Vielversprechende Horrorfilme angekündigt

Jetzt wird’s schaurig! Neben eine weiteren Sequel zu Gore Verbinskis Gruselgeschichte „Ring“ hat auch die Vorgeschichte des Klassikers „Shining“ endlich einen Regisseur gefunden. IOFP hat die genauen Einzelheiten zu kommenden Fortsetzungen und Neuauflagen beliebter Horrorfilme.

In der Rolle des Hotelbesitzers Jack schrieb Schauspielikone Jack Nicholson Filmgeschichte.

In der Rolle des Hotelbesitzers Jack schrieb Schauspielikone Jack Nicholson Filmgeschichte in einem der meistzitierten Horrorfilme.

Schon 2012 kündigte Warner Bros. die Planungen an einem Prequel des immerwährenden Horrorklassikers „Shining“ an. Schnell ward Alfonso Cuarón als Regisseur bestätigt, doch dieser sprang ab und das Projekt hing bis vor Kurzem in der Schwebe. Nun gab das Produktionsstudio bekannt, dass ein Ersatz für den „Gravity“-Macher gefunden wurde: Mark Romanek, der 2002 den bekannten und beliebten Paranoia-Thriller „One Hour Photo“ konzipierte, wird ab sofort auf dem Regiestuhl Platz nehmen und das Projekt federführend beaufsichtigen. Das Skript stammt vom „The Walking Dead“-Autor Glen Mazzara. 

„The Overlook Hotel“ fungiert als Prequel und erzählt die Hintergrundgeschichte des berühmt berüchtigten Gebäudes und gibt Einblicke in die Geheimnisse jener Ereignisse, die sich in dem weltbekannten Stephen-King-Roman zutrugen.

Einem weiteren Projekt wurde seitens Paramount Pictures grünes Licht gegeben. 2015 soll es ein Wiedersehen mit Samara geben – ebenjenem bösen Dämonen-Mädchen, das sich in den beiden „Ring“-Filmen über ein monströses Video den Zugang zur Menschenwelt bahnte. Als Regisseur wurde F. Javier Gutiérrez kommuniziert, der bislang nur einem ausgewählten Publikum bekannt, jedoch auch im Gespräch ist, als Macher des „The Crow“-Remakes zu fungieren. Angeblich soll der dritte Teil der auf den japanischen „Ringu“-Filmen basierenden „Ring“-Reihe weder ein Prequel, noch ein Sequel sein, sondern vielmehr als eine Art Reboot zu funktionieren, welche sämtliche Ereignisse der beiden Vorfilme in einem neuen Licht darstellen lassen soll.

Des Weiteren geht derzeit das Gerücht rum, „Evil Dead“-Macher Sam Raimi wolle die Filmreihe „The Grudge – Der Fluch“ neu auflegen. Die nächsten Jahre halten für Horror-Fans somit allerhand neuen alten Stoff bereit.

Für wie vielversprechend haltet Ihr die beiden Projekte und seid Ihr Fans der Originale? Oder sind Horrorfilme so gar nichts für Euch? Schreibt es uns in den Kommentaren!

  • admin
  • 19. Juli 2014
Mehr zu diesem Thema
  • 21-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Filmkritik: „Sieben verdammt lange Tage“

