• 01-09-2014
  • Reviews & MeinungenTopnews

Filmkritik: “Hercules”

Schon einmal suchte in diesem Jahr eine moderne Adaption der weltbekannten Hercules-Saga die Kinoleinwände heim. Nachdem Kellan Lutz mit seiner Interpretation kläglich scheiterte, versuchen sich nun Brett Ratner und Dwayne Johnson an dem schwierigen Unterfangen, das Publikum zufriedenzustellen. Wie sich ihr 3D-Abenteuer "Hercules" schlägt,verrät IOFP. Die Sage um den Halbgott Es ist schon eine ganze Weile her, dass Muskelmann Dwayne Johnson unter seinem Wrestler-Alias „The Rock“ in der Öffentlichkeit auftrat. Seit 2002 konzentriert sich der Schauspieler vornehmlich auf seine Filmkarriere, trat jedoch immer noch sporadisch in den Ring, um sich Anfang 2013 in Gänze aus dem Sport zurückzuziehen. Diese Tatsache spiegelt auch Johnsons Rollenauswahl wieder: War dieser lange Zeit bevorzugt in wenig tiefgründigen Actionrollen zu sehen – man erinnere sich nur an sein Stelldichein in der „Fast & Furious“- oder „G.I. Joe“-Reihe – bewies er in seinen letzten Projekten „Snitch“ und „Pain & Gain“ nicht nur sein komödiantisches Talent, sondern auch, dass der Sprung vom belächelten Blockbusterhelden zum Charaktermimen kurz bevor steht. Dass sich Johnson trotzdem nicht ganz vom Bombastkino loslösen kann, bekommt das Publikum ab September im dreidimensionalen Actionspektakel „Hercules“ zu sehen. Abgesehen von den äußeren Gegebenheiten, die Dwayne Johnson zu einem für die Rolle prädestinierten Halbgott machen, ist es gerade seine persönliche Vorliebe für den legendären Heroen, die sich zu jeder Zeit in seiner Verkörperung der griechischen Sagenfigur wiederfindet. Vor allem deshalb ist Brett Ratners „Hercules“-Neuinterpretation ein kurzweiliges Vergnügen, das anders als die Anfang des Jahres an den Kinokassen gescheiterte Kellan-Lutz-Variante weitaus weniger auf Blockbuster getrimmt ist, als man es der Produktion zunächst zutrauen möchte. Der legendäre Hercules (Dwayne Johnson) führt seine kampferprobten Söldner und die Armee von König Cotys (John Hurt) in die Schlacht um Thrakien. Ihr Ziel: ihn als rechtmäßigen Throninhaber wieder an die Macht bringen. Doch Hercules - halb Mensch, halb Gott - ahnt nicht, dass Cotys ein doppeltes Spiel mit ihm treibt. So steht sein größter Kampf, der alles von ihm fordern und seine sagenumwobenen Fähigkeiten auf die Probe stellen wird, unmittelbar bevor. Aber nicht umsonst eilt Hercules und seinen eingeschworenen Gefährten ein ehrfürchtiger und übermächtiger Ruf voraus… "300" lässt grüßen! Es ist ein beeindruckender Kniff, den sich Brett Ratner („Aushilfsgangster“) zunutze macht, um seinen Protagonisten nicht als übermächtigen Alleskönner, sondern menschlichen Krieger mit individuellen Schwächen einzuführen. Wenn Hercules – verkörpert von einem bestens aufgelegten und mehr denn je muskelbepackten Dwayne Johnson – seinen ersten, großen Auftritt als Piratenkiller erhält, seine Feinde allerdings nicht allein, sondern mit einer ganzen Bande von im Verborgenen bleibenden Handlangern massakriert, geben die Verantwortlichen damit nicht bloß den humoristischen Ton vor, sondern haben zugleich den Mut, ihren allmächtigen Protagonisten zu demaskieren. Damit lassen die Drehbuchautoren Ryan Condol und Evan Spiliotopoulos („Arielle, die Meerjungfrau – Wie alles begann“), deren Skript auf einem äußerst brutalen Comic basiert, eine differenzierte Betrachtungsweise des Helden zu und sorgen so dafür, dass das Publikum nicht nur im Anbetracht von Effektspektakel und beeindruckender Kampfsequenzen ins Staunen gerät, sondern auch die menschlichen Zwischentöne registriert. Zwar bleibt „Hercules“ auch in der hier dargebotenen Form überdeutlich ein auf Unterhaltungswert getrimmtes Projekt, doch die dramatischen Fallhöhen können sich für derlei gelagerte Produktionen durchaus sehen lassen; Auch deshalb, weil man davon absieht, auf einen so beliebt gewordenen Comedy-Sidekick oder anderweitigen Stichwortgeber zurückzugreifen. Anders als diverse moderne Blockbuster des neuen Jahrtausends wie etwa die des Marvel-Universums, die „Bourne“-Reihe