DVD-Tipp: „A Million Ways to Die in the West“

Nach dem von Kritikern zwiespältig aufgenommenen Publikumserfolg „Ted“ setzt Schauspieler, Regisseur und Produzent Seth MacFarlane mit „A Million Ways to Die in the West“ nun nach und dürfte mit dem launigen Western endlich auch die geballte Kritikerschaft auf seine Seite ziehen. IOFP erklärt, weshalb der Streifen die beste Alternative zur angehenden Fußball-Weltmeisterschaft ist.

Blindtext

Schafzüchter Albert bemüht sich redlich, vor dem neuen Lover seiner Ex-Freundin Luise zu triumphieren. Schlussendlich muss dann doch die toughe Anna ran.

Der Typ von „Ted“ hat es schon wieder getan – und einen Film gemacht. Besagter Typ ist Seth MacFarlane, seines Zeichens Schöpfer der Kult-Trickserien „American Dad“, „Family Guy“ und eben dem perversen Teddybären, der 2012 knapp dreieinhalb Millionen Zuschauer in die deutschen Lichtspielhäuser locken konnte. Nach Mark Wahlberg und Mila Kunis versammelt der Oscar-Host von 2013 nun eine noch größere Heerschar an Superstars um sich und versucht sich in „A Million Ways to Die in the West“ an der Erzählung eines waschechten Western. Die Betonung liegt auf „erzählen“, denn anders als in der infantilen Plüschkomödie gibt sich der Regisseur, Produzent und Schauspieler hier sichtlich Mühe, eine Geschichte zu inszenieren, die nicht bloß auf einem einzigen, in die Länge gezogenen Gag basiert, sondern mit einer durchdachten Handlung und interessant gezeichneten Charakteren daherkommt, sowie technisch in einer ganz anderen Liga spielt als MacFarlanes Vorwerk.

Nie war der Westen wilder!

Der Wilde Westen ist wirklich ein verdammt gefährliches Pflaster. Andauernd will irgendjemand einen umbringen. Banditen und Indianer sowieso. Aber auch besoffene Typen, wilde Tiere oder sogar der Doktor. Selbst auf dem eigentlich harmlosen Jahrmarkt sterben jedes Jahr Leute. Deshalb hält sich Schafzüchter Albert (Seth MacFarlane) bei brenzligen Situationen auch lieber im Hintergrund. Er hat zwar ein loses Mundwerk und gibt zusammen mit seinem Kumpel Edward (Giovanni Ribisi) zu allem einen frechen Kommentar ab, einen Revolver hat er allerdings noch nie in die Hand genommen. So gilt Albert auf den Straßen von Old Stump als unverbesserlicher Feigling, weshalb ihn auch seine Freundin Louise (Amanda Seyfried) verlassen hat. Die macht jetzt mit dem wesentlich mutigeren, vor allem aber auch wohlhabenden Bartträger Foy (Neil Patrick Harris) rum. Doch mit der Ankunft der wunderschönen Anna (Charlize Theron) ändert sich alles. Albert ist von dem blonden Superweib, das nicht nur fluchen, schießen und ordentlich trinken kann, sondern auch noch seinen schrägen Humor teilt, hin und weg. In ihrer Begleitung wandelt sich der schlaffe Schäfer zum wilden Wolf. Na, ja … fast. Eine Sache vergaß Anna allerdings zu erwähnen: Sie ist mit einem eifersüchtigen Banditen verheiratet. Wird Alberts neu entdeckter Mut also reichen, um es mit dem schießwütigen Gatten seiner Angebeteten aufzunehmen?

Seth MacFarlane führte nicht nur Regie und schrieb das Drehbuch, sondern spielt auch die Hauptrolle.

Seth MacFarlane führte nicht nur Regie und schrieb das Drehbuch, sondern spielt auch die Hauptrolle.

