„Sinister 2“: Besetzung steht, Kamera läuft!

Und noch ein Horror-Sequel. In „Sinister 2“ kehrt Mr. Boogie, der Fachmann für Familienbeseitigung, auf die große Leinwand zurück. Diese Woche beginnt der Dreh und bei IOFP erfahrt Ihr, wen der sumerische Kinderschreck im Super 8-Format diesmal erwischen wird.

Wird auch in "Sinister 2" dem sumerischen Dämon auf der Spur sein: James Ransone als namenloser Deputy.

Wird auch in „Sinister 2“ dem sumerischen Dämon auf der Spur sein: James Ransone als namenloser Deputy.

Wer kennt es nicht? Endlich sind alle Umzugskartons ausgepackt, alle Möbel stehen an ihrem Platz und dann wird die ganze Familie von einem uralten Dämon namens Mr. Boogie ermordet. In Chicago beginnen in diesen Tagen die Dreharbeiten für den zweiten Teil von Sinister, des Films, der 2012 den Horror des Familienumzugs auf ein neues Level hob. Produzent von „Sinister 2“ bleibt Jason Blum und auch der Schöpfer von „Sinister“, C. Robert Cargill kehrt zurück und hat die Geschichte für den zweiten Teil geschrieben. Scott Derrickson, Regisseur des ersten Films, wird jedoch nicht auf seinen Platz zurückkehren.  Er wird stattdessen zusammen mit Cargill am Drehbuch für „Sinister 2“ arbeiten. Auf dem Stuhl des Regisseurs wird ihn nun Ciaran Foy vertreten, der für den irischen Psycho-Horrorfilm „Citadel“ verantwortlich ist.

Die Hauptrolle in „Sinister 2“ wird diesmal einer Mutter zufallen: Shannyn Sossamon wird versuchen, sich und ihre Familie vor der Heimsuchung des Dämons Bughuul zu schützen. Und da ohnehin nichts gruseliger ist als Zwillinge, wurden auch noch Robert und Dartanian Sloan verpflichtet, welche die Söhne spielen werden. Auch James Ransone, der bereits im ersten Teil den namentlich nicht bekannten Deputy des Sherrifs (Deputy Soundso) gespielt hat, wird in „Sinister 2“ wieder auftauchen. Er wird, nachdem er in „Sinister“ vergeblich versuchte, Ellison Oswalt und dessen Familie vor dem heidnischen Gott Bughuul zu warnen, auch im zweiten Teil eine – vermutlich größere – Rolle spielen.

Über die Story ist, außer dass wieder eine Familie in einem Haus von dem uralten Horror überrascht wird, noch nichts bekannt.

Wart Ihr von „Sinister“ begeistert und könnt den zweiten Teil kaum erwarten? Schreibt es uns!

  • admin
  • 18. August 2014
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  • 08-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Zwei Horror-Tipps für’s Heimkino

