Box Office: „Lucy“ übernimmt die Spitze

Zum Wochenstart blickt IOFP einmal mehr auf das Box Office vom vergangenen Wochenende. Neben alten Bekannten hat Deutschland eine neue Nummer eins – mal wieder. Klickt Euch in die aktuellen Zahlen!

Auch in Deutschland führt sie das Box Office an: "Lucy" von Luc Besson.

Auch in Deutschland führt sie das Box Office an: „Lucy“ von Luc Besson.

Das ging flott: Nach nur einer Woche auf der Pole Position muss der weltweit erfolgreiche Action-Blockbuster „Planet der Affen: Revolution“ hierzulande bereits den Spitzenplatz der Charts räumen. Schuld daran ist Luc Bessons Science-Fiction-Film „Lucy“: Die One-Woman-Show mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle überzeugte hierzulande rund 455.000 Besucher zum Ticketkauf und legte damit den sechsbesten Start des laufenden Kinojahres hin. Auf Platz zwei rangiert besagter Affen-Film mit rund 260.000 Besuchern. Den dritten Platz belegt die derzeit wohl größte Überraschung der Charts: Die Franco-Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ konnte in dieser Woche mehr Zuschauer generieren als noch in der Woche zuvor: 190.000 Kinogänger lösten ein Ticket. Damit beläuft sich das Box Office hierzulande mittlerweile auf rund 2 Millionen Euro.

Der zweithöchste Neueinstieg gelingt nach „Lucy“ derweil der deutschen Romanverfilmung „Saphirblau“ mit 170.000 Zuschauern. Auch der Disney-Animationsfilm „Planes 2 – Immer im Einsatz“ kommt gut aus den Startlöchern und konnte am Startwochenende etwa 165.000 Besucher zum Ticketkauf überzeugen. Peter Chelsoms Tragikomödie „Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück“ startet ganz im Rahmen der Erwartungen und zählte bis Sonntag rund 90.000 Zuschauer.

In den USA dominieren die „Teenage Mutant Ninja Turtles“ weiterhin das Geschehen und konnten auch in der zweiten Woche die Topposition der Charts für sich beanspruchen. Das Box Office für das vergangene Wochenende zählte ein Einspiel von gut 28 Millionen US-Dollar. Als höchster Neueinsteiger behauptete sich die Komödie „Let’s be Cops“, die am Startwochenende knapp 18 Millionen Dollar einnahm. Weit unterhalb der Erwartungen startete der dritte Teil der beliebten Actionreihe „The Expendables“: Mit gerade einmal 16,2 Millionen reicht „The Expendables 3“ nicht einmal an die Hälfte des Einspiels seiner beiden Vorgänger heran.

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  • admin
  • 18. August 2014
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  • 14-10-2014
  • Kino

Gewinnspiel: „Teenage Mutant Ninja Turtles“

Zum Kinostart des 3D-Action-Spektakels "Teenage Mutant Ninja Turtles" verlost IOFP ein tolles Fanpaket. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnett), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte … Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen Freunde. Regisseur Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay („Transformers“) den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt. Abgerundet wird die Turtles-Power mit der richtigen Prise Humor sowie einem hochkarätigen und bunt gemischten Cast: Heiß, heißer, Megan Fox („Transformers“) spielt die toughe TV-Journalistin April O’Neil, die erfahrenen Comedy-Mimen Whoopi Goldberg („Sister Act“) und Will Arnett („Jonah Hex“) garantieren kurzweilige Unterhaltung, während William Fichtner („The Dark Knight“) den Fiesling Shredder verkörpert. Unter den Schildkrötenpanzern verstecken sich vier attraktive und aufregende Nachwuchstalente: Alan Ritchson („Die Tribute von Panem“) als Hitzkopf Raphael, Jeremy Howard („Men in Black II“) als Technik-Fan Donatello, Noel Fisher („Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2“) als Witzbold Michelangelo und Pete Ploszek („Parks and Recreation“) als Anführer Leonardo. Wir verlosen ein Fanpaket mit je zwei Freikarten, einem coolen Pizza-Schneider und einer Schaumstoff-Hand in "Turtles"-Optik! Ihr wollt Euch "Teenage Mutant Ninja Turtles" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Turtles" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer produzierte "Teenage Mutant NInja Turtles"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 26.10.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 25-08-2014
  • Kino

