„Boardwalk Empire“: Ein Muss für jeden Gangsterfilm-Fan

„Boardwalk Empire“ überzeugt mit einer gelungenen Mischung aus Intrigen, Action und Spannung. IOFP stellt die Hitserie ausführlich vor.

Die aufwendig und künstlerisch gestaltete HBO-Serie ist in den USA bereits seit dem Erscheinungsjahr (2010) ein großer Erfolg. In Deutschland konnte „Boardwalk Empire“ noch nicht wirklich Fuß fassen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es bisher nur auf TNT-Serie ausgestrahlt und noch von keinem großen Sender gekauft wurde. Dabei hat die großartige Serie einen hohen Suchtfaktor.

Boardwalk Empire ist eine Adaption von Nelson Johnsons Buch „Boardwalk Empire: The Birth, High Times, and Corruption of Atlantic City.“ Terence Winter, der früher als Drehbuchautor und Produzent für „Die Sopranos“ arbeitete, ist der Macher der Serie. Zu den Executive Producern gehören unter anderem Martin Scorsese und Mark Wahlberg. Scorsese führte bei der ersten Folge der ersten Staffel auch Regie.

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„Boardwalk Empire“ – eine der erfolgreichsten Gangster-Serien der letzten Jahre.

Die Welt von „Boardwalk Empire“

Der Zuschauer wird in eine längst vergangene, aber glorifizerte Epoche zurückversetzt: Die ‚Goldenen Zwanziger‘ oder ‚Roaring Twenties‘. Der erste Weltkrieg ist vorbei, die Wirtschaft boomt, die Anziehungskraft der Großstädte erreicht einen neuen Zenit und die Prohibition (Alkoholverbot) hat gerade begonnen. Die Handlung setzt am Tag der Verabschiedung des Prohibition-Gesetzes ein. Zur Zeit der Prohibition wurde in den USA mehr Alkohol konsumiert als jemals zuvor, unter anderem, weil durch das Verbot ein Schwarzmarkt geschaffen wurde. Nicht umsonst gilt diese Periode als Beginn des organisierten Verbrechens – und das ist auch das zentrale Thema von „Boardwalk Empire.“ Dazu gesellen sich Inhalte wie Korruption, Politik, Mafia, Mord und auch familiäre und zwischenmenschliche Konflikte.

Der Hauptschauplatz der Serie ist Atlantic City in New Jersey. Das Atlantic City der 20er Jahre ist ein wahrer Sündenpfuhl: Glücksspiel, Alkoholkonsum, Nachtklubs und uneheliche Beziehungen. Mit anderen Worten: Atlantic City ist guter Zielort für Spaß und Unterhaltung. Außerdem ist die Stadt durch ihre günstige Küstenlage ein großer Umschlagplatz für Schmuggel, da Großstädte wie New York, Chicago und Philadelphia leicht erreichbar sind.

Auch Anhänger von realistischen Filmen oder Serien können sich freuen: Sehr viele Charaktere von „Boardwalk Empire“ beruhen auf wahren Personen. So begegnet man zum Beispiel Enoch Thompson (die reale Person hieß Enoch L. Johnson) oder Mafiagrößen wie Al Capone, Giuseppe ‚Joe The Boss‘ Masseria, Charles ‚Lucky‘ Luciano, Arnold ‚The Brain‘ Rothstein und Meyer Lansky.

Das sind die Hauptfiguren:

Enoch ‚Nucky‘  Thompson

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Er ist der Protagonist und wird von Steve Buscemi („Reservoir Dogs“, „Der unglaubliche Burt Wonderstone“) porträtiert. Nucky, der irische Wurzeln hat, ist der Stadtkämmerer von Atlantic City, er kümmert sich also um die finanziellen Angelegenheiten der Stadt. Und wie es so oft ist: Wer das Geld regiert, regiert alles – so ist es auch in diesem Fall. Nucky kontrolliert mehr oder weniger ganz Atlantic City und hat einen weitaus höheren Einfluss als etwa der Bürgermeister. Durch sein Engagement innerhalb der Gemeinde zeigt er jedoch eine andere Facette. Ein Grund, weshalb er bei den Leuten seiner Stadt so beliebt ist. Besonders aber die ärmeren Menschen der Stadt sind von ihm angetan, weil Nucky oftmals den Bedürftigen etwas spendet. Er ist intelligent, charmant und weiß, wie man Leute um den Finger wickelt. Zu Beginn der Serie kommt Nucky sehr sympathisch rüber. Er ist zwar bereits korrupt, aber ansonsten halten sich seine kriminellen Aktivitäten noch in Grenzen. Er steigt allerdings zu einem Schmuggler von Alkohol auf, einem wahren ‚Bootlegger‘, der schon bald über ein kriminelles Imperium verfügt, das über die Grenzen von New Jersey weit hinaus geht. Er schließt Handelsabkommen mit dem Chicagoer Mafiaklan und mit den New Yorkern ab; sogar bis nach Irland reichen Nuckys geschäftliche Beziehungen.

