Brangelina macht dicht: Drehbeginn für „By the Sea“

Am Sonntag haben auf Gozo, der zweitgrößten Insel Maltas, die Dreharbeiten für Angelina Jolies neuen Film „By the Sea“ begonnen. Für die Rückkehr von Brad & Angelina als Paar in einem gemeinsamen Film wurden nicht nur ein unter Naturschutz stehender Strand gesperrt, sondern auch die Lokale im Umkreis.

Seit 2005 zum ersten Mal wieder gemeinsam vor der Kamera: Brad Pitt und Angelina Jolie.

Seit 2005 zum ersten Mal wieder gemeinsam auf großer Leinwand: Brad Pitt und Angelina Jolie.

Seit 2005 in „Mr. & Mrs. Smith„, dem Film bei dem sie sich kennen (und lieben) lernten, war Hollywoods wohl bekanntestes Paar, Brad Pitt und Angelina Jolie, nicht mehr gemeinsam im Film zu sehen. Es wird sogar gemunkelt, dass die beiden in „By the Sea“ heiraten werden – allerdings nur vor der Kamera. Die echte Hochzeit des seit 2012 verlobten Paares steht noch immer aus. Erscheinen wird der Film bei Universal Pictures, deren Vorsitzende, Donna Langley, sich freut nach „Unbroken“ die Zusammenarbeit mit Jolie fortsetzen zu können. Wie schon zuvor wird Angelina Jolie auch bei „By the Sea“ die Rolle der Regisseurin und Produzentin übernehmen.

Gedreht wird „By the Sea“ auf der zu Malta gehörenden Insel Gozo. Deren am Ende einer Schlucht gelegener, malerischer Stand ‚Mgarr ix-Xini‘, soll als Kulisse dienen. Eigentlich steht der unter Naturschutz, muss aber nun trotzdem bis zum 10. November für die Pitt/Jolie-Familie als Drehort herhalten. Auch die örtlichen Lokale und Restaurants wurden für den Drehzeitraum kurzerhand angemietet. 

Für Brad Pitt wird es der dritte Dreh auf dem Inselstaat im Mittelmeer: Auf Malta wurden auch „Troja“ und „World War Z“ gedreht. Allerdings stehen in „By the Sea“ wohl weder Speerkämpfe, noch Zombies auf dem Programm: Der Film soll ein persönliches, charakterbetontes Drama werden. „Es ist kein großer Film, es ist kein Actionfilm.“, so Angelina Jolie Anfang des Jahres in einem Interview. „Es ist die Art Film, die wir lieben, aber für die wir selten gecastet werden. Es ist sehr experimentell, eher wie ein Independent-Film, bei dem wir wirklich Schauspieler zusammen sein können und richtig offen und ungezwungen Dinge ausprobieren.“

Brad und Angelina wieder gemeinsam vor der Kamera – mit Hochzeit! Freut Ihr Euch darauf, die beiden einmal etwas persönlicher kennenzulernen? Lasst es uns wissen!

  • admin
  • 18. August 2014
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  • 01-10-2014
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DVD-Kritik: „Maleficent – Die dunkle Fee“