oder auch die neueren „James Bond“-Filme, verlässt sich Brett Ratner in seinem neuen Projekt nicht auf hollywoodtauglichen Hochglanz, sondern kommt in einem dreckig-modernen Look daher, wie man ihn zuletzt in den „300“-Filmen gesehen hat. Eine Schlacht mit Ureinwohnern lässt visuell gar Erinnerungen an das italienische Horrorkino wach werden. Dass die Macher auch mit Blut nicht geizen, obgleich dem Regisseur von Seiten der Produktionsfirma ein Limit in der Verwendung gesetzt wurde, beraubt „Hercules“ alsbald den Status als generationenübergreifender Unterhaltungsfilm. Eine FSK-Freigabe ab 12 dürfte sich der Streifen zwar gerade noch erkämpfen, dennoch präsentiert Ratner hier überdeutlich Erwachsenenunterhaltung. Ohne die vom Studio auferlegten Grenzen könnte sich „Hercules“ vermutlich noch mehr Freunde machen, doch diesen kleinen Schönheitsfehler wissen die Verantwortlichen gekonnt auszugleichen – unter anderem mit einem brillanten 3D, das trotz seiner nachträglichen Konvertierung nicht nur gestochen scharf daherkommt, sondern besonders in den Pop-Outs derart realistisch ist, dass man in Anbetracht diverser Speere, die einem im Laufe der gut eineinhalbstündigen Laufzeit immer wieder entgegenfliegen, gen Ende hin regelrecht außer Puste ist. Erstaunlich wenig Blockbuster Im Vordergrund von „Hercules“ stehen genreangemessen die beeindruckend in Szene gesetzten Schlachten. Während sich im historisch angehauchten Blockbusterkino mittlerweile viele Sequenzen in Choreographie, Ausführung und Kameraarbeit ähneln und sich mit der Zeit eine massentaugliche Inszenierung im „Herr der Ringe“-Stil bewährt hat, schlägt Brett Ratner neue Töne an. Kameramann Dante Spinotti („Die Chroniken von Narnia – Die Reise auf der Morgenröte“) behält jederzeit die Übersicht, liefert hier und da Einblicke aus der Vogelperspektive und legt das Hauptaugenmerk auf die Vielfalt unterschiedlicher Kampfstrategien. Damit hebt „Hercules“ gekonnt verschiedene Techniken hervor und lässt das Publikum direkt an den Kriegsplanungen teilhaben. Der Zuschauer behält den Überblick über das Geschehen, die Action reißt mit und es ergibt sich nach und nach ein Gefühl über Erfolg und Misserfolg im Schlachtengetümmel. Längen hat „Hercules“ dadurch so gut wie keine und auch Kritikern des immer eintöniger werdenden Actionkinos dürfte an dieser Stelle der Wind aus den Segeln genommen werden. Neben Dwayne Johnson ziehen vor allem diverse Hollywood-Schönheiten die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Beautys wie Rebecca Ferguson („The White Queen“), die Norwegerin Ingrid Bolsø Berdal („Hänsel und Gretel: Hexenjäger“) oder das „Sports Illustrated“-Model Irina Shayk lassen sich jedoch auf ihr Dasein als schmuckes Beiwerk beschränken. Für die Handlung relevant ist ihr Handeln in den seltensten Fällen. Das ist schade, da Brett Ratner seinem Film somit ein wenig den eigentlich so lohnenswerten „Anti-Blockbuster-Stil“ raubt. Auch musikalisch präsentiert sich „Hercules“ mittelmäßiger als das Gesamtprodukt schlussendlich ist; mehr als ein durchschnittlicher Bombastscore ist Fernando Velázquez („Mama“) nicht gelungen. Dafür überzeugen John Hurt („Snowpiercer“) als manischer Bösewicht und „American Horror Story“-Star Joseph Fiennes in der Rolle des mächtigen Königs Eurystheus. Auch dem ausgeglichenen Skript, das zwischen den körperlichen Auseinandersetzungen und der gelungenen Bezugnahme auf diverse griechische Mythen immer wieder Platz für menschlichen Interaktion lässt, ist es zu verdanken, dass es den Darstellern möglich ist, sich zu profilieren. Darüber hinaus setzt auffälliges, aber gelungenes CGI, das überdimensionale Löwen, Zentauren und dreiköpfige Hunde zum Leben erweckt, stimmige Akzente. Fazit Mit „Hercules“ ist der Ratner-Johnson-Kooperation ein bildgewaltiger Actionspaß gelungen, der mit Respekt vor der Vorlage eine zeitgemäße Variante des griechischen Helden kreiert und vor imposanter Kulisse toll choreographierte Schlachten zum Besten gibt, die weitaus dreckiger daherkommen, als man es vom modernen Hollywoodblockbuster gewöhnt ist.

