Filmkritik: „American Hustle“

Zehn Nominierungen für den Oscar. Sieben Nominierungen für den Golden Globe, davon drei Auszeichnungen in zwei Darsteller- und einer Hauptkategorie als Beste Komödie. Dreizehn Nominierungen für den Critics‘ Choice Award, davon vier Auszeichnungen.

Das sind nur drei von vielen Filmpreisen, bei denen David O. Russells Gaunerstück “Amercan Hustle” in der aktuellen Award-Saison mitspielt. Die Ode an die Siebzigerjahre gilt – vor allem in den Darstellerkategorien – als heißer Anwärter auf den einen oder anderen Goldjungen und nationale wie internationale Kritiker überschlagen sich vor Begeisterung.

Bradley Cooper und Christian Bale philosphieren über Kunst – oder das, was so aussieht

2010 markierte das mit Oscar-Gewinner Christian Bale und Actionheld Mark Wahlberg prominent besetzte Boxerdrama “The Fighter” den Anfang einer lose miteinander verknüpften Filmreihe, die im vergangenen Jahr mit “Silver Linings” fortgesetzt wurde und mit “American Hustle” nun ihr formidables Ende findet. Die augenscheinlich zunächst vollkommen unterschiedlichen Streifen haben nicht nur einen Großteil ihrer Besetzung gemein, sondern thematisieren vor allem ein- und dasselbe Thema: O. Russell erzählt von Figuren, die versuchen, ihre aktuelle Lebenslage zu verändern und deren Weg zum „besseren Menschen“ mit vielen Hindernissen gespickt ist. Hindernisse, damit meint O. Russell zumeist andere Menschen, die unseren Protagonisten (Amy Adams, Christian Bale, Bradley Cooper und Jennifer Lawrence) das Leben schwer machen. Ob ein desillusionierter Boxer in “The Fighter”, eine psychisch angeknackste Witwe in “Silver Linings” oder ein kalkulierendes, jedoch liebenswertes Gaunerpärchen in “American Hustle”: Sämtliche Charaktere wachsen dem Zuschauer ans Herz. In “American Hustle” – ehemals “American Bullshit” – mehr denn je.

New York City, 1978: Der windige Geschäftsmann Irving Rosenfeld (Christian Bale) besitzt mehrere Waschsalons und verdient sein Geld nebenher mit dubiosen Geldgeschäften. Als er auf einer Poolparty die verführerische Sydney Prosser (Amy Adams) kennenlernt, fühlt sich diese rasch von dem erfolgreichen Businessmann angezogen und beschließt, unter falschem Namen als britische Lady Edith an den Geschäften mitzuwirken. Als es scheint, als stünde ein weiteres Opfer kurz davor, zu Gunsten des gerissenen Paares seine Taschen zu leeren, entpuppt sich dieses als junger und überambitionierte FBI-Agent namens Richie DiMaso (Bradley Cooper). Er bewegt die beiden dazu, einen ungewöhnlichen Deal einzugehen: Um die Politprominenz von New Jersey der Korruption zu überführen, setzt er Irving und Sydney als Lockvögel ein. Dabei hat er es vor allem auf den Bürgermeister Carmine Polito (Jeremy Renner) abgesehen, dessen Saubermann-Image ihn nur allzu verdächtig macht, mit der Mafia und anderen zwielichtigen Gestalten im Bunde zu sein. Doch ausgerechnet Irvings unberechenbare, herrschsüchtige Ehefrau Rosalyn (Jennifer Lawrence) könnte dem ausgeklügelten Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machen…

Authentizität ist alles

Im Zeitalter von Bombastkino, CGI und der Digitalisierung des Filmemachens scheint es zu einem schier unmöglichen Unterfangen geworden zu sein, einen Film den Atem der Vergangenheit atmen zu lassen. So sehr man sich auch bemüht: An den Charme alter Kinoperlen kann kaum eine Produktion des neuen Jahrtausends heranreichen. Ansatzweise gelang dies zuletzt Ben Afflecks “Argo”, der dafür mit dem Oscar als Bester Film ausgezeichnet wurde. Doch selbst hochgelobten Filmdramen, die sich mit einer  oder mehreren bestimmten Zeitspannen befassen, wie etwa Stephen Spielbergs Lincoln-Biopic, sieht man ihre Gegenwarts-Herkunft überdeutlich an. Doch es geht auch anders! David O. Russell, allen voran jedoch Kameramann Linus Sandgren (“Promised Land”) sowie den Verantwortlichen für Kostüme (Oscar-nominiert: Michael Wilkinson) und Make-Up respektive Hairstyling gelingt die perfekte Illusion: “American Hustle” sieht aus wie ein waschechter Hollywood-Klassiker der späten Siebzigerjahre. Verspielte, jedoch übersichtliche Kamerafahrten, ein leicht fiebriger Sepiastich, der den Luxus und die Maßlosigkeit unterstreicht, dabei aber nie aufdringlich oder gestellt wirkt und das Schwelgen in Details – und seien es nur die prächtigen Kostüme – prägen das Bild eines Films, der sich seiner optischen Stärken überaus bewusst ist, sich jedoch nie darauf ausruht.