Box Office: „Lucy“ stärker als die „Expendables“

Zum Wochenstart blickt IOFP einmal mehr auf das Box Office vom vergangenen Wochenende. Trotz massivem Vorabhype blieb dem potenziellen Favoriten auf die Chartspitze der erwartete Erfolg verwährt. Triumphieren konnte dagegen eine alte Bekannte. Das hatte sich das verantwortliche Studio wohl anders vorgestellt: Trotz massiver PR mitsamt Europapremiere in Köln wollte dem dritten Teil der Actionreihe "The Expendables" der Sprung an die Chartspitze nicht gelingen. Mit "nur" 255.000 verkauften Tickets konnten weniger Actionfans zu einem Kinobesuch überredet werden, als die die 285.000 Science-Fiction-Liebhaber, die das kuriose Luc-Besson-Projekt "Lucy" somit auf die Nummer eins hievten. Damit gelingt Scarlett Johannson als Superweib dieses Kunststück zum zweiten Mal in Folge. Auf Rang drei rangiert nach wie vor - weiterhin recht überraschend - der französische Wohlfühlfilm "Monsieur Claude und seine Töchter" mit 235.000 Besucher. Die beiden größten Neueinstiege überraschen derweil zwei Filmprojekte auf ganz unterschiedliche Weise. Lasse Hallströms Tragikomödie "Madame Mallory und der Duft von Curry" eröffnet sechsstellig und begeistert rund 105.000 Cineasten - ein beachtlicher Einstand für das Nischenprojekt. Komplett gegenteilig präsentiert sich der Katastrophen-Blockbuster "Storm Hunters", der gerade einmal 40.000 Kinogänger zum Ticketkauf inspirierte und somit schon jetzt als "Flop" bezeichnet werden kann. Der Popcornfilm "Planet der Affen: Revolution" kann als zwanzigster Film des Jahres die Eine-Million-Marke durchbrechen, "Drachenzähmen leicht gemacht 2" gar die Zwei-Millionen-Marke. In den USA geht die Topposition an den Marvel-Actioner "Guardians of the Galaxy", der hierzulande diese Woche in den Kinos erscheint. Die Comicadaption ist mit einem Box Office von mittlerweile über 250 Millionen US-Dollar der erfolgreichste Sommer-Blockbuster des Jahres. Der höchste Neueinstieg gelingt dem Melodram "Wenn ich bleibe" und einem Einspiel von gut 16 Millionen US-Dollar. Ward Ihr am Wochenende im Kino und könnt Ihr die Einspielergebnisse nachvollziehen? Schreibt es uns in den Kommentaren!

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  • 17-08-2014
  • Reviews & Meinungen

