DVD-Kritik: „Maleficent – Die dunkle Fee“

Der Trend zum modernen Fantasy-Märchen reißt nicht ab. Regie-Debütant Robert Stromberg liefert mit „Maleficent – Die dunkle Fee“ seine ganz eigene Vision des weltberühmten Grimm’schen Märchens „Dornröschen“ ab und enttäuscht leider. Zum Heimkinostart hat IOFP einen Blick auf die Blu-ray geworfen, welche auch die ungekürzte Fassung enthält!

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Es war einmal…

Die Historie des 1812 von den Gebrüder Grimm verfassten Märchens „Dornröschen“ ist weitreichend. Allein 15 Spielfilme basieren auf der Erzählung um die schlafende Prinzessin. Hinzu kommen diverse Adaptionen für Oper, Ballett und Musical. Die wohl berühmteste Variation des Stoffes geht auf das Konto der Zeichentrickschmiede Walt Disney, die mit ihrem Entstehungsjahr 1959 bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Das animierte Märchen, das inszenatorisch eine ungewohnt erwachsene Ausrichtung besitzt, gilt auch als Grundlage für das Regiedebüt des Effekt-Spezialisten Robert Stromberg, der bereits für die künstlerische Gestaltung von Blockbustern wie „G.I. Joe“, „2012“, aber auch der Oscar-prämierten Roman-Adaption „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ sowie der erfolgsverwöhnten Quality-Serie „Boardwalk Empire“ zuständig war. Zusammen mit Hollywood-Schönheit Angelina Jolie in der Hauptrolle der bösen Fee Maleficent (in der deutschen Version des Disneyfilms: Malefiz) sowie einigen weiteren Schwergewichten innerhalb der US-amerikanischen Traumfabrik kreiert Stromberg zum 55-jährigen Jubiläum der dunklen Fee Dekonstruktion, Neu-Arrangement sowie modernes Fantasy-Epos zugleich.

Ich erzähle euch ein Märchen…

Das idyllische Leben der wunderschönen und unschuldigen jungen Maleficent (Angelina Jolie) ändert sich eines Tages schlagartig, als die Harmonie im Königreich durch den Einmarsch einer feindlichen Armee bedroht wird. Maleficent versucht ihr Land mit allen Mitteln zu verteidigen, doch ein skrupelloser Verrat beginnt ihr reines Herz in Stein zu verwandeln. Auf Rache sinnend lässt sie sich auf eine gewaltige Schlacht mit dem Nachfolger des Besatzerkönigs ein und verflucht schließlich sein neugeborenes Kind Aurora. Mit dem Heranwachsen des Kindes erkennt Maleficent jedoch, dass Aurora (Elle Fanning) nicht nur der Schlüssel zum Frieden im Königreich ist, sondern vielleicht sogar der Schlüssel zu Maleficents eigenem Glück. Dass Robert Stromberg zweifach Oscar-prämierter Szenenbildner ist, merkt man „Maleficent“ bereits in der Auftaktszene an. Vor beeindruckender Kulisse, zum Großteil entstanden in den Londoner Pinewood Studios, bringt der Regie-Neuling seine ganz eigene Vision der Disney-Schurkin auf die Leinwand. Die CGI-lastige Feenlandschaft kommt nicht mit solch einer Intensität daher wie es zuletzt „Die fantastische Welt von Oz“ tat, das beachtliche Setdesign gehört allerdings nicht zu den größten Schwachpunkten des Streifens. Erst als die Effekte stärker in den Vordergrund treten, Angelina Jolie als geflügelte Fee durch die Luft schweben darf und auch das Design der wesentlich kleiner geratenen Elfen negativ ins Auge fällt, wird dem Publikum bewusst, wie ungenau und willkürlich Stromberg in der Konstruktion von „Maleficent“ vorgegangen ist. So kreiert er düstere Fantasy-Landschaften à la „Snow White and the Huntsman“, garniert diese mit Animationsfilm-konformen Effekten und greift vor allem in Dialog-Momenten auf ein Design zurück, dass entfernt an klassische Märchenverfilmungen wie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ erinnert, das Ganze jedoch aussehen lässt, als seien derartige Passagen vor schlechtem Greenscreen entstanden. Das Gefühl eines einheitlichen, großen Ganzen entsteht nicht und die Darstellung Maleficents von Angelina Jolie wird diese Schwachpunkte nicht aufwiegen können.

