„Drachenzähmen leicht gemacht 2“: Im Gespräch mit Hicks und Astrid

Zum Start des Animationsfilms „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ hat IOFP die beiden Synchronsprecher und Schauspieler Daniel Axt („Rock it!“) und Emilia Schüle („Freche Mädchen“) in Berlin zum Interview getroffen. Mit uns sprechen die beiden über die Rückkehr nach Berk, dem Geheimrezept, um trotz des frühen Erfolges auf dem Boden zu bleiben und es wird aus dem Nähkästchen geplaudert: Wie schafft man es, in einer traurigen Szene ordentlich Gefühl in seine Stimme zu legen?

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Ab Donnerstag im Kino: „Drachenzähmen leicht gemacht 2“

Die beiden Jungdarsteller übernehmen in „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ die Rollen von Hicks und Astrid. Auch vor der Kamera waren die beiden schon gemeinsam zu sehen: In „Rock it“ mimten sie ein Liebespaar.

Das auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Cressida Cowell basierende Animationsabenteuer „Drachenzähmen leicht gemacht“ erschien 2010 in den internationalen Kinos und wurde trotz Anlaufschwierigkeiten zu einem großen Erfolg. Bei Produktionskosten von 165 Millionen US-Dollar spielte der Streifen (inklusive Einnahmen aus Heimkino-Auswertung und Merchandising) fast 500 US-Dollar wieder ein und zog ein dieser Tage erscheinendes Sequel und eine TV-Serie namens „Dragons – Die Reiter von Berk“ nach sich. Sowohl die Kritiker als auch das Publikum zeigte sich angesichts der rauen Wikinger-Welten und der überbordenden Kreativität beeindruckt, sodass der Film bei Rotten Tomatoes derzeit mit 98% gelistet ist und damit zu den durchschnittlich am höchsten bewerteten Animationsfilmen weltweit gehört.

Klickt Euch in die Interviews mit den beiden Synchronsprechern Daniel Axt und Emilia Schüle.

Werdet Ihr Euch „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ anschauen und wie hat Euch der erste Teil gefallen? Schreibt es uns in den Kommentaren.

  • admin
  • 21. Juli 2014
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  • 15-01-2015
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Heimkino-Tipp: „Free Birds – Esst uns an einem anderen Tag“

In der frech-charmanten Animationskomödie "Free Birds – Esst uns an einem anderen Tag!" holen die Thanksgiving-Truthähne zum Gegenschlag aus! Nun ist der kunterbunte Streifen auch endlich fürs Heimkino zu haben - IOFP.de hat genauer hingeschaut! Frech, charmant - und unheimlich komisch! Truthahn Reggie hat es schon immer gewusst. Er und seine Freunde picken nicht zum Vergnügen tagein, tagaus Körner. Sie alle haben nur eine Bestimmung: Der leckerste Festtagsbraten zum Thanksgiving-Fest zu werden. Wegen so viel Schwarzseherei wird Reggie eines Tages von seinem Hof verstoßen und in alljährlicher Tradition prompt vom US-Präsidenten begnadigt. Von nun an fristet Reggie sein Dasein in Camp David, stopft sich den Bauch mit Pizza voll und schaut den lieben langen Tag Soaps im Fernsehen. Das Schicksal seiner Artgenossen schlägt ihm dabei nicht aufs Gefieder, bis er Jake von der Truthahn-Befreiungs-Front trifft. Der entführt Reggie und hat einen Plan: Mithilfe einer Zeitmaschine sollen beide in die Vergangenheit reisen, um zu verhindern, dass "Truthahn" an Thanksgiving jemals auf dem Speiseplan steht. Wer "Free Birds" nicht lustig findet, der muss wohl einen Vogel haben! Das dynamisch-spritzige Trick-Abenteuer von Gag-Spezialist Jimmy Hayward ("Horton hört ein Hu!") bietet kunterbunten Spaß für die ganze Familie. Liebevolle Charaktere und eine herzerwärmende Geschichte werden mit tollen Actionsequenzen und viel Humor aufgepeppt. Detailgetreue Animationen und ein hohes Tempo machen "Free Birds" zu einem rasanten Spaß für Groß und Klein. Die Stimmen kennt man doch...!? In der deutschen Fassung ist "Free Birds – Esst uns an einem anderen Tag" zudem mit tollen Sprechern bestückt. Neben den ehemaligen "Bullyparade"-Stars Christian Tramitz und Rick Kavanian sind unter anderem auch Nora Tschirner ("Keinohrhasen"), Thomas Fritsch ("Der Wixxer") und Oliver Kalkofe ("Kalkofes Mattscheibe") als Zeitmaschine S.T.E.V.E. zu hören. Überraschend gelungen: "Free Birds - Esst uns an einem anderen Tag" kann die Kleinen mit viel Slapstick und Wortwitz begeistern! Die erwachsenen Filmliebhaber können sich an der tollen Sprecherbesetzung erfreuen. Darüber hinaus gestaltet sich der Film mit seinen vielen Anspielungen mutig und ist dadurch mehr als sehenswert! Erst recht dann, wenn man die glattgebügelten Pixar-Welten langsam aber sicher satt hat!