Obwohl es bis Halloween noch knapp zwei Monate hin ist, möchte IOFP Euch an dieser Stelle schon einmal zwei interessante Grusel-Geheimtipps vorstellen, die ab dieser Woche für's Heimkino erhältlich sind. "5 Senses of Fear" und "Dead Souls" sorgen für garantierte Gänsehaut! Fünf Sinne der Angst! Wer kennt sie nicht, die "Gänsehaut"-Story, die uns in frühester Kindheit bereits das Fürchten lehrten? Wer hat nicht geschlottert, wenn das Skelett aus "Die Geschichten aus der Gruft" aus seinem Sarg empor kroch, um uns von Spuk, Mord und Übernatürlichem zu berichten? Ganz nach dem Vorbild dieser beiden beliebten Episoden-Serien kommt nun "5 Senses of Fear" daher. Die von mehreren Amateurfilmern inszenierte Kurzfilmsammlung erzählt fünf Geschichten, die sich jeweils mit einem anderen Sinnesorgan befassen. In "Smell" - zu deutsch: "Riechen" - kommt ein klassischer Looser mit einem Wunderparfum in Kontakt; mit unvorhersehbaren Konsequenzen. "See" - zu Deutsch: "sehen" - erzählt von einem Augenarzt, der durch die Augenflüssigkeit seiner Patienten in deren Seele blicken kann. In "Touch" - zu Deutsch: "berühren" - muss es ein blinder Junge mit einem Killer aufnehmen. "Taste" - zu Deutsch: "schmecken" - handelt von einem Bewerbungsgespräch der absurden Art und die stärkste Episode "Listen" - zu Deutsch: "hören" - berichtet von einem mörderischen Musikstück. Trotz weitestgehend unbekannter Regisseure und einem sichtbar geringen Budget kommt die Spannung in "5 Senses of Fear" nicht zu kurz. Mit viel Liebe zum Detail und einem bemerkenswert hohen Splatter-Gehalt liefert der mit seinen knapp 90 Minuten knackig kurze Horrorstreifen einen ersten Vorgeschmack zu den Kurzfilmsammlungen "V/H/S Viral" und "ABCs of Death 2", die von Horrorfans heiß ersehnt werden und bereits im Oktober in den USA erscheinen. Unser Tipp: In geselliger Runde zu Halloween anschauen! Tote Seelen Johnny ist gerade 18 geworden, als ihn ein Brief von der Erbschaft einer Farm unterrichtet. Gegen den Widerstand seiner Mutter reist Johnny aufs Land und beschließt, um sich das Haus mal anzusehen. Dabei stellt sich heraus, dass Johnny adoptiert wurde, nachdem 18 Jahre zuvor sein leiblicher Vater in besagtem Haus die gesamte Familie mit Ausnahme von Klein-Johnny abschlachtete. Tatsächlich führt Johnnys Ankunft zu erheblichen Spukaktivitäten, und auch die Dorfbevölkerung zeigt sich alles andere als erfreut über seine Rückkehr. Haunted-House-Horror trifft auf Hinterwäldler-Spuk und mittendrin wird das Publikum mit einer rührenden Familiengeschichte konfrontiert. Obgleich auch "Dead Souls" nicht mit Blut geizt, steht in diesem Streifen, anders als in "5 Senses of Fear" der Suspense und das Drama im Mittelpunkt. Dank überzeugender Schauspielleistungen und einem beachtlich authentischen Setting sorgt "Dead Souls" für bodenständige Spannung der Marke "Friedhof der Kuscheltiere".   Fazit Der bodenständige Suspense-Grusler "Dead Souls" und der abgedrehter Splatterspaß "5 Senses of Fear" ergänzen sich in ihrer Machart perfekt und machen Halloween dieses Jahr unheimlicher denn je! Beide Filme sind ab dem 12. September auf DVD und Blu-ray Disc erhältlich!

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  • 01-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Filmkritik: „Erlöse uns von dem Bösen“

