Filmkritik: „Super-Hypochonder“

Spressen Schie Sch’ti? Auch falsch nist, können Sie sich den „Super-Hypochonder“ ohne Probleme ansehen. Die Ansteckungsgefahr für Lachkrämpfe ist jedoch hoch, sodass auch die Humorlosen unter uns erkranken könnten. Betreten Sie die IOFP-Praxis und lassen Sie sich Dany Boon verschreiben!

Das Sch'tis-Dreamteam schlägt in "Super-Hypochonder" erneut zu.

Das Sch’tis-Dreamteam schlägt in „Super-Hypochonder“ erneut zu: Kad Merad und Dany Boon als Freunde wider Willen.

Nach „Willkommen bei den Sch’tis“ und „Nichts zu verzollen“ hat Dany Boon wieder zum Rundumschlag ausgeholt: Für „Super-Hypochonder“ hat er Regie, Drehbuch und eine der Hauptrollen übernommen. Wie der Titel schon erahnen lässt, dreht sich alles um Krankheiten, Kranke und jene, die glauben, es zu sein. Das Boon wieder mit Kad Merad vor der Kamera steht, sorgt zusätzlich für Qualität.

Dany Boon erzählte in einem Interview, dass er tatsächlich zur Hypochondrie neige und den Hauptcharakter somit gut verstehen könne. Er selbst habe die Telefonnummer seines Hausarztes Roland immer bei sich und ist im Besitz der Privatnummer – die für Notfälle auf seinem Nachttisch liegt. Boons Arzt durfte als ‚Belohnung‘ für seine Bereitschaft eine kleine Rolle im Film übernehmen.

Ich bin krank – ganz bestimmt! – Die Story:

Romain Faubert (Boon) ist ein Hypochonder, wie er im Buche steht: Bei jedem noch so kleinen Wehwehchen sitzt er am PC und googelt seine Beschwerden. Da ist es nicht verwunderlich, dass er zum treuesten Patienten seines Hausarztes Dr. Dimitri Zvenka (Merad) geworden ist. Die beiden verbindet durch das ständige Aufeinandertreffen eine Freundschaft wider Willen, denn Faubert sichert seit 18 Jahren das Bestehen der Praxis und hat aufgrund der Angst vor Keimen kaum Freunde. Seine berufliche Tätigkeit als Fotograf für ein medizinisches Lexikon bekräftigt ihn zusätzlich in seiner Angst vor allem, was da unsichtbar kreucht und fleucht.

Dimitri hat derweil seine eigenen Probleme, denn seine Schwester Anna (Alice Pol) lässt immer wieder politische Flüchtlinge aus Tscherkistan in seiner Wohnung unterkommen. Als Romains Angst am Silvesterabend bei den traditionellen Küssen eskaliert und er wild um sich schlägt, steht für seinen Arzt fest: Es muss eine Frau an die Seite des Hypochonders, damit er seine Panik überwinden kann. Es beginnt eine Suche über Internetportale, die wenig erfolgreich ist, denn selbst wenn eine Frau Interesse zeigt, scheitert es an der gegebenen Nähe des Abschiedskusses. Als dann auch noch Romains Arbeitskollege und einziger Freund in seiner Anwesenheit stirbt, ist sein Leid perfekt.

Ohne Hilfe kann Romain das Tief nicht überwinden und wird von Dimitri mit zu einem Einsatz der „Ärzte der Welt“ mitgenommen. Hier soll er bei der Versorgung der tscherkistanischen Flüchtlinge helfen und endlich einsehen, dass es ihm alles in allem gut geht. Doch der Hypochonder zieht schon wieder das nächste Problem auf sich: Als er dem verletzten Nationalhelden Anton Miroslav hilft, kommt es zur Verwechslung der beiden und bald findet er sich im Haus von Anna wieder, die ihrerseits eine große Bewunderin Antons ist. Statt alles aufzuklären, mimt Romain den Helden, der in Tscherkistan zum Tode verurteilt wurde…

Romain Faubert (Dany Boon) wird vom Super-Hypochonder zum Nationalhelden Anton Miroslav und bezirzt Anna Svenka.