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  • 01-09-2014
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Filmkritik: „Hercules“

Schon einmal suchte in diesem Jahr eine moderne Adaption der weltbekannten Hercules-Saga die Kinoleinwände heim. Nachdem Kellan Lutz mit seiner Interpretation kläglich scheiterte, versuchen sich nun Brett Ratner und Dwayne Johnson an dem schwierigen Unterfangen, das Publikum zufriedenzustellen. Wie sich ihr 3D-Abenteuer "Hercules" schlägt,verrät IOFP. Die Sage um den Halbgott Es ist schon eine ganze Weile her, dass Muskelmann Dwayne Johnson unter seinem Wrestler-Alias „The Rock“ in der Öffentlichkeit auftrat. Seit 2002 konzentriert sich der Schauspieler vornehmlich auf seine Filmkarriere, trat jedoch immer noch sporadisch in den Ring, um sich Anfang 2013 in Gänze aus dem Sport zurückzuziehen. Diese Tatsache spiegelt auch Johnsons Rollenauswahl wieder: War dieser lange Zeit bevorzugt in wenig tiefgründigen Actionrollen zu sehen – man erinnere sich nur an sein Stelldichein in der „Fast & Furious“- oder „G.I. Joe“-Reihe – bewies er in seinen letzten Projekten „Snitch“ und „Pain & Gain“ nicht nur sein komödiantisches Talent, sondern auch, dass der Sprung vom belächelten Blockbusterhelden zum Charaktermimen kurz bevor steht. Dass sich Johnson trotzdem nicht ganz vom Bombastkino loslösen kann, bekommt das Publikum ab September im dreidimensionalen Actionspektakel „Hercules“ zu sehen. Abgesehen von den äußeren Gegebenheiten, die Dwayne Johnson zu einem für die Rolle prädestinierten Halbgott machen, ist es gerade seine persönliche Vorliebe für den legendären Heroen, die sich zu jeder Zeit in seiner Verkörperung der griechischen Sagenfigur wiederfindet. Vor allem deshalb ist Brett Ratners „Hercules“-Neuinterpretation ein kurzweiliges Vergnügen, das anders als die Anfang des Jahres an den Kinokassen gescheiterte Kellan-Lutz-Variante weitaus weniger auf Blockbuster getrimmt ist, als man es der Produktion zunächst zutrauen möchte. Der legendäre Hercules (Dwayne Johnson) führt seine kampferprobten Söldner und die Armee von König Cotys (John Hurt) in die Schlacht um Thrakien. Ihr Ziel: ihn als rechtmäßigen Throninhaber wieder an die Macht bringen. Doch Hercules - halb Mensch, halb Gott - ahnt nicht, dass Cotys ein doppeltes Spiel mit ihm treibt. So steht sein größter Kampf, der alles von ihm fordern und seine sagenumwobenen Fähigkeiten auf die Probe stellen wird, unmittelbar bevor. Aber nicht umsonst eilt Hercules und seinen eingeschworenen Gefährten ein ehrfürchtiger und übermächtiger Ruf voraus… "300" lässt grüßen! Es ist ein beeindruckender Kniff, den sich Brett Ratner („Aushilfsgangster“) zunutze macht, um seinen Protagonisten nicht als übermächtigen Alleskönner, sondern menschlichen Krieger mit individuellen Schwächen einzuführen. Wenn Hercules – verkörpert von einem bestens aufgelegten und mehr denn je muskelbepackten Dwayne Johnson – seinen ersten, großen Auftritt als Piratenkiller erhält, seine Feinde allerdings nicht allein, sondern mit einer ganzen Bande von im Verborgenen bleibenden Handlangern massakriert, geben die Verantwortlichen damit nicht bloß den humoristischen Ton vor, sondern haben zugleich den Mut, ihren allmächtigen Protagonisten zu demaskieren. Damit lassen die Drehbuchautoren Ryan Condol und Evan Spiliotopoulos („Arielle, die Meerjungfrau – Wie alles begann“), deren Skript auf einem äußerst brutalen Comic basiert, eine differenzierte Betrachtungsweise des Helden zu und sorgen so dafür, dass das Publikum nicht nur im Anbetracht von Effektspektakel und beeindruckender Kampfsequenzen ins Staunen gerät, sondern auch die menschlichen Zwischentöne registriert. Zwar bleibt „Hercules“ auch in der hier dargebotenen Form überdeutlich ein auf Unterhaltungswert getrimmtes Projekt, doch die dramatischen Fallhöhen können sich für derlei gelagerte Produktionen durchaus sehen lassen; Auch deshalb, weil man davon absieht, auf einen so beliebt gewordenen Comedy-Sidekick oder anderweitigen Stichwortgeber zurückzugreifen. Anders als diverse moderne Blockbuster des neuen Jahrtausends wie etwa die des