• 24-04-2014
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Filmkritik: “Ride Along”

In Tim Storys Buddy-Cop-Komödie "Ride Along" begeben sich Rapper und Schauspieler Ice Cube und Comedian Kevin Hart auf die Spuren von Eddie Murphy. Auch wenn der Film nie auch nur ansatzweise überrascht, entpuppt sich das sympathische Duo als Urheber eines amüsanten Roadtrips mit Lachgarantie. Wo der Streifen seine Schwächen hat und weswegen Fans des Genres den Film nicht zwingend sehen brauchen, verrät IOFP.de Das Presseheft betitelt ihn als „nächsten Eddie Murphy“ und Kevin Harts neuer Film „Ride Along“ erinnert wohl nicht ganz ungewollt an dessen Paraderolle des Axel Fowley in der Action-Komödie „Beverly Hills Cop“. Als gewitzter Polizist aus Detroit bestritt Murphy die dreiteilige Filmreihe nahezu im Alleingang und drückte der von ihm verkörperten Hauptfigur alsbald seinen Stempel auf. Sollte Kevin Hart den hohen Erwartungen also standhalten, erwartet das Publikum ein charismatisches Gag-Feuerwerk der Extraklasse. Nicht umsonst gilt Murphy als einer der besten Comedians seiner Generation und Kevin Hart erarbeitete sich durch seine Stand-Up-Performances eine beachtliche Fangemeinde in den USA. Dass Werbung bisweilen mehr verspricht als das beworbene Endprodukt schließlich hält, bekommt der Zuschauer jedoch schneller zu spüren als ihm lieb ist. „Ride Along“ ist zwar definitiv ein kurzweiliges Action-Vergnügen, den Vergleichen mit Martin Brests ins Leben gerufener Cop-Trilogie hält der Streifen jedoch nicht stand. Good Cop - Bad Cop Als Ben (Kevin Hart) sich ein Herz nimmt und um die Hand seiner Freundin Angela (Tika Sumpter) anhält, hat er die Rechnung ohne ihren Bruder, den rohen Detective James (Ice Cube) gemacht. Für den ist Ben gar kein geeigneter Lebenspartner, hat der angehende Polizeischüler doch nicht die größten Eier in der Hose. Um sich von dessen Ehemannqualitäten zu überzeugen, nimmt James ihn mit auf einen Ride Along. Einen ganzen Tag begibt sich das ungleiche Duo auf Streife, die schneller als erwartet im Chaos mündet. Bereits die stylische Eingangssequenz von „Ride Along“ steht stellvertretend für all das, was Tim Storys testosterongeladene Spritztour richtig, aber eben auch ziemlich falsch macht. Zum Sound belangloser Hip-Hop-Rhythmen manövrieren ebenso belanglose Typen stylisch in Szene gesetzte Nobelkarossen durch die Straßen einer x-beliebigen Stadt, irgendwo in den USA. Halbgare Stunts, die sich aufgrund ihrer Unauffälligkeit allenfalls im Hintergrund eines „The Fast and the Furious“-Teils oder des erst kürzlich gestarteten „Need for Speed“ abspielen dürften, finden nicht nur in Mega-Zeitlupe – sprich: ohne jedwede Dynamik – statt, sondern auch noch ganz dicht vor den Kameralinsen. Von Bildästhetik keine Spur. Und wer hier gut und wer böse ist, erfährt der Zuschauer ebenfalls nicht. Geschweige denn, dass sich erschließt, was besagte Eröffnungssequenz mit den Geschehnissen der nun folgenden neunzig Minuten zu tun hat. Die Story kommt in Fahrt Schnitt. Mit einem Kulissenwechsel führt Regisseur Tim Story („Fantastic Four“) sein Publikum mitten hinein in eine Ego-Shooter-Szenarie, welche die eigentliche Story einläutet. An der Konsole sitzt Ben, verkörpert von einem sympathischen Kevin Hart („Denkt wie ein Mann“), dessen Visage tatsächlich etwas an einen jungen Eddie Murphy erinnert – ohne die dazugehörigen Grimassen versteht sich. Hart, dessen Bühnenprogramm „Let Me Explain“ in den USA gar auf der großen Leinwand gezeigt wurde, versteht es, seinem tölpelhaft angelegten Charakter genug Charisma zu verleihen, damit das Publikum an dessen Fortentwicklung im weiteren Filmverlauf tatsächlich interessiert ist. An gängigen Actionkomödien-Schemata orientiert ist Ben das typische Weichei – und damit das krasse Gegenteil zum vom Rapper und Schauspieler O’Shea „Ice Cube“ Jackson verkörperten James. Nach seiner ähnlich gezeichneten Rolle in der Serienadaption „21 Jump Street“ gibt Ice Cube in „Ride Along“ einmal mehr das klischeebeladene Bild eines Rüpelcops ab; nur dass sich sein Leinwanddasein in diesem Falle auf die gesamte Laufzeit ausdehnt und nicht wie ein zu lang geratener Cameo-Auftritt daherkommt. Für diesen sorgt im Falle von „Ride Along“ ein Hollywood-Urgestein. Um dem ungeahnten Publikum die Freude hieran nicht zu nehmen, sei an dieser Stelle lediglich erwähnt, dass der Auftritt von „Mister X“ aufgrund dessen Hang zur Selbstdemaskierung zu den großen Highlights des Filmes gehört. Nachdem sich alsbald herauskristallisiert hat, wer in der übersichtlich besetzten Buddy-Cop-Comedy welche Rolle zu erfüllen hat, begibt sich das Duo auf einen aberwitzigen Streifzug durch das ihnen zugeteilte Einsatzgebiet. Die einzelnen Stationen reihen sich dabei wie ein Sketch an den nächsten. Besonders einfallsreich ist dies nicht. Zumal der die einzelnen Storybausteine zusammenhaltende Faden mehr blassrosa schimmert denn dunkelrot leuchtet. So ist ein Antagonist per se zwar existent, die Aufklärung des alle Ereignisse umspannenden Falles interessiert dabei jedoch kaum. Um die Sympathien des Publikums buhlen dagegen viel lieber die beiden Hauptdarsteller. Und auf der Ebene funktioniert „Ride Along“ dann auch endlich. Obwohl Kevin Hart und Ice Cube mit ihren schon so oft dargebrachten, gegensätzlich gezeichneten Figuren keinen Originalitätspreis gewinnen, ist die Chemie zwischen den Akteuren beachtlich. Im Gegensatz zur tonal ähnlich gelagerten Lady-Variante von „Ride Along“, Paul Feigs „Taffe Mädels“, entwickelt sich aus dem zunächst stattfindenden Konkurrenzkampf nach und nach eine ehrliche und allen voran sich schlüssig entwickelnde Chemie. Wann immer die Komödie sich auf ähnliche Pfade begibt, die auch schon Sandra Bullock und Melissa McCarthy betraten, reißen es die beiden sympathischen Darsteller mithilfe ihres natürlich rauen Charmes, wahlweise aber auch ihrer tollpatschig-bodenständigen Art wieder heraus und hauen sich die von Drehbuchautor Greg Coolidge und einem ganzen Heer weiterer Autoren geschriebenen Dialoge förmlich um die Ohren. Dabei geben sämtliche Story-Verantwortlichen wenig auf Rafinesse und Einfallsreichtum; langweilig muss dies aber noch lange nicht sein. Vor allem dann nicht, wenn Kameramann Larry Blanford („Minority Report“) seine missratene Eröffnungssequenz in der zweiten Filmhälfte vergessen macht und uns ein ebenso anschauliches wie dynamisches Finale präsentiert. Fazit „Ride Along“ ist alles andere als originell, doch die Figuren hat der Film auf seiner Seite. Aus Versatzstücken gängiger Action-Komödien zusammengebastelt, liefert Tim Story seinem Publikum kurzweiliges Action-Kino – ohne Wiedererkennungswert, dafür mit Lachgarantie.