Romain Faubert (Dany Boon) wird vom Hypochonder zum Nationalhelden Anton Miroslav und bezirzt (vorerst erfolgreich) Anna Svenka.

Medikation erfolgreich – das ist dem Super-Hypochonder gelungen:

Dany Boons neuer Streich vereint den Humor der „Sch’tis“ mit französischem Charme in einer Kombination, die uns auch bei „Auf der anderen Seite des Bettes“ gefiel. Noch dazu wurden alle thematischen Register gezogen: Action, Liebe, Humor und Politik wurden zu einer sagenhaften, witzigen Mischung vereint. Denkt man, dass jetzt nichts mehr kommen kann, kommt es eben doch noch abgedrehter und witziger. Wir haben gelacht, keine Frage, und Dany Boon ist genauso wie Kad Merad wieder einmal großartig. Als gegensätzliches Duo ergänzen sie sich auch in diesem Film optimal und sorgen auf ihre sympatische Art für einen amüsanten Kinobesuch. Die bunte Story mit ihren vielen Ortswechseln ist rasant, irrwitzig und teilweise erschreckend nah am wahren Leben.

Medikation frühzeitig abgebrochen – das hätte der Super-Hypochonder besser machen können:

So vielversprechend die Arbeit Boons auch ist, hat er seine eigene Messlatte mit den Sch’tis zu hoch angesetzt. An den bisher erfolgreichsten französischen Film kann das aktuelle Werk nicht anschließen und ist in dieser Hinsicht enttäuschend. Auch wenn die vielen Facetten den Film zu einem Feuerwerk machen, hat er doch nicht die Tiefe erreicht, die möglich gewesen wäre. Da ist die Frage, warum Faubert überhaupt zu diesem Hypochonder geworden ist und auch einige unauffällige Handlungen des Hauptcharakters passen nicht in eine hypondrische Lebensart. Trotz viel Humor scheinen einige Filmszenen mit aller Kraft witzig sein zu wollen und schaffen es leider nicht.

Fazit:

Wir haben den „Super-Hypochonder“ genossen und uns allein über das Schauspielerduo Boon und Merad gefreut. Eine derart sympatische, verrückte Geschichte vor einem nicht allzu lebensfernen Hintergrund ist den beiden einfach auf den Leib geschneidert und erfreut auch hier den Kinogänger. Wer mit den Sch’tis gelacht, mit Sophie Marceau („Auf der anderen Seite des Bettes“) gebangt und an der französischen Grenze gestritten hat („Nichts zu verzollen“), wird auch am „Super-Hypochonder“ Spaß haben und den Abend genießen.

  • admin
  • 8. April 2014
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  • 28-07-2014
  • googlenewsReviews & Meinungen