Der Trend zum modernen Fantasy-Märchen reißt nicht ab. Regie-Debütant Robert Stromberg liefert mit "Maleficent - Die dunkle Fee" seine ganz eigene Vision des weltberühmten Grimm'schen Märchens "Dornröschen" ab und enttäuscht leider. Zum Heimkinostart hat IOFP einen Blick auf die Blu-ray geworfen, welche auch die ungekürzte Fassung enthält! Die Historie des 1812 von den Gebrüder Grimm verfassten Märchens "Dornröschen" ist weitreichend. Allein 15 Spielfilme basieren auf der Erzählung um die schlafende Prinzessin. Hinzu kommen diverse Adaptionen für Oper, Ballett und Musical. Die wohl berühmteste Variation des Stoffes geht auf das Konto der Zeichentrickschmiede Walt Disney, die mit ihrem Entstehungsjahr 1959 bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Das animierte Märchen, das inszenatorisch eine ungewohnt erwachsene Ausrichtung besitzt, gilt auch als Grundlage für das Regiedebüt des Effekt-Spezialisten Robert Stromberg, der bereits für die künstlerische Gestaltung von Blockbustern wie "G.I. Joe", "2012", aber auch der Oscar-prämierten Roman-Adaption "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" sowie der erfolgsverwöhnten Quality-Serie "Boardwalk Empire" zuständig war. Zusammen mit Hollywood-Schönheit Angelina Jolie in der Hauptrolle der bösen Fee Maleficent (in der deutschen Version des Disneyfilms: Malefiz) sowie einigen weiteren Schwergewichten innerhalb der US-amerikanischen Traumfabrik kreiert Stromberg zum 55-jährigen Jubiläum der dunklen Fee Dekonstruktion, Neu-Arrangement sowie modernes Fantasy-Epos zugleich. Ich erzähle euch ein Märchen... Das idyllische Leben der wunderschönen und unschuldigen jungen Maleficent (Angelina Jolie) ändert sich eines Tages schlagartig, als die Harmonie im Königreich durch den Einmarsch einer feindlichen Armee bedroht wird. Maleficent versucht ihr Land mit allen Mitteln zu verteidigen, doch ein skrupelloser Verrat beginnt ihr reines Herz in Stein zu verwandeln. Auf Rache sinnend lässt sie sich auf eine gewaltige Schlacht mit dem Nachfolger des Besatzerkönigs ein und verflucht schließlich sein neugeborenes Kind Aurora. Mit dem Heranwachsen des Kindes erkennt Maleficent jedoch, dass Aurora (Elle Fanning) nicht nur der Schlüssel zum Frieden im Königreich ist, sondern vielleicht sogar der Schlüssel zu Maleficents eigenem Glück. Dass Robert Stromberg zweifach Oscar-prämierter Szenenbildner ist, merkt man "Maleficent" bereits in der Auftaktszene an. Vor beeindruckender Kulisse, zum Großteil entstanden in den Londoner Pinewood Studios, bringt der Regie-Neuling seine ganz eigene Vision der Disney-Schurkin auf die Leinwand. Die CGI-lastige Feenlandschaft kommt nicht mit solch einer Intensität daher wie es zuletzt "Die fantastische Welt von Oz" tat, das beachtliche Setdesign gehört allerdings nicht zu den größten Schwachpunkten des Streifens. Erst als die Effekte stärker in den Vordergrund treten, Angelina Jolie als geflügelte Fee durch die Luft schweben darf und auch das Design der wesentlich kleiner geratenen Elfen negativ ins Auge fällt, wird dem Publikum bewusst, wie ungenau und willkürlich Stromberg in der Konstruktion von "Maleficent" vorgegangen ist. So kreiert er düstere Fantasy-Landschaften à la "Snow White and the Huntsman", garniert diese mit Animationsfilm-konformen Effekten und greift vor allem in Dialog-Momenten auf ein Design zurück, dass entfernt an klassische Märchenverfilmungen wie "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" erinnert, das Ganze jedoch aussehen lässt, als seien derartige Passagen vor schlechtem Greenscreen entstanden. Das Gefühl eines einheitlichen, großen Ganzen entsteht nicht und die Darstellung Maleficents von Angelina Jolie wird diese Schwachpunkte nicht aufwiegen können. Angelina Jolie zurück auf der Leinwand Nach dem 2010 veröffentlichten Thriller-Debakel "The Tourist" steht die Dauerverlobte von Brad Pitt in "Maleficent - Die dunkle Fee" zum ersten Mal seit vier Jahren wieder vor der Kamera. Aufgrund ihrer persönlichen Faszination für die titelgebende Hauptfigur sei ihr die Zusage für das 180 Millionen US-Dollar teure Projekt nicht schwer gefallen. Rein optisch macht die durch künstliche Ohren, Nase und Wangenknochen nahezu 1:1 in Maleficent vergewandelte Aktrice ihre Sache nicht schlecht. Auch in den ruhigeren Momenten, in denen Jolie beobachtet oder sich mit ihren Schauspielkollegen in einfachen Gesprächen übt, funktioniert sie in der Hauptrolle. Lässt man sie jedoch größer agieren, gar laut werden oder ausladende Magie anwenden, kippt ihr nuanciertes Spiel in massives Overacting und wird dadurch zum Auslöser mehrerer unfreiwilliger Lacher. Die Krone dessen ist das durch Greenscreen und Computereffekte dargestellte Fliegen, das in der hier dargebrachten Form daherkommt, als stamme es aus einem Film der frühen Neunziger, als die Computertechnik noch nicht allzu weit vorangeschritten war. Für einen Film dieser Dekade ist diese Bilanz niederschmetternd und