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  • 28-08-2014
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Serientipp: “Hellfjord” – eine norwegische Splatter-Komödie

Wer skurrile und schräge Filme mit einem hohen Anteil an blutigen Szenen mag, für den ist die Serie "Hellfjord" genau das Richtige. Wir machen Lust auf mehr. Der Polizist Salmander (Zahid Ali) erschießt während einer Parade zum norwegischen Nationalfeiertag sein Pferd, schlägt dann noch mit einer Tuba auf das arme Tier ein und beendet es schließlich, indem er mit dem Auto darüber fährt. Als Strafe wird er aus Oslo verbannt und in den fiktiven Ort Hellfjord im hohen Norden versetzt. Hellfjord ist die einzige norwegische Stadt, in der ausnahmslos jeder Bürger raucht, vom Säugling bis zum Komapatienten. Recht bald nach seiner Ankunft merkt Salmander, dass in Hellfjord etwas nicht stimmt. Mit ihm als Fremden wollen die Einheimischen aber nicht reden. Hilfe bekommt Salmander von Kobba (Stig Frode Henriksen), der ihn für die ersten Nächte in der örtlichen Gefängniszelle schlafen lässt. Einige Tage nach Salmanders Ankunft in Hellfjord geschieht in der örtlichen Fischfabrik "Hellfisk" ein Mord. Mithilfe seiner neu gefundenen Freunde macht Salmander sich an die Aufklärung des Verbrechens. Unterstützung bekommt er neben Kobba noch von dessen Frau Riina (Pihla Viitala), einer heißen Finnin, die nur selten etwas sagt und Johanne (Ingrid Bolsø Berdal), der örtlichen Journalistin. Die Geschichte beginnt wie bei "Willkommen bei den Sch'tis": Ein Beamter baut Mist bei der Arbeit und wird in den rauen Norden zwangsversetzt. Während sich die nordischen Franzosen aber recht schnell als sehr liebenswürdig entpuppen, gelingt das den Charakteren bei "Hellfjord" nur schwerlich. Bis zum Schluss bleiben die meisten der Figuren nahezu abstoßend. Die Serie lädt nicht dazu ein, sich mit Überhelden identifizieren zu können und ist mitunter genau deswegen sehenswert. In ihrer Tristesse ist die Welt um Hellfjord durch ihre Skurrilität erstaunlich bunt. Produzent Tommy Wirkola ist längst kein Neuling mehr in dem Genre. 2007 drehte er die "Kill Bill"-Parodie "Kill Buljo", die international für Aufmerksamkeit sorgte und auch "Dead Snow", die Nazi-Zombie-Komödie, wird von Liebhabern der Genres geschätzt. "Hellfjord" wurde aufgrund des schwarzen Humors auch mehrfach mit der amerikanischen Serie "Twin Peaks" verglichen. Die Regie der Serie übernahmen Vegar Hoel ("Dead Snow", "Age of Heroes"), Roar Uthaug ("Cold Prey- Eiskalter Tod", "Escape – Vermächtnis der Wikinger"), Patrik Syversen ("Manhunt – Backwoods Massacre", "Prowl") und Ole Giæver ("The Mountain"). Das Drehbuch wurde von Zahid Ali, Tommy Wirkola und Stig Frode Henriksen gemeinsam geschrieben. Hellfjord wurde im Auftrag des NRKs (Norsk rikskringkasting) produziert. In einer Staffel gibt es sieben Folgen mit je 30 Minuten Spielzeit. Will Ferrell ("Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy", "Zoolander") und Adam McKay ("Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy", "Die Stiefbrüder") sicherten sich bereits die Remake-Rechte für den amerikanischen Markt. Der Sender Showtime plant eine Neuverfilmung. Dabei bleibt fragwürdig, ob sie an der Serie überhaupt noch etwas verbessern können.Warum sollte es nötig sein, den norwegischen Spaß amerikanisch aufzubereiten? Schon bei der Stig Larsson-Trilogie schien eine amerikanische Neuverfilmung völlig überflüssig. Jenen, denen verschrobene Charaktere, unsinnige Dialoge und merkwürdige Handlungsmuster gefallen, sei diese Serie aus dem europäischen Norden ans Herz gelegt. Konntet Ihr bei dem finnischen Film "Helden des Polarkreises" von Dome Karukoski hingebungsvoll lachen? Wenn ja, dann muss Euch "Hellfjord" gefallen. Für Freunde des absoluten Nonsens ist diese Serie unbedingt etwas. Interessiert? Dann schaut doch mal in den Trailer:

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Kino Alle News
  • 28-08-2014
  • Kino

Gewinnspiel: “Gangster Chronicles”

Zum Heimkinostart des episodenhaft erzählten Actionstreifens "Gangster Chronicles" von Wayne Kramer ("Running Scared") und besetzt mit einer Handvoll von Hollywoods A-Prominenz verlost IOFP eine Blu-ray und eine DVD zum Film. Schnell die Quizfrage beantworten und einen der tollen Preise absahnen! "Running Scared"-Macher Wayne Kramer präsentiert mit seinem adrenalingeladenen Actionstreifen "Gangster Chronicles" einen der letzten vollständig abgedrehten Filme mit "Fast & Furious"-Star Paul Walker, der sich zusammen mit Brendan Fraser, Elijah Wood, Matt Dillon und vielen weiteren Stars auf einen abenteuerlichen Spießroutenlauf durch Louisiana begibt. Und darum geht's: Im tiefen Süden von Louisiana planen zwei rassistische Rednecks, den örtlichen Meth-Dealer abzukochen. Dabei geht schief, was schiefgehen kann. Unterdessen entdeckt in derselben Gegend der Flitterwöchner Richard in einer Pfandleihe den Schmuck seiner vor Jahren spurlos verschwundenen ersten Frau. Die Nachforschungen führen zu einer schockierenden Entdeckung. Und dann ist da noch der Elvis-Imitator Ricky. Der ist so schlimm auf den Hund gekommen, dass er glatt dem Teufel seine Seele verkaufen würde... Hier geht's zum Trailer! Wir verlosen eine DVD und eine Blu-ray zum Film! Ihr wollt Euch "Vaterfreuden" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Gangster" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Welcher ehemalige "The Fast & The Furious"-Star ist in "Gangster Chronicles" in einer seiner letzten Rollen zu sehen? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 14.09.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 27-08-2014
  • Kino