Filmkritik „The Expendables 3“

Die mittlerweile dreiteilige "The Expendables"-Reihe hat sich mittlerweile eine beachtliche Fanbase aufgebaut. Damit die größer wird, hat Sylvester Stallone den Blut- und Bleigehalt in "The Expendables 3" ein wenig zurückgeschraubt und hofft so, auch die junge Generation für seine Filme zu begeistern. Ob dieser Plan aufgeht, verrät IOFP. Alle wieder da? Nicht alle! Der dritte Teil des Actionhelden-Stelldicheins, angeführt vom alten Hollywood-Haudegen Sylvester Stallone, steht wahrlich unter keinem guten Stern. Bereits die Bekanntgabe, „The Expendables 3“ würde entgegen seiner beiden Vorgänger lediglich ein PG13- und kein R-Rating mehr erhalten, erhielt von den Fans des explosiven Franchises wenig Gegenliebe. Stallone begründete dieses Vorgehen damit, seine Filmreihe einem noch größeren Publikum zugänglich machen zu wollen. Dass er die ursprünglich anvisierte Zielgruppe damit allerdings vor den Kopf stößt, steht auf einem anderen Blatt. Des Weiteren markiert „The Expendables 3“ ein neues Kapitel in der Geschichte des illegalen Downloads: Schon Wochen vor der US-Premiere gelangte eine hochwertige Kopie des Filmes in Umlauf, die innerhalb von gerade einmal 24 Stunden satte 200.000-mal heruntergeladen wurde. In Russland strahlte ein Fernsehender ebenjene gar als Free-TV-Premiere aus. Obgleich die zuständige Produktionsfirma Lionsgate umgehend Klage einreichte, und so hofft, auf das offenbar undichte Leck innerhalb der eigenen PR-Maschinerie zu stoßen, könnten die hohen Download-Zahlen ein massives Problem im Rahmen des Ticketverkaufs darstellen. Es bleibt zu hoffen, dass es sich hier um eine ärgerliche Ausnahme handelt. Wer brandaktuelle Filme konsumieren möchte, sollte dies nach wie vor legal tun. Auch dann, wenn man wie im Falle von „The Expendables 3“ im Nachhinein vielleicht feststellen muss, dass das Geld für das Kinoticket woanders vielleicht besser investiert gewesen wäre. Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham) und der Rest des Expendables-Teams treffen bei ihrem neuen Einsatz auf Conrad Stonebanks (Mel Gibson). Einst Barneys rechte Hand bei der Gründung der Expendables, hat sich Stonebanks zu einem skrupellosen Waffenhändler und somit zu einem Gegner der Gruppe gewandelt. Stonebanks seinerseits hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Expendables zu zerschlagen – aber Barney hat andere Pläne. Er entscheidet sich, junges Blut und moderne Waffen ins Spiel zu bringen. Der persönliche und finale Kampf der beiden Kontrahenten wird zu einem Kampf zwischen Jung und Alt, High-Tech und Old-School… Hochglanzaction statt kompromissloser Materialschlacht Marketingtechnisch betrachtet hat Sylvester Stallone („Zwei vom alten Schlag“) mit seiner Rundumerneuerung des „The Expendables“-Franchises viel richtig gemacht. Erneut gelingt es dem Actionstar, eine gewaltige Heerschar an namhaften Großkalibern des Genres zu versammeln. Neben ihm stehen erneut Jason Statham („Homefront“), Arnold Schwarzenegger („Sabotage“), Jet Li („The Forbidden Kingdom“) und Dolph Lundgren („Blood of Redemption“) vor der Kamera. Auch einige Neuzugänge können sich sehen lassen: Mit Wesley Snipes („Gallowwalkers“), Antonio Banderas („Die Haut, in der ich wohne“), Harrison Ford („Ender’s Game“) und Mel Gibson („Get the Gringo“) sind einige Starauftritte innerhalb des „Expendables“-Universums längst überfällig. Obgleich Namen wie Bruce Willis oder Chuck Norris auf der Castliste fehlen, ist die Chemie unter den altbekannten Darstellern einmal mehr ein Genuss. Doch Stallone beschränkt sich nicht mehr nur auf seine alteingesessenen Haudrauf-Kumpels; Um die heranwachsende Generation für seine Brachialaction zu begeistern, holt der einstige „Rambo“- und „Rocky“-Star eine ganze Riege an Jünglingen ins Boot. Der erst kürzlich an „Hercules“ gescheiterte Kellan Lutz trägt da noch den größten Namen. Newcomer wie Ronda Rousey, die in „The Expendables 3“ gar ihr Leinwanddebüt gibt oder Victor Ortiz, zu dessen größten Erfolgen IMDb zufolge die Teilnahme an „Dancing with the Stars“ gehört, bieten dem Zuschauer allenfalls was fürs Auge. Dem dreiköpfigen Autorenteam rund um Sylvester Stallone gelingt es jedoch nicht, die unterschiedlichen Generationen innerhalb des Söldnerteams stimmig zusammenzubringen. Auch die Action steht in „The Expendables 3“ nicht mehr so im Vordergrund, wie man es aus den ersten beiden Teilen gewohnt ist. Zwar schert sich Patrick Hughes („Red Hill“), der aktuell auch für den Regie-Posten im US-„The Raid“-Remake zur Diskussion steht, ähnlich seiner beiden Vorgänger wenig um schlüssiges Storytelling, greift jedoch nicht etwa auf