Innerfamiliäre Konflikte sind gern genommene Szenerien für tragikomische Filme, in denen Generationen, Moralvorstellungen und Lebenspläne aufeinander prallen. Auch Shawn Levys Versuch, einmal abseits des Hollywood-Blockbusters zu überzeugen, verlässt sich auf diese erfolgversprechende Situation. In "Sieben verdammt lange Tage" muss eine Großfamilie von Jetzt auf Gleich eine Woche lang miteinander auskommen. Wie unterhaltsam das ist, verrät IOFP. Familientreffen mit Hindernissen Anfang des Jahres begeisterte ein beeindruckend gecastetes Star-Ensemble um Meryl Streep, Julia Roberts, Benedict Cumberbatch und Ewan McGregor in der Leinwandadaption des Theaterstücks „Im August in Osage County“ als sich mehr hassende denn liebende Großfamilie, die sich im Rahmen des Todes des männlichen Oberhaupts im Haus der Witwe trifft, um dort eine gemeinsame Zeit zu verbringen. Im Rausch von Trauer und Selbsthass fördert diese gemeinsame Zeit allerhand Kellerleichen zutage. Doch gleichzeitig erweist sich ein solches, fast alltägliches Szenario als ungemein unterhaltsame Szenerie, die den Zuschauer mit seinen eigenen Ängsten, Sorgen und eventuellen Familienproblemen konfrontiert. Wo sich John Wells auf ein bitterböses Drama mit nur leicht komödiantischem Einschlag konzentrierte, versucht sich der eher auf Blockbuster spezialisierte Kanadier Shawn Levy („Nachts im Museum 1 und 2“) an einer wesentlich optimistischeren und leichtfüßigeren Variante der nahezu identischen Situation. Auch in seiner tragikomischen Familienfehde „Sieben verdammt lange Tage“ lädt die von Jane Fonda grandios verkörperte Witwe ihre Zöglinge zum gemeinsamen Umtrunk, lässt diese jedoch auf Wunsch des Verstorbenen eine ganze Woche bei sich zuhause auflaufen, um das verloren gegangene Zusammengehörigkeitsgefühl wieder aufleben zu lassen. Was wie der wenig inspirierte Versuch klingt, „Im August in Osage County“ auch der breiten Masse zugänglich machen zu wollen, erweist sich als unterhaltsame Variation eines Themas, das seit jeher ein ungeheuer unterhaltsames Charisma versprüht. So lassen sich beide Filme vielleicht aufgrund der angerissenen Thematik vergleichen, den Status des Nachahmers muss Levy angesichts seiner kreativen Variation jedoch lange nicht fürchten. Vier erwachsene Geschwister treffen sich in ihrem Elternhaus wieder, um ihren Vater zu beerdigen. Jedes ist im eigenen Leben mehr oder minder gescheitert, und jetzt müssen sie zusammen eine ganze Woche unter einem Dach verbringen – in Gesellschaft ihrer gluckenhaften Mutter, etlicher Ehe-, Ex- und Wunschpartner. Niemand kann sich hier verstecken – im Gegenteil: Es ist Zeit, die Vergangenheit und die problematischen Verwandtschaftsbeziehungen aufzuarbeiten. In diesem ebenso irrwitzigen wie emotional ergreifenden Chaos kommt endlich wieder zusammen, was zusammengehört: Solche zu Herzen gehenden, komischen und versöhnlichen Situationen können nur im Familienkreis entstehen – was letztlich selbst uns Zuschauer an den Rand des Wahnsinns treibt. Denn in der Wahrhaftigkeit all dieser Schwächen und Stärken erkennen wir auch uns selbst wieder. Ein Starcast rückt sich auf den Pelz Um noch kurz bei dem Vergleich beider Filme zu bleiben, muss wie schon bei „Im August in Osage County“ auch bei „Sieben verdammt lange Tage“ der erste Blick auf den perfekt harmonierenden Cast gelegt werden. Angeführt von Jane Fonda („The Newsroom“), da hier mehr oder weniger die Rolle einnimmt, die in „Osage“ Meryl Streep innehatte, gehören Jason Bateman („Disconnect“), Tina Fey („Muppets Most Wanted“), Rose Byrne („Bad Neighbors“) und Connie Britton („American Horror Story“) zu den bekanntesten Namen des Ensembles. Doch auch Adam Driver („Inside Llewyn Davis“), Corey Stoll („Non-Stop“), Kathryn Hahn („Das erstaunliche Leben des Walter Mitty”) und Timothy Olyphant („Justified“) integrieren sich mit ihren persönlichen Stärken und Schwächen perfekt ins