“Inferno”: Dritter Dan Brown wird verfilmt

Nach "The Da Vinci Code - Sakrileg" und "Illuminati - Angels and Demons" schlüpft Tom Hanks in "Inferno" erneut in die Rolle des Robert Langdon. Im April nächsten Jahres sollen die Dreharbeiten zur dritten Verfilmung eines Dan Brown Romans beginnen, dies kündigten Sony Pictures und Imagine Entertainment kürzlich an. Erneut spielt Tom Hanks den Symbologen der Harvard Universität, der in den Tiefen der geheimen Bruderschaften wühlt. Zu Beginn des dritten Teils dürfte Langdon vorerst aber mit einer Amnesie und einer Schusswunde in einem florentiner Krankenhaus aufwachen. Nachdem einer seiner behandelnden Ärzte erschossen wird, flieht Robert Langdon mit der Ärztin Dr. Sienna Brooks aus dem Krankenhaus. Gemeinsam mit Brooks bemüht er sich darum, seine Erinnerungen zurückzuerlangen. Gleichzeitig muss er verhindern, dass ein Wahnsinniger eine globale Plage auslöst. Allein der erste Teil der Langdon-Reihe ("The Da Vinci Code") spielte weltweit etwa 758,2 Millionen US-Dollar ein. Das zweite Projekt, "Iluminati - Angels and Demons" spielte zwar nicht so viel wie Sakrileg ein, dennoch waren die Zahlen beachtlich. Auch die nächste Dan Brown Verfilmung dürfte ein Erfolg werden. Ursprünglich sollte der eigentliche dritte Teil "Das verlorene Symbol" bereits 2012 verfilmt werden. Nach einigen Schwierigkeiten mit der Regie entschied Sony Pictures aber den vierten Roman "Inferno" vorzuziehen. Die Regie bei "Inferno" übernimmt wieder Ron Howard und auch Produzent Brian Grazer ist erneut mit dabei. Drehbuchautor David Koepp, welcher schon das Skript zu "Illuminati - Angels and Demons" schrieb, wird auch "Inferno" verfassen. Bereits die ersten beiden Filme (sowie auch die Bücher) riefen bei einigen Vertretern der Kirche Verärgerung hervor. Andere hingegen sagten, dass in den Filmen die kirchenkritischen Sequenzen der Bücher deutlich entschärft worden seien. Die Veröffentlichung des Thrillers wird voraussichtlich im Dezember nächsten Jahres sein. Wie fandet Ihr die ersten beiden Filme und habt Ihr das Buch zu "Inferno" schon gelesen?

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  • 27-08-2014
  • Kino

“Maggie”: Schwarzeneggers Zombie-Drama verspätet sich

"Ich komme wieder!" Das Versprechen will Arnold Schwarzenegger nach seinem politischen Ende wahr machen. Er kehrt jedoch nicht nur in "Terminator 5" zurück, sondern auch für "Maggie": Ein Drama um die Tochter eines Farmers, die sich nach ihrer Infektion langsam in einen Zombie verwandelt. Der Film kommt allerdings später als gedacht. Wenn man an Zombies denkt, dann schießen sofort die Bilder von wandelnden Toten in den Kopf, die alle Lebenden am liebsten direkt zum Frühstück und ohne Kaffee vertilgen würden. "Maggie", mit Arnold Schwarzenegger und Abigail Breslin ("Zombieland") in den Hauptrollen, will das überstrapazierte Genre jedoch von einer anderen Seite beleuchten. Wer bei Arnold Schwarzenegger gleich an stumpfe Action denkt, den wird dieser Film überraschen. Denn hier spielt "Arnie" keinen Action-Helden, sondern einen gefühlvollen Vater. Auch in "Maggie" ist die Ausgangssituation so wie in fast allen Zombie-Filmen: Eine Krankheit zog über das Land, welche die Infizierten in menschenfressende Zombies verwandelte. Millionen von Menschen fielen der Seuche zum Opfer, bevor sie eingedämmt werden konnte. Im Unterschied zu anderen Filmen dauert die Verwandlung allerdings fast ein halbes Jahr. Und zu den letzten Infizierten gehört auch die 16-jährige Tochter eines Farmers, "Maggie". Diese kehrt nach ihrer Infektion nach Hause zurück, um ihre letzten Monate bei der Familie zu verbringen. Maggies Vater Wade, gespielt von Schwarzenegger, ist machtlos gegen die Infektion, steht aber seiner Tochter bei, die sich langsam vor seinen Augen von einem lebenslustigen Mädchen zu einer tödlichen Gefahr entwickelt. Die Rechte an dem von Henry Hobson gedrehten Film wurden vor Kurzem von Lionsgate aufgekauft. Das Studio kündigte an, den Film noch einmal neu schneiden zu wollen, weshalb "Maggie" nicht wie geplant am 12. September auf dem Toronto International Film Festival aufgeführt wird. Die Zuschauer werden sich also bis zum regulären Filmstart Anfang 2015 gedulden müssen. Schwarzenegger in einer ernsten Rolle - Seid Ihr das ewig gleiche Menschenfressen leid und gespannt auf einen völlig anderen Zombie-Film? Schreibt es uns!