In die Rolle der dunklen Fee Maleficent schlüpft Hollywoodstar Angelina Jolie.

In die Rolle der dunklen Fee Maleficent schlüpft Hollywoodstar Angelina Jolie.

Angelina Jolie zurück auf der Leinwand

Nach dem 2010 veröffentlichten Thriller-Debakel „The Tourist“ steht die Dauerverlobte von Brad Pitt in „Maleficent – Die dunkle Fee“ zum ersten Mal seit vier Jahren wieder vor der Kamera. Aufgrund ihrer persönlichen Faszination für die titelgebende Hauptfigur sei ihr die Zusage für das 180 Millionen US-Dollar teure Projekt nicht schwer gefallen. Rein optisch macht die durch künstliche Ohren, Nase und Wangenknochen nahezu 1:1 in Maleficent vergewandelte Aktrice ihre Sache nicht schlecht. Auch in den ruhigeren Momenten, in denen Jolie beobachtet oder sich mit ihren Schauspielkollegen in einfachen Gesprächen übt, funktioniert sie in der Hauptrolle. Lässt man sie jedoch größer agieren, gar laut werden oder ausladende Magie anwenden, kippt ihr nuanciertes Spiel in massives Overacting und wird dadurch zum Auslöser mehrerer unfreiwilliger Lacher. Die Krone dessen ist das durch Greenscreen und Computereffekte dargestellte Fliegen, das in der hier dargebrachten Form daherkommt, als stamme es aus einem Film der frühen Neunziger, als die Computertechnik noch nicht allzu weit vorangeschritten war. Für einen Film dieser Dekade ist diese Bilanz niederschmetternd und für den perfektionistischen Designer, der vor allem für visuelle Spielereien ein Auge haben sollte, eine ernüchternde Erkenntnis. So ließen sich die im kommenden detaillierter ausgeführten Plot-Schwächen noch irgendwie mit der mangelnden Erfahrung seitens Stromberg erklären, grobe Patzer in der Optik hingegen schmerzen da umso mehr. An Jolies Seite spielen unter Anderem Sharlto Copley („Oldboy“) als König Stefan, der nicht nur aufgrund seines gesetzten Erscheinungsbildes fehlbesetzt wirkt, sondern von vornherein viel zu aggressiv agiert, Elle Fanning („Super 8“) in der Rolle des naiven Dornröschen, die optisch in die Rolle passt, die angehende Prinzessin insgesamt jedoch wesentlich jünger erscheinen lässt als das dem Stoff zugrunde liegende Disney-Märchen, und Sam Riley („On the Road – Unterwegs“), der als von Maleficent verzauberter Rabe die stärkste Leistung innerhalb des Ensembles abgibt. Auch die Animation besagten Vogels erweist sich selbst bei näherem Hinsehen als sehr gelungen – ist seine Mimik im Detail doch wesentlich stärker ausgeprägt als die einiger menschlicher Kollegen. In den Rollen der Feen Flittle, Knotgrass und Thistlewitt (im Deutschen auch als Flora, Fauna und Sonnenschein bekannt) funktionieren Lesley Manville („Fleming“), Imelda Staunton („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1“) und Juno Temple („The Dark Knight Rises“) auf eine Art und Weise, die dem Film nicht gut tut. Die drei Fabelwesen und spätere Beschützer von Dornröschen werden in „Maleficent“ zu oberflächlichen Comedy-Sidekicks, die weder charakterliche Tiefe besitzen, noch nachvollziehbar und vor allem glaubhaft handeln. Wenn die Damen nicht zu wissen scheinen, dass ein weinendes Baby kaum mit rohem Gemüse zufriedengestellt ist und die drei immer wieder in alberne Kabbeleien ausbrechen, wird dies der eigentlichen Figurenausrichtung nicht gerecht und entpuppt sich als ein weiterer, ärgerlicher Fehltritt.