für den perfektionistischen Designer, der vor allem für visuelle Spielereien ein Auge haben sollte, eine ernüchternde Erkenntnis. So ließen sich die im kommenden detaillierter ausgeführten Plot-Schwächen noch irgendwie mit der mangelnden Erfahrung seitens Stromberg erklären, grobe Patzer in der Optik hingegen schmerzen da umso mehr. An Jolies Seite spielen unter Anderem Sharlto Copley ("Oldboy") als König Stefan, der nicht nur aufgrund seines gesetzten Erscheinungsbildes fehlbesetzt wirkt, sondern von vornherein viel zu aggressiv agiert, Elle Fanning ("Super 8") in der Rolle des naiven Dornröschen, die optisch in die Rolle passt, die angehende Prinzessin insgesamt jedoch wesentlich jünger erscheinen lässt als das dem Stoff zugrunde liegende Disney-Märchen, und Sam Riley ("On the Road - Unterwegs"), der als von Maleficent verzauberter Rabe die stärkste Leistung innerhalb des Ensembles abgibt. Auch die Animation besagten Vogels erweist sich selbst bei näherem Hinsehen als sehr gelungen - ist seine Mimik im Detail doch wesentlich stärker ausgeprägt als die einiger menschlicher Kollegen. In den Rollen der Feen Flittle, Knotgrass und Thistlewitt (im Deutschen auch als Flora, Fauna und Sonnenschein bekannt) funktionieren Lesley Manville ("Fleming"), Imelda Staunton ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1") und Juno Temple ("The Dark Knight Rises") auf eine Art und Weise, die dem Film nicht gut tut. Die drei Fabelwesen und spätere Beschützer von Dornröschen werden in "Maleficent" zu oberflächlichen Comedy-Sidekicks, die weder charakterliche Tiefe besitzen, noch nachvollziehbar und vor allem glaubhaft handeln. Wenn die Damen nicht zu wissen scheinen, dass ein weinendes Baby kaum mit rohem Gemüse zufriedengestellt ist und die drei immer wieder in alberne Kabbeleien ausbrechen, wird dies der eigentlichen Figurenausrichtung nicht gerecht und entpuppt sich als ein weiterer, ärgerlicher Fehltritt. Die Story als größter Schwachpunkt Als ein einziger solcher lässt sich auch der Kernpunkt von "Maleficent" bezeichnen: Die Story. Nach einem Prolog über die Gesinnung der dunklen Fee und die dramatischen Hintergründe der Verrohung Maleficents, die mit nicht weniger als einem gemeinen Verrat und einem daraus resultierenden, gebrochenen Herzen einhergeht, ändert das Skript von Linda Woolverton ("Alice im Wunderland") und John Lee Hancock ("Snow White and the Huntsman") seinen Erzählton abrupt und ohne eine notwenige, den Plot langsam einleitende Erzählstruktur. Aus der bösen Fee wird ohne Umschweife ein Wesen, das mit sich und der Umwelt hadert und für die einst von ihr verfluchte Prinzessin gar so etwas wie mütterliche Gefühle entwickelt. Dieser eigentlich so interessante Kniff geschieht auf solch brachiale Weise, dass die sich langsam aufbauende Charakterzeichnung Maleficents auf einen Schlag in sich zusammenfällt, der Streifen vollkommen konzeptlos daherkommt und als keiner der angestrebten Genre-Beiträge funktioniert. Die weiterhin sehr düstere Ausrichtung mit eingeworfenen, viel zu lieblich geratenen Fantasy-Elementen und der fehlgeschlagene Dramaentwurf vermengen sich in dem Disney-Märchen zu einer substanzlosen Masse. Selbst erst kürzlich erschienenen Variationen anderer Grimm-Märchen - man denke nur an "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" oder "Spieglein, Spieglein" - folgten einem strikten Konzept. "Maleficent" hat dagegen nichts auszusetzen und hangelt sich von Idee zu Idee, ohne dabei einen steten Plan zu verfolgen. Selbiges gilt für die Figurenzeichnung von König Stefan; Bis zum Schluss bleibt uns der Film die Erklärung schuldig, weshalb sich dieser von jetzt auf gleich zum Tyrann entwickelt. Auch die technische Gestaltung abseits des überbordenden CGI ist maximal für einige, unfreiwillige Lacher gut. Der bemüht epische und den Film mehr als einmal überladende Orchesterscore von James Newton Howard ("The Sixth Sense") untermalt vor allem die um viel Drama bemühten Szenen akribisch, verfehlt dabei jedoch das Ziel um Längen und erscheint dadurch allenfalls aufgesetzt, nie aber dem Thema entsprechend oder gar Gänsehaut fordernd. "2012"-Kameramann Dean Semler ergötzt sich derweil liebend gern an dem makellosen Antlitz Angelina Jolies. Andauernd lässt er das blasse Profil der Schauspielerin aus dem Schatten ins Licht schreiten. Die Umrisse von Maleficent erweisen sich anfangs zwar noch als Augenweide, verlieren aufgrund ihrer permanenten Fokussierung jedoch schnell ihren Reiz. Dabei sieht Jolie ihrem Zeichentrickvorbild tatsächlich erstaunlich ähnlich. Fazit Leider enttäuscht "Maleficent - Die dunkle Fee" auf Basis des Storytellings und kann auch bei der visuellen Aufmachung nicht sonderlich überzeugen. Ein Dank geht an dieser Stelle jedoch an Disney, da sich der Konzern hierzulande für eine Veröffentlichung der ungeschnittenen Fassung entschlossen hat und die geschnittene dennoch weiterhin als DVD vertreibt. Fanservice par excellence!