Marvel-Universums, die „Bourne“-Reihe oder auch die neueren „James Bond“-Filme, verlässt sich Brett Ratner in seinem neuen Projekt nicht auf hollywoodtauglichen Hochglanz, sondern kommt in einem dreckig-modernen Look daher, wie man ihn zuletzt in den „300“-Filmen gesehen hat. Eine Schlacht mit Ureinwohnern lässt visuell gar Erinnerungen an das italienische Horrorkino wach werden. Dass die Macher auch mit Blut nicht geizen, obgleich dem Regisseur von Seiten der Produktionsfirma ein Limit in der Verwendung gesetzt wurde, beraubt „Hercules“ alsbald den Status als generationenübergreifender Unterhaltungsfilm. Eine FSK-Freigabe ab 12 dürfte sich der Streifen zwar gerade noch erkämpfen, dennoch präsentiert Ratner hier überdeutlich Erwachsenenunterhaltung. Ohne die vom Studio auferlegten Grenzen könnte sich „Hercules“ vermutlich noch mehr Freunde machen, doch diesen kleinen Schönheitsfehler wissen die Verantwortlichen gekonnt auszugleichen – unter anderem mit einem brillanten 3D, das trotz seiner nachträglichen Konvertierung nicht nur gestochen scharf daherkommt, sondern besonders in den Pop-Outs derart realistisch ist, dass man in Anbetracht diverser Speere, die einem im Laufe der gut eineinhalbstündigen Laufzeit immer wieder entgegenfliegen, gen Ende hin regelrecht außer Puste ist. Erstaunlich wenig Blockbuster Im Vordergrund von „Hercules“ stehen genreangemessen die beeindruckend in Szene gesetzten Schlachten. Während sich im historisch angehauchten Blockbusterkino mittlerweile viele Sequenzen in Choreographie, Ausführung und Kameraarbeit ähneln und sich mit der Zeit eine massentaugliche Inszenierung im „Herr der Ringe“-Stil bewährt hat, schlägt Brett Ratner neue Töne an. Kameramann Dante Spinotti („Die Chroniken von Narnia – Die Reise auf der Morgenröte“) behält jederzeit die Übersicht, liefert hier und da Einblicke aus der Vogelperspektive und legt das Hauptaugenmerk auf die Vielfalt unterschiedlicher Kampfstrategien. Damit hebt „Hercules“ gekonnt verschiedene Techniken hervor und lässt das Publikum direkt an den Kriegsplanungen teilhaben. Der Zuschauer behält den Überblick über das Geschehen, die Action reißt mit und es ergibt sich nach und nach ein Gefühl über Erfolg und Misserfolg im Schlachtengetümmel. Längen hat „Hercules“ dadurch so gut wie keine und auch Kritikern des immer eintöniger werdenden Actionkinos dürfte an dieser Stelle der Wind aus den Segeln genommen werden. Neben Dwayne Johnson ziehen vor allem diverse Hollywood-Schönheiten die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Beautys wie Rebecca Ferguson („The White Queen“), die Norwegerin Ingrid Bolsø Berdal („Hänsel und Gretel: Hexenjäger“) oder das „Sports Illustrated“-Model Irina Shayk lassen sich jedoch auf ihr Dasein als schmuckes Beiwerk beschränken. Für die Handlung relevant ist ihr Handeln in den seltensten Fällen. Das ist schade, da Brett Ratner seinem Film somit ein wenig den eigentlich so lohnenswerten „Anti-Blockbuster-Stil“ raubt. Auch musikalisch präsentiert sich „Hercules“ mittelmäßiger als das Gesamtprodukt schlussendlich ist; mehr als ein durchschnittlicher Bombastscore ist Fernando Velázquez („Mama“) nicht gelungen. Dafür überzeugen John Hurt („Snowpiercer“) als manischer Bösewicht und „American Horror Story“-Star Joseph Fiennes in der Rolle des mächtigen Königs Eurystheus. Auch dem ausgeglichenen Skript, das zwischen den körperlichen Auseinandersetzungen und der gelungenen Bezugnahme auf diverse griechische Mythen immer wieder Platz für menschlichen Interaktion lässt, ist es zu verdanken, dass es den Darstellern möglich ist, sich zu profilieren. Darüber hinaus setzt auffälliges, aber gelungenes CGI, das überdimensionale Löwen, Zentauren und dreiköpfige Hunde zum Leben erweckt, stimmige Akzente. Fazit Mit „Hercules“ ist der Ratner-Johnson-Kooperation ein bildgewaltiger Actionspaß gelungen, der mit Respekt vor der Vorlage eine zeitgemäße Variante des griechischen Helden kreiert und vor imposanter Kulisse toll choreographierte Schlachten zum Besten gibt, die weitaus dreckiger daherkommen, als man es vom modernen Hollywoodblockbuster gewöhnt ist.