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  • 27-08-2014
  • Kino

Gewinnspiel: “Vaterfreuden”

In seinem neuen Projekt "Vaterfreuden" bekommt es Matthias Schweighöfer von Jetzt auf Gleich mit dem Thema "Eltern werden" zu tun - und das Ganze ist derart komisch, dass die Komödie mit über zwei Millionen Zuschauern den derzeit erfolgreichsten deutschen Film des Jahres stellt. IOFP verlost zum Heimkino-Start am 28. August die zwei DVDs und zwei Blu-rays. Macht mit und holt Euch "Vaterfreuden" nach Hause! Der Macher von "What a Man" und "Schlussmacher" präsentiert mit seiner neuen Komödie "Vaterfreuden" eine ebenso skurrile wie romantische Liebeskomödie. Um sich versammelt Regisseur und Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer namhafte Schauspielgrößen wie Tom Beck, Isabell Polak, Friedrich Mücke und Katharina Schüttler. Und darum geht's: Felix (Matthias Schweighöfer) fühlt sich wohl in seiner Haut. Er genießt sein Singledasein, die stürmischen Schäferstündchen mit der unkomplizierten, weil verheirateten Kara (Susan Hoecke) und seine Unabhängigkeit. Letztere wird allerdings empfindlich gestört, als sein nervtötender Bruder Henne (Friedrich Mücke) in Felix’ Junggesellen-Loft einzieht – und auch noch sein unberechenbares Frettchen Karsten mit anschleppt. Quasi als Entschädigung für seine Schmarotzerattacke verrät der generell arbeitsscheue Henne allerdings, wie er sich finanziell über Wasser hält: mit Samenspenden. Dieser Tipp erweist sich auch für Felix als erstklassige Lösung seiner permanenten Geldprobleme. Jedoch nur kurzfristig. Denn während einer weiteren heißen Liebesnacht mit Kara schleicht sich das neugierige Frettchen ins Schlafzimmer und verbeißt sich in Felix’ Kronjuwelen. Sex geht noch, aber das Thema Familienplanung hat sich damit erledigt, konstatiert die behandelnde Ärztin daraufhin! Von der plötzlichen Diagnose "Unfruchtbarkeit" geschockt, ist Felix nun gar nicht mehr von seinem Leben ohne Familie und Kinder begeistert. So beschließt er, die Empfängerin seines kostbaren Erbguts ausfindig zu machen. Tatsächlich gelingt es Henne auf nicht gerade legalem Wege, die entsprechende Akte "zu besorgen" – aus der hervorgeht, dass die bekannte TV-Moderatorin Maren Heinze (Isabell Polak) die Mutter von Felix’ wohl einzigem Kind wird. Diese ist allerdings mit dem reichen Yuppie Ralph (Tom Beck) liiert und plant bereits die Hochzeit. Felix’ Chancen, doch noch ein Familienvater zu werden, stehen also nicht gerade gut. Daher setzt er alles daran, Maren "zufällig" zu treffen, um sie von sich und seinen erwachten Gefühlen zu überzeugen. Wir verlosen zwei DVDs und zwei Blu-rays zum Film! Ihr wollt Euch "Vaterfreuden" auf gar keinen Fall entgehen lassen? Dann schnell folgende Frage beantwortet und die Lösung mit dem Betreff "Vaterfreuden" an win@iofp.de geschickt. Schreibt außerdem in die Mail, ob Ihr im Falle eines Gewinns die DVD oder Blu-ray bevorzugt. Viel Glück!. Mit welchem Tier bekommt es Matthias Schweighöfer in "Vaterfreuden" auf unangenehme Weise zu tun? Teilnahmebedingungen: Der Einsendeschluss ist der 14.09.2014 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail / Einsendung gestattet. Mitarbeiter von iofp/ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 26-08-2014
  • Kino

Wird Jack Huston “Doctor Strange”?

Am 8. Juli 2016 soll "Doctor Strange" in den US-Kinos starten. Ein Hauptdarsteller wurde für den Marvel-Film aber noch nicht gefunden. Der neueste Name im Topf der Gerüchteküche ist Jack Huston. IOFP verrät Euch, was am Gerücht dran ist. Johnny Depp, Benedict Cumberbatch, Jared Leto, Tom Hardy, Joaquin Phoenix. Sie alle wurden schon mit der Rolle des Marvel-Superhelden "Doctor Strange" in Verbindung gebracht. Nun stößt ein weiterer Name zur Kandidatenliste hinzu, der allerdings nicht so berühmt ist: Jack Huston. Der Schauspieler ist vor allem durch seine Rolle  in "Boardwalk Empire" bekannt. Dort spielt er Richard Harrow, diesen seltsamen Typen mit der Gesichtsprothese. Wenn er nicht gerade mit halbem Gesicht zu sehen ist, konnte man ihn auch schon in einem Gastauftritt bei "American Hustle" begutachten. Zuletzt hat er für die Rolle des Wickham in "Pride and Prejudice and Zombies" unterschrieben. Der Name Hustons sticht in der Kandidatenliste heraus, da er bisher der unbekannteste Schauspieler ist. Vielleicht ist es gerade deswegen die realistischte Option für die Rolle des "Doctor Strange". Zudem hat der Schauspieler tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Comic-Figur. Marvel könnte also mit dieser Rolle aus Huston den nächsten Superstar machen. Andererseits engagiert Marvel für seine Helden gerne auch gestandene Hollywoodstars, wie Robert Downey Jr., Mark Ruffalo, Scarlett Johansson und Samuel L. Jackson. Wenn man sich die bisherigen Kandidaten anguckt, würde einer dieser Namen sich wohl eher in die Liste einfügen lassen. Hinzukommt, dass thisisinfamous.com, die dieses Gerücht zuerst vermeldet hat, zuvor bereits exklusiv verkündet hat, dass "Mad Men"-Star Jon Hamm die Rolle des "Doktor Strange" bekommen wird. Hamm teilte darauf mit, dass er noch nie mit Marvel gesprochen hat. Dass Jack Huston also "Doctor Strange" wird, ist zwar möglich, allerdings alles andere als sicher. Was würdet Ihr von Jack Huston als "Doctor Strange" halten? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 26-08-2014
  • Kino