Nucky macht eine starke Wandlung durch und da seine Handlungen zunehmends heftiger werden, verliert er ein paar Sympathie-Punkte. Trotzdem bleibt er schon die vorherrschende Identifikationsfigur. Zumal die Figur von Nucky Thompson viele Schichten hat und nicht als stereotyper Bösewicht bezeichnet werden kann.

 

Elias ‚Eli‘ Thompson

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Er ist Nuckys Bruder und wird von Shea Whigham („American Hustle“, „The Wolf of Wall Street„) gespielt. Er ist verheiratet und Vater von zehn Kindern. Er liebt seine Familie und ist ein engagierter Vater. Er hat allerdings eine cholerische Seite und ist nicht loyal. Durch die machtvolle Position seines Bruders ist Eli der Polizeichef, der Sheriff von Atlantic County, geworden. Zeit seines Lebens stand Eli im Schatten seines großen und erfolgreichen Bruders. Dementsprechend haben Nucky und Eli eine komplizierte und oftmals unharmonische Beziehung zueinander. Die beiden verbindet eine unschöne, gewalttätige Kindheit, über die sie ungern sprechen. Sie schaffen es zwar einige Zeit gemeinsam über Atlantic City zu regieren, indem sie die korrupte Regierung unter Kontrolle halten, doch das Spannungsverhältnis bleibt dabei offensichtlich.

 

James ‚Jimmy‘ Darmody

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Er wird von Michael Pitt („Mord nach Plan“) dargestellt. Jimmy ist der Sohn des früheren, zu Beginn der Serie schon sehr alten, politischen Oberbosses Louis „Commodore“ Kaestner und des Showgirls Gillian Darmody. Als der Commodore 54 Jahre alt war, bat er Nucky darum, ihm ein Mädchen zur Befriedigung seiner perversen Gelüste zu arrangieren. Nucky schickte dem Commodore Gillian, die zu dem Zeitpunkt erst 12 Jahre alt war. Aus diesem Arrangement entstand Jimmy. Gillian und der Commodore führten verständlicherweise keine Beziehung und Jimmy baute auch keine Beziehung zu seinem Vater auf, da seine Mutter ihn verabscheut. Außerdem zeigte der Commodore auch keinerlei Interesse an seinem Sohn. Vielmehr sieht Jimmy in Nucky eine Vaterfigur, da er sich seiner angenommen und ihn zu seinem Protegé gemacht hat.

Jimmy kämpft im Ersten Weltkrieg und wird im Einsatz verletzt. In der ersten Folge der ersten Staffel ist er aber wieder gesund und zurück in Atlantic City. Doch er ist nur körperlich in gutem Zustand, jedoch verfolgen ihn die schrecklichen Erinnerungen aus dem Schützengraben. Er beginnt für Nucky zu arbeiten. Allerdings beschränkt sich sein Aufgabenfeld darauf, Nucky zu eskortieren und ihm als Bodyguard zu dienen – nicht ganz das, was Jimmy sich vorgestellt hat. Er schafft es im Laufe der Zeit, sich hochzuarbeiten – allerdings macht er sich dabei auch Feinde.

Richard Harrow

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Er wird von Jack Huston („American Hustle„) gespielt. Richard hat ebenfalls im Ersten Weltkrieg gekämpft. Sein Gesicht wurde schwer entstellt. Er hat sein linkes Auge verloren und der Rest der linken Gesichtshälfte liegt mehr oder weniger offen. Aus diesem Grund trägt er eine halbseitige Blechmaske, die an seiner Brille befestigt ist. Er lernt Jimmy in einem Militär-Krankenhaus kennen und versteht sich auf Anhieb gut mit ihm. Jimmy nimmt ihn mit nach Atlantic City und Richard wird sein Partner im Alkoholschmuggel-Geschäft. Richard macht einen sanftmütigen Eindruck, da er aufgrund seiner Entstellung und dem damit verbundenen Tragen der Maske anderen Menschen gegenüber extrem zurückhaltend ist. Er hat aber auch eine ganz andere Seite: Er handelt auf Befehl und hat keine Mühe, auch grausame Dinge zu tun. Trotzdem ist er ein Sympathie-Träger.

Nelson Van Alden

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Er arbeitet in einer führenden Position beim ‚Department of Internal Revenue‘ vom ‚Bureau of Prohibition‘, dessen Aufgabe es ist, die Einhaltung des Prohibitionsgesetzes sicher zu stellen. Er wird von Michael Shannon („The Iceman“,“Man of Steel“)gespielt. Nelson ist ein frommer und pedantischer Fundamentalist. Seine Abteilung und er fokussieren sich relativ schnell darauf, Nucky Thompson auf die Schliche zu kommen. Auch in seinem Beruf agiert Nelson auf fanatische Weise und ist mit einem eisernen Willen und Hartnäckigkeit ausgestattet. Doch er stößt auf einige Probleme und wird bald selbst zum Gejagten. Sein Leben verändert sich von Grund auf und Nelson Van Alden ist sicherlich die Figur, die die drastischste Entwicklung durchmacht.

 

Albert ‚Chalky‘ White

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Er ist ein Afro-Amerikaner und wird von Michael K. Williams („The Wire“) porträtiert. Er gilt als der inoffizielle Anführer der afro-amerikanischen Gemeinde von Atlantic City. Auch Albert ist ebenfalls ein so genannter ‚Bootlegger‘, denn er handelt mit Alkohol. Er ist sehr gut betucht und hat auch zu Nucky Thompson geschäftliche Beziehungen. Eine weitere beständige Einnahmequelle von Chalky sind horrende Geldbeträge von vor allem republikanischen Politikern, die bei Chalky schwarze Wählerstimmen kaufen. Chalky ist ein smarter Mann, der für die damalige Zeit  als Schwarzer ungewöhnlich viel Respekt bekommt.

 

Fazit:

„Boardwalk Empire“ ist eine mit Golden Globes und Emmys ausgezeichnete Serie, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man gern Gangster- oder Mafia-Filme schaut. Sie ist nicht nur mit einer abwechslungsreichen Story und vielschichtigen Charakteren bestückt, sondern noch dazu einfach etwas für das Auge:Die Produzenten scheuten weder Mühen noch Kosten, um den historischen Look der Serie perfekt darzustellen. Die berühmte Promenade (der Boardwalk) Atlantic Citys wurde in Originalgröße nachgebaut, um das richtige Flair einfangen zu können. Und das gelingt auch: Der Zuschauer wird durch die grandiosen Kostüme und das umwerfende Bühnenbild regelrecht in die Atmosphäre der 20er Jahre eingesogen. Sollte das noch nicht genügen: Die schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Steve Buscemi und Michael Shannon, sind mehr als beachtlich.

In Deutschland ist „Boardwalk Empire“ bisher leider nur auf einem privaten Sender zu sehen, aber drei von vier Staffeln sind bereits auf DVD und Blu-Ray erhältlich. IOFP kann euch guten Gewissens empfehlen, Euch die Serie einmal anzusehen – Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.

 

 

 

 

  • Sally Tine
  • 6. Februar 2014
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  • 02-09-2014
  • Reviews & Meinungen

Serientipp: „True Detective“

Zwei Ermittler auf den Spuren der menschlichen Abgründe: Die HBO-Serie "True Detective" entdeckt mit ihrer lethargischen Erzählweise die Langsamkeit neu und gipfelt in einem wahren Feuerwerk an Originalität.Warum die Serie schon jetzt zu den besten aller Zeiten zählt, erklärt Euch IOFP passend zum Verkaufsstart der ersten Staffel am 4. September. Touch Darkness and Darkness Touches you Back! Schon das Opening von "True Detective" ist eine Kunst für sich: Eine Minute und dreißig Sekunden dauert ein kunstvoll zelebrierter Vorspann, dessen Silhouetten und Figuren direkt aus David Lynchs "Twin Peaks" stammen könnten. Wie ein Sog saugen diese Credits das Publikum auf und die Bilder hüllen uns ein. In Sicherheit wiegen, wie es manch andere US-Crime-Formate zu Beginn ihrer Laufzeit tun, fällt in "True Detective" flach. Hier regieren Chaos, Wahnsinn und Tod. Und mittendrin: Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club") und Woody Harrelson ("7 Psychos"). Eine Kombination, die etwas unterstreicht, was schon viel zu viele längst wissen: Der Film ist tot, es lebe die Serie! Doch "True Detective" ist keine Serie. Es ist eine Marke. Ein Phänomen. Es ist seriell erzähltes Nischenkino, das immer wieder verdächtig in Richtung Awards und Hollywood Hills schielt, sich jedoch verdächtig vehement vor Konventionen verschließt. Einen Stoff wie "True Detective" kann man nicht mehr auf der großen Leinwand erzählen. Dafür kaufen sich die Leute heutzutage lieber Serienboxen ihrer Lieblingsformate, die ihre großen Filmkollegen in Substanz und Anspruch längst überdauert haben. So auch diese Geschichte hier... Cohle und Hart, zwei Detektive, arbeiten gemeinsam an einem Mordfall im Jahr 1995. Das Opfer, gefunden in der sumpfigen Steppe Louisianas, wurde ritualisiert hingerichtet: Nackt und in Gebetshaltung auf den Füßen kniend, auf dem Kopf eine Art Krone mit Tiergeweih, auf dem Rücken ein Spiralsymbol eintätowiert. Neben dem Opfer – es ist eine junge Prostituierte namens Dora Lange – stehen kleine Zweigengitter, die wie altmodische Vogelfallen aussehen. Symbole, die den beiden Detektiven Rust Cohle und Martin Hart bei der Aufklärung noch helfen sollen – denn so viel steht schon zu Beginn fest: Irgendwann schnappen sie den vermeintlichen Mörder.  Zwei Zeitebenen - Zwei Detective - Zwei Seiten In Rückblenden erzählen die beiden ikonischen Antihelden in jeder Folge von den Ereignissen, welche die Ermittlungen im besagten Mordfall begleitet haben. Dies geschieht auf zwei Zeitebenen: 1995 geschah der Mord, doch wenn die Detectives von diesem Jahr erzählen, befinden sich beide schon längst im Jahre 2012. Ganze 15 Jahre liegen zwischen damals und heute. Ein Umstand, der einerseits seine Tücken hat, andererseits nie geahntes Potenzial mit sich bringt, um den Zuschauer immer wieder zu verwirren und zum Mitdenken aufzufordern. Hier erkennen wir sie: die menschlichen Silhouetten aus dem Intro, die etwas zu verbergen haben – ein zweites Gesicht, eine dunkle Seite. Der Zuschauer ist sofort in den Bann gezogen. Er fragt sich nicht: Wer ist der Täter und warum geschieht ein solcher Ritualmord wieder, obwohl doch der Täter vor siebzehn Jahren geschnappt wurde? Sondern er fragt sich: Wer sind diese beiden Detektive, was hat sich damals zwischen den beiden gegensätzlichen Charakteren abgespielt? Was steckt hinter den figuralen Fassaden des gefestigten Hart und des gebrochenen Cohle? Warum hat sich das junge Detektivteam nach der Aufklärung des Falls schon bald wieder getrennt? Kennen sich Cohle und Hart selbst, wissen sie um ihre charakterlichen Abgründe?  Nach und nach entfaltet sich in der Pilotfolge von "True Detective" die Geschichte immer weiter, je länger die Interviewsitzungen dauern, je länger die Detektive erzählen. Der Zuschauer glaubt Muster zu erkennen, Charakterzüge, die die eigenen Fragen beantworten. Und kann doch in die Irre geführt werden. Warum Cohle trinkt, wird man sich zu Beginn fragen: Hat ihn der damalige Fall gebrochen? Nein, erkennt man langsam in den Rückblenden: Schon 1995 hat Cohle ein Alkoholproblem. Als sein neuer Kollege Hart ihn zum Abendessen einlädt, kreuzt Cohle volltrunken auf: Es ist der Geburtstag seiner verstorbenen Tochter; er versucht die Sehnsucht nach ihr mit Alkohol herunterzuspülen. Hart bittet ihn trotzdem herein, Cohle versucht sich bei dem Abendessen zusammenzureißen. Man erkennt den Schmerz, den der Mann empfindet, wenn er in die Augen von Harts Töchtern blickt.  Beide Schauspieler geben das kontemplative Tempo vor, das "True Detective" seinen diffusen Reiz verleiht. Hier kann es eine halbe Minute dauern, bis die Zigarette angezündet ist und der Monolog beginnt. Hier kann eine Autofahrt im Streifenwagen schweigend vonstattengehen. Harrelson und McConaughey kosten jede Sekunde aus, auch wenn sie vermeintlich nichts tun. Nach acht Folgen wird ihre Zeit vorbei sein, denn HBO hat "True Detective" als Anthologieserie ähnlich "American Horror Story" angelegt: Innerhalb einer Staffel ist der Fall aufgeklärt, eventuelle neue Folgen werden neue Schauspieler, neue Charaktere, neue Morde bekommen. Auch dies macht das Format so gut: Der Zuschauer weiß, dass er nur für kurze Zeit in dieses Charakterdrama eintauchen wird – und kann sich umso mehr auf das extrem langsame Tempo einlassen, kann die Geschichte intensiver erleben. Die Darsteller wiederum können ihre Rolle komprimiert anlegen.  Fazit Ikonisch und genial: HBOs "True Detective" verwebt höchsten Anspruch auf Hollywood-Niveau mit Suspense à la "Twin Peaks". Getragen von seinen beiden furiosen Hauptdarstellern Matthew McConaughey und Woody Harrelson serviert Cary Fukunaga seinem Publikum schwer verdauliche Kost in kleinen Portionen, deren Suchtfaktor sich - versprochen! - niemand entziehen kann. Schon jetzt freuen wir uns auf die angekündigte zweite Staffel

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  • 26-08-2014
  • Kino

Wird Jack Huston „Doctor Strange“?

Am 8. Juli 2016 soll "Doctor Strange" in den US-Kinos starten. Ein Hauptdarsteller wurde für den Marvel-Film aber noch nicht gefunden. Der neueste Name im Topf der Gerüchteküche ist Jack Huston. IOFP verrät Euch, was am Gerücht dran ist. Johnny Depp, Benedict Cumberbatch, Jared Leto, Tom Hardy, Joaquin Phoenix. Sie alle wurden schon mit der Rolle des Marvel-Superhelden "Doctor Strange" in Verbindung gebracht. Nun stößt ein weiterer Name zur Kandidatenliste hinzu, der allerdings nicht so berühmt ist: Jack Huston. Der Schauspieler ist vor allem durch seine Rolle  in "Boardwalk Empire" bekannt. Dort spielt er Richard Harrow, diesen seltsamen Typen mit der Gesichtsprothese. Wenn er nicht gerade mit halbem Gesicht zu sehen ist, konnte man ihn auch schon in einem Gastauftritt bei "American Hustle" begutachten. Zuletzt hat er für die Rolle des Wickham in "Pride and Prejudice and Zombies" unterschrieben. Der Name Hustons sticht in der Kandidatenliste heraus, da er bisher der unbekannteste Schauspieler ist. Vielleicht ist es gerade deswegen die realistischte Option für die Rolle des "Doctor Strange". Zudem hat der Schauspieler tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Comic-Figur. Marvel könnte also mit dieser Rolle aus Huston den nächsten Superstar machen. Andererseits engagiert Marvel für seine Helden gerne auch gestandene Hollywoodstars, wie Robert Downey Jr., Mark Ruffalo, Scarlett Johansson und Samuel L. Jackson. Wenn man sich die bisherigen Kandidaten anguckt, würde einer dieser Namen sich wohl eher in die Liste einfügen lassen. Hinzukommt, dass thisisinfamous.com, die dieses Gerücht zuerst vermeldet hat, zuvor bereits exklusiv verkündet hat, dass "Mad Men"-Star Jon Hamm die Rolle des "Doktor Strange" bekommen wird. Hamm teilte darauf mit, dass er noch nie mit Marvel gesprochen hat. Dass Jack Huston also "Doctor Strange" wird, ist zwar möglich, allerdings alles andere als sicher. Was würdet Ihr von Jack Huston als "Doctor Strange" halten? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 26-08-2014
  • TV

„Shutter Islands“: HBO plant Serienadaption

HBO entwickelt momentan eine Serienadaption zum Scorsese-Thriller "Shutter Island". "Ashecliffe" soll die Vorkommnisse im isolierten Krankenhaus beleuchten, die vor dem Film geschehen sind. Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio werden auch beteiligt sein. In "Shutter Island" fahren 1954 die Marshals Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) in das isolierte Ashecliffe Krankenhaus für geistesgestörte Schwerverbrecher, das auf einer abgeschiedenen Insel liegt. Dort untersuchen die beiden das spurlose Verschwinden einer Patientin. Ein aufziehender Hurrikan verhindert eine Rückkehr der Marshals, sodass sie auf der Insel festsitzen. In der Zeit vermutet Daniels, dass geheime Experimente an Patienten durchgeführt werden. Die ganze Situation wird zusätzlich für den Marshal durch seine Alpträume und Halluzinationen erschwert. Martin Scorsese führte bei dem Mystery-Thriller von 2010 Regie. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dennis Lehane. HBO entwickelt nun zum Film ein Serienprequel mit dem Namen "Ashecliffe". Dort soll es um die Geschehnisse in dem Krankenhaus gehen, die vor dem Film und vor dem Roman geschehen sind. Vor allem die Missetaten der Krankenhausgründer sollen im Vordergrund stehen. Dennis Lehane soll gemeinsam mit Tom Bernado das Drehbuch für die Serie verfassen. Zahlreiche beteiligte aus dem Film sollen als ausführende Produzenten an der Serienadaption arbeiten. Dazu sollen Lehane, Drehbuchautor Laeta Kalogridis, Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Regisseur Martin Scorsese gehören. Letzterer soll ebenfalls bei der Pilotfolge die Regie übernehmen. Dieselben Arbeiten hat Scorsese bereits bei der HBO-Serie "Boardwalk Empire" übernommen, die in diesem Jahr mit der fünften Staffel zu Ende gehen wird. Zur Gedächtnisauffrischung gibt es hier nochmal den Trailer zu "Shutter Island": Was haltet Ihr von "Shutter Island" als TV-Serie? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 19-02-2018
  • Archiv (nicht mehr nutzen)Reviews & Meinungen

Das Casino

Im alten Venedig galt das Wort “Casino” als ein Begriff für einen Ort des Vergnügens. Dort stand vorerst der Spaß und das angenehme Leben im Vordergrund. Hat also nicht viel mit der heutigen Definition eines Casinos zu tun, denn man spielte zu dieser Zeit nicht um Geld. Im Laufe der Jahre etablierte sich das Wort Casino als Begriff für eine Spielbank. Die anfänglichen Spielbanken fand man häufig auf Jahrmärkten und während adliger Veranstaltungen. Mittelalterlicher Glücksrausch Bereits 1170 sollen die Menschen in Venedig Europas erste Glücksspiele stattgefunden haben. So sollen zu Zeiten des Karnevals unter freiem Himmel Spiele mit Wetteinsätzen angeboten worden sein. Ein paar hundert Jahre später, im 14. und 15. Jahrhundert, öffneten in Holland die ersten Spielcasinos. Der Erfolg war groß und so verbreiten sich in ganz Europa solche Etablissements. 1396 eröffnete dann auch das erste Spielhaus in Deutschland, dieses war jedoch noch kein richtiges Casino. Das erste Casino eröffnete erstmals im Jahr 1720. Alles was Spaß macht, ist verboten! Ende des 18. Jahrhunderts wütete in Frankreich die Revolution. In diesem Zuge verboten die damaligen Verantwortlichen das Glücksspiel. Dieses Verbot zog viele Glückssuchende nach Deutschland, denn hierzulande war das Glücksspiel noch nicht untersagt. Zu Zeiten des Ersten Weltkrieges bis 1933 wurden dann auch die Glücksspiele in Deutschland untersagt. Jedoch hatten die Deutschen in der Zeit ohnehin nicht genügend Geld, um dieses beim Pokern zu verzocken. Dennoch fand nach der Aufhebung des Verbotes das Glücksspiel wieder große Beliebtheit. Nichts ist so verführerisch wie das schnelle Geld. Vegas, Baby! Las Vegas gehört ohne Zweifel zu den bekanntesten, größten und wahrscheinlich einzigen Casino-Städten der Welt. 1829 besiedelten die ersten Europäer das Fleckchen Erde mitten in der Wüste. Endlose Weiten und mittendrin eine Oase, an der die Siedler sich niederließen. Noch heute erinnert die Stadt an die Oase in der Wüste. Doch erst 1942 wurde dort das erste Casino eröffnet. Vorher war das Glücksspiel und die Casinos in Nevada fest in der Hand der ansässigen Mafia. Nach und nach setzte sich das Business-Modell der Casinos in der Stadt durch und machte die Stadt somit zu einer der bekanntesten Städte weltweit. Der moderne Casino-Spieler Mittlerweile haben sich die Zeiten wieder geändert. Der moderne Mensch will von Zuhause aus spielen. So etablieren sich immer mehr Online-Casinos wie Netbet Mit Online-Spielbanken lässt sich ganz bequem von Zuhause aus Cash machen. Die meisten der beliebten Spiele basieren auf alten Casino Spielen oder auf einarmigen Banditen. So finden sich in den Spielen häufig Früchte oder auch Hofkarten, die einen Gewinn darstellen.

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  • 12-01-2018
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Warum ist Roulette so beliebt?

Roulette ist eines der beliebtesten Glücksspiele auf der Welt. Egal ob in einer Spielbank in Asien, einem Casino in den USA oder virtuell in einem online Casino, überall gibt es verschiedene Varianten des Klassikers. Und die Tische sind gut besucht. Doch warum ist das so? Warum sind so viele Spieler von Roulette fasziniert und begeistert? Warum hat sich dieses so mathematische Spiel zu einem der beliebtesten auf der ganzen Welt entwickelt? Bei Roulette handelt es sich gleichzeitig um ein einfaches und hochkomplexes Glücksspiel. Einen Einsatz zu platzieren ist nicht kompliziert, die Einsatzmöglichkeiten zu durchblicken dagegen umso mehr. Weitere Informationen zu den möglichen Einsätzen sowie ausführliche Wahrscheinlichkeiten zu Roulette auf Casinotest.de. Traditionelles Casino Spiel Es gibt Glücksspiele, die vor über Tausend Jahren gespielt wurden. So alt ist Roulette bei weitem nicht. Die Ursprünge gehen in das 17. Jahrhundert zurück. Wo und wie das Spiel entstanden wurde, ist nicht belegt, die meisten Experten vermuten in Italien. Von dort hat es sich vor allem in Frankreich verbreitet und den Casinos dort zu einem Renner entwickelt. Das 19. Jahrhundert ist es, welches das heutige Bild des traditionellen Spiels geprägt hat. Als die Spielbanken wie das Casino Baden Baden sich in Europa verbreiteten und der Adel sowie die wohlhabenden Bürger ihr Glück dort versuchten. Aus dieser Zeit haftet dem Roulette etwas Edles an. Der große Tisch, die französischen Bezeichnungen oder die vielen Croupiers tragen ihren Teil dazu bei. Roulette ist ein abwechslungsreiches Glücksspiel Viele Casino Spiele sind einfach gehalten und bieten wenig Einsatzmöglichkeiten. Anders sieht es bei Roulette aus. Die Einsätze können auf so genannte einfache Chancen mit hohen Gewinnquoten platziert werden oder auf einzelne Zahlen mit hohen Auszahlungen. Dazu gibt es viele verschiedenen Varianten - vor allem das Spiel im Internet hat dieser Vielfalt die Krone aufgesetzt. Dort warten neben den Klassikern - Amerikanisches und Französisches Roulette - teilweise zehn, zwanzig oder sogar noch mehr weitere Varianten. Es gibt verschiedene Roulette Varianten Als die klassischen Roulette Varianten gelten das amerikanische Roulette und das französische Roulette. In Spielbanken unterscheiden sich beide darin, dass sie mit unterschiedlich viel Personal gespielt werden und vor allem ob es nur eine grüne Zero gibt oder dazu eine Doppelzero. Die französische Roulette Variante mit dem einen Grünen Feld gilt, als die Ältere, weil Roulette ja erst später in die USA kam. Doch das ist nicht richtig. Bevor Roulette in Europa populär wurde, wurde mit zwei grünen Feldern gespielt. Erst die berühmte Spielbank in Monaco strich eines um die Gewinnchancen für die Spieler zu erhöhen. Neben diesen beiden klassischen Roulette Varianten haben viele Spielbanken ihre eigenen Unterschiede entwickelt. So gibt es zum Beispiel das europäische Roulette, in dem das Spiel weiter vereinfacht wurde, oder im Internet einzelne Spiele, die sich nur durch das Design unterscheiden. Gemeinsam ist allen nur, wie und worauf gesetzt wird! Verschiedene Einsätze sind möglich Ein Grund warum Roulette so beliebt ist sind die Einsätze. Es gibt kaum ein anderes Glücksspiel, das solch eine Vielfalt bietet. Es gibt die Möglichkeit auf schwarz und rot, gerade oder ungerade sowie die ersten 18 oder die zweiten 18 Zahlen zu setzen. Das sind die so genannten einfachen Chancen, sie verdoppeln den Einsatz. Dementsprechend haben sie eine hohe Gewinnchance. Auf der anderen Seite der Skala liegen die einzelnen Zahlen von der Null (Zero) bis zur 36. Sie treffen seltener, bringen dafür aber eine 36fache Auszahlung. Dazwischen gibt es viele weitere Möglichkeiten. Immer gilt, je höher die Gewinnchancen desto niedriger fällt die Auszahlung aus. Und je höher der Gewinn, desto unwahrscheinlicher ist er. Es gibt hohe Auszahlungsquoten beim Roulette Spiel Casinos haben bei den meisten Games einen Vorteil. Wie hoch er ist, hängt vom Spiel ab. Beim Roulette - vor allem den Varianten mit der einfachen Zero - ist er nicht hoch. Er liegt bei ca. 2,7 %! Gleichzeitig obwohl dieser festgelegt ist kann der Spieler mit seiner Einsatz Auswahl selbst entscheiden wie risikoreich er spielen möchte oder nicht. Er kann versuchen mit kleinem Einsatz hohe Gewinne einzufahren oder eher langsam sich nach oben zu arbeiten. Und immer steht im Hintergrund der recht niedrige Hausvorteil. So dass es für Spieler umso einfacher und lukrativer ist. Roulette Spielsysteme Roulette ist ein Glücksspiel mit Wahrscheinlichkeiten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es einen Haufen Spielsysteme gibt. Viele davon versprechen die Chance auf langfristige und todsichere Gewinne. Eingehalten werden diese nie. Mit mathematischen Systemen wie der so genannten Martingale - die nach einem Verlust den Einsatz verdoppelt - ist das Casino Spiel nicht zu besiegen. Aber Roulette ist auch ein physikalisches Spiel - zumindest in stationären Spielbanken. So gibt es seit einigen Jahren immer wieder berichte von verschiedenen physikalischen Spielsystemen, die funktionieren. Bisher hat keines davon in der Praxis langfristig überzeugt, ohne die Regeln zu brechen. Daher ist und bleibt Roulette weiterhin ein Glücksspiel - und sogar eines der beliebtesten auf der ganzen Welt!

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  • 03-11-2017
  • Archiv (nicht mehr nutzen)Reviews & Meinungen

Fifa Ultimate Team – Trading kurz erklärt

Was ist Trading? Das ist die Frage, die sich viele neue Ultimate Team-Spieler fragen, wenn sie noch nicht lange dabei sind. Um es ganz einfach zu erklären: Beim Trading ( oder auf Deutsch „handeln“) versucht ihr im Falle von Fifa, Spieler günstig zu erwerben und gewinnbringend zu verkaufen. An sich klingt das ganz einfach, jedoch muss man gewisse Strategien nutzen oder sich neue ausdenken.   Beispiel: Eine Taktik wäre es zum Beispiel, Events zum eigenen Vorteil zu nutzen. So gibt es jeden Monat eine neue Squad Building Challenge, in welcher immer ein neuer Spieler thematisiert wird, der aktuell sehr gut in Form ist. Diese Methode erfordert auch etwas Glück, denn ihr müsst voraussagen, welcher Spieler es sein wird. Erwerbt ihr nun die normale Karte von ihm im Voraus, könnt ihr diese zum Event Beginn mit bis zu zehnfachem Gewinn verkaufen. Dies liegt einfach daran, dass er gebraucht wird, um die SBC zu vollenden und die Nachfrage aufgrund dessen rapide steigt.   Konventionelle Methoden Dann gibt es natürlich auch einfachere Methoden, wie zum Beispiel das „Fluten“. Dabei kauft ihr einen Spieler mit einem Wert von ca. 800 Coins 10-20 Mal und stellt ihn dann erneut rein für 1500. Durch diese „Flut“, die dann entsteht, finden suchende Spieler diesen mehrfach für den Preis von 1500 Münzen. Die Chance steht nun hoch, dass sie ihn erwerben. So entsteht pro Welle ein Absatz von 3-5 Spielern, die euch 2100-3500 Münzen Gewinn in die Kasse spülen. Diese könnt ihr dann immer nachkaufen und so mit eurem Spieler-Arsenal den Markt bereichern. Natürlich könnt ihr auch einfach versuchen, morgens auf Spieler zu bieten. Da dort viel weniger Spieler als Abends online sind, könnt ihr auch dort ein paar Schnäppchen machen und diese gewinnbringend verkaufen.   Startkapital Damit ihr aber zu Beginn auch schon ein paar Münzen habt, müsst ihr natürlich ein Startkapital mitbringen. Dies sollte mindestens 20.000 betragen, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Wollt ihr euch den Startbetrag nicht mühsam erspielen, könnt ihr auch bei Startselect vorbeischauen. Dort könnt ihr PSN Guthaben für faire Preise erhalten und so schnell und bequem eure Fifa Points aufladen. Außerdem gibt es dort ebenfalls so manches Schnäppchen, wie aktuell das Google Play Guthaben Promo Angebot.

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