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  • 21-08-2014
  • KinoReviews

Heimkino-Tipp: „The LEGO Movie“

Ein Film aus Bauklötzen? Ist das nicht total retro? Und wie! Und genau deshalb ist "The LEGO Movie" ein solches Erlebnis! Zum Heimkino-Start hat IOFP den kunterbunten Animationsspaß aus dem Hause Warner Bros. Animation für Euch gesehen und ist hellauf begeistert. Die Konkurrenz im seit Jahren tobenden Kampf um den Titel „erfolgreichstes Animationsstudio der Welt“ hat ab dieser Woche einen neuen Kandidaten hinzugewonnen. Während Pixar qualitativ nach wie vor das Maß aller Dinge ist und Walt Disney mit "Die Eiskönigin – Völlig unverfroren" derzeit den meistgesehenen Vertreter stellt, nehmen vor allem Illumination ("Ich – Einfach unverbesserlich 1 und 2") sowie die für "Ice Age" und "Rio" verantwortlichen Blue Sky Studios merklich die Verfolgung auf. Und selbstredend wird auch Dreamworks Animation weiterhin mitmischen; bereits im Sommer dieses Jahres erscheint der zweite Teil der hochgelobten "Drachenzähmen leicht gemacht"-Reihe. Um die Animationsschmiede Warner Bros. Animation entbrannte nie der Hype, der seinen Mitbewerbern vergönnt war. Zu den einzigen großen Hits von WBA gehörten bislang hauptsächlich "Space Jam" und "Looney Tunes: Back in Action" – letzterer liegt mittlerweile 11 Jahre zurück. So sah sich Warners Animation-Factory lieber in der Gestaltung bekannter Serien und ließ das Spielfilm-Segment über ein Jahrzehnt fast beiseite. Um sich mit "The LEGO Movie" in diesem Jahr mit einem Knall zurückzumelden. In den USA hielt sich das dreidimensionale Filmerlebnis wochenlang auf Platz eins der Kinocharts und spielte bei einem Budget von rund 60 Millionen US-Dollar fast das Siebenfache wieder ein – bislang. Die Einnahmen aus dem Merchandising und der DVD-Auswertung stehen noch aus. Der Erfolg der kleinen Steinchen Verwunderlich ist dieser Erfolg keineswegs. Seit der Firmengründung 1932 gehören die Sets und Bausteine des dänischen Konzerns LEGO zu den meistverkauften Spielwaren weltweit. Als Kind mündete die Entscheidung „Lego oder Playmobil?“ rasch in einen Gewissenskonflikt – und hielt schließlich ein Leben lang. Auch die mit viel Fanliebe selbst gedrehten Videos, bei Youtube derzeit rund 10.000.000 an der Zahl, erfreuen sich vor allem bei der älteren Generation einer immensen Beliebtheit. Sich dessen bewusst, kreierten die Regisseure von "The LEGO Movie", Phil Lord und Chris Miller ("22 Jump Street") eine dem Geschmack des LEGO-Fandoms entsprechende Welt, in der die Fantasie keine Grenzen kennt. Zu 100 Prozent aus (virtuellen) Legosteinen gebaut und mit seiner perfekt aufeinander abgestimmten Mischung aus Stop-Motion- und CGI-Technik lassen die Filmemacher den Traum eines jeden LEGO-Nerds wahr werden: "The LEGO Movie" sieht aus wie von Hand gebaut und live bespielt. Emmet (gesprochen von Patrick Schröder) ist ein ganz normaler, völlig durchschnittlicher Typ, der stets all die Regeln befolgt, die ihm der regierende Lord Business vorgibt. Durch ein Missverständnis hält ihn die rebellische Lucy alias Wyldstyle (gesprochen von Claudie Urbschat-Mingues) für „den Besonderen“ – einen außergewöhnlichen Helden, der als Einziger die Welt retten kann. Begleitet von einer Gruppe von Fremden, startet Emmet eine gewaltige Mission: Wird er es rechtzeitig schaffen, dem über alles herrschenden Tyrann Lord Business das Handwerk zu legen und die Welt vor ihrem immerwährenden Stillstand zu bewahren? Prominente LEGO-Fans In einem unterscheiden sich die US-amerikanische Fassung von der, die hierzulande in den Kinos gezeigt wird: die Promidichte unter den Synchronsprechern aus Übersee ist enorm. So kann "The LEGO Movie" in den USA im Gegensatz zu Deutschland zwar nicht mit dem Original Batman-Sprecher aufwarten (David Nathan ist in seiner Paraderolle einmal mehr hervorragend aufgelegt), doch mit Jonah Hill, Channing Tatum, Colbie Smulders, Elizabeth Banks, Morgan Freeman, Liam Neeson und Will Farrell als