"Maleficent - Die dunkle Fee": Ab sofort auf DVD, Blu-ray Disc und als Video on Demand.

„Maleficent – Die dunkle Fee“: Ab sofort auf DVD, Blu-ray Disc und als Video on Demand.

Die Story als größter Schwachpunkt

Als ein einziger solcher lässt sich auch der Kernpunkt von „Maleficent“ bezeichnen: Die Story. Nach einem Prolog über die Gesinnung der dunklen Fee und die dramatischen Hintergründe der Verrohung Maleficents, die mit nicht weniger als einem gemeinen Verrat und einem daraus resultierenden, gebrochenen Herzen einhergeht, ändert das Skript von Linda Woolverton („Alice im Wunderland“) und John Lee Hancock („Snow White and the Huntsman“) seinen Erzählton abrupt und ohne eine notwenige, den Plot langsam einleitende Erzählstruktur. Aus der bösen Fee wird ohne Umschweife ein Wesen, das mit sich und der Umwelt hadert und für die einst von ihr verfluchte Prinzessin gar so etwas wie mütterliche Gefühle entwickelt. Dieser eigentlich so interessante Kniff geschieht auf solch brachiale Weise, dass die sich langsam aufbauende Charakterzeichnung Maleficents auf einen Schlag in sich zusammenfällt, der Streifen vollkommen konzeptlos daherkommt und als keiner der angestrebten Genre-Beiträge funktioniert. Die weiterhin sehr düstere Ausrichtung mit eingeworfenen, viel zu lieblich geratenen Fantasy-Elementen und der fehlgeschlagene Dramaentwurf vermengen sich in dem Disney-Märchen zu einer substanzlosen Masse. Selbst erst kürzlich erschienenen Variationen anderer Grimm-Märchen – man denke nur an „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ oder „Spieglein, Spieglein“ – folgten einem strikten Konzept. „Maleficent“ hat dagegen nichts auszusetzen und hangelt sich von Idee zu Idee, ohne dabei einen steten Plan zu verfolgen. Selbiges gilt für die Figurenzeichnung von König Stefan; Bis zum Schluss bleibt uns der Film die Erklärung schuldig, weshalb sich dieser von jetzt auf gleich zum Tyrann entwickelt. Auch die technische Gestaltung abseits des überbordenden CGI ist maximal für einige, unfreiwillige Lacher gut. Der bemüht epische und den Film mehr als einmal überladende Orchesterscore von James Newton Howard („The Sixth Sense“) untermalt vor allem die um viel Drama bemühten Szenen akribisch, verfehlt dabei jedoch das Ziel um Längen und erscheint dadurch allenfalls aufgesetzt, nie aber dem Thema entsprechend oder gar Gänsehaut fordernd. „2012“-Kameramann Dean Semler ergötzt sich derweil liebend gern an dem makellosen Antlitz Angelina Jolies. Andauernd lässt er das blasse Profil der Schauspielerin aus dem Schatten ins Licht schreiten. Die Umrisse von Maleficent erweisen sich anfangs zwar noch als Augenweide, verlieren aufgrund ihrer permanenten Fokussierung jedoch schnell ihren Reiz. Dabei sieht Jolie ihrem Zeichentrickvorbild tatsächlich erstaunlich ähnlich.

"Maleficent - Die dunkle Fee": Ab dem 29. Juni im Kino - auch in 3D!

Elle Fanning in der Rolle des Dornröschens. 

Fazit

Leider enttäuscht „Maleficent – Die dunkle Fee“ auf Basis des Storytellings und kann auch bei der visuellen Aufmachung nicht sonderlich überzeugen. Ein Dank geht an dieser Stelle jedoch an Disney, da sich der Konzern hierzulande für eine Veröffentlichung der ungeschnittenen Fassung entschlossen hat und die geschnittene dennoch weiterhin als DVD vertreibt. Fanservice par excellence!

