgemein auch besser inszeniert werden können. Keine der Explosionen oder Schießereien lässt das Herz des Zuschauers still stehen. Allerdings sind die Aufnahmen von Hamburgs Hafencity wirklich ein Hingucker, bei der die Atmosphäre der norddeutschen Großstadt gut eingefangen wurde. Zudem konnte Fahri Yardim immerhin ein wenig retten: Seine Darstellung des Drogenfahnders Gümer war unterhaltend und nicht so eindimensional wie die seines Kollegen. Mit lustigen Kommentaren im hamburgischen Slang und seiner Authentizität entpuppt sich Yardim als wirklicher Star dieses „Tatorts“.

Wie gefiel Euch der „Tatort: Kopfgeld“? Seid Ihr unserer Meinung oder fandet Ihr den Krimi und Til Schweiger überzeugend?

  • Sally Tine
  • 10. März 2014
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  • 14-01-2015
  • Reviews & Meinungen

Heimkino-Tipp: „Irre sind männlich“

Kaum ein Genre ist so mit Vorurteilen belastet wie die deutsche Komödie. Anno Saul schickt sich mit "Irre sind männlich" nun an, einen erneuten Angriff auf die Lachmuskeln der hiesigen Kinogänger zu starten. (Fast) ganz ohne Schweiger und Schweighöfer. Zum Heimkinostart des Films verrät IOFP, wie gut ihm dies gelingt. Die deutsche Komödie befindet sich fest in der Hand der beiden großen SCHs. Während Til Schweiger konsequent sein Ding durchzieht und spätestens seit „KeinOhrHasen“ Filme des immer selben Stils auf die Leinwand bringt, ist Matthias Schweighöfer dabei, seinem Kollegen nach und nach den Rang abzulaufen. Auch wenn sich Letzterer in puncto Regie weiterhin beweisen muss – immerhin: „Vaterfreuden“ stellte nach „What a man“ und „Schlussmacher“ den bislang gelungensten seiner Filme – scheint der Erfolg des sympathischen Filmemachers ungebrochen. Da ist es wenig verwunderlich, dass der neuste Streifen von Anno Saul („Die Tür“)  mit einem Kurzauftritt ebenjenes Matthias Schweighöfer beginnt. Ein Schelm, wer hinter diesem genialen Schachzug knallhartes PR-Kalkül vermutet. Doch, man mag es unter dem Wust an schwachen deutschen Durchschnitts-Comedies der letzten Jahre gar nicht mehr vermuten: Eine derartige Platzierung des blonden Publikumsmagneten hätte „Irre sind männlich“ gar nicht nötig. Hinter der Psycho-Variante von „Die Hochzeitscrasher“ verbirgt sich eine der besten deutschen Komödie des laufenden Jahrzehnts. Du musst lernen, zu nehmen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas (Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. Zugegeben: Einen Originalitätspreis hat weder das Skript von Ilja Haller und Philip Voges („Wo ist Fred?“), noch die damit einhergehende Skizzierung sämtlicher Figuren verdient. Allen voran die Hauptcharaktere - der Frauenaufreißer Thomas sowie sein bodenständiger Freund Daniel - entsprechen einem Schwarz-Weiß-Schema, das üblicherweise auf eine der zig Durchschnittskomödien schließen lässt. Doch bereits an dieser Stelle hat Anno Saul die Darsteller auf seiner Seite. Fahri Yardim, Dauer-Sidekick von „Tatort“-Komissar Til Schweiger alias Nick Tschiller, ist nicht nur mit Herzblut bei der Sache, sondern genießt es sichtlich, seine Figur über die Stränge schlagen zu lassen. Gerade in den offensichtlich improvisierten Passagen sitzt Yardims komödiantisches Timing; jede einzelne Pointe wird mit Genuss zelebriert. Auch Milan Peschel scheint sich von seiner Rohrkrepierer-Performance aus „Schlussmacher“ wieder erholt zu haben. Seine Figur des Thomas lässt trotz des rebellischen Grundtons und einer gewissen Lebens-Naivität