Größer, wilder, besser

Bereits der Plot von „A Million Ways to Die in the West“ lässt die Dimensionen erahnen, in welchen der Regisseur, der zusammen mit seinen Stamm-Schreibern Wellesley Wild und Alec Sulkin das Drehbuch verfasste, sich sein neustes Projekt vorgestellt haben muss. Passend zu derlei passionierten Westernfantasien beginnt der Film mit einem klassischen Vorspann, der zu treibenden Wild-West-Klängen (der für diverse Direct-to-DVD-Produktionen verantwortliche John McNeely) waschechtes Cowboy-Feeling in die Kinosäle peitscht. Schon jetzt gibt die schwelgerische Kameraarbeit von Michael Barrett („Ted“) einen Einblick in die Detailverliebtheit bei der Kulissenwahl. Gedreht wurde in New Mexico und Australien, gleichzeitig versprühen die Sets ein herrlich nostalgisches Flair. So möchte man manchmal sogar meinen, es den Holzhäusern anzusehen, wie diese bloße Pappaufsteller sind, die beim nächsten Windstoß umzukippen drohen. Sind die rhythmischen Gitarrenklänge erstmal verstummt, wird das Publikum Zeuge einer Geschichte, die wie die Überhöhung typischer „Winnetou“-Streifen klingt, alles in allem jedoch weniger Parodie denn vielmehr satirisch angehauchte Western-Komödie ist und nicht davor scheut, mit der einen oder anderen Überraschung um die Ecke zu kommen. Ganz zu schweigen von zwei großartigen Cameo-Auftritten alter Hollywood-Kollegen, die sich als so punktgenau platziert erweisen, dass diese schlussendlich für die größten Lacher mitverantwortlich sind.

Selbiges gilt für die Darsteller. Allen voran Charlize Theron („Prometheus“) legt eine ungeheure Spielfreude an den Tag, die sie ausnahmslos sämtliche Schauspielkollegen an die Wand spielen lässt. Zusammen mit Seth MacFarlane – beide bestreiten den Film über die großzügige Laufzeit von knapp zwei Stunden zum Großteil im Alleingang – bildet sie ein stimmiges Duo, gleichwohl wirkt MacFarlane ab und an zu unkonzentriert, um der blonden Schönheit in irgendeiner Form das Wasser reichen zu können. Das männliche Pendant zu Theron bildet dagegen „How I Met Your Mother“-Kultstar Neil Patrick Harris. Seine Darstellung eines machohaft-arroganten Schnösels, dessen einziges Alleinstellungsmerkmal auffälliger Schnurrbartwuchs ist, ist brillant und von einem großartigen komödiantischen Timing. Amanda Seyfried („Les Misérables“) versucht sich dagegen erfolgreich an überspitzter Selbstdemaskierung, während der mit viel zu wenig Screentime gesegnete Liam Neeson („Non-Stop“) einen echten Gauner verkörpern darf. Das große Star-Ensemble harmoniert hervorragend untereinander und verhilft „A Million Ways to Die in the West“ zur notwendigen Erdung, die „Ted“ nicht besaß und „American Dad“ sowie „Family Guy“ nur bedingt aufweisen.

"A Million Ways to Die in the West": Ab dem 29. Mai im Kino.

„A Million Ways to Die in the West“: Ab dem 29. Mai im Kino.

Hierzu trägt auch die dramaturgische Aufteilung des Streifens bei. Wie im Western-Genre üblich, erweckt auch der hiesige Vertreter den Eindruck, über eine sehr lange Strecke von etwa der Hälfte an Laufzeit nicht über den Prolog hinauszukommen. Der Plotmittelpunkt kristallisiert sich nur schleppend heraus. Dass die erste Filmstunde sich dennoch nicht als langweilig entpuppt, ist der inszenatorischen Raffinesse des Teams zu verdanken. Flüssig geschriebene Pointen und sympathische Charakterentwicklungen entführen das Publikum auf einen Trip durch die wilde Prärie. Selbst den von MacFarlane so geliebten, infantilen Humor bekommt man nur an ausgewählten Stellen zu spüren. Zwar ist „A Million Ways to Die in the West“ nicht völlig frei von Haudrauf-Humor, doch die wenigen unter die Gürtellinie zielenden Gag-Spitzen werden in ihrer Absurdität soweit ausgekostet, dass das wiederum richtig lustig ist. Was man hingegen schmerzlich vermisst, ist der in den Trailern groß angekündigte Blut-Gehalt. Entgegen sämtlicher Erwartungen ist MacFarlanes Komödie kein ernstzunehmender Konkurrent für „Django Unchained“. Die deutschlandweite FSK-Freigabe ab 12 lässt bereits erahnen, dass sich der Streifen wenig bis kaum auf Gemetzel und Ballerei verlässt. Für die Konsequenz der Prämisse ist dies lohnenswert. Wer das Kinoticket jedoch vor allem des Splattergehalts wegen löst, wird dagegen wohl enttäuscht werden.

Fazit

Mit „A Million Ways to Die in the West“ liefert Blödelbarde Seth MacFarlane einen wesentlich bodenständigeren Komödienvertreter ab, als man es nach seiner bisherigen Vita von ihm erwartet hätte. Anders als vermutet, ist der Streifen weder Westernparodie noch Splatterfest und punktet mit einer angenehmen Mischung aus spitzzüngigen Pointen, kurzweiliger Story und sympathischen Figuren. Das authentische Westernflair und die technisch gelungenen Faktoren runden das Seherlebnis ab und versprechen mutiges, modernes Westernkino.