  • admin
  • 1. Oktober 2014
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  • 22-09-2014
  • Kino

Gewinnspiel: Das finstere Tal“

Zum Heimkinostart des düsteren Schneewestern "Das finstere Tal" verlost IOFP zwei Blu-rays zum Film. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Ein Western aus Deutschland - und dann auch noch im Schnee? Es ist wahrlich eine kuriose Mischung, die uns der vornehmlich für das deutsche Fernsehen arbeitende Regisseur Andreas Prochaska ("Spuren des Bösen") mit seinem Experimentalfilm "Das finstere Tal" präsentiert. Unter seiner federführenden Hand agieren Sam Riley ("Maleficent - Die dunkle Fee"), Clemens Schick ("Besser als nix") und Tobias Moretti ("Hirngespinster") in einem düster-eleganten Abenteuerfilm der alten Schule, der in seiner Wucht ebenso beeindruckt wie betört. Vor der imposanten Kulisse eines sporadisch bewohnten Bergdorfes erzählt "Das finstere Tal" eine Geschichte über Misstrauen, der Angst vor dem Fremden und der Macht der Verbrüderung - das Ergebnis dieses interessanten und atemberaubend fotografierten Filmprojekts waren acht deutsche Filmpreise und die österreichische Nominierung für den fremdsprachigen Academy Award 2015. Ein düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder. Über einen versteckten Pfad erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf. Niemand weiß, woher dieser Fremde kommt, der sich Greider nennt, und niemand will ihn hier haben. Die Söhne des Brenner-Bauern hätten ihn wohl weggejagt, wenn Greider ihnen nicht eine Handvoll Goldmünzen gegeben hätte. Greider wird bei der Witwe Gader und ihrer jungen Tochter Luzi den Winter über untergebracht. Luzi, die kurz vor ihrer Heirat mit ihrem Lukas steht, ist voll Furcht. Denn eine Hochzeit ist in diesem Dorf mit einer furchtbaren Tradition verknüpft. Nachdem der Schnee das Dorf eingeschlossen hat, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem einer der Brenner-Söhne stirbt. Als der nächste Sohn auf mysteriöse Weise umkommt, wird klar, dass es sich wohl nicht um einen Zufall gehandelt hat: Die Brenner-Familie muss büßen - Greider hat eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen... Wir verlosen zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Das finstere Tal" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Western" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer spielt die Hauptrolle in "Das finstere Tal"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.09.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 25-08-2014
  • Kino

„Star Wars 7“: Revolutionäres Storytelling, alter Bekannter?

Wenn es um "Star Wars 7" geht, dann kann keine Ankündigung zu episch sein. Kehrt der Imperator zurück? In Punkto Story häufen sich die Gerüchte und die Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen. Sicher ist aber, dass die Macher von "Star Wars 7" Großes vorhaben. Die neue Trilogie soll die Art, wie Geschichten erzählt werden, revolutionieren. Nur weil man einen der für Star Wars typischen tiefen Schächte runterfällt, muss man nicht automatisch sterben. Das hat uns schon Luke Skywalker in "Das Imperium schlägt zurück" gelehrt. Nun macht laut Latino Review wieder ein Gerücht die Runde, das bereits vor einem Jahr aufkam, sich aber nun langsam -angeblich- zu erhärten scheint: Die Rückkehr von Imperator Palpatine. Dieser könnte die geheime Macht hinter den Jägern sein, welche die Galaxie in "Star Wars 7" nach den Jedi-Rittern durchsuchen. Dadurch dass Disney und Lucasfilm den bisher anerkannten "Star Wars"-Kanon aus den Büchern ("Expanded Universe") für nichtig erklärt haben ist wieder alles offen. Selbst ob es überhaupt eine "Neue Republik" gibt und das Imperium tatsächlich besiegt wurde völlig steht in Frage. Was aber dafür bestätigt wurde, ist folgendes: Die Produzenten von "Star Wars 7" wollen die Art des Storytelling revolutionieren und haben ein allumfassendes Konzept des Geschichtenerzählens vor Augen. Die bisherigen "Star Wars"-Filme wurden mehr oder weniger "spontan" Geschrieben. Man nahm das Ende des vorherigen Films und strickte die Story dann weiter. "Star Wars 7" und die weiteren Teile der Trilogie haben jedoch ein festes Konzept. Man wisse bereits jetzt, in welche Richtung sich Filme und Geschichten entwickeln. Ein Mitarbeiter des Studios wird wie folgt zitiert: "Diese langfristige Vision allein ist bereits aufregend. Aber dazu kommt, dass sie vorhaben, diese Geschichte durch Cartoons, Bücher und Comics weiterzustricken, so dass jedes bisschen der Nebenhandlung wichtig wird. Zu lange war Star Wars eine zentralisierte Reihe von Filmen, die von Büchern umgeben war, die damit nichts zu tun hatten und völlig losgelöst davon waren. Aber das soll nicht länger so sein." Damit könnte bereits die Handlung von "Star Wars: Rebels" Teil des Kanons sein, der die Vorgeschichte für "Star Wars 7" bildet. Die Möglichkeit, Star Wars und die weitere Entwicklung so erforschen zu können, klingt einerseits in der Tat wirklich spannend. Allerdings erklärt man damit auch in einem Nebensatz mehrere Jahrzehnte von "Star Wars"-Büchern, -Spielen und -Comics für wertlos. Kein Ben Skywalker, keine Jaina, Jacen und Anakin Solo, kein Kyle Katarn, vielleicht nicht einmal eine Mara Jade (wobei Mara gerüchteweise in "Star Wars: Rebels" eingeführt werden soll). Bei aller Spannung für die neuen Filme dürfte das für "Star Wars"-Fans eine bittere Pille zu schlucken sein. Angst oder Hoffnung, was überwiegt bei Euch, wenn es um die neuen "Star Wars"-Filme geht?