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  • 08-09-2014
  • Reviews & MeinungenTopnews

Filmkritik: „Katakomben“

Der Trend zum verwackelten Found-Footage-Film reißt nicht ab. Doch wenn einer wissen müsste, wie es funktioniert, ist es John Erick Dowdle, der mit "Katakomben" jetzt beweist, dass er nach seinem Schocker "Quarantäne" nichts verlernt hat. IOFP hat seinen neusten Ausflug ins Horrorgenre kritisch beäugt und ist wahrlich angetan. Nicht noch ein Found-Footage-Film Würde man dem Wackelkamera-Klassiker "Blair Witch Project" aus dem Jahre 1999 Böses wollen, so könnte man dem Small-Budget-Projekt der damals debütierenden Regisseure Daniel Myrick und Eduardo Sánchez vorwerfen, für einen der wohl umstrittensten Horror-Trends der vergangenen Jahrzehnte verantwortlich zu sein. Die einst nur 25.000 US-Dollar teure Produktion avancierte über Nacht zum Kulthit und versetzte Kinobesucher rund um den Globus in Angst und Schrecken. Auch einer zu der Zeit nie dagewesenen PR-Kampagne, die Stein und Bein auf die Echtheit des angeblich gefundenen Videomaterials schwor, ist es zu verdanken, dass das Genre seit Anbeginn des neuen Jahrtausends dem Found-Footage-Film gehört. Ebenjener Inszenierungen, die auf vermeintlich unverfälscht echtes Bildmaterial setzen und ihren Schrecken so aus den angeblich realistischen Ereignissen ziehen. Aus diesem Trend gingen unter anderem mehrere "Rec"-Filme, die "Paranormal Activity"-Reihe inklusive eines Ablegers und diverse Exkurse an schaurige Orte hervor. Eine allgemeingültige Anerkennung konnte sich der Found-Footage-Trend derweil nie erarbeiten. Obgleich das Subgenre mit Neil Bloomkamps "District 9" gar eine Oscar-Nominierung vorweisen kann, bemängeln die Gegner des vorgetäuschten Amateurfilms die Strategie hinter dem Filmemachen: Die niedrigen Produktionskosten lassen die Studios, in Anbetracht der leicht zu verführenden Zielgruppe, gern einmal Projekte durchwinken, die es mit ernstem Storytelling, geschweige denn Horror nicht mehr so genau nehmen. Als umso erfreulicher erweisen sich da all jene Produktionen, die nicht des Trends wegen im Found-Footage-Stil gedreht wurden. John Erick Dowdle nimmt nach "Quarantäne" ein weiteres Mal die Wackelkamera zur Hand und nutzt diese nicht nur in einem visuell sinnvollen, sondern sogar erzählerisch notwendigen Kontext. Sein Klaustrophobie-Schocker "Katakomben" entpuppt sich somit als einer der besten Filme seines Genres und rückt dem "Blair Witch Project" – der "Mutter allen Übels" – gar gefährlich nah auf den Pelz. Scarlet Marlowe (Perdita Weeks) ist eine erfolgreiche Archäologin und hat sich ganz auf die Entdeckung und Dechiffrierung geheimnisvoller Symbole spezialisiert. Als sie von einem unentdeckten Gang in den Katakomben von Paris hört, ist ihr Interesse geweckt. Mit einigen Freunden begibt sich Scarlet in ein unterirdisches Labyrinth aus Knochen und Felsen. Zu Beginn schlägt der Gruppe nur die Enge und Dunkelheit aufs Gemüt, doch nach und nach kommen den Entdeckern Zweifel an ihrer Mission. Immer tiefer dringen sie in ein unerforschtes Gebiet vor, das ein Geheimnis birgt, das nie hätte gelüftet werden dürfen und die Freunde mit ihren inneren Dämonen konfrontiert. Klaustrophobie für Fortgeschrittene Mit der Wahl einer Found-Footage-Inszenierung hat sich John Erick Dowdle im Falle von "Katakomben" einen großen Gefallen getan. Nicht nur, dass es der Handkamera in ihrer unverfälschten Weise auf das Vortrefflichste gelingt, die beklemmende Enge in den Katakomben einzufangen, auch auf der Erzählebene macht es durchaus Sinn, dass Archäologen ihre Forschungen heutzutage selbst via Cam festhalten. So umgeht "Katakomben" von Anfang an das im Genre häufig auftretende Glaubwürdigkeitsproblem und kommt entsprechend bodenständig daher. Auch die Einführung sämtlicher Charaktere nimmt für Found-Footage-Verhältnisse erstaunlich viel Platz ein. So vergeht über eine halbe Stunde, eh es die Nachwuchsforscher endlich ins unterirdische Paris verschlägt. Das