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  • 23-04-2014
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Filmkritik: “Transcendence”

Erneut will eine künstliche Intelligenz die Weltherrschaft übernehmen - dieses Mal in "Transcendence" mit Johnny Depp, Morgan Freeman und Rebeccea Hall. Kann sich der neue Hightech-Thriller mit altem Konzept abheben oder geht er gnadenlos unter? Nachdem Wally Pfister jahrelang als Kameramann für Regisseur Christopher Nolan arbeitete, darf er sich 2014 auf seinem eigenen Spielplatz austoben. Sein Regie-Debüt "Transcendence" ist ab dem 24. April auf Deutschlands Kinoleinwänden zu sehen und fährt Hollywood-Größen wie Johnny Depp und Morgan Freeman auf. Die Handlung Dem Wissenschaftler Will Caster (Johnny Depp) gelingt eine bahnbrechende Erfindung im Bereich künstlicher Intelligenz. Er erschafft ein Computersystem, das mit menschlichen Emotionen ausgestattet werden kann und das kollektive Wissen der gesamten Menschheit vereint. Eine Gruppe extremer Wissenschaftskritiker sieht darin jedoch eine Gefahr und übt ein tödlich endendes Attentat auf Will Caster aus. Um dessen Bewusstsein vor dem Tod zu retten, schließt seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) das Gehirn ihres Mannes an den Computer an und lässt seinen Geist mit dem System verschmelzen. Es entsteht ein hochintelligentes und mächtiges Wesen, das nach immer mehr Kontrolle über die Menschheit strebt... Der Trailer Ein zahmes Kätzchen im Löwengehege "Transcendence" bewirbt sich im Trailer als packender und actiongeladener Hightech-Thriller, ist für das Jahr 2014 aber eindeutig zu harmlos. Mit einer Altersfreigabe von 12 Jahren legt der Film bedauerlicherweise auch sein Zielpublikum fest und wirkt wie in ein zahmes Kätzchen, aus dem ein Löwe hätte werden können. Woran liegt das? Schließlich bietet "Transcendence" jede Menge Spannungspotential und wer fürchtet sich schon nicht vor einem übermächtigen Computersystem, das durch soziale Netzwerke und breit gefächerte Datenbanken so ziemlich alles über einen weiß? Regisseur Wally Pfister hatte Angst vor Größerem und hat lieber kleine Brötchen gebacken - zumindest scheint es so. Immer wenn die Gefahr in "Transcendence" so richtig groß zu werden scheint, schlägt Pfister einen neuen Handlungspfad ein und enttäuscht somit seine Zuschauer. So werden aus computergesteuerten Menschen harmlose Zombies, die ihr hervorragendes Potential einfach brachliegen lassen. Auch das Happy End nimmt zusätzlichen Wind aus den Segeln des Filmes - und das ist kein Spoiler! Schon in der Anfangssequenz sehen wir wie "Transcendence" enden wird und erkennen: die Menschheit überlebt und eigentlich ist alles gut. Alter Hut - trotzdem gut Obwohl die Story von "Transcendence" auf einer längst befahrenen Schiene fährt, schafft es Regisseur Wally Pfister für teilweise Abwechslung zu sorgen. Der Film macht vor allem durch seine hochwertigen Hightech-Kulissen Spaß und setzt Johnny Depp als super-intelligenten Wissenschaftler überaus gut in Szene. Trotz des frühzeitigen Film-Todes seiner Figur, ist er als virtuelles Gesicht durchweg auf Computer-Bildschirmen präsent und begleitet den Zuschauer mit etwas müder aber dennoch bedrohlicher Mimik und Stimme. Johnny Depp-Fans kommen auf ihre Kosten! Zugegeben, der Film bedient sich einer altbekannten Thematik und hat auch die gleiche Botschaft, wie zahlreiche Geschichten vor ihm. Was wir schon in Goethes "Der Zauberlehrling" von 1797 sahen, ist auch in Wally Pfisters "Transcendence" nicht anders. Man warnt vor neu erforschten Technologien, die mit mangelnder Achtsamkeit außer Kontrolle geraten und zur Gefahr für uns werden können. Aber ist das nicht genau die Botschaft, die wir in Zeiten von Facebook und Google immer wieder hören müssen? Alles was wir von uns im Internet preisgeben, kann nicht gelöscht und immer wieder auf uns zurückgeführt werden. Wenn sich Will Caster als übermächtiges Computersystem unserer Daten bedient, sind wir ihm hoffnungslos ausgeliefert. Das macht uns "Transcendence" ein weiteres Mal erfolgreich bewusst. Fazit "Transcendence" ist ein mittelmäßig spannender Thriller, der zumindest teilweise gut unterhalten kann. Wer sich von großen Namen wie Morgan Freeman und Rebecca Hall anziehen lässt, sei an dieser Stelle gewarnt: hier ist mehr Schein als Sein! Ihre Figuren sind nicht sonderlich interessant und tief gestrickt und auch Johnny Depp konnte schon mehr glänzen. Dennoch macht Regisseur Wally Pfister im Hinblick auf seinen ersten eigenen Film einen guten Job - der zweite Christopher Nolan ist er aber noch nicht.

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  • 24-04-2014
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“Das Dschungelbuch”: Disney holt Lupita Nyong’o ins Team

Lupita Nyong'o befindet sich derzeit in Gesprächen für die Realverfilmung des Dschungelbuches. Doch sie ist nicht die Einzige, die gute Aussichten auf eine Rolle hat. Mehr bei IOFP. Es könnte ein Kampf der großen Studios werden: Warner und Disney planen derzeit jeweils eigene "Dschungelbuch"-Verfilmungen. Doch nachdem Warner mit der Planung weiter vorangeschritten zu sein schien, zieht Disney jetzt nach. Derzeit befinden sich Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o ("12 Years a Slave") und "Black Widow" Scarlett Johannson in Gesprächen für einen Einsatz als Stimmgeberinnen für die geplante Real-/CGI-Verfilmung. Nyong'o käme für die Rolle der Wölfin Raschka in Frage und Johannson wird für die Rolleder hintertückischen Schlange Kaa favorisiert. Idris Elba wurde als Sprecher des Tigers Schir Khan bereits bestätigt. Die Regie der Adaption übernimmt Jon Favreau, der mit Scarlett Johannson bereits zweimal zusammen arbeitete ("Iron Man 2" und "Chef"). Dass die blonde Schönheit allein mit ihrer Stimme überzeugen kann, bewies sie in "Her". Dort hat sie die stimmliche Rolle des Computersystems "Samantha". Wer die Rolle des Hauptcharakters Mowgli übernimmt, ist bisher nicht klar. Demgegenüber steht Warner Bros.' Produktion, die Andy Serkis als Regisseur verpflichtet hat. Beide Projekte haben noch keinen Starttermin festgelegt - die Entwicklung könnte sich also noch hinziehen. Findet Ihr den Kampf der großen Studios unnötig? Welches Projekt würdet Ihr bevorzugen - Andy Serkis' Regiedebüt oder Lupita Nyong'o und Scarlett Johannson als Synchronsprecherinnen?