American Hustle

Nach dem Golden Globe und dem BAFTA nun auch der Oscar? Hollywood-Beauty Jennifer Lawrence ist als „Beste Nebendarstellerin“ nominiert.

Auch wenn “American Hustle” ein Augen- und Ohrenschmaus sondergleichen ist – Danny Elfman komponierte einen zur Verspieltheit der Bilder passenden Klimperscore unter Einbeziehung vieler 70s-Evergreens – ist es vor allem die Geschichte, die für ein kurzweiliges, gut zweistündiges Kinoerlebnis sorgt. Dabei setzt der Film, für dessen Drehbuch Eric Warren Singer (“The International”) und David O. Russell gleichermaßen verantwortlich zeichnen, vor allem auf die Komik im Detail. Für lauten Humor, gar Slapstick oder Hau-drauf-Comedy ist in “American Hustle” kein Platz. Es ist vielmehr die Absurdität der Prämisse, die dem Streifen durchgehend eine unterschwellige humoristische Auslegung verleiht. Doch auch die stimmige Chemie innerhalb des blendend aufgelegten Casts und die geschliffenen Dialoge sorgen für gleichermaßen anspruchsvolle wie lockere Unterhaltung. Denn auch, wenn “American Hustle” durch die Straffung einiger Plotelemente durchaus noch spritziger und dynamischer hätte ausfallen können, so macht die Interaktion unter den Ensemble-Mitgliedern ungeheuren Spaß. Da verzeiht man es dem Film auch, dass er sich mancherorts länger an einzelnen Szenen aufhält als nötig.

They Love to Entertain Us

Unter den Schauspielern ist es vor allem Jennifer Lawrence, die ihren Kollegen einmal mehr  die Show stiehlt. Ihre Darstellung einer Furie und eifersüchtigen Ehefrau findet ihren Höhepunkt in einer aggressiven Interpretation des Wings-Hits „Live And Let Die“, den sie, durch ihre Wohnung wirbelnd und wirre Grimassen schneidend, bis zur Ekstase performed – eine der besten Szenen des Films! Amy Adams verkörpert die kalkulierende Femme Fatale und versprüht eine ehrenwerte Erotik abseits billiger Sexiness, während Christian Bale hervorragend in seiner Rolle des berechnenden, aber irgendwie auch leicht verpeilten Geschäftsmannes aufgeht. Jeremy Renner gibt derweil glaubhaft einen undurchsichtigen Bürgermeister ab, der zunächst vor allem durch seinen authentischen Seventies-Look besticht, nach und nach jedoch auch schauspielerisch zur Höchstform aufläuft, die ihren Zenit in einem handfesten Streit mit Bale findet. Ein weiteres Highlight in “American Hustle”.

American Hustle

Bitchfight: Jennifer Lawrence legt sich mit Amy Adams an

Fazit:

David O. Russell gelingt es nach “Silver Linings” ein weiteres Mal, die vier Darsteller-Kategorien des Oscars mit Schauspielern aus einem seiner Filme zu bestücken. Und dies völlig zu Recht. “American Hustle” ist spektakuläres Darstellerkino im Gewand eines wunderschönen Siebzigerjahre-Hollywoodfilms. Jedes noch so kleine Detail scheint bewusst platziert, die Dialoge sind gleichermaßen von stiller Tragik wie Komik geprägt und wenn der Film nach zwei Stunden auf sein Finale zusteuert, scheinen dem Rausch keine Grenze gesetzt. Auch wenn das Drehbuch schlussendlich einige kleine, unerwartete Haken schlägt, bewahrt “American Hustle” stets seine Glaubwürdigkeit und liefert dem Publikum ein rundum gelungenes Gaunerstück, auf das wir in einigen Jahrzehnten zurückblicken – dann allerdings bestimmt als echten „Klassiker“.

  • admin
  • 17. Februar 2014
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  • 22-08-2014
  • Kino

Jennifer Lawrence in „The Hateful Eight“?