nie seine sympathischen Seiten missen. Voller Spontanität und Wortwitz ergeben Peschel und Yardim ein harmonisches Duo, von dessen Dynamik manche ihrer Kollegen nur träumen können. Und Deutschland kann doch Comedy Wenn sich besagtes Duo von nun an durch die einzelnen Therapiesitzungen schläft, ist anarchischer Humor nicht weit. Zeitgleich punktet „Irre sind männlich“ mit einer beeindruckenden Ehrfurcht vor der Prämisse: Obgleich die Psychotherapien jeweils das Grundgerüst für die Handlung bilden, vor allem aber als Vorlage diverser sketchartiger Einschübe dienen, beweist der Regisseur nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch einen bemerkenswerten Respekt vor der Thematik. Trotz grobschlächtigem Schenkelklopfer-Humor – etwa wenn Patienten in einer Therapiesitzung in die Rolle von Geschlechtsteilen schlüpfen müssen – stellt sich nie die Frage, ob psychologische Behandlungen in dieser Form tatsächlich von Nutzen sind. Anno Saul macht sich nicht lustig oder stellt Menschen mit psychologischem Problem per se als Idioten dar. Und trotzdem gelingen dem Filmemacher einige über alle Maße komische Szenerien. Hier beweist sich die humoristische Qualität, die „Irre sind männlich“ von der breiten Masse an 08 15-Komödien abhebt. Die klassische Liebesgeschichte, um die auch „Irre sind männlich“ selbstverständlich nicht herumkommt, kennzeichnet sich durch einige, durchaus überraschende Wendungen. Dabei orientieren sich die Macher zwar an den Erwartungen des Publikums, allerdings nur, um diese schließlich geschickt zu unterwandern. Für eine Persiflage auf die Durchschnitts-RomCom reicht es zwar nicht ganz, doch die augenzwinkernden Einschübe versorgen den Film mit frischem Wind. Plötzlich abbrechende, zuvor dramatisch anschwellende Musik und ein Zeitraffer-Happy-End für Thomas und seine Liebste sind nur zwei Beispiele dafür, dass Anno Saul genau weiß, wie eine Romantikkomödie üblicherweise funktioniert. So gelingt es ihm geschickt, sein Publikum mit der eigenen Erwartungshaltung zu konfrontieren und sorgt so für einige zusätzliche Lacher. Da verzeiht man dem Film auch einige formelhaftere Entwicklungen: So sei das Klischee-Finale der etwas überdramatischeren Art den Figuren gegönnt. Für Lacher sorgt derweil auch die weibliche Darstellerriege. Josefine Preuß („Die Hebamme“) spiegelt überspitzt „die moderne Frau von heute“ wieder, während Marie Bäumer („Der Schuh des Manitu“) – zeitweise das Beste am Film – so großartig biestig ist, dass ihr die lautesten Lacher zuteilwerden. Als psychisch angeknackste Anwältin, die mehr denn alle anderen in derartige Therapie-Gruppen passt, steht ihr das Overacting verdammt gut. Zusammen mit Milan Peschel ergibt sich eine herrliche Eigendynamik, der selbst der Regisseur zeitweise nicht ganz gewachsen scheint. Die zuckersüße Peri Baumeister („Russendisko“) geht bei so viel Temperament fast ein wenig unter. Charmant ist sie dennoch. Des Weiteren ist der selbstironische Auftritt des ehemaligen „Alarm für Cobra 11“-Mannes Tom Beck eine Erwähnung wert. Wie sich der athletische Strahlemann hier auf die Schippe nimmt, ist ganz großes Comedy-Gold. Fazit „Irre sind männlich“ weiß gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Wenn Ihr "Irre sind männlich" nun gewinnen wollt, klickt Euch ins Gewinnspiel!

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  • 05-03-2014
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Til Schweigers „Tatort: Kopfgeld“ kommt ins Kino!