Familientreffen. Dabei gelingt es dem Drehbuchautor Jonathan Tropper, der mit „Sieben verdammt lange Tage“ seine erste Arbeit an einem Langspielfilm ablegt, gekonnt, mit kleinen Gesten die Eigenheiten dieses großen, anfangs etwas unübersichtlichen Ensembles herauszuarbeiten. Dies ist keine Selbstverständlichkeit: „This Is Were I Leave You“, wie der Streifen im Original heißt, funktioniert überwiegend durch Dialoge und entwickelt mit seinem fast ausschließlichen Aufenthalt im Haus der Familie Altman nach und nach die Atmosphäre eines Kammerspiels. Obgleich jeder innerhalb der Familie sein eigenes Päckchen zu tragen hat – in der ersten Szene erwischt Batemans Figur Judd seine Ehefrau Quinn (Abigail Spencer) beim Fremdgehen, seine Schwägerin, herrlich hysterisch gespielt von Kathryn Hahn, versucht sich seit Monaten daran, mit ihrem Mann schwanger zu werden und sein jüdischer Bruder Philip (beweist ein Händchen für komödiantisches Timing: Adam Driver) leidet noch immer unter den Hänseleien seiner Brüder – gehen all diese einzelnen Konfliktherde in der Masse an angerissenen Thematiken nahezu unter. Einzig Jason Bateman, der einmal mehr hervorragend in der Rolle des bodenständigen Realisten von nebenan funktioniert, wird eine etwas tiefer gehende Analyse der Ereignisse gegönnt; Die Schicksale seiner Geschwister werden dagegen nur am Rande thematisiert. Das ist vor allem deshalb schade, weil Jonathan Tropper trotz der genauen Beobachtungsgabe für menschliche Eigenheiten lediglich zwei oder drei Charaktere aus der Erzählung hätte streichen müssen, um die Story zu straffen und so für mehr Übersicht zu sorgen. So kristallisiert sich alsbald heraus, welche Figuren dem Autor besonders am Herzen liegen und welche er den anderen zuliebe eher vernachlässigt. Mit der psychoanalytischen Tiefe, mit der „Im August in Osage County“ daherkam, kann „Sieben verdammt lange Tage“ entsprechend nicht mithalten. Schlimm ist das jedoch noch lange nicht. Während das Oscar-nominierte Drama Anfang des Jahres mit geschliffenen und vor allem ehrlichen Dialogen begeisterte, vermisste manch einer so etwas wie eine optimistische Weltsicht. Damit kann nun Shawn Levys Blick auf Familienstreitigkeiten auftrumpfen. Wo andere dem Film Oberflächlichkeit unterstellen mögen, wird sich manch anderer daran erfreuen, dass „Sieben verdammt lange Tage“ stets bestrebt ist, seine Figuren nicht dem tragischen Schicksal zu überlassen. Ohne mit taschenpsychologischen Weisheite so ernste Themen wie ungewollte Schwangerschaften abzuarbeiten, gibt sich Levy Mühe, derartigen Problempunkten die Zeit zu widmen, die sie benötigen, anschließend jedoch eine Lösung zu liefern. Dadurch entwickelt der Streifen eine mitreißende Dynamik und gefällt mit Optimismus und Schwung, beraubt sich dadurch jedoch selbstredend sämtlicher, etwaiger Oscar-Chancen.  Auch die technische Gestaltung spricht dahingehend Bände. Nicht uninspiriert, dafür überdeutlich dem Massengeschmack angepasst, kommt „Sieben verdammt lange Tage“ in einem Hollywoodfilm-typischen Hochglanzlook daher, der eindeutig die Handschrift von Terry Stacey trägt; nicht umsonst hat dieser schon mehrmals mit Vorzeigeromantiker Nicolas Sparks zusammengearbeitet. Dafür weißt besonders der Verzicht auf stereotype Radiosongs zu gefallen. Obwohl „Sieben verdammt lange Tage“ an vielen Stellen immer wieder dazu einlädt, verlässt sich Michael Giacchino („Star Trek into Darkness“) ganz auf einen verspielten, Piano-lastigen Score mit Wiedererkennungswert. Fazit „Sieben verdammt lange Tage“ gefällt als massentauglichere Variante des großartigen Dramas „Im August in Osage County“ und kommt zwar nicht mit solch einer emotionalen Durchschlagskraft daher, wie die Oscar-nominierte Theaterstückadaption, hat jedoch eine angenehmere Weltsicht und gefällt durch Optimismus und Sympathie.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 15-09-2014
  • Reviews & MeinungenSpecials