Skript, verfasst vom Regisseur John Erick sowie seinem Bruder Drew Dowdle (beide schrieben unter anderem auch die Drehbücher zu "Quarantäne" sowie "Devil – Fahrstuhl zur Hölle"), erzählt schnörkellos von den Ereignissen, bettet immer wieder geschickt Hintergrundinformationen zu den Protagonisten ein und sorgt so dafür, dass die Figuren ein ordentliches Profil enthalten, ohne dass sich der Film allzu lange an der genauen Charakterisierung aufhalten muss. Für das Publikum ergibt sich rasch ein Zugehörigkeitsgefühl; wenn der wahre Horror erst einmal losgeht, bekommt es auch der Zuschauer mit der Angst zu tun. Dass "Katakomben" mehr ist als ähnlich gelagerte Abenteuerschocker der Marke "The Descent" fördert alsbald die Story zutage. Regisseur Dowdle lässt nicht etwa ein haariges Monster als Antagonisten auf die liebgewonnenen Charaktere los, sondern konfrontiert die Figuren mit ihren eigenen Kellerleichen. Elemente wie ein Klavier, ein Telefon oder ein brennendes Auto werden zu Symbolen nicht überwundener Ängste, die zwischen den Knochenbergen der französischen Unterwelt auf ihre Urheber warten. Womit es Scarlet, ihre Kollegen und letztendlich der Zuschauer hier eigentlich zu tun bekommt, umreißen die Macher nur vage. Dennoch lässt das Skript einige Schlüsse zu, die dem Publikum das Blut in den Adern gefrieren lassen. Wenn die charmante Newcomerin Perdita Weeks ("The Invisible Woman"), die optisch glatt als Anne-Hathaway-Double durchgehen könnte, anhand eines Schriftzuges Parallelen zum sagenumwobenen Hölleneingang feststellt, ist dieser Ansatz ebenso einleuchtend wie die Berufung auf die zum Originaltitel "As Above So Below" passende Hermetik-Maxime, die besagt, dass alles, was oben ist, auch unten passiert. Somit fehlt "Katakomben" zwar ein greifbarer Antagonist, gewinnt dafür aber an philosphischem Beigeschmack und schlägt all jenen Kritikern ein Schnippchen, die das Horrorgenre selbst gern als "dumm" abstempeln. Gerade hierdurch zeigt sich auch die Gesamtqualität der Produktion: Lange Zeit zeigte sich kein Horrorfilm mehr so ambitioniert erzählt und mitreißend. Die durchgehend herausragenden, da über alle Maße authentischen Schauspielleistungen runden diesen beachtlichen Gesamteindruck ab und unterstreichen einmal mehr die Tatsache,  dass auch augenscheinlich wenig innovative Genre-Beiträge unter der richtigen Hand ganz großes, zum Teil äußerst emotionales Qualitätskino sein können. John Erick Dowdle scheut keine Kosten und Mühen, um seinem Publikum den ultimativen Kick zu bescheren. Dass die Katakomben im Film keine Kulissen sind, sondern ebenjenes Schädellabyrinth unterhalb der französischen Hauptstadt, verleiht "Katakomben" zusätzliches Flair. Obgleich sich der Streifen als weitaus intensiver entpuppt, wenn sich das Publikum auch mit dem Backround der Story befasst, kann der Horrorfilm ebenso oberflächlich unterhalten. In Gänze auf Musik verzichtend ist es vorrangig die Arbeit des französischen Kameramannes Léo Hinstin ("L’amour fou"), die hier glaubwürdig die Ängste der Protagonisten einfängt und immer wieder für punktgenau platzierte, visuelle Schocks sorgt. Obsessive Gewalt sucht man in "Katakomben" derweil vergebens. Dowdle überlässt die Brutalitäten der Vorstellungskraft des Zuschauers und schafft es somit, eine permanente Anspannung aufrechtzuerhalten, die sich erst mit Einsetzen des Abspannes entlädt. Die Prämisse erweist sich dabei als derart unvorhersehbar, dass der Ausgang bis zum Finale vollends offen bleibt – ein Ritterschlag für einen Horrorfilm des 21. Jahrhunderts. Fazit Mit seinem neusten Projekt ist John Erick Dowdle ein Found-Footage-Schocker der Extraklasse gelungen. "Katakomben" treibt nicht nur den Puls des Zuschauers in die Höhe, sondern hat obendrein eine Story zu bieten, die überrascht, bewegt und so geheimnisvoll ist, dass man am liebsten selbst einmal die Unterwelt Frankreichs erkunden möchte. Wenn man sich das nach dem Genuss von "Katakomben" denn noch traut, versteht sich…