Der letzte "Tatort" mit Til Schweiger brachte mit knapp 13 Millionen Zuschauern die höchste Einschaltquote der Krimi-Reihe seit vielen Jahren - warum also nicht noch einen drauflegen? Der neue Einsatz von Schweiger "Tatort: Kopfgeld" wird im TV und im Kino zu sehen sein! Der neue Tatort-Film soll an den Erfolg des letzten mit Til Schweiger anschließen. Die Kino-Kette 'CineStar' entschied sich dazu, den wahrscheinlich abermals actiongeladenen Krimi "Tatort: Kopfgeld" simultan zu der TV-Ausstrahlung auf der großen Leinwand zu zeigen. Oliver Fock, Geschäftsführer von CineStar, erklärt seine Motivation, den neuen "Tatort" für einen Abend ins Kinoprogramm aufzunehmen, folgendermaßen: "Til Schweiger verleiht dem Tatort absolute Blockbuster-Qualität, die Kinoleinwand ist wie geschaffen für das in Hamburg spielende Crime-Spektakel. Nicht zuletzt wirken die für den Tatort so typische detailreiche Inszenierung und die aufwendige Gestaltung der Szenerien hier noch viel stärker und schaffen eine spannungsgeladene Atmosphäre - Kopfgeld wird ganz einfach großes Kino". "Tatort: Kopfgeld" läuft also am kommenden Sonntag, den 9. März um 20:15 Uhr im Fernsehen oder den Kinos der CineStar-Kette! Til Schweiger schlüpft erneut in die Rolle des draufgängerischen Kommissars Nick Tschiller, der es gemeinsam mit seinem Kollegen Yalcin Gümer (Fahri Yardim) wieder mit dem verbrecherischen Astan-Clan zu tun bekommt. Der Anführer des Clans Firat Astan (Erdal Yildiz) ist zwar inhaftiert, aber trotzdem in der Lage, vom Gefängnis aus seine Machenschaften zu regeln - er setzt ein Kopfgeld auf 'Störenfried' Nick Tschiller aus. Dadurch wird Tschiller zur lebendigen Zielscheibe und entgeht nur knapp einem Attentat. Um ihn für die Zukunft zu schützen, erklärt ihn sein Kollege Enno Kromer (Ralph Herforth) für tot und die Gangster wiegen sich in Sicherheit. Doch Tschiller und Kromer hecken bereits einen Plan aus um den Verbrecher-Clan dingfest zu machen. Ob im Fernsehen oder im Kino, hier ist zur Einstimmung schon einmal der Trailer von "Tatort: Kopfgeld" mit Til Schweiger:

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  • 11-03-2013
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Tatort: Leidet Til Schweiger an Penisneid?

Am vergangenen Sonntagabend war es nun also soweit: Til Schweiger hat seinen Einstand als Kommissar im neuen Hamburger Tatort gegeben. Seit langem wurde keine Tatort-Folge mehr so sehnlichst erwartet und vorab mit so viel kritischen Stimmen konfrontiert. Denn bereits vor der Ausstrahlung sorgte Til Schweiger für Unmut unter den "alten Hasen" der Ermittler: Zum einen erhielt er mehr Gage und mehr Drehtage als alle anderen Tatort-Kommissare. Überhaupt erhielt Schweiger ziemlich viel Mitspracherecht, was sich darin zeigte, dass er nicht nur Töchterchen Luna mit ins Boot holte, sondern auch Tim Wilde. Ebenfalls ein alter Bekannter aus Schweigers eigenen Filmen. Zudem änderte er kurz vor Drehbeginn einfach mal seinen Rollennamen. Auch den Vorspann wollte er ändern, doch an diesem Punkt scheiterte Schweiger. Die heutigen Pressestimmen zum Tatort-Einstand sind sehr durchwachsen: Welt.de sprach von einem "Mash-Up von Til-Schweiger-Filmen", der ehemalige Schalker Hans Sarpei twitterte "Nach Kein-Ohr-Hase und Zwei-Ohr-Küken jetzt Drei-Schuss-Daneben". Nichtsdestotrotz saßen am vergangenen Sonntagabend rund 12,5 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher und verfolgten Til Schweiger als Kommissar Nick Tschiller. Das ist seit dem 26. September 1993 (Tatort: Um Haus und Hof) der erfolgreichste Reihenstart. Und doch war es ein Tatort, bei dem man die Person Schweiger einfach nicht ausblenden konnte. So sehr sich die Macher auch bemühten ein wenig Selbstironie mit ins Spiel zu bringen. Oder vielleicht gerade deswegen gelang es dem Zuschauer nicht?! Nicht nur, dass Tschiller den Satz "Ich nuschel 'n bisschen" fallen ließ, auch wurde auf die Aussage der Tatortkommissarin Ulrike Folkerts angespielt, die vorab über Schweigers Tatort-Einsatz meinte: "Der bleibt nicht lange." So fiel eben dieser Satz, als Tschiller das Hamburger Revier betritt, von einem der zukünftigen Kollegen. Nicht zu vergessen, der kurze Auftritt von Wotan Wilke Möhring. Dieser hat in sechs Wochen seinen Tatort-Einstand, traf aber vorab schon einmal mit Til Schweiger auf dem Herrenklo zusammen. Er sprach ihm Mut zu für seinen Wechsel vom Frankfurter zum Hamburger Revier. Doch Schweiger alias Tschiller hatte viel mehr Interesse am Gemächt des Kollegen. Versucht Tschiller seine Männlichkeitskomplexe vielleicht mit actionreichen Szenen wetzumachen? Einige Stimmen fassten den Tatort als Racheakt á la Liam Neeson aus 96 Stunden zusammen, mit etwas Testosteronaction im Stil der Die-Hard-Reihe. Aber mit Penisneid. Fazit ist, dass man die Omnipräsenz Schweigers einfach nicht ausblenden kann. Wie es Welt.de treffend zusammenfasste: "Schweigers Manko ist doch, dass er so omnipräsent auftritt. Dass er sich mit seinen romantischen Beziehungskomödien so unerträglich mainstreamig gemacht hat. Als cooler "Tatort"-Kommissar könnte er eine ganz andere Zielgruppe erreichen. Ein völlig neues Image aufbauen. Das funktioniert aber nur dann, wenn wir den Schweiger mal für 90 Minuten komplett vergessen können." Habt ihr den Tatort gesehen? Wie fandet ihr Schweigers Einstand? Werdet ihr ein weiteres Mal einschalten? Immerhin hat er für drei weitere Filme unterschrieben. Bildquelle: NDR/Marion von der Mehden