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  • 20-08-2014
  • Kino

Khan spielt Khan: Cumberbatch im „Dschungelbuch“

Erst Khan in "Star Trek 2" nun Shir Khan: Benedict Cumberbatch leiht dem Tiger seine Stimme in der "Neuauflage für Erwachsenere" des "Dschungelbuchs". Nach Captain Kirk geht der "Sherlock"-Star nun auch Mogli ans Leder. Der gefeierte Darsteller des wohl berühmtesten Detektivs aller Zeiten, Benedict Cumberbatch, schlüpft zum zweiten Mal in die Rolle von "Khan". Allerdings wird "Sherlock" diesmal nicht wieder die Rolle von Kirks Erz-Nemesis übernehmen, sondern macht in Zukunft als menschenfressender Tiger das Dschungelbuch unsicher. Cumberbatch scheint langsam ein Faible dafür zu entwickeln, gefürchtete Schurken der (Film)-Geschichte zum Leben zu erwecken. Bereits dem Drachen "Smaug" in "Der Hobbit" lieh Cumberbatch nicht nur seine Stimme, sondern auch seine Mimik. "Das Dschungelbuch" soll gleich zweimal neu verfilmt werden. Eine Variante davon für Kinder, die wieder Disney-knuddelig daherkommt und natürlich auch von Disney produziert wird. In 3D, selbstverständlich, mit computergenerierten Tieren. In direkter Konkurrenz gibt es dann auch eine etwas düstere Version, die sich mehr an die originalen Dschungelbuch-Kurzgeschichten von Rudyard Kipling halten soll und auf diese ganzen Verniedlichungen verzichtet. Diese soll bei Warner Bros. unter dem Titel "Djungle Book: Origins" erscheinen. Auch wenn es im Original genauso darum geht, dass Waisenkind Mogli von Wölfen aufgezogen wird und sich mit Bär Balu und Panther Baghira anfreundet, so kommt dort die volle Härte der Gesetze der Natur zum tragen. Und im Dschungel überlebt nur der Stärkere. In "Djungle Book: Origins" nimmt  Andy Serkis, den Kinogängern vor allem als Gollum aus "Der Herr der Ringe" bekannt, zum ersten Mal auf dem Stuhl des Regisseurs platz. Der Meister des Motion-Capture hat mit Cumberbatch bereits am Set der Hobbit-Filme gearbeitet. Callie Kloves, Tochter des "Harry Potter" Drehbuchschreibers Steve Kloves, wird für das düstere Dschungelbuch das Skript schreiben. Welches Dschungelbuch wollt Ihr sehen? Lieber knuddelig oder lieber realistisch und düster? Schreibt es uns!

