Filmkritik: „Lone Survivor“

In den USA entwickelte sich Peter Bergs Verschmelzung aus Action- und Kriegsfilm zum Kassenschlager und Nummer-eins-Hit. Wie empfänglich das deutsche Publikum für das knallharte Bleigewitter sein wird, ist schwer abzusehen. Dennoch lässt sich beurteilen, ob Peter Berg sein Handwerk versteht und „Lone Survivor“ somit zu einem Film gemacht hat, den anzuschauen es sich lohnt. IOFP hat einen Blick auf den diesjährigen Oscar-Anwärter geworfen.

Bereits 2012 versuchte „Hancock“-Regisseur Peter Berg, auf den Spuren eines gewissen Hollywood-Regisseurs zu wandeln, dessen Spezialgebiet Explosions-Orgien und Sonnenuntergangs-Schwelgereien sind. Der für vier Goldene Himbeeren nominierte Alien-Actioner „Battleship“ trug überdeutlich Michael-Bay-DNA, doch anders als der „Transformers“-Reihe blieb der Spielfilmvariante des Hasbro-Klassikers „Schiffe versenken“ der Kultstatus verwehrt. Während alle Welt derzeit darauf wartet, dass Bay im Juli dieses Jahres erneut sich transformierende Auto-Ungetüme aufeinander loslässt, war „Battleship“ – ursprünglich ebenfalls als Beginn eines neuen Franchises geplant – trotz eines deutlichen Plus an den Kinokassen keine Fortsetzung vergönnt. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil sich gestandene Hollywood-Größen wie Liam Neeson konsequent weigerten, ihren Film ernsthaft zu promoten. Mit  einer Wertung von 34 % auf der Internet-Plattform Rotten Tomatoes und einem somit unterdurchschnittlichen Kritiker-Tenor ging „Battleship“ aus gutem Grund nicht in die Annalen der Filmgeschichte ein.

Die Stars in "Lone Survivor"

Die Stars in „Lone Survivor“

Auf den Spuren von Michael Bay

Seither blieb es still um den Regisseur, Schauspieler und Autor Peter Berg, der zwischen „Battleship“ und seinem neusten Streifen „Lone Survivor“ lediglich einen Fernsehfilm drehte sowie sich als Produzent an der TV-Serie „The Fight Game with Jim Lampley“ beteiligte. Mit seinem zweifach Oscar-nominierten Kriegsfilm „Lone Survivor“ begibt sich Berg einmal mehr ins Fahrwasser seines Kollegen Michael Bay, beschränkt sich dabei jedoch vornehmlich auf die technische Gestaltung seines Werks. In Sachen Figurenzeichnung und Storytelling ist Berg seinem Kollegen – so mag man kaum glauben – haushoch unterlegen.

Angesichts der auf eine Briefmarke passenden Geschichte sämtlicher „Transformers“-Filme sowie der dazugehörigen Charaktere ist dieses zweifelhafte Kunststück schon bemerkenswert. Noch erstaunlicher ist dabei allerdings, dass diese Schwachpunkte bei „Lone Survivor“ kaum ins Gewicht fallen. Immerhin ist die Produktion nicht viel mehr als ein filmgewordenes Ballerspiel vor recht imposanter Kulisse. Doch diesmal scheint der Filmemacher den Nerv des US-amerikanischen Publikums getroffen zu haben: Dort spielte der Streifen knapp 140 Millionen Dollar ein – fast das Vierfache seiner Produktionskosten.

Afghanistan 2005: Vier Soldaten der US-Spezialeinheit Navy SEALs werden mit der Aufgabe, den Aufenthaltsort eines führenden Taliban-Kämpfers zu verifizieren, auf eine Beobachtungsmission in die Berge der afghanischen Provinz Kunar entsendet. Als die Männer bei ihrem Einsatz eine folgenschwere moralische Entscheidung treffen müssen, überschlagen sich die Ereignisse: Kommunikativ abgeschnitten von ihrer Einheit sehen sich die Soldaten innerhalb kürzester Zeit einer Übermacht von Taliban-Kämpfern gegenüber. Ohne jeden Ausweg müssen sie sich in dem unwegsamen Gebiet der Berge Afghanistans einem aussichtslosen Kampf stellen, der sie nicht nur physisch, sondern auch mental an die Grenzen des menschlich Erträglichen führt.