Filmkritik: „Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm“

Geschichten, in denen sich zwei total unterschiedliche Menschen notgedrungen miteinander zusammenraufen müssen, sind so alt wie das Komödien-Genre selbst. Der französische Vertreter "Eyjafjallajökull - Der unaussprechliche Vulkanfilm" hat dabei offensichtlich vergessen, dass das Gag-versprechende Prinzip solch einer Story zusätzlich eigene Akzente benötigt, um Spaß zu machen. Stattdessen verlässt sich der Regisseur Alexandre Coffre ausschließlich auf seine Charaktere und die Gegebenheiten. Blöd, wenn beides nicht überzeugt. IOFP verrät mehr zum Film. Wenn zwei sich streiten 2010 legte der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull den europäischen Luftverkehr für mehrere Wochen nahezu komplett lahm. Nach Ben Stiller, der sich in „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ bereits dieser Naturgewalt annahm, nutzt nun auch der französische Regisseur Alexandre Coffre („Une pure Affaire“) die Prämisse des Vulkanausbruchs, um anhand dessen einen Film zu kreieren. Leider beschränkt sich Coffre darauf, ebenjene lediglich in die visuell ausgefallene Vorspannsequenz einzubetten. Ansonsten ist „Eyjafjallajökull“, der im Deutschen den charmanten Zusatztitel „Der unaussprechliche Vulkanfilm“ trägt, nicht mehr als ein x-beliebiges Roadmovie, das mit erschreckender Einfallslosigkeit aufwartet und obendrein von zwei unausstehlichen Hauptcharakteren getragen wird. Daseinsberechtigung: Fehlanzeige! Die Welt der Reisenden kämpft mit einer gigantischen Aschewolke. Noch brodelnder als der isländische Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull ist allerdings die Beziehung zwischen Alain (Dany Boon) und Valérie (Valérie Bonneton): Seit 20 Jahren geschieden, verbindet das Ex-Ehepaar nur noch der abgrundtiefe Hass füreinander. Im Flugzeug unterwegs zur Hochzeit ihrer Tochter in Griechenland müssen die beiden aufgrund des Ausbruchs des Eyjafjallajökull in München notlanden. Die restlichen 2.100 Kilometer ihrer Reise nach Athen sind sie gezwungen, im einzig verbliebenen und heiß umkämpften Mietwagen gemeinsam anzutreten. Ein nicht ganz reibungsloser Roadtrip und ein aberwitziger Beziehungskrieg beginnen… Alles schon mal dagewesen Eine einzige Szene steht stellvertretend für die Probleme, mit welchen „Eyjafjallajökull“ sein Publikum während der übersichtlichen Laufzeit gerade einmal 90 Minuten konfrontiert. Im Kampf um den komfortabelsten Schlafplatz spielen die beiden Hauptcharaktere Alain und Valérie das Spiel „Wer zuerst lacht“. Wer als erstes die Miene verzieht, muss mit dem oberen Stockwerk des Doppelbettes Vorlieb nehmen, während der Sieger unten schlafen darf. Weder Valérie noch Alain gelingt es, ihr jeweiliges Gegenüber zum Schmunzeln zu animieren. Schlussendlich verliert Valérie die Geduld und verpasst ihrem Ex-Mann eine saftige Ohrfeige. So wie den beiden einstigen Eheleuten verhält es sich auch mit dem Publikum, bloß dass dieses nicht um seinen Schlafplatz, sondern um den Mehrwert des Kinotickets spielt. Den Verlust des Spiels hat es dabei nicht zu fürchten, immerhin provoziert „Eyjafjallajökull“ in den seltensten Fällen die Lachmuskeln. Die Zeit im Kinosaal entpuppt sich im Nachhinein jedoch als vergeudete Zeit, denn wer aufgrund der Filmqualität sein Geld zurückverlangt, wird an den Kassen wohl lediglich müde belächelt. Recht schnell beschleicht einen der Eindruck, Alexandre Coffre habe zu oft „Ein Ticket für zwei“ gesehen. Den Klassiker, der mit „Zwei Weihnachtsmänner“ hierzulande ein gelungenes Remake erhielt, erkennt man nicht nur in ganzen Szenen wieder, sondern vor allem die Stimmung sowie Charakterzeichnung ist in „Eyjafjallajökull“ überdeutlich präsent. Der vor kurzem erst in „Super-Hypochonder“ zu sehen gewesene Dany Boon sowie Valérie Bonneton („Familientreffen mit Hindernissen“) mimen