Kompromisslosigkeit in den Kampfsequenzen zurück, um diesen Schwachpunkt auszugleichen. Vermutlich ist es dem von vornherein anvisierten PG13-Rating geschuldet, dass Hughes es Sylvester Stallone (Regie „The Expendables“) und Simon West (Regie „The Expendables 2“) nicht gleichtut und sämtliche Action brachial und dreckig inszeniert, sondern sich vornehm zurückhält, wenig Blut fließen lässt und sich visuell gefährlich nah an gängiges Hollywood-Kino heranwagt. Der Genre-erfahrene Kameramann Peter Menzies Jr., der schon Zerstörungsorgien und Materialschlachten wie „Kampf der Titanen“ und „Shooter“ in Szene setzte, bebildert „The Expendables 3“ geleckter denn je und lässt in mancherlei Szene gar Erinnerungen an Filme der Marke „Mission Impossible“ wach werden. Dies ist per se kein qualitatives Todesurteil; denkt man jedoch an die verwackelten, fast amateurhaft daherkommenden Bilder der ersten beiden Teile zurück, erkennt man, dass „The Expendables 3“ sein Alleinstellungsmerkmal im Sinne harter Erwachsenenunterhaltung verloren hat. Antonio Banderas wird zum Highlight Ließ der Auftakt zur „Expendables“-Reihe noch den sich anbietenden Meta-Humor vermissen und konzentrierte sich knapp zwei Stunden lediglich auf das Zelebrieren ungeschönter Ballerei, kam der Nachfolger wesentlich ironischer daher und offenbarte die Stärken, die ein Actionstar-Potpourri (neben der Action selbst versteht sich) mit sich bringen kann. Süffisant und ironisch, vor allem aber dem sich geänderten Zeitgeist angepasst (Stichwort: Chuck Norris), ließen die Helden einer ganzen Generation diverse gelungene One-Liner vom Stapel. Das verhalf „The Expendables 2“ nicht nur zu wesentlich kurzweiligerer Unterhaltung als Teil eins, sondern auch zu seiner so wichtigen Daseinsberechtigung. Teil drei wirft nun all die guten Ansätze über den Haufen. Mit Ausnahme des selbstdemaskierenden Auftritts von Antonio Banderas, der den Status seiner Karriere in seiner viel zu kurz geratenen Screentime auf das Vortrefflichste zusammenfasst, beschränken sich sämtliche Darsteller auf das Ausführen ihres Jobs. Während Sylvester Stallone seit jeher nicht dazu imstande ist, den ihm offenkundig eingemeißelten Gesichtsausdruck auch nur um eine Nuance zu variieren, gehen Jason Statham, Dolph Lundgren und all die kleinen und großen Gaststars ihrem gelernten Handwerk nach. Wenngleich man den Machern zu Gute halten muss, dass viele der Szenen ohne Double auskamen und die Action auch in „The Expendables 3“  einmal mehr zu weiten Teilen handgemacht wirkt (das sich wenig galant in die Szenerie einordnende CGI übergehen wir an dieser Stelle einfach mal), plätschert die Produktion – auch aufgrund ihrer viel zu langen Laufzeit von knapp zwei Stunden – einfach nur so vor sich hin. Offenkundig nahmen sich die Verantwortlichen für Story und Umsetzung für ihren dritten Teil vor, dem Publikum mehr zu bieten als im Großen und Ganzen zusammenhanglose Action. Dass Stallone sich in „The Expendables 3“ jedoch gar an der Inszenierung einer halbwegs realistischen Story versucht, ist für den beschränkten Raum, auf dem ein derartiger Genrefilm nur funktionieren kann, ein viel zu großes Wagnis. Anstatt die Vorzüge einer derartigen Produktion hervorzukehren und die Action für sich sprechen zu lassen, hat der dritte „Expendables“-Teil unübersehbare Längen. Was fehlt, sind sympathische Figuren, die ein Profil immerhin erahnen lassen, eine sich über den gesamten Cast erstreckende Chemie und dynamische Wortgefechte. Davon angesteckt scheint auch der für die Musik verantwortliche Brian Tyler („Thor – The Dark Kingdom“) nur noch wenig Lust auf seinen Job gehabt zu haben. Abgesehen von der Verwendung zweier mitreißender Rockklassiker beschränkt sich seine Arbeit darauf, das Leinwandgeschehen mit einem undefinierbaren Instrumental-Einheitsbrei zu untermalen. Fazit Auch wenn eigentlich alle Voraussetzungen für eine gelungene Fortsetzung des „Expendables“-Franchises gegeben sind, verliert der Streifen unter all seinen Ansätzen das eigentliche Ziel aus den Augen. „The Expendables 3“ krebst irgendwo zwischen dem Streben nach beinharter Action und der Ästhetik gängiger Hollywood-Unterhaltung herum und lässt sowohl den Charme des Vorgängers, als auch die Materialschlacht des Auftaktfilms vermissen. Es ist fraglich, ob Sylvester Stallones Plan aufgehen, und sich die Masse an Fans durch seine Neuausrichtung erweitern wird. Vielleicht verschlägt es durch die niedrigere Altersfreigabe tatsächlich ein paar Tausend Zuschauer mehr in die Lichtspielhäuser – allerdings sollten sich die Macher nicht wundern, wenn die ursprünglichen Fans ihrem Franchise schon bald den Rücken kehren

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  • 30-10-2014
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Gewinnspiel: „Irre sind männlich“

Zum Heimkinostarts der herzlichen Komödie "Irre sind männlich" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas(Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. IOFP.de zog zum Heimkinostart von „Irre sind männlich“ das Fazit, dass der Streifen gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren weiß. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal zu sehen gibt. Damit sich unsere Leser selbst davon überzeugen können...  ... verlosen wir zweimal die DVD zum Film! Ihr wollt Euch "Irre sind männlich" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Wer führte Regie bei "Irre sind männlich"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 06.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 27-10-2014
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Gewinnspiel: Mauern der Gewalt

Zum Heimkinostarts des weltweiten Kritikerlieblings "Mauern der Gewalt" verlost IOFP tolle Preise. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! „Starred up“ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein „Aufsteiger“ ist Eric. Der 19jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev, Häftling, Alphamann – und Erics Vater… Eine brutale Knast-Story, randvoll mit Wut und Gewalt, liefert Regisseur David Mackenzie hier ab. Kino, das unter die Haut geht, und eine tour de force für die Darsteller, allen voran der junge Jack O'Connell! Ein so kraftvoll physisches Drama kommt selten auf die Leinwand. Worte spielen in dieser düsteren Machowelt kaum eine Rolle. Hier ist alles körperlich, die Wut, die Angst, der Hass und die Enttäuschung. Dafür braucht man Schauspieler, die diese physische Intensität geradezu ausschwitzen. Und so einer ist O'Connell. Wenn er sich mit mehreren Wärtern gleichzeitig anlegt oder wie eine Bombe unter seinen Mithäftlingen explodiert, gehört ihm ganz allein die Leinwand. Kein Wunder, dass die Presse die Geburt eines Stars bejubelt. Dass "Mauern der Gwalt" so ein authentisches Knastdrama geworden ist, verdankt es neben seinen exzellenten Darstellern seinem Autor. Jonathan Asser kennt sich aus in dieser engen Welt hinter Gittern, war er doch selbst als Aggressionstherapeut dort tätig. Mit wenigen Worten entwirft er ein Drama, das ebenso spannend wie packend ist. Hier treffen keine Superhelden in choreographierten Fights aufeinander, sondern echte Menschen, die Regisseur Mackenzie in eindringlichen Bildern einfängt. Wir verlosen je eine zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Mauern der Gewalt" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Mauern" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Wer führte Regie bei "Mauern der Gewalt"? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 09.11.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 14-10-2014
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