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  • 27-08-2014
  • Reviews & Meinungen

Heimkino-Tipp: „Ride Along“

In Tim Storys Buddy-Cop-Komödie "Ride Along" begeben sich Rapper und Schauspieler Ice Cube und Comedian Kevin Hart auf die Spuren von Eddie Murphy. Auch wenn der Film nie auch nur ansatzweise überrascht, entpuppt sich das sympathische Duo als Urheber eines amüsanten Roadtrips mit Lachgarantie. Zum Heimkinostart des Actionstreifens hat sich IOFP die Produktion einmal genauer angesehen. Das Presseheft betitelt ihn als „nächsten Eddie Murphy“ und Kevin Harts Film „Ride Along“ erinnert wohl nicht ganz ungewollt an dessen Paraderolle des Axel Fowley in der Action-Komödie „Beverly Hills Cop“. Als gewitzter Polizist aus Detroit bestritt Murphy die dreiteilige Filmreihe nahezu im Alleingang und drückte der von ihm verkörperten Hauptfigur alsbald seinen Stempel auf. Sollte Kevin Hart den hohen Erwartungen also standhalten, erwartet das Publikum ein charismatisches Gag-Feuerwerk der Extraklasse. Nicht umsonst gilt Murphy als einer der besten Comedians seiner Generation und Kevin Hart erarbeitete sich durch seine Stand-Up-Performances eine beachtliche Fangemeinde in den USA. Dass Werbung bisweilen mehr verspricht als das beworbene Endprodukt schließlich hält, bekommt der Zuschauer jedoch schneller zu spüren als ihm lieb ist. „Ride Along“ ist zwar definitiv ein kurzweiliges Action-Vergnügen, den Vergleichen mit Martin Brests ins Leben gerufener Cop-Trilogie hält der Streifen jedoch nicht stand. Good Cop - Bad Cop Als Ben (Kevin Hart) sich ein Herz nimmt und um die Hand seiner Freundin Angela (Tika Sumpter) anhält, hat er die Rechnung ohne ihren Bruder, den rohen Detective James (Ice Cube) gemacht. Für den ist Ben gar kein geeigneter Lebenspartner, hat der angehende Polizeischüler doch nicht die größten Eier in der Hose. Um sich von dessen Ehemannqualitäten zu überzeugen, nimmt James ihn mit auf einen Ride Along. Einen ganzen Tag begibt sich das ungleiche Duo auf Streife, die schneller als erwartet im Chaos mündet. Bereits die stylische Eingangssequenz von „Ride Along“ steht stellvertretend für all das, was Tim Storys testosterongeladene Spritztour richtig, aber eben auch ziemlich falsch macht. Zum Sound belangloser Hip-Hop-Rhythmen manövrieren ebenso belanglose Typen stylisch in Szene gesetzte Nobelkarossen durch die Straßen einer x-beliebigen Stadt, irgendwo in den USA. Halbgare Stunts, die sich aufgrund ihrer Unauffälligkeit allenfalls im Hintergrund eines „The Fast and the Furious“-Teils oder des erst kürzlich gestarteten „Need for Speed“ abspielen dürften, finden nicht nur in Mega-Zeitlupe – sprich: ohne jedwede Dynamik – statt, sondern auch noch ganz dicht vor den Kameralinsen. Von Bildästhetik keine Spur. Und wer hier gut und wer böse ist, erfährt der Zuschauer ebenfalls nicht. Geschweige denn, dass sich erschließt, was besagte Eröffnungssequenz mit den Geschehnissen der nun folgenden neunzig Minuten zu tun hat. Die Story kommt in Fahrt Schnitt. Mit einem Kulissenwechsel führt Regisseur Tim Story („Fantastic Four“) sein Publikum mitten hinein in eine Ego-Shooter-Szenarie, welche die eigentliche Story einläutet. An der Konsole sitzt Ben, verkörpert von einem sympathischen Kevin Hart („Denkt wie ein Mann“), dessen Visage tatsächlich etwas an einen jungen Eddie Murphy