ganz genrekonform zwei gegensätzliche Pole, die nichts anderes zu tun haben, als sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Angesichts der bevorstehenden Hochzeit der gemeinsamen Tochter fällt es nur allzu oft schwer, die Taten der beiden Querulanten immer nachzuvollziehen, doch irgendwie muss der Streifen ja ins Rollen kommen. Nach dem Prinzip „Wenn zwei sich streiten…“ manövrieren sich die Protagonisten, deren weiblicher Part es partout nicht schaffen will, das Herz des Publikums auf irgendeine Weise zu berühren, durch eine Story, deren erste zwanzig Minuten noch halbwegs amüsant anzusehen sind. Ohne eine hohe Schlagzahl an Pointen, dafür visuell recht ordentlich arrangiert, gestaltet sich die Autofahrt im Nobelflitzer, bis es zu einem folgenschweren Blechschaden kommt. Ist der feuerrote Ferrari jedoch erst einmal zu Schrott gefahren, schraubt das Autorenteam um Yoann Gromb („Der Auftragslover“) die Gagdichte noch weiter nach unten und konzentriert sich von nun an nahezu ausschließlich darauf, dass sich die Hauptfiguren Beleidigungen um die Ohren hauen, die in ihrer Absurdität zwar manchmal etwas Humoristisches an sich haben, jedoch weniger für Dynamik sorgen denn vielmehr dafür, dass sich der ohnehin recht kurze Film sehr zäh schaut. Boon bleibt Boon In mehreren Stationen bewegt sich das Protagonisten-Duo nun von einem Ort zum nächsten. Mal zu Land, dann zu Wasser und sogar durch die Luft. Auf dem Weg begegnen ihnen diverse merkwürdige Zeitgenossen, unter denen Denis Ménochet ("Inglourious Basterds") als zum Vollblut-Christ gewordener Ex-Knacki ganz klar das Highlight darstellt. Allerdings auch nur, solange er die Oberhand behält. Sobald sich „Eyjafjallajökull“ wieder auf seine beiden Hauptmimen konzentriert, herrscht Ebbe in der Witze-Kasse. Überraschungs- und somit äußerst spannungsarm verläuft der Streifen nach Schema F, weshalb selbst ambitioniertere Versuche, eine zündende Pointe zu generieren, scheitern. Wenn Alain im Rahmen einer Feierlichkeit aus Versehen das Wappentier des Landes erschießt und den beiden Unglücksraben im geklauten Flugzeug der Sprit ausgeht, ist dies in seiner Banalität nicht nur wenig lustig, sondern aufgrund seiner Bemühtheit fast unangenehm. So wäre „Eyjafjallajökull“ vor zwanzig Jahren vielleicht ein Hit geworden. Zu Zeiten, in welchen Filme wie „Hangover“ oder „Ted“ den Einfallsreichtum im Komödiengenre bewiesen haben, hängt Coffres Werk seiner Zeit merklich hinterher. „Sch’ti“-Ikone Dany Boon scheint von den mäßigen Qualitäten des Skripts wenig mitzubekommen. In üblicher Boon-Manier spielt sich der französische Akteur Grimassen schneidend und grobmotorisch durch die Story – und rettet dadurch immerhin die oberflächlichsten Schenkelklopfer. Dabei ist Boon durchaus charmant und befindet sich im Comedy-Segment merklich in seinem Element. Bisweilen ist seine Freude am komischen Spiel sogar ansteckend. Doch gegen das haltlose Drehbuch kann weder er, noch seine Kollegin etwas ausrichten. Valérie Bonneton mimt nicht nur die unausstehliche Mittvierzigerin, sondern verschmilzt derart mit ihrer Rolle, dass sie selbst alsbald unausstehlich wird. Ihr zuzuschauen macht schlicht wenig Spaß und lässt keine Identifikation zu. In einem Streifen, in welchem die Geschichte in Gänze auf den Schultern zweier Darsteller lastet, eine ernüchternde Bilanz. Fazit Das Kreativste an „Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm“ ist sein Titel. Ansonsten ist das komödiantische Roadmovie weder witzig, noch berührend, vor allem aber erschreckend einfallslos und zu jeder Minute vorhersehbar. So eignet sich Alexandre Coffres zweiter Langspielfilm allenfalls für eine TV-Auswertung, ein Kinoticket wird angesichts so vieler Parallelen zu besseren Werken derselben Sorte so schnell wohl keiner lösen.

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