Das Skript für “Blade Runner 2″ steht!

Nach über 30 Jahren ist ein neuer Teil zu "Blade Runner" in greifbarer Nähe. Das Drehbuch zur Fortsetzung wurde endlich fertiggestellt. Obwohl "Blade Runner" sich in den 80er Jahren nur begrenzter Beliebtheit erfreute, avancierte der Science-Fiction-Film in den Jahren danach zum Kultstreifen. Die Dystopie basiert auf dem Roman "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" geschrieben von Philip K. Dick. Die Geschichte spielt in Los Angeles im Jahre 2019. Alles ist nass, dreckig und dunkel. Echte Tiere sind längst ausgestorben, stattdessen gibt es nur noch künstlich erschaffene. In den Städten wird eine Mischsprache aus Spanisch, Deutsch, Ungarisch, Englisch und Japanisch gesprochen, die "Cityspeak". Um der überbevölkerten Erde eines Tages entfliehen zu können, wurden Replikatoren entwickelt. Diese haben nur eine Lebensdauer von vier Jahren, da sie wie Menschen aussehen und mit der Zeit auch eigene Gefühle entwickeln. Geistig und körperlich sind sie dem Menschen aber überlegen und könnten zu einer Bedrohung werden. Es ist ihnen untersagt, sich der Erde zu nähern. Einige Replikanten widersetzen sich dem Befehl, woraufhin der Ex-Blade Runner Rick Deckard (Harrison Ford) um Hilfe gebeten wird. Auf seiner Mission begegnet er der Replikantin Rachael (Sean Young) und verliebt sich in sie. Filmemacher und Produzent Ridley Scott dürfte derzeit alle Hände voll zu tun haben. Neben "Exodus: Götter und Könige", der im Dezember diesen Jahres veröffentlicht wird, steht zusätzlich das "The Martian"-Projekt mit Matt Damon an. In unmittelbarer Zukunft dürfte dem "Gladiator"-Regisseur demnach nicht langweilig werden, denn auch ein zweiter Teil zu "Prometheus" wird schon erwartet. Dennoch verkündete Scott nun, dass das Drehbuch zu "Blade Runner 2" vollständig ist: "Es ist geschrieben und es ist verdammt gut. Natürlich wird Harrison involviert, nach all den Jahren ist er immer noch ein Kämpfer, trotz seines Unfalls ("Star Wars: Episode VII"). Also ja, das wird geschehen." Er betont, dass hier aber ein kleines Problem liegt, denn "all seine Projekte warten wie Enten in einer Reihe", sodass er für "Blade Runner 2" nach "The Martinian" Zeit finden wird. Knapp werden könnte es jedoch für "Prometheus 2", der schon im März 2016 in den US-Kinos anlaufen soll. Was würdet Ihr Euch für den zweiten Teil wünschen?

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  • 27-08-2014
  • TV

TV-Tipp: 25 Jahre “Simpsons” auf Pro 7

Am 1. September ist es so weit: Im Zuge der "Jubiläumswoche" wird auch Pro 7 gelb und feiert 25 Jahre Simspons. Den Auftakt macht der Start der 25. Staffel, darauf folgen die drei beliebtesten "Simpsons"-Folgen der Zuschauer. Welche das sein werden, das soll eine Online-Umfrage klären. 25 Jahre Simpsons. Fünfundzwanzig Jahre. Fünfhundertdreiundsechzig Folgen. Ein Film. Keine Serie hat sich länger gehalten - und die Geschichte geht noch immer weiter. Nun starten Homer und Co. in die 25. Runde und Pro 7 möchte den "Simpsons"-Fans zur Feier der silbernen Hochzeit mit der gelben Familie eine besondere Überraschung bescheren. Deshalb wird nicht nur die erste Folge der 25. "Simpsons"-Staffel, "Homerland", gezeigt, sondern im Anschluss auch die drei beliebtesten Episoden der Zuschauer. Welche Episoden die drei besten "Simpsons"-Folgen aller Zeiten sein sollen, darüber entscheidet das Online Voting auf Pro 7. Aktuell ist "Nedtropolis", (Staffel 21, Folge 20) auf Platz 1, dicht gefolgt von "Homer als Restaurantkritiker" (Staffel 11, Folge 3) und "Springfield Film-Festival" (Staffel 6, Folge 18). Die Lieblingsfolge unseres Redakteurs, "Das verlockende Angebot" (Staffel 8, Folge 2) ist zur Zeit auf Platz 25 von den insgesamt 536 Folgen. Allerdings erscheint bei der Abstimmung auch immer wieder eine Fehlermeldung. Abgestimmt werden kann noch bis zum 28. August und den Link zum Simpsons-Voting findet ihr hier. Am Freitag, dem 5. September wird dann auch - für alle, die ihn noch nicht gesehen haben - "Die Simpsons - Der Film" zur Prime Time ausgestrahlt. Was ist Eure liebste "Simpsons"-Folge und warum? Oder könnt Ihr die Simpsons inzwischen gar nicht mehr sehen? Schreibt es uns!