erinnert – ohne die dazugehörigen Grimassen versteht sich. Hart, dessen Bühnenprogramm „Let Me Explain“ in den USA gar auf der großen Leinwand gezeigt wurde, versteht es, seinem tölpelhaft angelegten Charakter genug Charisma zu verleihen, damit das Publikum an dessen Fortentwicklung im weiteren Filmverlauf tatsächlich interessiert ist. An gängigen Actionkomödien-Schemata orientiert ist Ben das typische Weichei – und damit das krasse Gegenteil zum vom Rapper und Schauspieler O’Shea „Ice Cube“ Jackson verkörperten James. Nach seiner ähnlich gezeichneten Rolle in der Serienadaption „21 Jump Street“ gibt Ice Cube in „Ride Along“ einmal mehr das klischeebeladene Bild eines Rüpelcops ab; nur dass sich sein Leinwanddasein in diesem Falle auf die gesamte Laufzeit ausdehnt und nicht wie ein zu lang geratener Cameo-Auftritt daherkommt. Für diesen sorgt im Falle von „Ride Along“ ein Hollywood-Urgestein. Um dem ungeahnten Publikum die Freude hieran nicht zu nehmen, sei an dieser Stelle lediglich erwähnt, dass der Auftritt von „Mister X“ aufgrund dessen Hang zur Selbstdemaskierung zu den großen Highlights des Filmes gehört. Nachdem sich alsbald herauskristallisiert hat, wer in der übersichtlich besetzten Buddy-Cop-Comedy welche Rolle zu erfüllen hat, begibt sich das Duo auf einen aberwitzigen Streifzug durch das ihnen zugeteilte Einsatzgebiet. Die einzelnen Stationen reihen sich dabei wie ein Sketch an den nächsten. Besonders einfallsreich ist dies nicht. Zumal der die einzelnen Storybausteine zusammenhaltende Faden mehr blassrosa schimmert denn dunkelrot leuchtet. So ist ein Antagonist per se zwar existent, die Aufklärung des alle Ereignisse umspannenden Falles interessiert dabei jedoch kaum. Um die Sympathien des Publikums buhlen dagegen viel lieber die beiden Hauptdarsteller. Und auf der Ebene funktioniert „Ride Along“ dann auch endlich. Obwohl Kevin Hart und Ice Cube mit ihren schon so oft dargebrachten, gegensätzlich gezeichneten Figuren keinen Originalitätspreis gewinnen, ist die Chemie zwischen den Akteuren beachtlich. Im Gegensatz zur tonal ähnlich gelagerten Lady-Variante von „Ride Along“, Paul Feigs „Taffe Mädels“, entwickelt sich aus dem zunächst stattfindenden Konkurrenzkampf nach und nach eine ehrliche und allen voran sich schlüssig entwickelnde Chemie. Wann immer die Komödie sich auf ähnliche Pfade begibt, die auch schon Sandra Bullock und Melissa McCarthy betraten, reißen es die beiden sympathischen Darsteller mithilfe ihres natürlich rauen Charmes, wahlweise aber auch ihrer tollpatschig-bodenständigen Art wieder heraus und hauen sich die von Drehbuchautor Greg Coolidge und einem ganzen Heer weiterer Autoren geschriebenen Dialoge förmlich um die Ohren. Dabei geben sämtliche Story-Verantwortlichen wenig auf Rafinesse und Einfallsreichtum; langweilig muss dies aber noch lange nicht sein. Vor allem dann nicht, wenn Kameramann Larry Blanford („Minority Report“) seine missratene Eröffnungssequenz in der zweiten Filmhälfte vergessen macht und uns ein ebenso anschauliches wie dynamisches Finale präsentiert. Fazit „Ride Along“ ist alles andere als originell, doch die Figuren hat der Film auf seiner Seite. Aus Versatzstücken gängiger Action-Komödien zusammengebastelt, liefert Tim Story seinem Publikum kurzweiliges Action-Kino – ohne Wiedererkennungswert, dafür mit Lachgarantie. 