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  • 29-08-2018
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Diese Poker-Überzeugungen werden Ihnen Gänsehaut bereiten

Es gibt unzählige Geschichten und Aberglauben über Video Poker. Der Glaube an "heiße Streifen" und "Casinos, die die Spiele reparieren" ist reichlich vorhanden - aber die meisten, wenn nicht alle, sind falsch oder missverstanden. Wenn Sie nicht möchten, dass wir Ihre Blase platzen lassen, lesen Sie diesen Abschnitt nicht. Wenn Sie die Wahrheit wissen wollen, lesen Sie weiter. Der berüchtigte Random Number Generator (RNG) Der Schlüssel zum Verständnis, wie legitime, klassische Class III Video Poker Spiele funktionieren, ist das Verständnis der Rolle und Funktion eines Zufallsgenerators. Dies bezieht sich auf Spiele wie IGT's Game King und Triple-Play Poker, die Sie übrigens bei spielen können. Der RNG ist das am härtesten arbeitende Gerät, das bekannt ist, und sorgt jedes Mal für ein faires Spiel. Es liegt in seiner alleinigen Verantwortung, das Kartenspiel mit 52 Karten (oder 53 in Joker Poker) ständig zu mischen. Diese manische Aktivität geht weiter und weiter, bis Sie den "Deal" -Knopf drücken. Wenn Sie auf die Schaltfläche "Deal" klicken, zeigt das Gerät zu diesem Zeitpunkt die 5 Karten ganz oben auf dem Stapel an. Der RNG arbeitet die ganze Zeit. Vierundzwanzig Stunden am Tag. Dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr. Dann mischt er die restlichen 47 Karten (oder 48 in Joker Poker) weiter, bis Sie den Deal-Button drücken und die aussortierten Slots mit dem gefüllt sind, was sich zu diesem Zeitpunkt oben auf dem Deck befindet. Es ist diese streng regulierte und genau überwachte Technologie, die alle Spiele fair und mathematisch vorhersagbar macht. Es gibt kein "Muster" und keine Strategie dafür, wie es funktioniert - es wechselt einfach ständig zufällige Kartenkombinationen herum, bis Sie "Draw" und "Deal" treffen. Es ist einer der Schlüssel zum legalisierten Glücksspiel: Es versichert den Aufsichtsbehörden, dass Casinos faire Spiele anbieten und versichert Ihnen, dass Sie ein "legitimes" Spiel spielen. "Heiße" und "kalte" Maschinen Nee. Keine solche Sache. Mathematisch sowieso. Ich hatte sicherlich einen Teil meiner Sessions, bei denen ich nicht aus Liebe oder Geld vier Gleiche gewinnen konnte, aber das waren meine GEFÜHLE, nicht die tatsächlichen Abläufe der Maschine. Ich habe zu verschiedenen Zeiten geredet, geschrieen und Maschinen angefleht, aber sie hören einfach nicht besser zu als mein halbwüchsiger Sohn, wenn ich möchte, dass er sein Zimmer aufräumt. Die tatsächliche Temperatur einer Maschine wird am besten bestimmt, NACHDEM Sie mit dem Spielen aufgehört haben - wenn Sie über Ihre Session nachgedacht haben und hoffentlich weggelaufen sind oder Ihr Budgetlimit überschritten haben. Alle Video Poker Maschinen werden von einem Zufallszahlengenerator gesteuert und jede mögliche Kartenkombination kann zu jeder Zeit auftreten. Es gibt 2,6 Millionen einzigartige Video Poker Kartenkombinationen, die auftreten können. Da es so viele Kombinationen gibt, sieht man selten viele großartige Kombinationen in derselben Sitzung, aber es ist großartig, wenn man das tut. Die Maschine ist "fällig" Wie oben erklärt, gibt es so etwas leider nicht. Es fühlt sich sicher so an, als ob Sie eine miserable Pechsträhne haben, aber es ist nicht so. Es scheint noch wahrscheinlicher zu sein, dass man "fällig" ist, wenn man immer wieder drei Asse bekommt, aber dieses vierte Ass kann man nicht bekommen. Dieser RNG durchbricht alle Kombinationen und, leider, ist die einfache Wahrheit, dass es in 52 Karten mehr Verlustkombinationen gibt, als es gewinnende gibt.