Nicht noch ein Exorzismusfilm? Weit gefehlt! Wie schon in seinem "Der Exorzismus von Emily Rose" variiert Regisseur Scott Derrickson auch in seinem neusten Werk "Erlöse uns von dem Bösen" das dämonische Subgenre und kleidet es in einen knallharten Copthriller. Damit werden nicht nur Erinnerungen an das Neunzigerjahre-Suspense-Kino wach, sondern das neue Jahrtausend ist um einen beachtlichen Horrorbeitrag reicher. Mehr zum Film verrät Euch IOFP. Exorzismus trifft Cop-Thriller Regisseur Scott Derrickson ist ein Meister des kreativen Arrangements abgestandener Horrorfilm-Klischees. Der zumeist auch als Drehbuchautor seiner Streifen fungierende Filmemacher bewies mit seinem übernatürlichen Justizdrama „Der Exorzismus von Emily Rose“, dass das Subgenre des Exorzismus-Films auch nach William Friedkins immerwährendem Klassiker noch nicht tot ist und sein letzter Streich, die 2012 von den Kritikern hervorragend aufgenommene Dämonen-Story „Sinister“, funktionierte derart radikal nach gängigen Genre-Mechanismen, dass Derricksons Zuhilfenahme von Story und Darstellerleistungen eines der packendsten Filmerlebnisse des Jahres kreierte. In dem angeblich auf wahren Ereignissen beruhenden Horrorthriller „Erlöse uns von dem Bösen“ kombiniert der Regisseur nun einen vermeintlich konventionellen Cop-Thriller mit kompromisslosen Schockeffekten und wird somit zum Inszenator eines klassischen Schauerstücks, das trotz seines modernen Gewands an das Suspense-Kino der Neunzigerjahre erinnert. Ohne sich dabei direkt an großen Vorbildern wie „Das Schweigen der Lämmer“ oder „Sieben“ zu orientieren, gerät „Erlöse uns von dem Bösen“ in seiner Tiefgründigkeit derart intensiv, dass man sich vor ein paar Jahren durchaus hätte vorstellen können, den Streifen in Oscar-Kategorien wie „Bestes Drehbuch“ oder „Bester Hauptdarsteller“ wiederzufinden. So stellt der Film wohl „lediglich“ eine der besten Horrorgeschichten des Jahres und zeigt auf, dass das Genre – trotz wiederkehrender Prophezeiung – noch lange nicht dem Untergang geweiht ist. Der Alltag des New Yorker Polizisten und Familienvaters Ralph Sarchie (Eric Bana) gerät jäh aus den Fugen, als es im Big Apple zu einer Reihe mysteriöser Verbrechen kommt. Gemeinsam mit seinem Partner Butler (Joel McHale) begibt sich Ralph auf die Spur vermeintlich religiös motivierter Morde, die ihren Ursprung einst im Irakkrieg fanden und sich nun in New York ausbreiten. Dabei stößt der Detective nicht nur an seine körperlichen und physischen Grenzen, sondern trifft alsbald auf den Exorzisten und Priester Mendoza (Édgar Ramírez), der behauptet, all diese Ereignisse seien nicht etwa irdischen, sondern dämonischen Ursprungs. Ralph, mittlerweile selbst an Visionen leidend, bleibt nichts anderes übrig, als sich notgedrungen mit Mendoza zusammenzutun und dem Bösen mithilfe von Weihwasser und Kruzifix gegenüberzutreten. Das Neunzigerjahre-Genrekino lässt grüßen Wer glaubte, ein Exorzismusfilm funktioniere die meiste Zeit bloß über hektisches Geschrei, überbordende Effektgewitter und viel, viel Blut, den belehrte im vergangenen Jahr bereits James Wans „Conjuring - Die Heimsuchung“ eines Besseren, der sich des Themas mit dem nötigen Fingerspitzengefühl annahm und der eigentlichen Teufelsaustreibung gerade einmal wenige Minuten der Gesamtlaufzeit widmete. Auch „Erlöse uns von dem Bösen“ hat trotz des verstärkt dämonisch geprägten Marketings wesentlich mehr zu bieten als einen halbgaren Schocker und präsentiert sich vor allem in der ersten Hälfte als düsterer Thriller, der sich erst spät in übersinnliche Gefilde begibt. Im Mittelpunkt steht Hollywoodstar Eric Bana („Lone Survivor“) in der Rolle des NYPD-Officers Ralph. Nicht nur, dass dem Mimen die Figur des grobmotorischen Cops schon visuell äußerst gut zu Gesicht steht, auch der Charakter erhält mithilfe genauer Dialoge und gezielter Einblicke in sein Privatleben ein markantes Profil. Bana verleiht seiner Rolle eine enorme Tiefe und sorgt so dafür, dass dem Publikum der Verbleib des Hauptcharakters ab Filmbeginn am Herzen liegt. An seiner Seite agiert „Community“-Schönling Joel McHale, der sich abseits seiner bislang vornehmlich innehabenden Schönwetter-Rollen erst einmal beweisen muss und dessen bemüht ruppiges Auftreten zunächst etwas befremdlich wirkt. Doch auch ihm gelingt