Das wäre ein Knaller! Angeblich soll Jennifer Lawrence eine Rolle in Tarantinos neuem Western "The Hateful Eight" bekommen. Zeit hätte die Schauspielerin wahrscheinlich. IOFP sagt Euch, was am Gerücht dran ist. Es ist nicht untertrieben, wenn man sagt, dass Jennifer Lawrence momentan auf dem Höhepunkt ihrer Karriere ist. Jährliche Oscarnominierungen ("Silver Linings", "American Hustle"), Superheldin ("X-Men") und Star in einer der bestlaufendsten Filmenreihen aktuell ("Die Tribute von Panem"). Was würde diese Karriere besser fortsetzen, als ein Auftritt in einem Quentin Tarantino-Film? Laut Collider steht die Schauspielerin vor einem Engagement in "The Hateful Eight". In den Zeitplan der Oscarpreisträgerin könnten die Dreharbeiten für den Western zu Beginn nächsten Jahres theoretisch hereinpassen. Ihr neuer Film mit Bradley Cooper "Serena" und die letzten "Panem"-Teile sollen weitestgehend abgedreht sein. Offiziell steht nur David O. Russels neuer Film "Joy" an, der auch erst im Dezember nächsten oder im Januar übernächsten Jahres starten soll, und "X-Men: Apocalypse", der sogar erst Mitte 2016 kommen soll. Das Gerücht um ihre Besetzung im Tarantino-Film bröckelt allerdings, da eine weitere Quelle berichtet, dass Lawrence' Sprecher ein Engagement dementiert. Es wäre auch zu schön, die beliebte Schauspielerin in diesem Haufen alternder Hollywood-Stars, wie Bruce Dern, Samuel L. Jackson, Kurt Russel und Michael Madsen zu sehen. Als weibliche Stars sind in "The Hateful Eight" bisher nur Amber Tamblyn und Zoe Bell bekannt. Gerstern wurde der Inhalt des ersten Trailers zu Tarantinos neuem Werk bekannt. Leider war auch dort nichts von Jennifer Lawrence zu lesen. Was würdet Ihr von Jennifer Lawrence in "The Hateful Eight" halten? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 21-08-2014
  • Kino

Warner Bros. „Dschungelbuch“ holt auf: Weitere Stars engagiert

Nachdem gestern bekannt wurde, dass Benedict Cumberbatch für Warner Bros. in die Rolle von Shir Khan schlüpfen wird, wurden nun weitere Hollywood-Größen als Darsteller angekündigt. Damit macht das Studio Disney im Wettkampf um das neue "Dschungelbuch" weiter harte Konkurrenz. Im Kampf um das bessere "Dschungelbuch" holt Warner Bros. mächtig auf. Nachdem die Besetzung für die Disney-Neuauflage des Dschungelbuchs schon bekannt ist, legt die Crew von "Jungle Book: Origins" um Andy Serkis kräftig nach. Beide Filmgiganten haben einen neuen Dschungelbuch-Film angekündigt und beide setzen dabei auf eine Mischung aus echten Darstellern und computergenerierten Tieren. Aber während Disney gewohnt knuddelig daherkommt, setzt Warner Bros. mehr auf Nähe zum düsteren Original. Laut The Hollywood Reporter stehen nun weitere große Namen für die Charaktere fest: Christian Bale, Cate Blanchett, Naomie Harris, Eddie Marsan und Peter Mullan sind ebenfalls mit dabei und werden den Tieren des Dschungels Leben einhauchen. Die Rolle von Menschenkind Mogli soll Rohan Chand, bekannt aus Bad Words, übernehmen. Es wurde ebenfalls bekannt, dass Regisseur und Motion-Capture Spezialist Andy Serkis selbst auch eine Rolle übernehmen wird. Balu der Bär wird vom Gollum-Darsteller gespielt werden. Dieser wird dann zusammen mit Christian Bale als Panther Baghira den Waisenjungen durch den Dschungel begleiten. Cate Blanchett wird im neuen Dschungelbuch die Stimme der listigen Schlange Kaa sprechen, Harris und Marsan werden die wölfischen Zieheltern von Mogli spielen und Peter Mullan wird den Anführer des Rudels, Akela verkörpern. Damit liest sich die Besetzung von "Jungle Book: Origins" ähnlich eindrucksvoll wie in der Disney Variante (Scarlett Johansson, Ben Kingsley, Christopher Walken und Bill Murray). Erscheinen sollen die Filme im Abstand eines Jahres: Disney peilt 2015 an, Warner Bros. plant für 2016. Disney oder Warner Bros., welcher Film wird Eurer Meinung nach das bessere "Dschungelbuch"? Schreibt es uns in die Kommentare!