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  • 24-04-2014
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Filmkritik: “Irre sind männlich”

Kaum ein Genre ist so mit Vorurteilen belastet wie die deutsche Komödie. Anno Saul schickt sich mit "Irre sind männlich" nun an, einen erneuten Angriff auf die Lachmuskeln der hiesigen Kinogänger zu starten. (Fast) ganz ohne Schweiger und Schweighöfer. Wie gut ihm dies gelingt, verrät IOFP. Die deutsche Komödie befindet sich fest in der Hand der beiden großen SCHs. Während Til Schweiger konsequent sein Ding durchzieht und spätestens seit „KeinOhrHasen“ Filme des immer selben Stils auf die Leinwand bringt, ist Matthias Schweighöfer dabei, seinem Kollegen nach und nach den Rang abzulaufen. Auch wenn sich Letzterer in puncto Regie weiterhin beweisen muss – immerhin: „Vaterfreuden“ stellte nach „What a man“ und „Schlussmacher“ den bislang gelungensten seiner Filme – scheint der Erfolg des sympathischen Filmemachers ungebrochen. Da ist es wenig verwunderlich, dass der neuste Streifen von Anno Saul („Die Tür“)  mit einem Kurzauftritt ebenjenes Matthias Schweighöfer beginnt. Ein Schelm, wer hinter diesem genialen Schachzug knallhartes PR-Kalkül vermutet. Doch, man mag es unter dem Wust an schwachen deutschen Durchschnitts-Comedies der letzten Jahre gar nicht mehr vermuten: Eine derartige Platzierung des blonden Publikumsmagneten hätte „Irre sind männlich“ gar nicht nötig. Hinter der Psycho-Variante von „Die Hochzeitscrasher“ verbirgt sich eine der besten deutschen Komödie des laufenden Jahrzehnts. Du musst lernen, zu nehmen! Als Daniel (Fahri Yardim) wegen seiner krankhaften Eifersucht von Mia (Josefine Preuß) verlassen wird, legt sie ihm eine Therapie nahe. Sein bester Freund Thomas (Milan Peschel) nimmt aus Solidarität mit ihm an einer Familienaufstellung teil und entdeckt dabei einen willkommenen Nebeneffekt: Mit falschem Namen und erfundenen Problemen lassen sich von den beiden Therapietouristen reihenweise Frauen abschleppen. Auf einem Wochenendworkshop der Psycho-Koryphäe Schorsch Trautmann (Herbert Knaup) kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche. Von nun an werden die Sitzungen zur postkoitalen Belastungsprobe und das erklärte Ziel, die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister) flach zu legen, rückt immer mehr in weite Ferne. Zugegeben: Einen Originalitätspreis hat weder das Skript von Ilja Haller und Philip Voges („Wo ist Fred?“), noch die damit einhergehende Skizzierung sämtlicher Figuren verdient. Allen voran die Hauptcharaktere - der Frauenaufreißer Thomas sowie sein bodenständiger Freund Daniel - entsprechen einem Schwarz-Weiß-Schema, das üblicherweise auf eine der zig Durchschnittskomödien schließen lässt. Doch bereits an dieser Stelle hat Anno Saul die Darsteller auf seiner Seite. Fahri Yardim, Dauer-Sidekick von „Tatort“-Komissar Til Schweiger alias Nick Tschiller, ist nicht nur mit Herzblut bei der Sache, sondern genießt es sichtlich, seine Figur über die Stränge schlagen zu lassen. Gerade in den offensichtlich improvisierten Passagen sitzt Yardims komödiantisches Timing; jede einzelne Pointe wird mit Genuss zelebriert. Auch Milan Peschel scheint sich von seiner Rohrkrepierer-Performance aus „Schlussmacher“ wieder erholt zu haben. Seine Figur des Thomas lässt trotz des rebellischen Grundtons und einer gewissen Lebens-Naivität nie seine sympathischen Seiten missen. Voller Spontanität und Wortwitz ergeben Peschel und Yardim ein harmonisches Duo, von dessen Dynamik manche ihrer Kollegen nur träumen können. Und Deutschland kann doch Comedy Wenn sich besagtes Duo von nun an durch die einzelnen Therapiesitzungen schläft, ist anarchischer Humor nicht weit. Zeitgleich punktet „Irre sind männlich“ mit einer beeindruckenden Ehrfurcht vor der Prämisse: Obgleich die Psychotherapien jeweils das Grundgerüst für die Handlung bilden, vor allem aber als Vorlage diverser sketchartiger Einschübe dienen, beweist der Regisseur nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch einen bemerkenswerten Respekt vor der Thematik. Trotz grobschlächtigem Schenkelklopfer-Humor – etwa wenn Patienten in einer Therapiesitzung in die Rolle von Geschlechtsteilen schlüpfen müssen – stellt sich nie die Frage, ob psychologische Behandlungen in dieser Form tatsächlich von Nutzen sind. Anno Saul macht sich nicht lustig oder stellt Menschen mit psychologischem Problem per se als Idioten dar. Und trotzdem gelingen dem Filmemacher einige über alle Maße komische Szenerien. Hier beweist sich die humoristische Qualität, die „Irre sind männlich“ von der breiten Masse an 08 15-Komödien abhebt. Die klassische Liebesgeschichte, um die auch „Irre sind männlich“ selbstverständlich nicht herumkommt, kennzeichnet sich durch einige, durchaus überraschende Wendungen. Dabei orientieren sich die Macher zwar an den Erwartungen des Publikums, allerdings nur, um diese schließlich geschickt zu unterwandern. Für eine Persiflage auf die Durchschnitts-RomCom reicht es zwar nicht ganz, doch die augenzwinkernden Einschübe versorgen den Film mit frischem Wind. Plötzlich abbrechende, zuvor dramatisch anschwellende Musik und ein Zeitraffer-Happy-End für Thomas und seine Liebste sind nur zwei Beispiele dafür, dass Anno Saul genau weiß, wie eine Romantikkomödie üblicherweise funktioniert. So gelingt es ihm geschickt, sein Publikum mit der eigenen Erwartungshaltung zu konfrontieren und sorgt so für einige zusätzliche Lacher. Da verzeiht man dem Film auch einige formelhaftere Entwicklungen: So sei das Klischee-Finale der etwas überdramatischeren Art den Figuren gegönnt. Für Lacher sorgt derweil auch die weibliche Darstellerriege. Josefine Preuß („Die Hebamme“) spiegelt überspitzt „die moderne Frau von heute“ wieder, während Marie Bäumer („Der Schuh des Manitu“) – zeitweise das Beste am Film – so großartig biestig ist, dass ihr die lautesten Lacher zuteilwerden. Als psychisch angeknackste Anwältin, die mehr denn alle anderen in derartige Therapie-Gruppen passt, steht ihr das Overacting verdammt gut. Zusammen mit Milan Peschel ergibt sich eine herrliche Eigendynamik, der selbst der Regisseur zeitweise nicht ganz gewachsen scheint. Die zuckersüße Peri Baumeister („Russendisko“) geht bei so viel Temperament fast ein wenig unter. Charmant ist sie dennoch. Des Weiteren ist der selbstironische Auftritt des ehemaligen „Alarm für Cobra 11“-Mannes Tom Beck eine Erwähnung wert. Wie sich der athletische Strahlemann hier auf die Schippe nimmt, ist ganz großes Comedy-Gold. Fazit „Irre sind männlich“ weiß gekonnt mit den Konventionen der Durchschnitts-RomCom zu kokettieren. Zusammen mit den Darstellern ergibt sich so das Bild einer deutschen Komödie, wie es sie nur alle Jubeljahre mal auf der Leinwand zu sehen gibt.

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  • 24-04-2014
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Filmkritik: “Für immer Single?”