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  • 05-03-2019
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Fifa Ultimate Team – Trading kurz erklärt

Was ist Trading? Das ist die Frage, die sich viele neue Ultimate Team-Spieler fragen, wenn sie noch nicht lange dabei sind. Um es ganz einfach zu erklären: Beim Trading ( oder auf Deutsch „handeln“) versucht ihr im Falle von Fifa, Spieler günstig zu erwerben und gewinnbringend zu verkaufen. An sich klingt das ganz einfach, jedoch muss man gewisse Strategien nutzen oder sich neue ausdenken.   Beispiel: Eine Taktik wäre es zum Beispiel, Events zum eigenen Vorteil zu nutzen. So gibt es jeden Monat eine neue Squad Building Challenge, in welcher immer ein neuer Spieler thematisiert wird, der aktuell sehr gut in Form ist. Diese Methode erfordert auch etwas Glück, denn ihr müsst voraussagen, welcher Spieler es sein wird. Erwerbt ihr nun die normale Karte von ihm im Voraus, könnt ihr diese zum Event Beginn mit bis zu zehnfachem Gewinn verkaufen. Dies liegt einfach daran, dass er gebraucht wird, um die SBC zu vollenden und die Nachfrage aufgrund dessen rapide steigt.   Konventionelle Methoden Dann gibt es natürlich auch einfachere Methoden, wie zum Beispiel das „Fluten“. Dabei kauft ihr einen Spieler mit einem Wert von ca. 800 Coins 10-20 Mal und stellt ihn dann erneut rein für 1500. Durch diese „Flut“, die dann entsteht, finden suchende Spieler diesen mehrfach für den Preis von 1500 Münzen. Die Chance steht nun hoch, dass sie ihn erwerben. So entsteht pro Welle ein Absatz von 3-5 Spielern, die euch 2100-3500 Münzen Gewinn in die Kasse spülen. Diese könnt ihr dann immer nachkaufen und so mit eurem Spieler-Arsenal den Markt bereichern. Oder Ihr schaut auch mal bei Casino Deutschland vorbei. Natürlich könnt ihr auch einfach versuchen, morgens auf Spieler zu bieten. Da dort viel weniger Spieler als Abends online sind, könnt ihr auch dort ein paar Schnäppchen machen und diese gewinnbringend verkaufen.   Startkapital Damit ihr aber zu Beginn auch schon ein paar Münzen habt, müsst ihr natürlich ein Startkapital mitbringen. Dies sollte mindestens 20.000 betragen, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Wollt ihr euch den Startbetrag nicht mühsam erspielen, könnt ihr auch bei Startselect vorbeischauen. Dort könnt ihr PSN Guthaben für faire Preise erhalten und so schnell und bequem eure Fifa Points aufladen. Außerdem gibt es dort ebenfalls so manches Schnäppchen, wie aktuell das Google Play Guthaben Promo Angebot.

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Fernsehen: Zukunft oder Vergangenheit

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