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  • 27-08-2014
  • TV

“The Voice of Germany” beschert einen heißen Herbst!

Im Oktober startet die neue Staffel von "The Voice of Germany" mit neuen Coaches und vielen neuen Talenten, aber ohne Nena und The BossHoss. Die ProSieben Gesangsshow geht diesen Herbst in die vierte Staffel. Von den Urgesteinen der Sendung haben nun auch Nena und The BossHoss die Arena verlassen. Rea Garvey, ehemaliger Frontmann der Band Reamonn, kehrt aber wieder zurück. Auch Samu Haber, der sich in der letzten Staffel bereits großer Beliebtheit erfreute, ist mit dabei. Neu unter den Juroren sind Smudo und Michi Beck von "Die Fantastischen Vier" und "Silbermond"-Sängerin Stefanie Kloß. Erneut werden die Juroren nur mithilfe ihrer Ohren werden die Coaches wieder erhören, welcher Sänger es in ihr Team schaffen soll. Den erhofften Durchbruch dürfte aber auch bei "The Voice of Germany" keiner der Teilnehmer erwarten. Wie es in jeder anderen Castingshow zu sehen ist, verschwinden auch die "TVoG"-Sieger mit jeder weiteren Staffel noch schneller in der Versenkung. Wenigstens machen die Teilnehmer dieses Formats den Eindruck, als wären sie sich ihrer Situation bewusst und erwarteten nicht den goldenen Topf am Ende des Casting-Dschungels. Auch der Tränendrüsenfaktor, der bei ähnlichen Sendungen so gerne mit dramatischen Hintergrundsgeschichten ausgeschlachtet wird, ist bei "The Voice of Germany" noch begrenzt, wohlgemerkt NOCH. Erfrischend an dem ProSieben/Sat1-Projekt waren natürlich die umgedrehten Stühle. Dem Zuschauer vor dem Fernseher hingegen werden Hintergrundinformationen geliefert, sodass er oder sie die Sänger/innen plötzlich nur noch subjektiv bewertet. Auch für die kommende Staffel bleiben die Regeln die gleichen: Die "Talents" singen und wenn es einem der Coaches gefällt dreht der sich um, wenn nicht, ist es Zeit zu gehen. Ab dem 9. Oktober startet die vierte Staffel und wird wieder abwechselnd auf ProSieben und Sat1, donnerstags und freitags um jeweils 20:15 uhr zu sehen sein. Was haltet Ihr von der Sendung? Glaubt Ihr die Coaches finden die "Stimme Deutschlands"?

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  • 27-08-2014
  • Reviews & MeinungenTV

Wer ist eigentlich Claudia Effenberg?