Frauenschwarm Zac Efron verlässt auch in seiner neuen Komödie "Für immer Single?" nicht ganz das gewohnte Terrain, doch als Macho bekam man den durch "High School Musical" bekannt gewordenen Strahlemann bislang er selten zu Gesicht. Schade, dass er diese neue Facette ausgerechnet in einer absolut durchschnittlichen Komödie unter Beweis stellen muss. Immerhin: Der Film profitiert davon. Und nicht nur von Efron, sondern auch von seinen anderen Darstellern. Woran der Streifen hingegen krankt, verrät IOFP. Als vor Monaten erste Bilder zu Tom Gormicans Debüt-Film „Für immer Single?“ im World Wide Web kursierten, sorgte eines von ihnen für ganz besonderen Wirbel: Darauf zu sehen ist ein sich in Liegestütz-Pose auf der Toilette befindender Zac Efron, der sein kleines Geschäft – weshalb auch immer – in dieser unbequemen Lage verrichtet. Schlussendlich ist dieser amüsante Gag Bestandteil einer recht konventionellen Komödie über das Suchen und Finden der Liebe. Geradeaus, direkt, vor allem aber ziemlich harmlos gewährt uns der bislang lediglich als Mit-Produzent des Comedy-Machwerks „Movie 43“ in Erscheinung getretene Tom Gormican einen Einblick hinter die verschlossenen Türen einer sympathischen Männer-WG – sozusagen die Hollywood-Antwort auf „Mann tut was Mann kann“. Doch wie schon zuletzt Marc Rothemund mit seiner Komödie bewies, ist ein solcher Stoff durch und durch von seinen Darstellern abhängig. Während „Mann tut was Mann kann“ hieran krankte, versteht es Gormican, seine vorhersehbare Handlung von einem stimmigen Ensemble vortragen zu lassen. Neben dem einstigen Teenie-Star Zac Efron („High School Musical 1-3“) geben sich unter anderem Michael B. Jordan ("Chronicle - Wozu bist du fähig?") und Miles Teller die Ehre, der sich nach seinen qualitativ fragwürdigen Auftritten in „21 & Over“ und „Project X“ endlich solider Kost zu widmen scheint. Zu blöd für die Liebe Nachdem für Mikey (Michael B. Jordan) unerwartet Schluss mit seiner Ehe ist, beschließen seine beiden besten Freunde, der draufgängerische Jason (Zac Efron) und der beziehungsscheue Daniel (Miles Teller), ihn auf andere Gedanken zu bringen. Der Plan ist so simpel wie einleuchtend: Statt Herzschmerz soll nun das Single-Dasein genossen werden. Männerfreundschaft und Partys sind ab sofort der Fokus in ihrem Leben, auf eine ernsthafte Beziehung wollen sie sich nach all den Enttäuschungen nicht mehr einlassen. Fortan nutzen sie die Freiheit der Ungebundenheit und klappern New Yorks Clubs und Bars auf der Suche nach One-Night-Stands ab. Doch bald schon lernt Jason die charmante Ellie (Imogen Poots) kennen und beginnt – ganz gegen seine Art - Gefühle für sie zu entwickeln. Als sich herausstellt, dass auch Daniel und Mikey sich in ihre Traumfrauen verguckt haben, stellt sich für die drei Freunde die Frage, wie es mit ihren jeweiligen Beziehungen weiter gehen soll, aber noch viel wichtiger: wie sie die heimliche Beziehung jeweils voreinander verstecken. Nicht nur deshalb kommt es dabei zu einer nicht enden wollenden Kette von peinlichen aber urkomischen Situationen. Bereits die Storyline kündigt an, dass hier von Überraschung oder Innovation keine Spur ist. Mehr noch: Gäbe es die Grundidee des Abschwörens auf das Beziehungsdasein nicht, böte „Für immer Single?“ allenfalls genug Stoff für eine Direct-to-DVD-Produktion. Doch dieser nette Kniff und die mutige Variation bekannter Komödien-Szenerien machen den Streifen immerhin zu einem kurzweiligen Vergnügen. So entpuppt sich nicht nur die eingangs erwähnte Pinkel-Szene als ein sich beiläufig entwickelnder Gag-Höhepunkt; auch das schon oft gesehene Faschingsparty-mit-Kostümball-verwechselt-Szenario wird in „Für immer Single?“ mit frischen Ideen angereichert. So erweist sich die zu Beginn vermutete Überraschungs-Armut alsbald als Vorurteil. In gewissen Momenten kann der Streifen besser unterhalten als man ihm zutraut. Auf den Spuren der Durchschnitts-RomCom Hierfür verantwortlich zeichnet allen voran das bisweilen improvisierte und dadurch natürlich-charmante Zusammenspiel der drei Protagonisten. Während sich Zac Efron ungewohnt in der Rolle des Machos wiederfindet, buhlen vor allem Michael B. Jordan als vom Liebeskummer geplagter Ehemann und der zurückhaltende Miles Teller um die Sympathien des Publikums. War Teller in der Vergangenheit gern in der Rolle des Draufgängers zu sehen, steht ihm die schüchterne Figur des Daniel doch wesentlich besser zu Gesicht. Imogen Potts („Drecksau“) als Ellie, das charismatische Love-Interest von Jason, ist ebenso draufgängerisch wie sanftmütig und gibt somit das vielschichtig gezeichnete Bild einer Rolle ab, die man auch wesentlich eindimensionaler – als direktes Gegenteil zum männlichen Part etwa – hätte zeichnen können. Eine Szene in welcher Ellie einen Abend in der Jungs-WG verbringt, ist von einem anarchischen Humor gezeichnet und triumphiert durch eine ungezwungene, absolut realistische Atmosphäre, wie man sie sonst eher in guten Sitcoms antrifft. Ein Beweis dafür, dass „Für immer Single?“ vor allem in den Momenten unterhält, in welchen sich nicht stur auf die totgelaufenen Erfolgsmechanismen gängiger Romcoms verlassen wird. Leider sind diese Hochphasen nur vereinzelt innerhalb des Skripts – ebenfalls von Tom Cormican verfasst – anzutreffen. Die dynamisch-schwungvollen Gag-Szenerien werden immer wieder von der eigentlichen Story ausgebremst, weshalb „Für immer Single?“ nie die Gelegenheit bekommt, sich einen fortlaufenden Rhythmus anzueignen. So versprühen die gelungenen Story-Elemente den Charme von Sketchen. Das ist schade, da der eigentliche Aufhänger der Story zudem eher sträflich vernachlässigt wird. Das Publikum ist über den Eid der drei Freunde zwar im Bilde, über einen wirklichen Grund bleibt es jedoch im Unklaren. Gerade deshalb, weil besagter Eid keinerlei Auswirkungen auf die Story hat. Die Jungs daten, wer ihnen gefällt – ohne auch nur ansatzweise einmal über ebenjenes Versprechen nachzudenken. So wird der Aufhänger von „Für immer Single?“ schnell zur Farce; mehr als ein Alibi-Handlungsstrang ist er nicht. Inszenatorisch ist „Für immer Single“ auch bei näherem Hinsehen kein Highlight. Kameramann Brandon Trost („Crank 2“) verpasst dem Film den typisch geleckten Hollywoodlook und verwässert die Geschichte zusätzlich mit den immer gleichen Großstadt-Aufnahmen aus der Vogelperspektive. Originell ist das nicht; dient dies doch einzig und allein dazu, auch den Kosmopolit unter den Kinobesuchern zufriedenzustellen. Komponist David Torn kreiert einen unauffälligen Score, verzichtet dafür dankenswerterweise auf die Verwendung schnulziger Pop-Balladen und verlässt sich nebenher wenig auf Melodramatik. Fazit „Für immer Single?“ ist in seinen Hochphasen besser als die typische Durchschnitts-Romcom. Auch die Darsteller überzeugen. Doch das unausgegorene Skript, die unauffällige Inszenierung und manch eine Entwicklung, die der Zuschauer Meilen gegen den Wind riecht, trüben das Seherlebnis.