Oberschurke Lord Business ist das kunterbunte Baustein-Abenteuer ein einziges Schaulaufen von Hollywoods A-Riege. Auf deutschem Boden wird man jedoch nicht etwa mit einer schnöden Mittelklasse-Synchronisation abgespeist. Zwar ist selbst David Nathan allenfalls dem durchschnittlichen Synchro-interessierten Zuschauer ein Begriff; trotz ihres nicht vorhandenen Promi-Status machen sämtliche am deutschen Voice-Over beteiligten Sprecher einen großartigen Job. Patrick Schröder (u. A. Michael Sheen, John White) verleiht seinem Emmet, dem Paradebeispiel eines unauffälligen Durchschnittstypen, die perfekte Mischung aus Skepsis und Abenteuerlust, während Claudia Urbschat-Mingues (u. A. Jada Pinkett Smith und Jennifer Connelly) mit ihrer Stimme ordentlich rebellisch sein darf. Vor allem durch das Weglassen modern gewordener Promi-Sprecher bleibt der Fokus auf den Figuren selbst. Da braucht es keinen Manuel Neuer, keinen Boris Becker oder Roberto Blanco. Visuell spielt "The LEGO Movie" offenkundig in einer gänzlich anderen Liga als "Die Monster Uni" und Co. Nachdem das Animationsstudio Laika Animations 2012 mit "ParaNorman" die Stop-Motion-Technik wiedererweckte und Disney ein Jahr später mit "Frankenweenie" nachzog, bauen nun auch Phil Lord und Chris Miller auf den Retro-Look. Im Stile der eingangs erwähnten LEGO-Fanvideos lassen die Animatoren der australischen Firma Animal Logic (erweckten bereits "Happy Feet" und "Die Legende der Wächter" zum Leben) ihre LEGO-Männchen so über die Leinwand jagen, als hätte man diese Bild für Bild montiert. Dass der Film eigentlich aus dem Computer stammt, ist für das durchschnittliche Auge nur dann zu erkennen, wenn das Staunen über die komplexe Arbeit Überhand nimmt. Kurzum: Irgendwann muss einfach die digitale Technik nachgeholfen haben. Dieser ganz besondere Look Den über alle Maße beeindruckenden Bildern tut das Zurückgreifen auf computergenerierte Effekte jedoch keinen Abbruch: Die Welten, in die uns "The LEGO Movie" in seiner perfekt ausgenutzten Laufzeit von rund 100 Minuten entführt, sind von solch einem Detailreichtum, dass vor allem den LEGO-Konstrukteuren unter den Kinogängern der Mund offen stehen bleibt. Eines der Highlights bildet ein (selbstverständlich) ausschließlich aus LEGO-Steinen gebautes Meer; die unterschiedlichen Blau-Töne und sogar die einzelnen Schaumkronen, die sich wellenförmig ausbreiten, lassen in einem bisweilen den Wunsch aufkommen, mit solch einer Kreativität gesegnet zu sein, wie es augenscheinlich die verantwortlichen Animations-Designer sind. Perfekt gleichen sich atemberaubende Kulissen, die an fertige Bausets erinnern, mit denen aus, die auf den ersten Blick wahllos zusammengesetzt wurden. Doch der Schein trügt: Im hier erschaffenen Filmuniversum hat jeder Baustein seinen Sinn. Anders als in den USA kritisiert ist "The LEGO Movie" nicht die erwartete Selbstbeweihräucherung oder gar der raffinierte Werbe-Schachzug seitens des dänischen Spielekonzerns. Der Film ist eine Ode an die Kreativität. Nicht umsonst sorgt das Wort „Anleitung“ unter unseren gelben LEGO-Freunden im Film regelmäßig für Angst und Schrecken. "The LEGO Movie" lässt Themenwelten verschwimmen und überlässt es schlussendlich dem Zuschauer, seine ganz eigene LEGO-Welt zu kreieren. So kommt es auch, dass der Film sich nicht explizit an eine Altersgruppe richtet. Erst recht nicht an die augenscheinlich anvisierte der Unter-12-jährigen. Vor allem auf der Humor-Ebene ist "The LEGO Movie" erstaunlich erwachsen. Meta-Humor und solcher, der ein gewisses popkulturelles Vorwissen erfordert, sorgen ganz sicher nicht für Kinderlachen. Doch dies ist kaum von Bewandtnis; sind die Jüngeren unter den Zuschauern doch viel zu sehr damit beschäftigt, über wohldosierten Slapstick zu lachen und die faszinierenden Welten zu bestaunen. Fazit "The LEGO Movie" erweist sich als klarer Anwärter auf den Titel „Bester Animationsfilm 2014“. Um es mit den Worten von Emmet zu sagen: Hier ist alles super!