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  • 22-05-2018
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Fernsehen: Zukunft oder Vergangenheit

Eine Frage, die sich viele kluge Köpfe in der Medienbranche stellen. Wie lange wird sich das Fernsehen noch halten? Natürlich lieben wir alle die abendliche Unterhaltung. Doch die Konkurrenz wird immer stärker. Als das Fernsehen seinen Einzug in die Gesellschaft erhielt, bestand es aus einem krisseligen, kaum zu erkennenden Schwarzweißbild in einer dicken Röhre. Man nutzte es hauptsächlich, um informiert zu bleiben, genau wie das Radio. Doch die Menschheit entwickelte sich. Damit auch die Technik, mit der sich verschiedenste Dinge übertragen ließen. Bald wollte man sich nicht mehr einfach informieren. Man wollte eine gute Zeit vor der Röhre haben. Deshalb entwickelten sich verschiedenste Sender, die auch vom normalen Programm abwichen und keinen Bildungsauftrag mehr hatten, sondern sich pure Unterhaltung auf die Fahne geschrieben haben. Das war ein echter Boom für die Unterhaltungs und Werbeindustrie. Hollywood produzierte tausende Filme nach Schema X und machte Millionen Dollar mit Produktplatzierungen, Schleichwerbungen und Werbeschleifen. Mittlerweile gibt es sogar ganze Sender, welche 24/7 nur Werbung ausstrahlen. Im Jungel der Anbieter und Ausstrahlungen kann man leicht die Übersicht verlieren. Genau so wie auf den verschiedensten Online Casino Seiten die momentan angeboten werden. Wenn man sich aber im Vorraum auf novoline orientiert, kann einen dies nicht verwirren. Beim Fernsehen ist es leider anders immer mehr Produktionen versuchen so billig wie möglich das stümpfste Unterhaltungsmaterial zu schaffen. Wenn man sein Auge auf die verblödeten Konzepte verschiedenster RTL-Sendungen richtet, wird einem schnell klar, wohin das Fernsehen steuert. Es scheint sich um ein sinkendes Schiff zu handeln. Amazon Prime, Netflix, oder meinetwegen auch illegale Streaming Seiten. Sie alle Bieten besseren Service als die besten Fernsehsender und trotzdem machen sie wahrscheinlich noch mehr Geld dabei. Selbst Formate bei denen jeder mit Erfolg gerechnet hätten, wie die neue Latenight Show von Klaas Heufer Umlauf scheinen nicht wirklich zu starten. Joko Winterscheid, sein ehemaliger Co Moderator hat sogar in eine Zeitschrift anstatt in ein neues Fernsehformat investiert. Joko Winterscheids Druckerzeugnis ist die Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Fernsehens. Wenn jemand Retro bleiben will und sich nicht den leichten Reizen von Netflix und Co hingeben will, dann holt er sich doch lieber eine Zeitschrift am Kiosk, als sich mit dem fernsehen zu beschäftigen. Die Flimmerkiste ist uncool, was für alte Leute. Genau wie Facebook. Mittlerweile muss man sogar in seiner privaten Unterhaltung auf den Style achten. Niemand redet mehr über Serien, die er irgendwann mal im Fernsehen gesehen hat, Streaming ist die Zukunft! Alle wollen alles immer haben. Das geht nur mit dem Internet. Doch wo bleibt in diesem Moment das live Spektakel. Das zusammen mit anderen gleichzeitig mitfiebern. Selbst das wird im Internet mehr gefeiert als im altbekannten Fernsehen. So Verdienen sogenannten Twitch Livestreamer Millionen von Euro durchs live Zocken.

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  • 18-05-2018
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Read Dead Redemption 2 – Was dürfen wir erwarten?