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  • 23-04-2014
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“The Hateful Eight”: Kommt Tarantinos Western doch noch ins Kino?

Gibt es nun doch noch eine Kinofassung für Tarantinos Skript "The Hateful Eight"? Seit letztem Sonnabend können Fans jedenfalls wieder hoffen. Mit Tarantinos neuestem Werk "The Hateful Eight" haben Fans wohl schon lange abgeschlossen. Nachdem das Script von einem Insider im Internet veröffentlicht wurde, raste Quentin Tarantino ("Kill Bill") vor Wut und blies das gesamte Projekt ab. Ein paar Wochen später ließ der Regisseur dann verlauten, dass er das Projekt als szenische Lesung im Theater aufführen lassen will. Ein paar auserwählte Zuhörer konnten dann am letzten Samstag in den Genuss der Vorführung, in Los Angeles, kommen. Schlappe 200 Dollar pro Kopf kostete der Spaß. Dafür nahmen aber Stars wie Samuel L. Jackson, Micha Madsen, Tim Roth und Bruce Dern an der Vorlesung teil. Doch die eigentliche Überraschung folgte nach dem Stück. Tarantino selbst verkündete:  "Heute Abend hören wir die erste Drehbuchfassung. Ich arbeite allerdings schon an einem zweiten Entwurf und wie es aussieht, wird es auch noch eine dritte Variante geben." Es soll auch Änderungen des finalen Kapitels geben. Das alles lässt eigentlich nur eine Schlussfolgerung zu: Quentin Tarantino hat "The Hateful Eight" noch lange nicht abgeschrieben und arbeitet an einer Kinofassung. Woher der Sinneswandel kommt, darüber lässt sich streiten. Nach Aussagen der Zuschauer soll Tarantino jedenfalls an diesem Abend entspannt und witzig gewesen sein. Selbst während der Vorführung gab er Regieanweisungen und unterbrach die Akteure mit den Worten: Ihr fangt an, den Text zu verlassen... Kein Co-Writing mehr!" In "The Hateful Eight" geht es um acht komplett unterschiedliche Charaktere, die inmitten eines Schneesturms in einem Kurzwarenladen irgendwo im Nirgendwo landen. Unter den acht Personen befinden sich zwei Kopfgeldjäger und ein Südstaatengeneral. Wie sich im Verlauf der Handlung herausstellt, sind die Protagonisten aber keinesfalls einfach nur zufällig zusammen an diesem Ort gelandet und schon bald reden die Akteure sich um Kopf und Kragen, sowie um ihr Leben. Habt Ihr noch Lust auf "The Hateful Eight" oder wünscht Ihr Euch nach "Django Unchained" ein anderes Genre?

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  • 23-04-2014
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“Bad Boys 3″: Hollywood hält die Produktion auf

Jerry Bruckheimer sprach auf der diesjährigen WonderCon über den Fortschritt von "Bad Boys 3". Was es Neues gibt und ob man überhaupt von Fortschritt sprechen kann, verrät IOFP. Die Filmwelt wird von der Suche nach dem besten und heißesten Material angetrieben - oft geschieht dies zum Nachteil anderer Projekte. Gegenüber "Collider" sprach Jerry Bruckheimer über das Problem dieser flatterhaften und vom Zeitgeist geforderten Arbeitsweise und erklärt, dass genau diese die "Bad Boys 3"-Produktion aufhält: "Eigentlich ist es unglaublich witzig: Sony ist wirklich begeistert von der Idee einen dritten Film zu machen, aber keiner hat Zeit! Erst hat Will Smith zwei ausstehende Filme, die er beenden muss und wenn er zum Studio sagt, jetzt könne er, muss Sony eingestehen, dass es im Moment nicht passt. Dann kam "Ride Along" in die Kinos und wurde zu einem Riesenerfolg. Wieder waren alle bereit, endlich anzufangen, aber Will macht mittlerweile wieder etwas anderes. Es ist jetzt grade wirklich nur der Versuch alle ins Boot zu holen, um starten zu können." So aussichtlos dieses Durcheinander auch klingt, konnte Bruckheimer zumindest die Angst nehmen, dass der Film nie in Produktion geht: "Wir arbeiten am Drehbuch und haben noch immer eine Menge Vertrauen und Hoffnung in die Verwirklichung." Jerry Bruckheimer sagte bereits im vergangenen Jahr als Produzent für einen dritten Teil zu. Besagtes Drehbuch wird von David Guggenheim verfasst, der zuletzt das Skript für die Videospiel-Verfilmung von "Uncharted" schrieb. Wenn die Bad Boys zurückkommen, dann kommen auch die Detectives Mike Lowry und Marcus Burnett aka Will Smith und Martin Lawrence zurück. Mit Charme, Witz und geballter Action-Power haben sie schon zweimal als Drogenfahnder Miami aufgemischt. Die bisherigen Erfolge aus den Jahren 1995 und 2003 stehen für die Fans seit mittlerweile elf Jahren als unvollendet in den heimischen Regalen, denn den Abschluss als Trilogie haben sich die zwei bösen Jungs allemal verdient. Habt Ihr Bad Boys I & II gesehen? Wie sehr wünscht Ihr Euch einen dritten Teil?

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  • 22-04-2014
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Blu-ray-Kritik: “The Borderlands”

Und nochmal ein Schwung Found-Footage-Horror. In "The Borderlands" wird in einer alten Kirche gespukt, doch ob ihr euch dabei gruselt oder kopfschüttelnd das Fernsehzimmer verlassen müsst, lest ihr in unserer Filmkritik. Bei der Taufe eines Kleinkindes spielen sich in einer ländlichen kleinen Kirche seltsame Dinge ab: Neben einem dumpfen Grollen sorgen umfallende Kerzen und sich verschiebende Kerzenleuchter für ungewollte Gänsehautstimmung unter den anwesenden Gästen. Die örtliche Diözese ist alarmiert und schickt drei kirchliche Ermittler zum Schauplatz des umstrittenen Ereignisses. Die verlassen sich aber nicht nur auf ihren guten Glauben, sondern wollen dem Phänomen mit moderner Technik zu Leibe rücken. Ausgestattet mit einer Kopfkamera – die nicht zuletzt beim Zuschauer für den mehr oder weniger beliebten Found-Footage-Blickwinkel sorgen soll – sowie diversen anderen Geräten zur Aufzeichnung paranormaler Erscheinungen, machen sich die drei ungleichen Talar-Detektive daran, das Geheimnis zu lüften. Nach einer holprigen Einführung der Charaktere in ihrem Hotelzimmer  - so eine amateurhaft wirkende Synchronisation wie in "The Borderlands" habt ihr sicher lange nicht gehört – geht es dann auch direkt zum Pfarrer der Kirche, der felsenfest behauptet, in seiner Kirche habe sich ein Wunder zugetragen. Wundern tut sich hier aber nur der Zuschauer: Die Verkleidung des Gottesmannes wirkt wie aus einem schlechten Kostümverleih und ist mindestens zwei Nummern zu klein geraten. Nur gut, das sich der Priester wenige Filmminuten später aus unerklärlichen Gründen vom Kirchturm stürzt – wahrscheinlich hatte er bis zu diesem Zeitpunkt endlich das komplette Drehbuch von "The Borderlands" gelesen. Bleiben unsere drei Ermittler, die sich eifrig daran machen, die Kirche mit Kameras und Mikrofonen auszustatten. Location „hui“, der Rest… „naja“ Und die Kirche selbst ist als Schauplatz von "The Borderlands" wirklich sehr gelungen. Ich kann mir gut vorstellen, das der Regisseur beim Location-Scouting an eben dieser Kapelle vorbeikam und sagte: „Das wird der Schauplatz für meinen neuen Film!“ Dunkle Ecken, eine äußerst karge Ausstattung und ein faszinierendes Schattenspiel an den weißgetünchten Wänden, lässt immerhin Gruselstimmung aufkommen – wenn auch nur für ein paar Sekunden. Denn schon im nächsten Moment sorgen unsere „Drei Stooges“ wieder mit hölzernen und unnötigen Dialogen für Fragezeichen in den Augen der Zuschauer. Das Ende ist nah So plätschert "The Borderlands" seinem Ende entgegen und das hat es wirklich in sich: Im negativen Sinne. Habt ihr euch bis dahin eigentlich nur geärgert, den falschen Film ausgeliehen zu haben, müssen sich selbst hartgesottene Trash-Fans ganz fest auf die Zunge beißen: Wir wollen nicht zu viel verraten, aber so etwas Dämliches habt ihr sicher schon sehr lange nicht mehr gesehen. War der Film bis hierhin eigentlich nur schlecht geschrieben, hanebüchen gedreht und furchtbar synchronisiert, tischt euch das Ende den größten Humbug auf, den jeder Zuschauer – der bis jetzt durchgehalten hat – überhaupt nur vorstellen kann. Fazit: Geht lieber zur nächsten Vorstellung des Schülertheaters von Castrop-Rauxel – da wird euch sicher mehr Spannung und Story vermittelt, als in diesem extrem amateurhaften Machwerk. Story, Charaktere, Handlung und das total verbockte Ende fügen sich aber immerhin zu einem Ganzen zusammen. Das ist allerdings derart schlecht, das selbst Gruselfans enttäuscht mit dem Kopf schütteln. Schade um die schöne Location – die kleine Kirche hätte durchaus das Zeug zum Star gehabt – allerdings mit einem anderen Regisseur hinter der Kamera. War „Frankenstein´s Army“ schon ganz ganz übel, ist „The Borderlands“ in fast allen Belangen noch schlechter. Wollen wir hoffen, das „Jug Face“ das Genre im ersten Quartal noch rausreißen kann.