Das Eliteteam auf Beobachtungsmission in den afghanischen Bergen

Das Eliteteam auf Beobachtungsmission in den afghanischen Bergen

Viel Action, wenig Story

Hollwoodstar Mark Wahlberg („Ted“) scheint wie gemacht für die Rolle des Anführers Marcus Luttrell, auf dessen Erzählungen „Lone Survivor“ basiert. Nicht nur, dass der demnächst in „Transformers 4“ zu sehende Schönling auch privat nur selten mit seinem überschäumenden Patriotismus hinterm Berg hält, seine Affinität zu Waffen und die Freude am rasanten Schusswechsel sieht man dem 42-jährigen Mimen in jeder Sekunde an. Viel mehr haben weder er noch seine prominenten Kollegen wie Emile Hirsch („Into the Wild“) und Taylor Kitsch („Savages“) in „Lone Survivor“ zu tun – als „realer Ego-Shooter“ ist eine Story kaum existent; auch auf die Hintergründe der Figuren wird nicht näher eingegangen. Und das, wo der Film doch eigentlich auf wahren Ereignissen beruht.

Während einige Diskussionen über eventuelle Taktiken und Aufnahmen der harten Rekruten-Ausbildung innerhalb der ersten Szenen ein loses Handlungsgerüst vortäuschen, bestehen die restlichen 100 Minuten aus knallharten Mann-gegen-Mann-Gefechten, deren kompromisslose Inszenierungen beeindruckend sind. Die beiden Oscar-Nominierungen für den Besten Ton und den Besten Tonschnitt kommen nicht von ungefähr: Die Verantwortlichen für das Sounddesign lassen Knochen knacksen und Gewehrkugeln einschlagen. Vor allem die Geräuschkulisse des Waldes ist von enormer Intensität und lässt dem Publikum den Eindruck, dieses befände sich Seite an Seite mit den Navy-SEALs. Ein weiterer Pluspunkt geht an das überaus gelungene Effekt-Make-Up: In zum Teil schmerzhaften Nahaufnahmen bekommt der Zuschauer verbrannte Gesichter, amputierte Gliedmaßen und blutüberströmte Verletzungen aller Art zu sehen – die fehlende Academy-Award-Nominierung in dieser durchaus experimentellen Kategorie ist unverständlich.

Leider lässt Peter Berg sein Publikum darüber im Unklaren, mit welcher Intention er „Lone Survivor“ gedreht hat. Immer wieder überschneidet sich der knüppelharte, aufgrund seiner visuellen Brutalität teils nur schwer erträgliche Antikriegsfilm mit einem pathetischen Militär-Werbespot in Spielfilmlänge. Während die im Kugelhagel entstehenden Verletzungen im Close-Up ausgekostet werden und der Regisseur nicht darauf verzichtet, seine Darsteller psychische wie physische Qualen leiden zu lassen, bringen patriotische Schlachtrufe sowie romantisierende Bilder vor abnormal intensiven Sonnenuntergängen diese beinharte Stimmung immer wieder aus dem Rhythmus. Auch die makellose Kameraarbeit von Bergs Stamm-Kameramann Colby Parker Jr. („Battleship“) wirkt innerhalb des anarchischen Bleigewitters wie ein Fremdkörper, liefert dieser doch auf Hochglanz polierte Bilder, welche die knallharte Kriegsszenerie nicht zu unterstreichen wissen.

Zudem verzichtet der Regisseur, der auch das Drehbuch schrieb, darauf, näher auf den Feind einzugehen. Peter Berg präsentiert dem Publikum einen Bösewicht, den es nicht zu hinterfragen hat. Es wird Zeuge eines klaren Gut-gegen-Böse-Kampfs – ob Gut wirklich gut und Böse wirklich böse ist, erfährt der deutsche Zuschauer nicht. Dass lediglich in buchstäblich aller letzter Sekunde angedeutet wird, dass nicht jeder Afghane automatisch ein Terrorist ist, entpuppt sich aufgrund seiner zeitlichen Platzierung innerhalb des Films als ärgerlich; scheint Berg dieses Statement so doch lediglich um des lieben Friedens willen eingebaut zu haben.

Vorbereitung auf die Mission

Vorbereitung auf die Mission

Fazit

Lässt man den fehlenden Plotaufbau sowie die unausgegorene Ausrichtung einmal beiseite, ist „Lone Survivor“ ein brachialer Kriegsactioner mit wenig Verstand, der auf der technischen Ebene allerdings zu überzeugen weiß und sein vorwiegend männliches Zielpublikum durchaus ansprechen wird. Einige ärgerliche Fehlschläge seitens der Regie und die sträflich vernachlässigten Charaktere verhindern dabei allerdings, dass man sich um das Leben der auf der Leinwand agierenden Rekruten sorgt – der Ausgang des Films bleibt gleichgültig.

  • admin
  • 18. März 2014
Mehr zu diesem Thema
  • 14-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 20-08-2014
  • Kino

Mark Wahlberg auf der „Deepwater Horizon“?