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  • 19-08-2014
  • Kino

Bradley Cooper wird das Gesicht des „Mack Bolan“

Warner Bros. und Autor Shane Salerno lassen Bradley Cooper zu "Mack Bolan" werden. Wer das ist und welcher "Hangover"-Kollege noch beim Projekt dabei ist, verrät Euch IOFP. "Mack Bolan" ist ein Elite-Anti-Terror-Geheimagent. Die Geschichte des Helden begann bereits vor 45 Jahren. Damals veröffentlichte Don Pendleton den ersten Roman. 37 weitere Bücher über "Mack Bolan" sollten Folgen. Zahlreiche Ghostwriter nahmen sich des Helden ebenfalls an, sodass inzwischen ca. 900 Geschichten verfügbar sind, die sich über 200 Millionen Mal verkauft haben. Der "Avatar 4"-Autor Shane Salerno hat sich vor einigen Wochen die Filmrechte an dem Geheimagenten gesichert. Es hat danach nicht lange gedauert und Warner Bros. kam als Produktionsfirma mit an Bord. Nun steht fest, dass sich Autor und Produktionsfirma auf den Hauptdarsteller Bradley Cooper als "Mack Bolan" geeinigt haben. Cooper soll den Helden allerdings nicht nur ein einem Film verkörpern. Ziel der Macher ist es, eine bedeutungsvolle, fundierte, mutige und dennoch familienfreundliche Action-Drama-Reihe zu entwickeln, die in einer Trilogie angelegt ist. Für die Umsetzung der Filme wurde Regisseur Todd Phillips ausgesucht, der mit Cooper bereits bei "Hangover" zusammengearbeitet hat. Das eingespielte Team soll die Filme auch mitproduzieren. Shane Salerno wird natürlich die passenden Drehbücher verfassen. Bevor mit den Arbeiten an "Mack Bolan" begonnen wird, ist Bradley Cooper zunächst noch in anderen Filmen zu sehen. In "Serena" ist der oscarnominierte Schauspieler mal wieder neben Jennifer Lawrence zu sehen und in "American Sniper" steht er für Clint Eastwood vor der Kamera. Was haltet Ihr von Bradley Cooper als "Mack Bolan"? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 30-10-2014
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Gewinnspiel: „Irre sind männlich“

Zum Heimkinostarts der herzlichen Komödie "Irre sind männlich" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas(Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. IOFP.de zog zum Heimkinostart von „Irre sind männlich“ das Fazit, dass der Streifen gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren weiß. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Damit sich unsere Leser selbst davon überzeugen können...  ... verlosen wir zweimal die DVD zum Film! Ihr wollt Euch "Irre sind männlich" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Wer führte Regie bei "Irre sind männlich"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 06.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 27-10-2014
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Gewinnspiel: Mauern der Gewalt

Zum Heimkinostarts des weltweiten Kritikerlieblings "Mauern der Gewalt" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! „Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater… Eine brutale Knast-Story, randvoll mit Wut und Gewalt, liefert Regisseur David Mackenzie hier ab. Kino, das unter die Haut geht, und eine tour de force für die Darsteller, allen voran der junge Jack O'Connell! Ein so kraftvoll physisches Drama kommt selten auf die Leinwand. Worte spielen in dieser düsteren Machowelt kaum eine Rolle. Hier ist alles körperlich, die Wut, die Angst, der Hass und die Enttäuschung. Dafür braucht man Schauspieler, die diese physische Intensität geradezu ausschwitzen. Und so einer ist O'Connell. Wenn er sich mit mehreren Wärtern gleichzeitig anlegt oder wie eine Bombe unter seinen Mithäftlingen explodiert, gehört ihm ganz allein die Leinwand. Kein Wunder, dass die Presse die Geburt eines Stars bejubelt. Dass "Mauern der Gwalt" so ein authentisches Knastdrama geworden ist, verdankt es neben seinen exzellenten Darstellern seinem Autor. Jonathan Asser kennt sich aus in dieser engen Welt hinter Gittern, war er doch selbst als Aggressionstherapeut dort tätig. Mit wenigen Worten entwirft er ein Drama, das ebenso spannend wie packend ist. Hier treffen keine Superhelden in choreographierten Fights aufeinander, sondern echte Menschen, die Regisseur Mackenzie in eindringlichen Bildern einfängt. Wir verlosen je eine zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Mauern der Gewalt" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer führte Regie bei "Mauern der Gewalt"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 09.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 14-10-2014
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Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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