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  • 22-04-2014
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“Fast & Furious 7″: Erstes Set-Foto mit Walkers Brüdern

Vor einer knappen Woche erreichte uns die Nachricht, dass Paul Walkers Brüder die Vollendung von "Fast & Furious 7" möglich machen sollen. Jetzt ist ein erstes Foto aufgetaucht. Caleb (links) und Cody (rechts) unterstützen das Team bei der Fertigstellung von "Fast & Furious 7". Die Dreharbeiten mussten abgebrochen werden, als Hauptdarsteller Paul Walker im vergangenen November bei einem Autounfall ums Leben kam. Es kursierten die unmöglichsten Gerüchte - von einer Hauptrolle für Justin Bieber bis hin zu einer vollständigen Computeranimation Walkers. Der Einsatz der Brüder war die einzige von all den Meldungen, die sich als wahr herausstellte. Unbekannt ist jedoch, in welcher Weise sie im Film auftreten werden. Angenommen wird, dass sie als Körperdouble für die verbliebenden Szenen fungieren werden. Facebook wurde bereits für das Verkünden der Entscheidung für die Verpflichtung Brüder genutzt. So war auf der offiziellen Seite des Filmes zu lesen: "Die "Fast & Furious"-Saga dreht sich um die Familie. Die Charaktere sind durch einen familiären Bund vereint und das ist auch die Art gewesen, in der wir mehr als 13 Jahre füreinander fühlten. Es definiert, wie wir für unsere Fans empfinden, denn sie gehören zu dieser großen Familie dazu. Einen unvorstellbaren Schock musste unsere Familie im November erfahren und wir mussten uns die Zeit nehmen, um den Verlust Paul Walkers - ein Bruder, den wir sehr geliebt haben - zu verarbeiten und uns Gedanken über die weitere Arbeit zu machen. Wir haben uns zusammen gesetzt und kamen zu der Entscheidung, dass das einzig Richtige weitermachen ist. Wir glauben, dass unsere Fans das wollen, ebenso wie Paul es gewollt hätte. Die meisten seiner Seznen sind bereits abgedreht und stehen für eine seiner stärksten Arbeiten in seiner gesamten Karriere. Nun heißen wir Pauls Brüder in unserer FAST-Familie willkommen. Sie werden uns helfen, die verbliebenen Szenen ihres Bruders zu beenden. Sie am Set zu haben ist, als würde auch Paul noch dabei sein." Für "Fast & Furious"-Fans ist der Abschluss des siebten Filmes auch der Abschluss eines grandiosen Filmkapitels. Habt Ihr je an der Fertigstellung von "Fast & Furious 7" gezweifelt?

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  • 24-04-2014
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DVD-Kritik: “House of Cards – Das Original”

Fast ein Vierteljahrhundert vor Kevin Spacey in der Rolle des Francis Underwood zeigte bereits Ian Richardson, wie richtig Politik gemacht wird. IOFP sagt euch, ob sich das Original von House of Cards lohnt. Ein wackliges Gebilde Wir schreiben das Jahr 1990, Margaret Thatcher tritt im November als Premierministerin des Vereinigten Königreichs zurück. Die Konservative Partei, die Tories, sind unter Zugzwang. Wer wird neuer Premierminister Großbritanniens? Hier kommt unser Protagonist ins Spiel. Wer die erfolgreiche Netflix-Adaption von House of Cards kennt, wird gleich in der ersten Sekunde merken, von wem Underwood seine Charakterzüge übernommen hat. Francis Urquhart, verkörpert vom dem gealterten Ian Richardson ("From Hell"), ist parlamentarischer Geschäftsführer der Tories, und muss dafür Sorge tragen, dass ein angemessener Nachfolger gefunden wird. Als neuer Premierminister wird unter großem Stimmenverlust Henry Collingridge (David Lyon) gewählt, der Francis Urquhart eines der höheren Ämter versprochen hat. Dieses bekommt Francis, trotz Versprechen vom Premier, allerdings nicht. Um letzten Endes doch dort zu stehen wo er sich sieht, nämlich am oberen Ende der politischen Leiter, zieht Francis in einen Feldzug gegen seine eigene Partei, gegen seinen eigenen Premierminister. Die junge aufstrebende Journalistin Mattie Storin (Susannah Harker) spielt Francis hier geradezu in die Hände. Als Angestellte beim Daily Telegraph bietet sich Francis hier der ideale Nährboden für seine politischen Spielerein. Mattie wird nichtsahnend zu einer seiner Schachfiguren, die getrieben von ihrer jungen Naivität erst zu spät merkt, welches Spiel Francis Urquhart hier mit ihr treibt. Doch als sie es realisiert, ist der Schaden schon angerichtet: Francis lässt interne Parteiinformationen an die Öffentlichkeit gelangen, um den Bruder des Premierministers zu diffamieren. Angeblich spekuliere dieser mit Aktien eines Pharmakonzerns, der staatliche Aufträge erhalten hat. Kann das Schlimmste noch verhindert werden, kann Mattie rechtzeitig noch die Notbremse ziehen? Urquhart und Underwood Das Vorbild der Netflix-Adaption ist für Kenner der Serie nicht von der Hand zu weisen. Von der ersten Sekunde an wird klar, dass Francis Underwood die amerikanische Version eines Francis Urquhart ist. Von den Monologen bis hin ins kleinste Charakterdetail spiegelt Spacey eine moderne Version von Richardson wider. Was Spacey fehlt, ist der britische Schneid vor dem Präsidenten keinen Halt zu machen. So begnügt sich Underwood mit der Rolle des Vizepräsidenten, während Urquhart eben die Rolle des Premierministers anstrebt. Doch auch viele andere Details fallen einem sofort ins Auge, so auch die Rolle der jungen Journalistin. Die Mattie Storin der Neuzeit ist Zoe Barnes, die wie ihr Vorbild in ein tiefes Netz aus Intrigen gerät, aus welchem sie sich nur schwer befreien kann. Auch wird der Kokainsüchtige Roger O'Neill Urquharts Instrument für die schmutzigen Jobs, wie es Peter Russo für Underwood heute war. Das schöne an alledem ist, dass das "Original" sich in keiner Art und Weise vor der Netflix-Adaption verstecken muss. Die von 1990 bis 1995 von der BBC produzierte Mini-Serie ist dank der Thematik zeitlos, und weiß auch heute noch zu begeistern. Fazit Für Fans von House of Cards ist "House of Cards –Das Original" eine Reise in die Vergangenheit. In jeder Folge entdeckt man Parallelen zur Neuauflage, und ahnt schon, welches Schicksal der Person im Zweifelsfalle wiederfährt. Die BBC-Produktion ist in schauspielerischer Darbietung und Inszenierung erste Güteklasse. Allen voran zeigt Ian Richardson, wie Politik in Großbritannien auszusehen hat. Es ist ein Fest für die Sinne, wenn wieder einer seiner mit Kalkül geplanten Pläne die Früchte des Erfolgs trägt. Aber auch die überarbeitete DVD-Fassung kann sich sehen lassen, so ist die vorliegende DVD-Ausgabe von Grund auf "Remastered", so ist das Bild in eine zeitgemäße Auflösung gestreckt, wobei der schwarze Rahmen des 4:3-Formats ein Makel seiner Zeit ist. Einzig der Ton, welcher ein leichtes Hintergrundrauschen mit sich bringt, fällt negativ auf. Doch auch ist der Umfang der DVDs sehr bescheiden: abgesehen von einem Audiokommentar zur jeweiligen Folge ist nicht viel an Extras auf den DVDs zu finden. Dennoch sollte jeder Fan von House of Cards sich diesen Klassiker keinesfalls entgehen lassen. "House of Cards – Das Original" darf in keiner Sammlung fehlen!    