Für die Verfilmung der mexikanischen Ölkatastrophe von 2010 ist der "The Italian Job" - Star als Hauptdarsteller für "Deepwater Horizon" im Gespräch. Die, wahrscheinlich vom BP-Konzern verschuldete, Katastrophe gilt als eine der schwersten ihrer Art. Damals traten etwa 800 Millionen Liter Öl aus und verpesteten den Golf von Mexiko. Bei dem Unglück starben elf Menschen. Die ökologischen Folgen sind bis heute nicht klar absehbar, da allein durch die Aufräumarbeiten Unmengen an Schadstoffen freigesetzt wurden. J.C. Chandor ("Der große Crash - Margin Call", "All is Lost") macht aus der Explosion der Ölbohrplattform "Deepwater Horizon" einen Film. Mark Wahlberg ("Rock Star", "Vier Brüder", "Transformers 4: Ära des Untergangs") soll den zweiten Manager der Bohrinsel spielen. Der Schauspieler hat bisher zwar noch nicht unterschrieben, aber bereits ein Angebot erhalten. Sollte er die Rolle übernehmen, wird er den heldenhaften Typus spielen, der versucht seine Männer zu retten. Der Film soll die 48 Stunden vor dem Unglück und den Katastrophentag selbst zeigen. Zusätzlich baut J.C. Chandor die Geschehnisse nach der Explosion in seine Geschichte ein. Er berichtet von ungewöhnlichen Heldentaten, die vor der Öffentlichkeit verborgen blieben. Es wird ein Blick hinter die Kulissen, mit einem besonderen Augenmerk auf die Menschen, die ihr Leben riskierten, um jene Männer zu retten, die noch im Wasser trieben. Produziert wird der Film von Lorenzo di Bonaventura ("Transformers I-IV", "Constantine") und Marc Vahradian ("Transformers", "Jack Ryan: Shadow Recruit"). Mit di Bonaventura hatte Mark Wahlberg bereits bei "Transformers 4"  und "Vier Brüder" zusammengearbeitet. Das Skript wurde gemeinsam von Matthew Michael Carnahan ("Operation: Kingdom", "Von Löwen und Lämmern") und Matthew Sand ("Ninja Assassin") erarbeitet. Verleiht Mark Wahlberg der Katastrophe das richtige Gesicht? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
Mehr aus diesem Bereich
  • 30-10-2014
  • KinoReviews

Gewinnspiel: „Irre sind männlich“

Zum Heimkinostarts der herzlichen Komödie "Irre sind männlich" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas(Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. IOFP.de zog zum Heimkinostart von „Irre sind männlich“ das Fazit, dass der Streifen gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren weiß. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Damit sich unsere Leser selbst davon überzeugen können...  ... verlosen wir zweimal die DVD zum Film! Ihr wollt Euch "Irre sind männlich" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Wer führte Regie bei "Irre sind männlich"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 06.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 27-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: Mauern der Gewalt

Zum Heimkinostarts des weltweiten Kritikerlieblings "Mauern der Gewalt" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! „Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater… Eine brutale Knast-Story, randvoll mit Wut und Gewalt, liefert Regisseur David Mackenzie hier ab. Kino, das unter die Haut geht, und eine tour de force für die Darsteller, allen voran der junge Jack O'Connell! Ein so kraftvoll physisches Drama kommt selten auf die Leinwand. Worte spielen in dieser düsteren Machowelt kaum eine Rolle. Hier ist alles körperlich, die Wut, die Angst, der Hass und die Enttäuschung. Dafür braucht man Schauspieler, die diese physische Intensität geradezu ausschwitzen. Und so einer ist O'Connell. Wenn er sich mit mehreren Wärtern gleichzeitig anlegt oder wie eine Bombe unter seinen Mithäftlingen explodiert, gehört ihm ganz allein die Leinwand. Kein Wunder, dass die Presse die Geburt eines Stars bejubelt. Dass "Mauern der Gwalt" so ein authentisches Knastdrama geworden ist, verdankt es neben seinen exzellenten Darstellern seinem Autor. Jonathan Asser kennt sich aus in dieser engen Welt hinter Gittern, war er doch selbst als Aggressionstherapeut dort tätig. Mit wenigen Worten entwirft er ein Drama, das ebenso spannend wie packend ist. Hier treffen keine Superhelden in choreographierten Fights aufeinander, sondern echte Menschen, die Regisseur Mackenzie in eindringlichen Bildern einfängt. Wir verlosen je eine zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Mauern der Gewalt" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer führte Regie bei "Mauern der Gewalt"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 09.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen
  • 14-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Interesse geweckt? Jetzt weiterlesen