Dieses Jahr ist es endlich soweit! Der Nachfolger zum Western-Abenteuer ,,Red Dead Redemption‘‘ erwartet uns im Oktober. Für viele Gamer ist das am 26. Oktober 2018 erscheinende Western-Abenteuer „Red Dead Redemption 2“ wohl das heißerwartetste Spiel des Jahres. Kein Wunder: Der erste Teil ist ein Kracher, das Gangsterspiel „GTA V” immer noch Open-World-Referenz und Verkaufshit gleichermaßen. Wir haben nun die wichtigsten Infos zum cineastischen Blockbuster unter den Spielen für euch parat. Red Dead Redemption 2: Banden-Story, nur ein spielbarer Held „Red Dead Redemption 2” spielt zwölf Jahre vor dem ersten Teil: 1899 hat die wachsende Industrialisierung den sogenannten Wilden Westen immer mehr verdrängt, womit das Outlaw-Business kurz vor dem Aus steht. Schlecht für euch, denn ihr schlüpft im neuen Spiel in die Rolle des Gangsters Arthur Morgan und steuert auch wirklich nur diesen einen Helden. Arthur ist mit Chef Dutch van der Linde sowie seinen Kollegen Bill Williamson und John Marston (Protagonist aus dem Vorgänger) ständig auf der Flucht vor Staatsorganisationen und Kopfgeldjägern. Red Dead Redemption 2: Spielwelt, Camp, Pferd zum Lagern Die Spielwelt bietet offenbar atemberaubende Ausblicke. Die laut Co-Studio-Head Rob Nelson natürlich ,,viel größere” Spielwelt ist weitläufig und durchzogen von rauen Felsen, Flüssen, Wäldern und Eisenbahnlinien. Außerdem wird es neben der Prärie auch Sumpfgebiete und eine größere Stadt geben. In der Stadt darf dann wohl auch wieder reichlich Poker oder andere Glücksspiele gespielt werden. Und das sieht bombastisch aus, wenn man aktuellen Videos glauben Schenken darf. Damit gehört Red Dead Redemption 2 in puncto Grafik zu den technischen Top Trends 2018. Von eurem Lager aus, das im Spiel als eine Art Hub dient, seht ihr in der Ferne verschneite Berge. Ähnlich wie im Zombiesurvival-Abenteuer ,,State of Decay” müsst ihr euch im mobilen Camp um eure Truppe kümmern. Streifzüge für Geld, Lebensmittel und andere Ressourcen dienen so als Motivator für die Erkundung der Landschaft. Natürlich tut ihr das auch mit dem Pferd, welches in „Red Dead Redemption 2” weit mehr drauf hat als im Vorgänger. Der treue Gaul lagert für euch am Sattel Gegenstände wie etwa Waffen. Es gibt verschiedene Rassen, die sich nicht nur in Ausdauer und Geschwindigkeit, sondern auch der Persönlichkeit unterscheiden. Red Dead Redemption 2: Viele Tiere, Jagd-Feature In der Welt ist wie auch schon im Vorgänger viel los, so hörten wir etwa von vorbeiziehenden Schafherden, Anglern und Arbeitern, die gerade eine Ranch errichten. Noch lebendiger wird die Umgebung von „Red Dead Redemption 2” durch die große Anzahl an Tieren. Es gibt insgesamt 38 Arten, darunter Alligatoren, Enten, Füchse, Frösche, Fledermäuse, Geier, Pumas, Rehe und Wölfe. Tiere jagt ihr (etwa mit dem neuen Bogen) und verwendet sie dann mannigfaltig weiter. So verkauft ihr die brutal abgerupfte Haut von Hasen zum Beispiel beim Händler für mehr Gold. Beim Jagen pfeift ihr neuerdings, um die Aufmerksamkeit eurer Beute zu erwecken. Die Vorfreude ist groß! Wie ihr seht, existieren jetzt schon massig Infos zum Spiel und sie versprechen viel! ,,Red Dead Redemption 2‘‘ verspricht, wie sein Vorgänger, ein echtes Meisterwerk zu werden. Wir sind uns sicher, dass Rockstar Games uns alle wieder einmal vom Hocker hauen wird, denn das können sie ja schließlich am besten.

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