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  • 24-04-2014
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“How I Met Your Dad”: Meg Ryan wird Stimme aus dem Off

Das Cast ist nun vollständig: "How I Met Your Dad" hat mit Meg Ryan als Sprecherin das letzte fehlende Glied eingesetzt. Wir klären auf und sagen worum es geht und er an Bord ist. Das Schema des HIMYM-Spin Offs "How I Met Your Dad" ist dasselbe, wie bei der Mutterserie: Aus dem Off erzählt ein erwachsener Elternteil die Geschichte, des Kennelernens seines Gegenpart. War es in HIMYM noch Vater Ted Mosby, wird es in "How I Met Your Dad" die Mutter sein, die ihre Kinder über ihre Vergangenheit aufklärt. Hinter dem Ableger stehen keine Geringeren als Carter Bays und Craig Thomas, die die Idee für das Original lieferten. Gemeinsam mit "Modern Family"-Autorin Emily Spivey liefern sie auch für HIMYD das Skript. Bays und Thomas sind ebenfalls als ausführende Produzenten tätig uns werden hier von Regisseurin Pamela Fryman unterstützt. Das sind die einzelnen Rollen im Überblick: Sally - gespielt von Greta Gerwig und aus dem Off gesprochen von Meg Ryan Sie ist im Gegensatz zu ihrem Serien-Vorbild Ted Mosby bereits verheiratet, aber in ihrer Ehe nicht zufrieden. Sie will sich dem typischen Ehefrau-Dasein nicht ergeben und sich wieder jung fühlen. Sie plant die Scheidung von Ehemann Gavin (Anders Holm) einzureichen und wird dabei von ihrer Freundin Juliet unterstützt. Juliet - gespielt von Tiya Sicar Sallys beste Freundin ist eine attraktive, energiegeladene Partymaus. Von Gavin schrecklich gelangweilt, unterstützt sie ihre Freundin bei der Umsetzung der Scheidung. Juliet betreibt ein äußerst erfolgreiches Fashion-Blog, für das Frank die IT-Abteilung leitet. Frank - gespielt von Nicholas D'Agosto Als IT-Chef von Juliets Blog ist der "heiße Nerd" regelmäßig in Sallys Nähe und scheint echte Gefühle für sie zu entwickeln. Danny - gespielt von Andrew Santino Er ist der ältere und homosexuelle Bruder Sallys und hat mit seiner Schwester wenig gemeinsam. Von ihren Scheidungsplänen hält er wenig, denn er ist ein überambitionierter Anwalt, der seiner Schwester zu allem Überfluss vorerst Obdach gewähren muss. Todd - gespielt von Drew Tarver Er ist Dannys liebenswerter und weltoffener Ehemann, der gleichzeitig einer der engsten Freunde Sallys aus Collegezeiten ist. Todd ist - im Gegensatz zu Danny - vom Einzug seiner Schwägerin überaus begeistert. Man mag von einem HIMYM-Spin Off halten, was man möchte, aber die Charakterkonstellation klingt angenehm vielsprechend und frisch. Was haltet Ihr von der Idee?  

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  • 23-04-2014
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Review: “The Blacklist” 01×16 (Spoiler!)