durch glaubwürdiges Spiel das Formen einer interessanten Figur, die leider weniger von starken Dialogen profitieren kann als Bana. Édgar Ramírez („The Counselor“) verleiht seiner Rolle des Priesters Mendoza eine beachtliche Würde und erscheint entgegen vieler seiner Genrekollegen weder abgehoben, noch bemüht bedrohlich. Gerade dieser Faktor verhilft „Erlöse uns von dem Bösen“ zur für den Film so wichtigen Glaubwürdigkeit, die im Exorzismus-Genre normalerweise eher weniger im Vordergrund steht. Sowohl den Haupt-, als auch den durchweg ordentlich aufgelegten Nebendarstellern wird die Ehre zuteil, ein beeindruckendes Skript mit Leben zu füllen. Wie schon in seinen Vorwerken zeichnet auch hier Scott Derrickson himself für das Drehbuch verantwortlich, das auf den Aufzeichnungen eines New Yorker Polizisten basiert. Obgleich sich (wieder einmal) die Frage stellt, wie viel PR und wie viel Wahrheit tatsächlich in dieser Aussage steckt, setzt „Erlöse uns von dem Bösen“ wenig auf horrorfilmtypische Effekthascherei, sondern konzentriert sich auf ein ausgewogenes Storytelling, was einmal mehr zur Bodenständigkeit der Story beiträgt. Bereits die ersten zwanzig Minuten, die sich vor der nächtlichen Kulisse eines Zoos in der Bronx abspielen, sind beachtlich einnehmend und profitieren von dem ungewöhnlichen Setting. Erzählt wird von vermeintlich ganz normalen Ermittlungen in einem obskuren Fall von Kindsmord. Erst nach und nach werden unerklärliche Ereignisse zutage gefördert, denen sich die Cops Sarchie und Butler mit einer Mischung aus „Akte X“-Euphorie und zurückhaltender Furcht annehmen. Dabei verlässt sich Derrickson vor allem in der ersten Filmhälfte noch ein wenig zu oft auf abgestandene Genre-Klischees: Wenn gleich in mehreren Szenen kein Monster, sondern ein harmloses Tier für unheimliche Geräusche zuständig ist, gerät die Szenerie zuvor zwar unheimlich, der Schock erweist sich dafür als umso billiger. Das alles beraubt „Erlöse uns von dem Bösen“ dennoch nie um Atmosphäre. Kameramann Scott Kevan („Underworld: Awakening“) kleidet den Film in bedrohliche, manchmal etwas zu dunkle Bilder und Christopher Youngs Gänsehaut provozierende Disharmonien lassen Erinnerungen an „Sinister“ wach werden. Dabei steht dem Horrorthriller die Blockbuster-Herkunft aus der Produktionsschmiede von Jerry Bruckheimer ("Lone Ranger") nicht immer gut zu Gesicht; ein wenig kleiner und dreckiger hätte der Streifen gern daherkommen dürfen. Mit der Zeit findet „Erlöse uns von dem Bösen“ immer mehr zu seiner Form und wird mit fortschreitender Dauer sukzessive um unerklärliche Ereignisse reicher, die sich jedoch nicht in Gänze von weltlichen Tatsachen weg bewegen. Verärgerten diverse Auflösungen moderner Horrorfilme in der Vergangenheit aufgrund hanebüchener Theorien und finaler Erklärungen, bleibt „Erlöse uns von dem Bösen“ weitestgehend realitätsnah und fesselt damit umso mehr, als sich vornehmlich auf Jump-Scares verlassende Genrekollegen. Einige Logiklöcher, die bisweilen das realistische Handeln der Figuren infrage stellen, zum Trotz, besitzt der Streifen eine plausible Dramaturgie, die in ein krachendes Finale mündet, das in seiner Konsequenz überzeugt und trotz eines harschen Tonfallwechsels im Vergleich zur Resthandlung nicht abgehoben wirkt. Ebenjener Schlussakt erweist sich gar als großes Highlight; besticht er doch aufgrund von tollen Effekten (einschließlich Effekt-Make-Up) und triumphal aufspielenden Darstellern. So steigert sich „Erlöse uns von dem Bösen“ bis zur aller letzten Minute und sorgt somit nicht nur für durchgehende Unterhaltung, sondern entlässt das Publikum zudem mit einem Knall aus dem Kinosaal. Fazit Auch wenn sich Scott Derrickson seinen Film an manchen Stellen ein Stück weit selbst kaputt macht, indem er abgestandenen Klischees nicht zur Genüge variiert, unterstreicht der Filmemacher mit „Erlöse uns von dem Bösen“ einmal mehr sein Image als begnadeter Horror-Regisseur. Vor beachtlicher Atmosphäre und mit tollen Darstellern bestückt, erzählt der Film eine ebenso abwechslungsreiche wie spannende Geschichte, die nicht ganz an den Überraschungseffekt von „Sinister“ heranreicht, dafür den Charme der Neunziger-Thriller wieder aufleben lässt und Lust darauf macht, die Filme dieser zeitlosen Dekade noch einmal Revue passieren zu lassen.

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  • 29-08-2014
  • Reviews & Meinungen

Heimkino-Tipp: „Mr. Jones“

Anfang September bringt uns ein unheimlicher, schwarzer Mann das pure grauen in die Wohnzimmer. Mit der Indie-Horrorproduktion "Mr. Jones" fährt der Drehbuchautor von "The Divide" schweres Grusel-Geschütz auf. IOFP hat sich den Streifen einmal genauer angesehen - und Gänsehaut bekommen. Wenn du ihn siehst... Lauf! Um dem Druck der Zuvilisation zu entkommen und neue Inspiration für ihre Arbeit zu sammeln, zieht der junge Filmemacher Scott  (Jon Foster) gemeinsam mit seiner Freundin Penny (Sarah Jones) in eine abgelegene Hütte mitten im Nirgendwo. Während Scott sich seinem Dokumentarfilm widmet, sucht Penny nach außergewöhnlichen Fotomotiven. Doch schon bald stellen sie fest, dass sie nicht allein in der Wildnis sind. Denn der dort zurückgezogen lebende Künstler, nur als Mr. Jones (Mark Steger) bekannt, wohnt ganz in ihrer Nähe. Da er es nicht mag, gestört zu werden, kommt Mr. Jones nur in der Nacht heraus, um seine seltsamen Skulpturen tief in den Wald zu schleppen. Aber wer oder was ist Mr. Jones? Als Scott und Penny den Kontakt mit ihm suchen und intensive Erwicklungen anstellen, stoßen sie auf einen mysteriösen Kult. Beide ahnen nicht, welcher Alptraum sie erwartet … Wenn im Zusammenhang mit "Mr. Jones" von einem "Albtraum" die Rede ist, hat dies nichts mit den üblichen Floskeln zu tun, die sich in der PR von Horrorfilmen nur zu gern wiederfinden. Vielmehr bedient sich das Langfilmdebüt von "The Divide"-Drehbuchautor Karl Mueller einer fiktiven Sage, die direkt auf dem schmalen Grad zwischen Realität und Traumwelt liegt. Mit dem Zurückgreifen auf den beliebten Trend des Found-Footage-Looks lässt der Regisseur sein Publikum nicht nur unmittelbar an den Geschehnissen teilhaben, sondern begründet diesen Kniff zugleich schlüssig, indem er seinen Protagonisten Scott (stark gespielt von Serienstar John Foster, "Aus Versehen glücklich") als Dokumentarfilmer vorstellt, der schon aus beruflichen Gründen stets eine Kamera mit sich führt. Mueller, der auch das Skript zu "Mr. Jones" verfasste, steigert die Spannung sukzessive und mengt seinem Horrorszenario einen zugleich realistischen Touch bei. Um dem geheimnisumwitterten schwarzen Mann auf den Grund zu gehen, stellen Scott und Penny Untersuchen an, wozu auch Interviews mit Zeitzeugen gehören. Das erinnert stark an den Kultgrusler "Blair Witch Project", ist damit aber nicht weniger als eine Verbeugung vor dem großen Vorbild. Wenn die beiden Hauptcharaktere dem Geheimnis schlussendlich auf die Spur kommen, geben die Verantwortlichen Effektspezialisten alles, um "Mr. Jones" zu einem Finale mit Wiedererkennungswert zu verhelfen. Das gelingt vor allem deshalb, weil der Streifen mit seiner übersichtlichen Laufzeit von schlanken 84 Minuten einen perfekten Schlusspunkt findet und keine überbordend-unglaubwürdigen Twists aus dem Hut zaubert.   Fazit Karl Mueller nutzt das Found-Footage-Prinzip geschickt aus und untermauert sein Albtraumszenario mit einem geschickt gesponnenen Fantasie-Mythos. Bestückt mit zwar unbekannten, aber engagierten Darstellern wird aus "Mr. Jones" ein beunruhigender Albtraum, dessen Geheimtipp-Status sich im Laufe der Zeit zum Kult mausern könnte. So gekonnt kreiert der Macher einen Kult, dessen fundierte Bildung einem sukzessive so unheimlich ist, dass man nach dem Genuss von "Mr. Jones" schnell googlet, ob an der Geschichte auch wirklich nichts dran ist...

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  • 30-10-2014
  • KinoReviews

Gewinnspiel: „Irre sind männlich“

Zum Heimkinostarts der herzlichen Komödie "Irre sind männlich" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas(Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. IOFP.de zog zum Heimkinostart von „Irre sind männlich“ das Fazit, dass der Streifen gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren weiß. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Damit sich unsere Leser selbst davon überzeugen können...  ... verlosen wir zweimal die DVD zum Film! Ihr wollt Euch "Irre sind männlich" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Wer führte Regie bei "Irre sind männlich"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 06.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 27-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: Mauern der Gewalt

Zum Heimkinostarts des weltweiten Kritikerlieblings "Mauern der Gewalt" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! „Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater… Eine brutale Knast-Story, randvoll mit Wut und Gewalt, liefert Regisseur David Mackenzie hier ab. Kino, das unter die Haut geht, und eine tour de force für die Darsteller, allen voran der junge Jack O'Connell! Ein so kraftvoll physisches Drama kommt selten auf die Leinwand. Worte spielen in dieser düsteren Machowelt kaum eine Rolle. Hier ist alles körperlich, die Wut, die Angst, der Hass und die Enttäuschung. Dafür braucht man Schauspieler, die diese physische Intensität geradezu ausschwitzen. Und so einer ist O'Connell. Wenn er sich mit mehreren Wärtern gleichzeitig anlegt oder wie eine Bombe unter seinen Mithäftlingen explodiert, gehört ihm ganz allein die Leinwand. Kein Wunder, dass die Presse die Geburt eines Stars bejubelt. Dass "Mauern der Gwalt" so ein authentisches Knastdrama geworden ist, verdankt es neben seinen exzellenten Darstellern seinem Autor. Jonathan Asser kennt sich aus in dieser engen Welt hinter Gittern, war er doch selbst als Aggressionstherapeut dort tätig. Mit wenigen Worten entwirft er ein Drama, das ebenso spannend wie packend ist. Hier treffen keine Superhelden in choreographierten Fights aufeinander, sondern echte Menschen, die Regisseur Mackenzie in eindringlichen Bildern einfängt. Wir verlosen je eine zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Mauern der Gewalt" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer führte Regie bei "Mauern der Gewalt"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 09.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 14-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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