Die Raubzüge der amerikanischen Filmindustrie

"3...2...1...meins!" könnte auch das Motto der Filmindustrie lauten. Besonders Hollywood scheint eine Vorliebe dafür zu haben, sich rasch die Rechte an ausländischen Produktionen zu sichern. IOFP zeigt Euch das Raubgut der Amerikaner. Dass Filme oder Serien häufig nur Adaptionen von Comics, Büchern, geschichtlichen Ereignissen oder sehr alten Vorgängern sind, ist schon lange normal geworden. Wenn aber über den Ozean hinweg Filme anderer Kontinente "verbessert" werden, grenzt das an eine Beleidigung. Amerikanische Filme sind beinahe überall weltweit zu sehen und oft zu Recht. Sie scheinen so gemacht zu sein, dass sie eine internationale Sprache auf der Gefühlsebene sprechen. Allgemein leichte Zugänglichkeit und Gefälligkeit sind sicher positive Attribute, die den westlichen Hochglanzproduktionen zugestanden werden können. Viele sehr gute und originelle Filme haben es über den Atlantik schon zu uns geschafft und wurden freudig aufgesogen. Ein Austausch scheint aber nicht zu entstehen. Amerikanische Filmemacher und Produktionsfirmen lassen sich gerne von asiatischen oder europäischen Filmen und Serien inspirieren, um sich dann die Rechte an ihnen zu sichern. Vielleicht soll das nur Ausdruck der Begeisterung für das Gesehene sein. Vielleicht zeigt ein Vertreter Hollywoods seine Achtung, indem er versucht es zu besitzen? Verständlich wäre das nur, wenn eine Geschichte wirklich neu ist und ein Regisseur etwas an ihr entdeckt, das noch fehlt. Warum aber werden 08/15-Geschichten gekauft? Solche Filme oder Serien, die in erster Linie aufgrund ihres Humors oder ihrer kulturellen Einflüsse etwas besonderes sind. Welche versteckte Geschichte mag Will Ferrell hinter der "Hellfjords" noch entdeckt haben, die es verdient hätte, nochmal besonders hervorgehoben zu werden? Manche Dinge leben einfach von ihrem Humor, es wäre großer Unfug diesen zu ersetzen. Man nehme das Beispiel "Hellfjord". Die Serie erzählt eine ziemlich einfache Krimigeschichte, die mit Kuriositäten verziert ist. Ferrell hätte also eine x-beliebige Geschichte nehmen können um sie mit seinem Humor zu verzieren. Warum braucht er dafür die Rechte an ""Hellfjord"? Welchen Reiz könnte es haben, sie mit neuen Plattitüden zu schmücken, anstatt einen neuen, eigenen Film zu machen? Besonders viel wird aus Japan ("Ringu" - "The Ring", "Ju-on" - "The Grudge", "Gojira" - "Godzilla") und Frankreich ("LOL-Laughing Out Loud" - "LOL", "La sirène du Mississippi" - "Original Sin", "Anthony Zimmer" - "The Tourist") stibitzt. Es scheint also in Hollywood Liebhaber von Filmen bestimmter Länder zu geben. Doch anstatt für die Originale auf herkömmlichem Wege zu werben, nutzt man sie lieber als Vorlage für neue Kassenschlager. Zugegeben, auch hier wird adaptiert und zwar in rauen Mengen. Allerdings kommen diese Produktionen selten über das Fernsehen hinaus. Man kennt die Sat.1-Kopien sämtlicher US-Filme, ganz zu schweigen von den unzähligen