  • admin
  • 7. Oktober 2014
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  • Archiv (nicht mehr nutzen)Reviews & Meinungen

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  • 29-08-2018
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Diese Poker-Überzeugungen werden Ihnen Gänsehaut bereiten

Es gibt unzählige Geschichten und Aberglauben über Video Poker. Der Glaube an "heiße Streifen" und "Casinos, die die Spiele reparieren" ist reichlich vorhanden - aber die meisten, wenn nicht alle, sind falsch oder missverstanden. Wenn Sie nicht möchten, dass wir Ihre Blase platzen lassen, lesen Sie diesen Abschnitt nicht. Wenn Sie die Wahrheit wissen wollen, lesen Sie weiter. Der berüchtigte Random Number Generator (RNG) Der Schlüssel zum Verständnis, wie legitime, klassische Class III Video Poker Spiele funktionieren, ist das Verständnis der Rolle und Funktion eines Zufallsgenerators. Dies bezieht sich auf Spiele wie IGT's Game King und Triple-Play Poker, die Sie übrigens bei spielen können. Der RNG ist das am härtesten arbeitende Gerät, das bekannt ist, und sorgt jedes Mal für ein faires Spiel. Es liegt in seiner alleinigen Verantwortung, das Kartenspiel mit 52 Karten (oder 53 in Joker Poker) ständig zu mischen. Diese manische Aktivität geht weiter und weiter, bis Sie den "Deal" -Knopf drücken. Wenn Sie auf die Schaltfläche "Deal" klicken, zeigt das Gerät zu diesem Zeitpunkt die 5 Karten ganz oben auf dem Stapel an. Der RNG arbeitet die ganze Zeit. Vierundzwanzig Stunden am Tag. Dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr. Dann mischt er die restlichen 47 Karten (oder 48 in Joker Poker) weiter, bis Sie den Deal-Button drücken und die aussortierten Slots mit dem gefüllt sind, was sich zu diesem Zeitpunkt oben auf dem Deck befindet. Es ist diese streng regulierte und genau überwachte Technologie, die alle Spiele fair und mathematisch vorhersagbar macht. Es gibt kein "Muster" und keine Strategie dafür, wie es funktioniert - es wechselt einfach ständig zufällige Kartenkombinationen herum, bis Sie "Draw" und "Deal" treffen. Es ist einer der Schlüssel zum legalisierten Glücksspiel: Es versichert den Aufsichtsbehörden, dass Casinos faire Spiele anbieten und versichert Ihnen, dass Sie ein "legitimes" Spiel spielen. "Heiße" und "kalte" Maschinen Nee. Keine solche Sache. Mathematisch sowieso. Ich hatte sicherlich einen Teil meiner Sessions, bei denen ich nicht aus Liebe oder Geld vier Gleiche gewinnen konnte, aber das waren meine GEFÜHLE, nicht die tatsächlichen Abläufe der Maschine. Ich habe zu verschiedenen Zeiten geredet, geschrieen und Maschinen angefleht, aber sie hören einfach nicht besser zu als mein halbwüchsiger Sohn, wenn ich möchte, dass er sein Zimmer aufräumt. Die tatsächliche Temperatur einer Maschine wird am besten bestimmt, NACHDEM Sie mit dem Spielen aufgehört haben - wenn Sie über Ihre Session nachgedacht haben und hoffentlich weggelaufen sind oder Ihr Budgetlimit überschritten haben. Alle Video Poker Maschinen werden von einem Zufallszahlengenerator gesteuert und jede mögliche Kartenkombination kann zu jeder Zeit auftreten. Es gibt 2,6 Millionen einzigartige Video Poker Kartenkombinationen, die auftreten können. Da es so viele Kombinationen gibt, sieht man selten viele großartige Kombinationen in derselben Sitzung, aber es ist großartig, wenn man das tut. Die Maschine ist "fällig" Wie oben erklärt, gibt es so etwas leider nicht. Es fühlt sich sicher so an, als ob Sie eine miserable Pechsträhne haben, aber es ist nicht so. Es scheint noch wahrscheinlicher zu sein, dass man "fällig" ist, wenn man immer wieder drei Asse bekommt, aber dieses vierte Ass kann man nicht bekommen. Dieser RNG durchbricht alle Kombinationen und, leider, ist die einfache Wahrheit, dass es in 52 Karten mehr Verlustkombinationen gibt, als es gewinnende gibt.

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  • 22-05-2018
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Fernsehen: Zukunft oder Vergangenheit

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