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  • 30-10-2014
  • KinoReviews

Gewinnspiel: „Irre sind männlich“

Zum Heimkinostarts der herzlichen Komödie "Irre sind männlich" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas(Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. IOFP.de zog zum Heimkinostart von „Irre sind männlich“ das Fazit, dass der Streifen gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren weiß. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Damit sich unsere Leser selbst davon überzeugen können...  ... verlosen wir zweimal die DVD zum Film! Ihr wollt Euch "Irre sind männlich" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Wer führte Regie bei "Irre sind männlich"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 06.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 27-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: Mauern der Gewalt

Zum Heimkinostarts des weltweiten Kritikerlieblings "Mauern der Gewalt" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! „Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater… Eine brutale Knast-Story, randvoll mit Wut und Gewalt, liefert Regisseur David Mackenzie hier ab. Kino, das unter die Haut geht, und eine tour de force für die Darsteller, allen voran der junge Jack O'Connell! Ein so kraftvoll physisches Drama kommt selten auf die Leinwand. Worte spielen in dieser düsteren Machowelt kaum eine Rolle. Hier ist alles körperlich, die Wut, die Angst, der Hass und die Enttäuschung. Dafür braucht man Schauspieler, die diese physische Intensität geradezu ausschwitzen. Und so einer ist O'Connell. Wenn er sich mit mehreren Wärtern gleichzeitig anlegt oder wie eine Bombe unter seinen Mithäftlingen explodiert, gehört ihm ganz allein die Leinwand. Kein Wunder, dass die Presse die Geburt eines Stars bejubelt. Dass "Mauern der Gwalt" so ein authentisches Knastdrama geworden ist, verdankt es neben seinen exzellenten Darstellern seinem Autor. Jonathan Asser kennt sich aus in dieser engen Welt hinter Gittern, war er doch selbst als Aggressionstherapeut dort tätig. Mit wenigen Worten entwirft er ein Drama, das ebenso spannend wie packend ist. Hier treffen keine Superhelden in choreographierten Fights aufeinander, sondern echte Menschen, die Regisseur Mackenzie in eindringlichen Bildern einfängt. Wir verlosen je eine zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Mauern der Gewalt" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer führte Regie bei "Mauern der Gewalt"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 09.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 14-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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