Shows, die leider, leider importiert wurden. Aber warum musste Stig Larssons Millenium-Trilogie nochmal gemacht werden? Schon die skandinavische Verfilmung war großartig. Das muss nicht heißen, dass Neuverfilmungen schlecht sind. Eine Eins-zu-eins-Umsetzung war die Serie "In Treatment - In Behandlung", welche eine Adaption der israelischen Serie "Be Tipul" ist. Nicht nur das Drehbuch der beiden Serien ist identisch, die Schauspieler Gestikulieren nahezu genauso wie die Originaldarsteller. Nichtsdestotrotz macht es Spaß, sich "In Treatment" anzusehen, vorausgesetzt, man führt sich erst die amerikanische Fassung zu Gemüte. Zudem muss zu dieser Adaption gesagt werden, dass auch Serbien, Polen und die Niederlande ihre jeweils eigene Fassung herausbrachten. Auch "The Killing" kann sich als gute Kopie von dem dänischen Original "Forbrydelsen" sehen lassen. Dennoch - warum? Besonders irritierend ist der kurze Abstand zwischen der Originalausstrahlung und der der Kopien. Der dänische Film "Brødre" von Susanne Bier taucht bereits fünf Jahre später auf US-Leinwänden wieder auf, Südkoreas "Juno" ist zwei Jahre nach Erscheinen als Westfassung zu sehen und "Das Haus am Meer", ebenfalls aus Südkorea, wird schon nach einem Jahr von der amerikanischen "Verbesserung" mit Kevin Kline abgelöst. Das sind keine Filme, die von technischen Neuerungen profitieren müssten, geschweige denn, dass sich binnen dieser wenigen Jahre die Filmtechnik so gravierend verbessert hätte. Welche Botschaft sendet also die wiederkäuende amerikanische Filmindustrie mit ihren Repliken? Ist es der Rezipient, der keine ausländischen Produktionen sehen will oder ist es Ausdruck der Begeisterung? Vielleicht geht es auch tiefer und es ist ein amerikanischer Wunsch schöne Dinge zu besitzen. Mit solchen Vermutungen bleibt man natürlich im rein Spekulativen. Fakt ist aber, dass Hollywood sich lieber Fremdes zu eigen macht, als das eigene im Fremden zu suchen. Erstaunlich für Filmemacher eines Landes, welches eine Fülle an verschiedenen Ursprungskulturen hat. Doch scheint es, als schöpfe zumindest die Blockbuster-Produktion nicht aus der kulturellen Vielfalt, sondern klammert sich an Klischees von Heldentypen, Überemotionaliät und platte Geschichten. Amerikanische Filme verbreiten sich leichter und schneller über den Globus. Sie sind meist so einfach in ihren Botschaften und in der Art wie sie Gefühle transportieren, dass sie für jede Kultur verständlich sind. Eine Hollywood-Kopie erreicht meist ein bedeutend größeres Publikum, als es ein Original je könnte. Dadurch kann sich aber auch für das Original ein neuer Markt öffnen. Adaptionen können als Werbung für die sonst meist regional begrenzten Originale fungieren. Dementsprechend sollte man sie einfach als langen Trailer für Filme aus den letzten Winkeln der Erde sehen, die uns sonst womöglich entgangen wären. Welche Filme und Serien fallen Euch noch ein? Wann gefiel Euch die Kopie besser als das Original und andersherum?