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  • 30-10-2014
  • KinoReviews

Gewinnspiel: „Irre sind männlich“

Zum Heimkinostarts der herzlichen Komödie "Irre sind männlich" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas(Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. IOFP.de zog zum Heimkinostart von „Irre sind männlich“ das Fazit, dass der Streifen gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren weiß. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Damit sich unsere Leser selbst davon überzeugen können...  ... verlosen wir zweimal die DVD zum Film! Ihr wollt Euch "Irre sind männlich" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Wer führte Regie bei "Irre sind männlich"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 06.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 27-10-2014
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Gewinnspiel: Mauern der Gewalt

Zum Heimkinostarts des weltweiten Kritikerlieblings "Mauern der Gewalt" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! „Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater… Eine brutale Knast-Story, randvoll mit Wut und Gewalt, liefert Regisseur David Mackenzie hier ab. Kino, das unter die Haut geht, und eine tour de force für die Darsteller, allen voran der junge Jack O'Connell! Ein so kraftvoll physisches Drama kommt selten auf die Leinwand. Worte spielen in dieser düsteren Machowelt kaum eine Rolle. Hier ist alles körperlich, die Wut, die Angst, der Hass und die Enttäuschung. Dafür braucht man Schauspieler, die diese physische Intensität geradezu ausschwitzen. Und so einer ist O'Connell. Wenn er sich mit mehreren Wärtern gleichzeitig anlegt oder wie eine Bombe unter seinen Mithäftlingen explodiert, gehört ihm ganz allein die Leinwand. Kein Wunder, dass die Presse die Geburt eines Stars bejubelt. Dass "Mauern der Gwalt" so ein authentisches Knastdrama geworden ist, verdankt es neben seinen exzellenten Darstellern seinem Autor. Jonathan Asser kennt sich aus in dieser engen Welt hinter Gittern, war er doch selbst als Aggressionstherapeut dort tätig. Mit wenigen Worten entwirft er ein Drama, das ebenso spannend wie packend ist. Hier treffen keine Superhelden in choreographierten Fights aufeinander, sondern echte Menschen, die Regisseur Mackenzie in eindringlichen Bildern einfängt. Wir verlosen je eine zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Mauern der Gewalt" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer führte Regie bei "Mauern der Gewalt"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 09.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 14-10-2014
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Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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