Mako Tanida (Nr. 83) ist der Name, der uns in der gestrigen Folge "The Blacklist" die Ehre erwies und das ist wörtlich zu nehmen. Doch nicht nur Ehre und Rache, sondern auch Toms wahre Identität stehen in der 16. Episode an vorderster Front. Waren es letzte Woche noch drei Handlungsstränge (dazu: Review "The Blacklist" 01x15), sind es bei Episode 16 nun zwei rote Fäden, die uns durch die Geschichte leiten. Zum einen wird Donald Ressler zum selbsternannten Racheengel, und zum anderen wird Tom von Joline mit seiner wahren Identität konfrontiert. Dabei ist die Mordquote, die nicht nur der japanische Drogenboss Tanida verschuldet, ungewohnt hoch. Kratze niemals an der Ehre eines Mannes Sich in seiner Ehre verletzt zu sehen, ist für Mako Tanida eine unbeschreibliche Qual. Von der Task Force, die vor Jahren mit dem Ziel des Aufspürens von Reddington betraut wurde, gefangen genommen, bricht Tanida aus einem japanischen Gefängnis aus. Sein Weg führt ihn in die USA, wo er Rache an den Mitgliedern besagter Einheit nehmen will. Zu dieser Einheit gehörte neben drei weiteren auch Ressler. Durch den rituellen Selbstmord Sam Raimos werden FBI und auch Red auf Tanida aufmerksam. Für Donald wird der Fall persönlich, als Audrey erschossen wird. Der Einzige, der ihm helfen kann, ist Red und so holt sich Don widerwillig seine Hilfe. Joline ist unterdessen bei Liz und Tom zu Besuch. Gibt sie sich dort noch immer als harmlose Vertretungslehrerin aus, wird in Toms - erstmalig in "The Blacklist" zu sehendem - "Stützpunkt" klar, dass sie nur seinetwegen im Land ist. Immer wieder betont sie, dass Berlin mit seiner Arbeitsweise unzufrieden ist und sieht ihn als ungeeignet für den Auftrag, der für uns noch nicht so ganz entschlüsselt ist. Reddington geht einen Schritt weiter und weist seinen Privatdetektiv - den "Cowboy" - an, sie zu ihm zu bringen. All das eskaliert letztendlich darin, dass Tom sowohl Joline, als auch den Cowboy tötet und beseitigt. Faden Nummer zwei führt dazu, dass sich einer der Task-Force-Agenten damals in Tanidas Drogenimperium eingeschleust hat und Donald nach Audreys Tod einen zweiten geliebten Menschen verliert. Zur Handlung soll dies genügen, denn wir müssen noch einige lobende Worte loswerden. Es hat uns nicht nur begeistert, dass Tom die Hüllen (auch wörtlich zu nehmen) fallen lässt, auch die steigende Emotionalität Reddingtons lässt uns immer tiefer in seinen makaberen Charakter blicken. Dass er selbst von sich behauptet, niemand könne Donalds Schmerz und Verlust besser verstehen als er, führt uns erneut zu Reds Geschichte aus Episode 14: das blutige Weihnachtsfest vor 20 Jahren (dazu: Review "The Blacklist" 01x14). Madeline Pratt hat uns mit der Unsicherheit zurückgelassen, ob Reds Geschichte nun wahr ist oder nicht. Jetzt können wir uns schon fast sicher sein, dass seine Familie tatsächlich einem Attenat zum Opfer fiel. Wir wissen aber nicht mit Sicherheit, ob seine Tochter damals tatsächlich getötet wurde. Nun zu Tom: Den liebenden Ehemann spielt Ryan Eggold sehr überzeugend, doch den geheimnisvollen Spion vermittelt er uns nicht weniger gut. Tatsächlich bekommt man allmählich schon das Gruseln, wenn er sich Liz auch nur nähert. Was genau sein Auftrag ist, wissen wir zwar noch nicht, aber es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder geht es um Liz oder um Red. Ist er Liz so nah, weil sie etwas verbirgt oder weil er über ihre Verbindung zu Reddington mehr weiß, als wir? Fest steht, dass sich nun die Mutmaßungen bestätigt haben: die Box im Haus, die Verbindung zum Mord, der Tom vorgeworfen wurde - all das steht für Toms dunkle Vergangenheit, die er noch immer vor der ahnungslosen Liz verbirgt. Wir sind uns mittlerweile sicher, dass Reddington auf keinen Fall Liz' Vater ist. Nicht nur, dass es zu banal wäre, auch die Geschichten und gerade die Vision seiner Tochter als Balletttänzerin (er hielt das Originalheft vom 22. März 1987 in den Händen) sprechen dagegen. Liz wurde im Alter von vier Jahren adoptiert und das tanzende Mädchen war mindestens acht Jahre alt. Liz' Künste als Zauberkünstlerin sind das Eine, aber eine Vergangenheit im Ballett wäre uns wohl kaum entgangen. Ressler als blonder Racheengel, ein traumatisierter Red, Wutausbrüche Toms und eine ahnungslose Liz - all das wird uns auch nächste Woche wieder einschalten lassen. Bleibt Ihr auch an "The Blacklist" dran?

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  • 23-04-2014
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“Salem”: Marilyn Manson kommt zur Horror-Hexen-Serie!

Es wird gruselig! Der Schock-Rocker Marilyn Manson soll zur neuen Horror- und Hexenverbrennungs-Serie "Salem" hinzustoßen. Hier weiterlesen! Das passt wie die Faust aufs Auge! Marilyn Manson soll zur neuen Hexen-Serie "Salem" kommen und wird mit offenen Armen empfangen: "#Salem bekommt einen neuen Meister #Heide. Willkommen, @marilynmanson, im Land der wunderschönen Leute", heißt es auf der offiziellen Twitter-Seite der Serie. Noch mehr Infos zu "Salem"? Hier klicken! Wie genau Marilyn Manson Teil von "Salem" werden soll, ist derzeit noch unklar. Schließlich besteht neben einer Filmrolle auch die Möglichkeit, dass der Schock-Rocker die Musik dazu beisteuern wird. Fest steht: Für die gruselige Rolle müsste er sich kaum verkleiden! IOFP hält Euch auf dem Laufenden. Passend zum Thema: Marilyn Manson kommt zu "Sons of Anarchy"! Die Story von "Salem": “Salem” behandelt die grausamen Hexenprozesse des 17. Jahrhunderts in Massachusetts. Die näheren Gründe der Prozesse und warum diese losgetreten wurden, werden serienintern beleuchtet. Im Fokus der Serie steht Mary Sibley (Janet Montgomery). Sie wird als grausame, aber sehr verletzliche, Frau beschrieben, die die Ehefrau eines Mitglieds des Stammesrates ist. Ihr Gatte ist zwar wesentlich älter, verfügt aber über eine große Summe an Geld. Der Trailer Soll Marilyn Manson eine Rolle in "Salem" spielen oder hättet Ihr lieber einen rockigen Soundtrack von ihm? Schreibt es uns in die Kommentare!

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  • 23-04-2014
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“Sons of Anarchy”: Schockrocker im Cast der 7. Staffel (Spoiler!)

Die finale siebte Staffel "Sons of Anarchy" wird von den Fans heiß erwartet und jetzt erreichte uns die Nachricht eines ganz besonderen Gaststars. Wer das ist, erfahrt Ihr natürlich bei IOFP. Die Spekulationen um das Finale der Biker aus "Sons of Anarchy" laufen auf Hochtouren. In Deutschland startet heute die vierte Staffel auf ProSieben Maxx. Um 22.45 Uhr geht das Drama um Jackson "Jax" Teller (Charlie Hunnam) mit der Folge "Blutige Hochzeit" in die nächste Runde. Ab jetzt solltet Ihr nur weiterlesen, wenn ihr schon die bisherigen sechs Staffeln gesehen habt - SPOILERWARNUNG! Momentan gibt es leider nur Gerüchte um die Fortführung der Handlung. So wird angenommen, dass die finale Staffel mit einem Rückblick beginnt, der in der Zeit vor Taras (Maggie Siff) Tod spielt. Showrunner Kurt Sutter ist zwar bekannt dafür, dass er mit Rückblenden vorsichtig umgeht und sie bevorzugt ganz meidet, aber er ist andererseits auch kein Freund von Wiederholungen. So ist jener unbeliebte Rückblick ein äußerst interessanter und wahrscheinlicher Weg für uns Serienfans. Sutter sagte zu den Gerüchten, die von SoA-Autoren bestätigt sein sollen, dass die Nachrichtenquellen lieber überprüft werden sollten. Ein verzweifelter Versuch die Story so lange wie möglich geheim zu halten, Wut auf die eigenen Autoren oder die Journalisten? Alles ist möglich und lässt uns weiter im Unklaren. Die größte Frage, die wir uns stellen, ist, wie Jax mit dem Tod seiner Frau umgehen wird. Verantwortlich dafür ist seine eigene Mutter und es wird sich zeigen, ob Blut wirklich dicker ist als Wasser oder ob es dann heißt: "Auge um Auge - Leben für Leben". Aber wir wollte Euch verkünden, welcher Gaststar im großen Finale eine Rolle spielen wird. Es ist kein Geringerer als Schockrocker Marilyn Manson! Dieser passt ganz wunderbar in die Riege der skrupellosen Biker und wir sind gespannt, in welcher Rolle und vor allem wie lange er in der Serie zu sehen sein wird. Hier handelt es sich tatsächlich nicht um ein Gerücht, denn Kurt Sutter selbst verkündete es via Twitter: listening to one of @marilynmanson new songs. potent. creepy. cool. look for him in season 7. he'll be the guy riding the dragon. — kurt sutter (@sutterink) Was denkt über Manson in "Sons of Anarchy"? Eine gute Wahl oder ist er zu abgedreht? Wie stellt Ihr Euch das Finale vor? Wir sind gespannt auf Eure kreativen Ergüsse!

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