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 08-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Zwei Horror-Tipps für’s Heimkino

Obwohl es bis Halloween noch knapp zwei Monate hin ist, möchte IOFP Euch an dieser Stelle schon einmal zwei interessante Grusel-Geheimtipps vorstellen, die ab dieser Woche für's Heimkino erhältlich sind. "5 Senses of Fear" und "Dead Souls" sorgen für garantierte Gänsehaut! Fünf Sinne der Angst! Wer kennt sie nicht, die "Gänsehaut"-Story, die uns in frühester Kindheit bereits das Fürchten lehrten? Wer hat nicht geschlottert, wenn das Skelett aus "Die Geschichten aus der Gruft" aus seinem Sarg empor kroch, um uns von Spuk, Mord und Übernatürlichem zu berichten? Ganz nach dem Vorbild dieser beiden beliebten Episoden-Serien kommt nun "5 Senses of Fear" daher. Die von mehreren Amateurfilmern inszenierte Kurzfilmsammlung erzählt fünf Geschichten, die sich jeweils mit einem anderen Sinnesorgan befassen. In "Smell" - zu deutsch: "Riechen" - kommt ein klassischer Looser mit einem Wunderparfum in Kontakt; mit unvorhersehbaren Konsequenzen. "See" - zu Deutsch: "sehen" - erzählt von einem Augenarzt, der durch die Augenflüssigkeit seiner Patienten in deren Seele blicken kann. In "Touch" - zu Deutsch: "berühren" - muss es ein blinder Junge mit einem Killer aufnehmen. "Taste" - zu Deutsch: "schmecken" - handelt von einem Bewerbungsgespräch der absurden Art und die stärkste Episode "Listen" - zu Deutsch: "hören" - berichtet von einem mörderischen Musikstück. Trotz weitestgehend unbekannter Regisseure und einem sichtbar geringen Budget kommt die Spannung in "5 Senses of Fear" nicht zu kurz. Mit viel Liebe zum Detail und einem bemerkenswert hohen Splatter-Gehalt liefert der mit seinen knapp 90 Minuten knackig kurze Horrorstreifen einen ersten Vorgeschmack zu den Kurzfilmsammlungen "V/H/S Viral" und "ABCs of Death 2", die von Horrorfans heiß ersehnt werden und bereits im Oktober in den USA erscheinen. Unser Tipp: In geselliger Runde zu Halloween anschauen! Tote Seelen Johnny ist gerade 18 geworden, als ihn ein Brief von der Erbschaft einer Farm unterrichtet. Gegen den Widerstand seiner Mutter reist Johnny aufs Land und beschließt, um sich das Haus mal anzusehen. Dabei stellt sich heraus, dass Johnny adoptiert wurde, nachdem 18 Jahre zuvor sein leiblicher Vater in besagtem Haus die gesamte Familie mit Ausnahme von Klein-Johnny abschlachtete. Tatsächlich führt Johnnys Ankunft zu erheblichen Spukaktivitäten, und auch die Dorfbevölkerung zeigt sich alles andere als erfreut über seine Rückkehr. Haunted-House-Horror trifft auf Hinterwäldler-Spuk und mittendrin wird das Publikum mit einer rührenden Familiengeschichte konfrontiert. Obgleich auch "Dead Souls" nicht mit Blut geizt, steht in diesem Streifen, anders als in "5 Senses of Fear" der Suspense und das Drama im Mittelpunkt. Dank überzeugender Schauspielleistungen und einem beachtlich authentischen Setting sorgt "Dead Souls" für bodenständige Spannung der Marke "Friedhof der Kuscheltiere".   Fazit Der bodenständige Suspense-Grusler "Dead Souls" und der abgedrehter Splatterspaß "5 Senses of Fear" ergänzen sich in ihrer Machart perfekt und machen Halloween dieses Jahr unheimlicher denn je! Beide Filme sind ab dem 12. September auf DVD und Blu-ray Disc erhältlich!

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
Mehr aus diesem Bereich
  • 30-10-2014
  • KinoReviews

Gewinnspiel: „Irre sind männlich“

Zum Heimkinostarts der herzlichen Komödie "Irre sind männlich" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas(Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. IOFP.de zog zum Heimkinostart von „Irre sind männlich“ das Fazit, dass der Streifen gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren weiß. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Damit sich unsere Leser selbst davon überzeugen können...  ... verlosen wir zweimal die DVD zum Film! Ihr wollt Euch "Irre sind männlich" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Wer führte Regie bei "Irre sind männlich"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 06.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 27-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: Mauern der Gewalt

Zum Heimkinostarts des weltweiten Kritikerlieblings "Mauern der Gewalt" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! „Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater… Eine brutale Knast-Story, randvoll mit Wut und Gewalt, liefert Regisseur David Mackenzie hier ab. Kino, das unter die Haut geht, und eine tour de force für die Darsteller, allen voran der junge Jack O'Connell! Ein so kraftvoll physisches Drama kommt selten auf die Leinwand. Worte spielen in dieser düsteren Machowelt kaum eine Rolle. Hier ist alles körperlich, die Wut, die Angst, der Hass und die Enttäuschung. Dafür braucht man Schauspieler, die diese physische Intensität geradezu ausschwitzen. Und so einer ist O'Connell. Wenn er sich mit mehreren Wärtern gleichzeitig anlegt oder wie eine Bombe unter seinen Mithäftlingen explodiert, gehört ihm ganz allein die Leinwand. Kein Wunder, dass die Presse die Geburt eines Stars bejubelt. Dass "Mauern der Gwalt" so ein authentisches Knastdrama geworden ist, verdankt es neben seinen exzellenten Darstellern seinem Autor. Jonathan Asser kennt sich aus in dieser engen Welt hinter Gittern, war er doch selbst als Aggressionstherapeut dort tätig. Mit wenigen Worten entwirft er ein Drama, das ebenso spannend wie packend ist. Hier treffen keine Superhelden in choreographierten Fights aufeinander, sondern echte Menschen, die Regisseur Mackenzie in eindringlichen Bildern einfängt. Wir verlosen je eine zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Mauern der Gewalt" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer führte Regie bei "Mauern der Gewalt"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 09.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 14-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen