Filmkritik: Devil’s Pass

Neues Jahr,  neue Filme: Schon im vorigen Jahr kam kaum ein Horrorfilm ohne den sogenannten Found-Footage-Stil aus, seit der erfolgreichen Paranormal Activity Reihe scheint eine verwackelte Kameraführung eine wahre Gelddruckmaschine für die Produktionsstudios zu sein. Somit erscheinen mehr und mehr Filme dieses Genres in den Kinos oder direkt im Handel. Wir verraten, ob euch bei Devil’s Pass das Blut in den Adern gefriert, oder euch nur ein eiskalter Schauer der Scham über den Rücken läuft.

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Die jungen Wilden

Wie es sich für einen Horrorfilm gehört, bildet auch in dem ersten Direct-To-DVD Streifen im Jahre 2014 eine Gruppe Studenten den Mittelpunkt … wie soll es auch anders sein. Für ihre Studienarbeit hat sich das wild durcheinander gewürfelte Team den mysteriösen Vorfall am Djatlow-Pass vorgenommen. Dort starben im Jahre 1959 in der Nacht vom 01. auf den 02. Februar neun Bergsteiger unter ungeklärten und äußerst  seltsamen Umständen. Entschlossen, diesem Mysterium auf den Grund zu gehen, reisen Gruppenführerin Holly, Kameramann Jesen, Tontechnickerin Denise, Bergführer Andy und Überlebensexperte John nach Russland um im nördlichen Ural der ungeklärten Todesursache auf den Grund zu gehen.

Ein schönes Äußeres

Während ihrer Reise nach Russland, dem Befragen von noch lebenden Augenzeugen  und dem Besteigen des Berges wird der Zuschauer vollends in die eisige Welt des Urals geworfen. Wo viele Found-Footage Filme gewollt mit dunklen, krissligen oder stark verwackelten Bildern damit drohen den Zuschauern übel werden zu lassen, fährt Devil´s Pass gekonnt mit einer ungewöhnlich guten Kameraführung auf. Besonders auf der Blu-ray Version überraschen fantastische, gestochen scharfe Landschaftsbilder, wie man sie sonst nur in bestimmten Dokumentationen zu sehen bekommt. Glücklicherweise haben Regisseur Renny Harlin (Deep Blue Sea, Exorzist: Der Anfang) und Chef-Kameramann Denis Alarkon-Ramires (Iron Spy) bei der Kameraführung ein echtes Händchen bewiesen. Verwackelte Bilder, statisches Rauschen oder gar ein unscharfes Bild gehören in Devil’s Pass der Vergangenheit an und verstärken den Eindruck, bei diesem Streifen könnte es sich tatsächlich um eine echte Dokumentation handeln.

Filmkritik Devils Pass Bild 02

Auch nach über 50 Jahren sind die Geschehnisse am Djatlow-Pass noch immer ungeklärt und es gibt keine zufriedenstellende Antwort, weswegen sich neun erfahrene Bergsteiger bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt komplett ausgezogen haben oder wieso eine der Leichen eine erhöhte, radioaktive Strahlung aufgewiesen hat. Eine wahre Goldgrube für Verschröhungstheoretiker und die ideale Grundlage für einen spannenden, nervenzerreißenden Horror-Thriller.

Wie schon der Genre-Urfilm, Blairwitch Project, beginnt auch Devil’s Pass eher ruhig und lässt dem Zuschauer viel Zeit die Charaktere kennenzulernen und sich mit ihnen zu identifizieren. Dies gelingt leider nur mäßig und die fünf Protagonisten sind letzten Endes nicht mehr als ersetzbare Schießbudenfiguren. An Spannung fehlt des dem Streifen jedoch nicht, je weiter das Team die Bergspitze aufsteigt, desto mysteriöser werden die Vorkommnisse. Durch große Fußabdrücke im Schnee, abgetrennte Zungen oder einen äußerst ungewöhnlichen Fund im Schnee baut sich die Handlung erwartungsvoll auf.

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Devil’s Pass nutzt den Überraschungsmoment vollkommen aus, macht in einem ungeahnten Moment eine totale Kehrtwende und lässt Chaos und blanken Horror auf die Protagonisten herab regnen. Manch eine böse Zunge würde behaupten, ab dem Moment seien Drehbuchautor Vikram Weet die Ideen ausgegangen. Vorkommende Elemente wie ominöse Türen, Bunkeranlagen und Zeitreisen lassen vermuten, der Autor sei ein großer Lost-Fan. Spätestens ab diesem Zeitpunkt dürfte auch für den größten Horrorfan Schluss mit lustig bzw. gruselig sein, denn die Masse der auf den Zuschauer zurollenden, übernatürlichen Ereignissen kommt einer Lawine gleich. Das fast schon selbstverständliche Einschalten der Nachtsichtkamera kann da auch nicht von den sehr schlecht animierten Monstern ablenken.

Fazit:

Alles in allem ist Devil’s Pass ein typischer Horrorfilm mit vielen, guten Landschaftsaufnahmen, einigen interessanten Elementen, aber einer lauen Handlung, bei der viel Potenzial verschenkt wurde und an dessen Ende etliche Fragen offen bleiben. Wer diesen Streifen vorher nicht auf dem Zettel hatte, der kann ihn sich durchaus mal anschauen … auch wenn es nur dafür dient, sich die Wartezeit auf den nächsten Paranormal Activity Film zu verkürzen.

  • Phillip R.
  • 22. Januar 2014
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  • 08-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Zwei Horror-Tipps für’s Heimkino

Obwohl es bis Halloween noch knapp zwei Monate hin ist, möchte IOFP Euch an dieser Stelle schon einmal zwei interessante Grusel-Geheimtipps vorstellen, die ab dieser Woche für's Heimkino erhältlich sind. "5 Senses of Fear" und "Dead Souls" sorgen für garantierte Gänsehaut! Fünf Sinne der Angst! Wer kennt sie nicht, die "Gänsehaut"-Story, die uns in frühester Kindheit bereits das Fürchten lehrten? Wer hat nicht geschlottert, wenn das Skelett aus "Die Geschichten aus der Gruft" aus seinem Sarg empor kroch, um uns von Spuk, Mord und Übernatürlichem zu berichten? Ganz nach dem Vorbild dieser beiden beliebten Episoden-Serien kommt nun "5 Senses of Fear" daher. Die von mehreren Amateurfilmern inszenierte Kurzfilmsammlung erzählt fünf Geschichten, die sich jeweils mit einem anderen Sinnesorgan befassen. In "Smell" - zu deutsch: "Riechen" - kommt ein klassischer Looser mit einem Wunderparfum in Kontakt; mit unvorhersehbaren Konsequenzen. "See" - zu Deutsch: "sehen" - erzählt von einem Augenarzt, der durch die Augenflüssigkeit seiner Patienten in deren Seele blicken kann. In "Touch" - zu Deutsch: "berühren" - muss es ein blinder Junge mit einem Killer aufnehmen. "Taste" - zu Deutsch: "schmecken" - handelt von einem Bewerbungsgespräch der absurden Art und die stärkste Episode "Listen" - zu Deutsch: "hören" - berichtet von einem mörderischen Musikstück. Trotz weitestgehend unbekannter Regisseure und einem sichtbar geringen Budget kommt die Spannung in "5 Senses of Fear" nicht zu kurz. Mit viel Liebe zum Detail und einem bemerkenswert hohen Splatter-Gehalt liefert der mit seinen knapp 90 Minuten knackig kurze Horrorstreifen einen ersten Vorgeschmack zu den Kurzfilmsammlungen "V/H/S Viral" und "ABCs of Death 2", die von Horrorfans heiß ersehnt werden und bereits im Oktober in den USA erscheinen. Unser Tipp: In geselliger Runde zu Halloween anschauen! Tote Seelen Johnny ist gerade 18 geworden, als ihn ein Brief von der Erbschaft einer Farm unterrichtet. Gegen den Widerstand seiner Mutter reist Johnny aufs Land und beschließt, um sich das Haus mal anzusehen. Dabei stellt sich heraus, dass Johnny adoptiert wurde, nachdem 18 Jahre zuvor sein leiblicher Vater in besagtem Haus die gesamte Familie mit Ausnahme von Klein-Johnny abschlachtete. Tatsächlich führt Johnnys Ankunft zu erheblichen Spukaktivitäten, und auch die Dorfbevölkerung zeigt sich alles andere als erfreut über seine Rückkehr. Haunted-House-Horror trifft auf Hinterwäldler-Spuk und mittendrin wird das Publikum mit einer rührenden Familiengeschichte konfrontiert. Obgleich auch "Dead Souls" nicht mit Blut geizt, steht in diesem Streifen, anders als in "5 Senses of Fear" der Suspense und das Drama im Mittelpunkt. Dank überzeugender Schauspielleistungen und einem beachtlich authentischen Setting sorgt "Dead Souls" für bodenständige Spannung der Marke "Friedhof der Kuscheltiere".   Fazit Der bodenständige Suspense-Grusler "Dead Souls" und der abgedrehter Splatterspaß "5 Senses of Fear" ergänzen sich in ihrer Machart perfekt und machen Halloween dieses Jahr unheimlicher denn je! Beide Filme sind ab dem 12. September auf DVD und Blu-ray Disc erhältlich!

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  • 08-09-2014
  • Reviews & MeinungenTopnews

Filmkritik: „Katakomben“

Der Trend zum verwackelten Found-Footage-Film reißt nicht ab. Doch wenn einer wissen müsste, wie es funktioniert, ist es John Erick Dowdle, der mit "Katakomben" jetzt beweist, dass er nach seinem Schocker "Quarantäne" nichts verlernt hat. IOFP hat seinen neusten Ausflug ins Horrorgenre kritisch beäugt und ist wahrlich angetan. Nicht noch ein Found-Footage-Film Würde man dem Wackelkamera-Klassiker "Blair Witch Project" aus dem Jahre 1999 Böses wollen, so könnte man dem Small-Budget-Projekt der damals debütierenden Regisseure Daniel Myrick und Eduardo Sánchez vorwerfen, für einen der wohl umstrittensten Horror-Trends der vergangenen Jahrzehnte verantwortlich zu sein. Die einst nur 25.000 US-Dollar teure Produktion avancierte über Nacht zum Kulthit und versetzte Kinobesucher rund um den Globus in Angst und Schrecken. Auch einer zu der Zeit nie dagewesenen PR-Kampagne, die Stein und Bein auf die Echtheit des angeblich gefundenen Videomaterials schwor, ist es zu verdanken, dass das Genre seit Anbeginn des neuen Jahrtausends dem Found-Footage-Film gehört. Ebenjener Inszenierungen, die auf vermeintlich unverfälscht echtes Bildmaterial setzen und ihren Schrecken so aus den angeblich realistischen Ereignissen ziehen. Aus diesem Trend gingen unter anderem mehrere "Rec"-Filme, die "Paranormal Activity"-Reihe inklusive eines Ablegers und diverse Exkurse an schaurige Orte hervor. Eine allgemeingültige Anerkennung konnte sich der Found-Footage-Trend derweil nie erarbeiten. Obgleich das Subgenre mit Neil Bloomkamps "District 9" gar eine Oscar-Nominierung vorweisen kann, bemängeln die Gegner des vorgetäuschten Amateurfilms die Strategie hinter dem Filmemachen: Die niedrigen Produktionskosten lassen die Studios, in Anbetracht der leicht zu verführenden Zielgruppe, gern einmal Projekte durchwinken, die es mit ernstem Storytelling, geschweige denn Horror nicht mehr so genau nehmen. Als umso erfreulicher erweisen sich da all jene Produktionen, die nicht des Trends wegen im Found-Footage-Stil gedreht wurden. John Erick Dowdle nimmt nach "Quarantäne" ein weiteres Mal die Wackelkamera zur Hand und nutzt diese nicht nur in einem visuell sinnvollen, sondern sogar erzählerisch notwendigen Kontext. Sein Klaustrophobie-Schocker "Katakomben" entpuppt sich somit als einer der besten Filme seines Genres und rückt dem "Blair Witch Project" – der "Mutter allen Übels" – gar gefährlich nah auf den Pelz. Scarlet Marlowe (Perdita Weeks) ist eine erfolgreiche Archäologin und hat sich ganz auf die Entdeckung und Dechiffrierung geheimnisvoller Symbole spezialisiert. Als sie von einem unentdeckten Gang in den Katakomben von Paris hört, ist ihr Interesse geweckt. Mit einigen Freunden begibt sich Scarlet in ein unterirdisches Labyrinth aus Knochen und Felsen. Zu Beginn schlägt der Gruppe nur die Enge und Dunkelheit aufs Gemüt, doch nach und nach kommen den Entdeckern Zweifel an ihrer Mission. Immer tiefer dringen sie in ein unerforschtes Gebiet vor, das ein Geheimnis birgt, das nie hätte gelüftet werden dürfen und die Freunde mit ihren inneren Dämonen konfrontiert. Klaustrophobie für Fortgeschrittene Mit der Wahl einer Found-Footage-Inszenierung hat sich John Erick Dowdle im Falle von "Katakomben" einen großen Gefallen getan. Nicht nur, dass es der Handkamera in ihrer unverfälschten Weise auf das Vortrefflichste gelingt, die beklemmende Enge in den Katakomben einzufangen, auch auf der Erzählebene macht es durchaus Sinn, dass Archäologen ihre Forschungen heutzutage selbst via Cam festhalten. So umgeht "Katakomben" von Anfang an das im Genre häufig auftretende Glaubwürdigkeitsproblem und kommt entsprechend bodenständig daher. Auch die Einführung sämtlicher Charaktere nimmt für Found-Footage-Verhältnisse erstaunlich viel Platz ein. So vergeht über eine halbe Stunde, eh es die Nachwuchsforscher endlich ins unterirdische Paris verschlägt. Das Skript, verfasst vom Regisseur John Erick sowie seinem Bruder Drew Dowdle (beide schrieben unter anderem auch die Drehbücher zu "Quarantäne" sowie "Devil – Fahrstuhl zur Hölle"), erzählt schnörkellos von den Ereignissen, bettet immer wieder geschickt Hintergrundinformationen zu den Protagonisten ein und sorgt so dafür, dass die Figuren ein ordentliches Profil enthalten, ohne dass sich der Film allzu lange an der genauen Charakterisierung aufhalten muss. Für das Publikum ergibt sich rasch ein Zugehörigkeitsgefühl; wenn der wahre Horror erst einmal losgeht, bekommt es auch der Zuschauer mit der Angst zu tun. Dass "Katakomben" mehr ist als ähnlich gelagerte Abenteuerschocker der Marke "The Descent" fördert alsbald die Story zutage. Regisseur Dowdle lässt nicht etwa ein haariges Monster als Antagonisten auf die liebgewonnenen Charaktere los, sondern konfrontiert die Figuren mit ihren eigenen Kellerleichen. Elemente wie ein Klavier, ein Telefon oder ein brennendes Auto werden zu Symbolen nicht überwundener Ängste, die zwischen den Knochenbergen der französischen Unterwelt auf ihre Urheber warten. Womit es Scarlet, ihre Kollegen und letztendlich der Zuschauer hier eigentlich zu tun bekommt, umreißen die Macher nur vage. Dennoch lässt das Skript einige Schlüsse zu, die dem Publikum das Blut in den Adern gefrieren lassen. Wenn die charmante Newcomerin Perdita Weeks ("The Invisible Woman"), die optisch glatt als Anne-Hathaway-Double durchgehen könnte, anhand eines Schriftzuges Parallelen zum sagenumwobenen Hölleneingang feststellt, ist dieser Ansatz ebenso einleuchtend wie die Berufung auf die zum Originaltitel "As Above So Below" passende Hermetik-Maxime, die besagt, dass alles, was oben ist, auch unten passiert. Somit fehlt "Katakomben" zwar ein greifbarer Antagonist, gewinnt dafür aber an philosphischem Beigeschmack und schlägt all jenen Kritikern ein Schnippchen, die das Horrorgenre selbst gern als "dumm" abstempeln. Gerade hierdurch zeigt sich auch die Gesamtqualität der Produktion: Lange Zeit zeigte sich kein Horrorfilm mehr so ambitioniert erzählt und mitreißend. Die durchgehend herausragenden, da über alle Maße authentischen Schauspielleistungen runden diesen beachtlichen Gesamteindruck ab und unterstreichen einmal mehr die Tatsache,  dass auch augenscheinlich wenig innovative Genre-Beiträge unter der richtigen Hand ganz großes, zum Teil äußerst emotionales Qualitätskino sein können. John Erick Dowdle scheut keine Kosten und Mühen, um seinem Publikum den ultimativen Kick zu bescheren. Dass die Katakomben im Film keine Kulissen sind, sondern ebenjenes Schädellabyrinth unterhalb der französischen Hauptstadt, verleiht "Katakomben" zusätzliches Flair. Obgleich sich der Streifen als weitaus intensiver entpuppt, wenn sich das Publikum auch mit dem Backround der Story befasst, kann der Horrorfilm ebenso oberflächlich unterhalten. In Gänze auf Musik verzichtend ist es vorrangig die Arbeit des französischen Kameramannes Léo Hinstin ("L’amour fou"), die hier glaubwürdig die Ängste der Protagonisten einfängt und immer wieder für punktgenau platzierte, visuelle Schocks sorgt. Obsessive Gewalt sucht man in "Katakomben" derweil vergebens. Dowdle überlässt die Brutalitäten der Vorstellungskraft des Zuschauers und schafft es somit, eine permanente Anspannung aufrechtzuerhalten, die sich erst mit Einsetzen des Abspannes entlädt. Die Prämisse erweist sich dabei als derart unvorhersehbar, dass der Ausgang bis zum Finale vollends offen bleibt – ein Ritterschlag für einen Horrorfilm des 21. Jahrhunderts. Fazit Mit seinem neusten Projekt ist John Erick Dowdle ein Found-Footage-Schocker der Extraklasse gelungen. "Katakomben" treibt nicht nur den Puls des Zuschauers in die Höhe, sondern hat obendrein eine Story zu bieten, die überrascht, bewegt und so geheimnisvoll ist, dass man am liebsten selbst einmal die Unterwelt Frankreichs erkunden möchte. Wenn man sich das nach dem Genuss von "Katakomben" denn noch traut, versteht sich…

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  • 01-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Filmkritik: „Erlöse uns von dem Bösen“

Nicht noch ein Exorzismusfilm? Weit gefehlt! Wie schon in seinem "Der Exorzismus von Emily Rose" variiert Regisseur Scott Derrickson auch in seinem neusten Werk "Erlöse uns von dem Bösen" das dämonische Subgenre und kleidet es in einen knallharten Copthriller. Damit werden nicht nur Erinnerungen an das Neunzigerjahre-Suspense-Kino wach, sondern das neue Jahrtausend ist um einen beachtlichen Horrorbeitrag reicher. Mehr zum Film verrät Euch IOFP. Exorzismus trifft Cop-Thriller Regisseur Scott Derrickson ist ein Meister des kreativen Arrangements abgestandener Horrorfilm-Klischees. Der zumeist auch als Drehbuchautor seiner Streifen fungierende Filmemacher bewies mit seinem übernatürlichen Justizdrama „Der Exorzismus von Emily Rose“, dass das Subgenre des Exorzismus-Films auch nach William Friedkins immerwährendem Klassiker noch nicht tot ist und sein letzter Streich, die 2012 von den Kritikern hervorragend aufgenommene Dämonen-Story „Sinister“, funktionierte derart radikal nach gängigen Genre-Mechanismen, dass Derricksons Zuhilfenahme von Story und Darstellerleistungen eines der packendsten Filmerlebnisse des Jahres kreierte. In dem angeblich auf wahren Ereignissen beruhenden Horrorthriller „Erlöse uns von dem Bösen“ kombiniert der Regisseur nun einen vermeintlich konventionellen Cop-Thriller mit kompromisslosen Schockeffekten und wird somit zum Inszenator eines klassischen Schauerstücks, das trotz seines modernen Gewands an das Suspense-Kino der Neunzigerjahre erinnert. Ohne sich dabei direkt an großen Vorbildern wie „Das Schweigen der Lämmer“ oder „Sieben“ zu orientieren, gerät „Erlöse uns von dem Bösen“ in seiner Tiefgründigkeit derart intensiv, dass man sich vor ein paar Jahren durchaus hätte vorstellen können, den Streifen in Oscar-Kategorien wie „Bestes Drehbuch“ oder „Bester Hauptdarsteller“ wiederzufinden. So stellt der Film wohl „lediglich“ eine der besten Horrorgeschichten des Jahres und zeigt auf, dass das Genre – trotz wiederkehrender Prophezeiung – noch lange nicht dem Untergang geweiht ist. Der Alltag des New Yorker Polizisten und Familienvaters Ralph Sarchie (Eric Bana) gerät jäh aus den Fugen, als es im Big Apple zu einer Reihe mysteriöser Verbrechen kommt. Gemeinsam mit seinem Partner Butler (Joel McHale) begibt sich Ralph auf die Spur vermeintlich religiös motivierter Morde, die ihren Ursprung einst im Irakkrieg fanden und sich nun in New York ausbreiten. Dabei stößt der Detective nicht nur an seine körperlichen und physischen Grenzen, sondern trifft alsbald auf den Exorzisten und Priester Mendoza (Édgar Ramírez), der behauptet, all diese Ereignisse seien nicht etwa irdischen, sondern dämonischen Ursprungs. Ralph, mittlerweile selbst an Visionen leidend, bleibt nichts anderes übrig, als sich notgedrungen mit Mendoza zusammenzutun und dem Bösen mithilfe von Weihwasser und Kruzifix gegenüberzutreten. Das Neunzigerjahre-Genrekino lässt grüßen Wer glaubte, ein Exorzismusfilm funktioniere die meiste Zeit bloß über hektisches Geschrei, überbordende Effektgewitter und viel, viel Blut, den belehrte im vergangenen Jahr bereits James Wans „Conjuring - Die Heimsuchung“ eines Besseren, der sich des Themas mit dem nötigen Fingerspitzengefühl annahm und der eigentlichen Teufelsaustreibung gerade einmal wenige Minuten der Gesamtlaufzeit widmete. Auch „Erlöse uns von dem Bösen“ hat trotz des verstärkt dämonisch geprägten Marketings wesentlich mehr zu bieten als einen halbgaren Schocker und präsentiert sich vor allem in der ersten Hälfte als düsterer Thriller, der sich erst spät in übersinnliche Gefilde begibt. Im Mittelpunkt steht Hollywoodstar Eric Bana („Lone Survivor“) in der Rolle des NYPD-Officers Ralph. Nicht nur, dass dem Mimen die Figur des grobmotorischen Cops schon visuell äußerst gut zu Gesicht steht, auch der Charakter erhält mithilfe genauer Dialoge und gezielter Einblicke in sein Privatleben ein markantes Profil. Bana verleiht seiner Rolle eine enorme Tiefe und sorgt so dafür, dass dem Publikum der Verbleib des Hauptcharakters ab Filmbeginn am Herzen liegt. An seiner Seite agiert „Community“-Schönling Joel McHale, der sich abseits seiner bislang vornehmlich innehabenden Schönwetter-Rollen erst einmal beweisen muss und dessen bemüht ruppiges Auftreten zunächst etwas befremdlich wirkt. Doch auch ihm gelingt durch glaubwürdiges Spiel das Formen einer interessanten Figur, die leider weniger von starken Dialogen profitieren kann als Bana. Édgar Ramírez („The Counselor“) verleiht seiner Rolle des Priesters Mendoza eine beachtliche Würde und erscheint entgegen vieler seiner Genrekollegen weder abgehoben, noch bemüht bedrohlich. Gerade dieser Faktor verhilft „Erlöse uns von dem Bösen“ zur für den Film so wichtigen Glaubwürdigkeit, die im Exorzismus-Genre normalerweise eher weniger im Vordergrund steht. Sowohl den Haupt-, als auch den durchweg ordentlich aufgelegten Nebendarstellern wird die Ehre zuteil, ein beeindruckendes Skript mit Leben zu füllen. Wie schon in seinen Vorwerken zeichnet auch hier Scott Derrickson himself für das Drehbuch verantwortlich, das auf den Aufzeichnungen eines New Yorker Polizisten basiert. Obgleich sich (wieder einmal) die Frage stellt, wie viel PR und wie viel Wahrheit tatsächlich in dieser Aussage steckt, setzt „Erlöse uns von dem Bösen“ wenig auf horrorfilmtypische Effekthascherei, sondern konzentriert sich auf ein ausgewogenes Storytelling, was einmal mehr zur Bodenständigkeit der Story beiträgt. Bereits die ersten zwanzig Minuten, die sich vor der nächtlichen Kulisse eines Zoos in der Bronx abspielen, sind beachtlich einnehmend und profitieren von dem ungewöhnlichen Setting. Erzählt wird von vermeintlich ganz normalen Ermittlungen in einem obskuren Fall von Kindsmord. Erst nach und nach werden unerklärliche Ereignisse zutage gefördert, denen sich die Cops Sarchie und Butler mit einer Mischung aus „Akte X“-Euphorie und zurückhaltender Furcht annehmen. Dabei verlässt sich Derrickson vor allem in der ersten Filmhälfte noch ein wenig zu oft auf abgestandene Genre-Klischees: Wenn gleich in mehreren Szenen kein Monster, sondern ein harmloses Tier für unheimliche Geräusche zuständig ist, gerät die Szenerie zuvor zwar unheimlich, der Schock erweist sich dafür als umso billiger. Das alles beraubt „Erlöse uns von dem Bösen“ dennoch nie um Atmosphäre. Kameramann Scott Kevan („Underworld: Awakening“) kleidet den Film in bedrohliche, manchmal etwas zu dunkle Bilder und Christopher Youngs Gänsehaut provozierende Disharmonien lassen Erinnerungen an „Sinister“ wach werden. Dabei steht dem Horrorthriller die Blockbuster-Herkunft aus der Produktionsschmiede von Jerry Bruckheimer ("Lone Ranger") nicht immer gut zu Gesicht; ein wenig kleiner und dreckiger hätte der Streifen gern daherkommen dürfen. Mit der Zeit findet „Erlöse uns von dem Bösen“ immer mehr zu seiner Form und wird mit fortschreitender Dauer sukzessive um unerklärliche Ereignisse reicher, die sich jedoch nicht in Gänze von weltlichen Tatsachen weg bewegen. Verärgerten diverse Auflösungen moderner Horrorfilme in der Vergangenheit aufgrund hanebüchener Theorien und finaler Erklärungen, bleibt „Erlöse uns von dem Bösen“ weitestgehend realitätsnah und fesselt damit umso mehr, als sich vornehmlich auf Jump-Scares verlassende Genrekollegen. Einige Logiklöcher, die bisweilen das realistische Handeln der Figuren infrage stellen, zum Trotz, besitzt der Streifen eine plausible Dramaturgie, die in ein krachendes Finale mündet, das in seiner Konsequenz überzeugt und trotz eines harschen Tonfallwechsels im Vergleich zur Resthandlung nicht abgehoben wirkt. Ebenjener Schlussakt erweist sich gar als großes Highlight; besticht er doch aufgrund von tollen Effekten (einschließlich Effekt-Make-Up) und triumphal aufspielenden Darstellern. So steigert sich „Erlöse uns von dem Bösen“ bis zur aller letzten Minute und sorgt somit nicht nur für durchgehende Unterhaltung, sondern entlässt das Publikum zudem mit einem Knall aus dem Kinosaal. Fazit Auch wenn sich Scott Derrickson seinen Film an manchen Stellen ein Stück weit selbst kaputt macht, indem er abgestandenen Klischees nicht zur Genüge variiert, unterstreicht der Filmemacher mit „Erlöse uns von dem Bösen“ einmal mehr sein Image als begnadeter Horror-Regisseur. Vor beachtlicher Atmosphäre und mit tollen Darstellern bestückt, erzählt der Film eine ebenso abwechslungsreiche wie spannende Geschichte, die nicht ganz an den Überraschungseffekt von „Sinister“ heranreicht, dafür den Charme der Neunziger-Thriller wieder aufleben lässt und Lust darauf macht, die Filme dieser zeitlosen Dekade noch einmal Revue passieren zu lassen.

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  • 30-10-2014
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Gewinnspiel: „Irre sind männlich“

Zum Heimkinostarts der herzlichen Komödie "Irre sind männlich" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas(Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. IOFP.de zog zum Heimkinostart von „Irre sind männlich“ das Fazit, dass der Streifen gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren weiß. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Damit sich unsere Leser selbst davon überzeugen können...  ... verlosen wir zweimal die DVD zum Film! Ihr wollt Euch "Irre sind männlich" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Wer führte Regie bei "Irre sind männlich"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 06.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Gewinnspiel: Mauern der Gewalt

Zum Heimkinostarts des weltweiten Kritikerlieblings "Mauern der Gewalt" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! „Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater… Eine brutale Knast-Story, randvoll mit Wut und Gewalt, liefert Regisseur David Mackenzie hier ab. Kino, das unter die Haut geht, und eine tour de force für die Darsteller, allen voran der junge Jack O'Connell! Ein so kraftvoll physisches Drama kommt selten auf die Leinwand. Worte spielen in dieser düsteren Machowelt kaum eine Rolle. Hier ist alles körperlich, die Wut, die Angst, der Hass und die Enttäuschung. Dafür braucht man Schauspieler, die diese physische Intensität geradezu ausschwitzen. Und so einer ist O'Connell. Wenn er sich mit mehreren Wärtern gleichzeitig anlegt oder wie eine Bombe unter seinen Mithäftlingen explodiert, gehört ihm ganz allein die Leinwand. Kein Wunder, dass die Presse die Geburt eines Stars bejubelt. Dass "Mauern der Gwalt" so ein authentisches Knastdrama geworden ist, verdankt es neben seinen exzellenten Darstellern seinem Autor. Jonathan Asser kennt sich aus in dieser engen Welt hinter Gittern, war er doch selbst als Aggressionstherapeut dort tätig. Mit wenigen Worten entwirft er ein Drama, das ebenso spannend wie packend ist. Hier treffen keine Superhelden in choreographierten Fights aufeinander, sondern echte Menschen, die Regisseur Mackenzie in eindringlichen Bildern einfängt. Wir verlosen je eine zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Mauern der Gewalt" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer führte Regie bei "Mauern der Gewalt"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 09.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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