Das große Aussortieren bei "Promi Big Brother" hat begonnen und natürlich sind nur noch die bekanntesten Promis im Haus vertreten. Und dann ist da noch Claudia Effenberg... "Aha, mhh, ja, schön hier." So ungefähr klangen Claudia Effenbergs erste Worte, als sie als erster wahrer Promi in das "Promi Big Brother"-Haus ziehen und feststellen durfte, dass es ja doch luxuriös genug für ihre Bedürfnisse ist. Niemals hätten wir ihren Einzug für möglich gehalten, waren doch ihre Worte beim vergangenen Oktoberfest sehr eindeutig: Nie gesehen, das wäre nichts für sie und auf die direkte Frage nach ihrem Erscheinen im Haus: "Never, ever, ever, ever, never, ever, evör, evör" usw. Aber warum wollte sie uns dieses Glück verwehren? Das hat sie sich offensichtlich auch noch einmal gefragt und sich nun doch für den Einzug ins PBB-Haus 2014 entschieden. Zum Glück! Wir haben uns ja schon grässlich gefühlt, als wir uns zu den kläglichen 7 Prozent der Deutschen gesellen mussten, die es wagen DIE Effenberg nicht zu kennen. Wie wir alle jetzt wissen, denn es wurde schon am ersten Big Brother Tag mehrfach betont, kennen 93 Prozent der Deutschen die oben abgebildete Naturblondine. Aber woher kennt man sie denn überhaupt, für den Fall, dass man sie kennt? - Wir wollen ja ehrlich sein, denn es kennt sie nicht jeder. Die kleine Claudia erblickte im Jahre 1965 in Halingen - bei Menden, wenn das weiterhilft - das Licht der Welt. Großes stand ihr bevor, denn eine geborene Köhler weiß, nur der Ruhm kann sie aus den Fängen des Landlebens befreien. Den ersten Schritt in Richtung Glanz und Gloria konnte sie in Iserloh machen, denn dort wurde ihr verstecktes Model-Talent entdeckt. Ob als Nackedei oder angezogen, die aufblühende Claudia (noch immer Köhler) begann in hellstem Licht zu erstrahlen. Dieses Licht zog den deutschen Profi-Fussballer Thomas Strunz an wie eine Motte. Und er blieb so sehr an der Haling'schen Maid kleben, dass er seinen Namen abgab und sie zwei Kinder schenken ließ. Aber Moment, hier vertreten die Experten gespaltene Meinungen: böse Zungen sprechen gar von zwei verschiedenen Männern, denen sie ihre Kinder aus erster Ehe verdankt. Aber all das ist unwichtig, schließlich wollen wir mehr über Claudia Effenberg wissen und die ist sie noch nicht. Im Jahre 2002 lernte Claudia Strunz, die nun zwecks Scheidung wieder kurzeitig Köhler heißen sollte, den nächsten Fußballer kennen - Stefan Effenberg. Dass "Effe" damit die Ex-Frau seines Ex-Bayern Kollegen übernimmt sei dahingestellt, denn das Auf und Ab der Beziehung ist viel interessanter. Gleich zu Beginn der Beziehung konnte man die Hochzeitsglocken säuseln hören. Doch die männliche Unentschlossenheit ließ die Seile reißen und so ging das Paar zwei Jahre lang getrennte Wege um dann Ende 2004 endlich doch zu heiraten. Claudia Effenbergs Geburtstunde. Wirklich übersichtlicher wird es an dieser Stelle nicht, denn Stefan vergnügte sich zwischendurch mit seiner Ex-Frau Melanie, mit der er drei Kinder hat und die auch seine (Ex-)Managerin ist. Aber eine Claudia ist hart im Nehmen, zumindest was Männer angeht, bleibt bei ihrem Mann und bricht erst bei dreckigen Fußböden im Promi Big Brother Haus zusammen. Obwohl die alljährlichen Trennungsgerüchte längst wieder kursieren, vermuten man, dass die Effenbergs noch zusammen sind. Vielleicht nutzt Stefan aber noch die Gunst der Stunde und bittet die Bild für ihn mit Claudia Schluss zu machen - hat ja beim Erbprinzen schon so gut funktioniert, Naja, heute designt Frau Effenberg, botschaftet für den Bundesverband Verwaister Eltern Deutschland e.V., nimmt für die Weight Watchers ab, modelt mit festangestelltem Weichzeichner und zieht für "Promi Big Brother" blank - wahrlich eine steile Karriere.

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  • 27-08-2014
  • TV

“Full House”: Gibt es ein Serien-Comeback?

"Full House" war in den 80er und 90er Jahren eine der erfolgreichsten Sitcoms der Welt. 20 Jahre nach dem Ende der Show könnte es nun ein Wiedersehen mit den Stars von Einst geben. 'Onkel Jesse' sagte in einem Interview, dass man an einer Fortsetzung arbeite. Wahrscheinlich hat jeder, der älter als 20 Jahre alt ist, schonmal eine Folge "Full House" gesehen. Zwischen 1987 und 1995 wurde die Serie um Vater Danny (Bob Saget), der gemeinsam mit seinem Schwager Jesse (John Stamos) und gutem Freund Joey (Dave Coulier) seine drei Töchter erzieht, produziert. In Deutschland sind die Wiederholungen inzwischen von der Bildfläche verschwunden. In den USA werden die Folgen allerdings bis heute noch gezeigt und erzielen zum Teil noch immer anständige Quoten. Warum also die Serie nicht neu aufleben lassen? Onkel Jesse höchstpersönlich gab schon in einem Interview im vergangenen Winter bekannt: "Wir arbeiten an einer Art Fortsetzung, aber wir wissen noch nicht, ob es umgesetzt wird oder nicht." Nun scheint es tatsächlich soweit zu sein. Der "Full House"-Erfinder Jeff Franklin und der damalige ausführende Produzent Bob Boyett schreiben aktuell an dem neuen Drehbuch. Neben John Stamos, haben Cameron Bure (D.J.), Jodie Sweetin (Stephanie) und Andrea Barber (Kimmy) ihre Zusage für ein Comeback bereits gegeben. Auch Bob Saget und Dave Coulier können sich eine erneute Beteiligung vorstellen. Von Mary-Kate und Ashley Olson (Michelle) ist noch nichts bekannt. Für ein Comeback spricht auch der Erfolg von "Girl Meets World" in den USA. Diese Serie ist eine Fortsetzung der 90er Jahre Sitcom "Das Leben und Ich", die auch lange Zeit auf RTL in Deutschland gesendet wurde. Zu Beginn des Jahres zeigten sich zudem die "Full House"-Väter bei der Late-Night-Show von Jimmy Fallon. Sie haben nichts verlernt: Was würdet Ihr von einem Comeback von "Full House" halten? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 26-08-2014
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“Game of Thrones” wird weniger nackt!

Die "Game of Thrones"-Nacktheit scheint bedroht zu sein. IOFP erzählt Euch, was dahintersteckt. Besonders der Weg durch die ersten Staffeln von "Game of Thrones" war mit Brüsten gepflastert. Zumindest wurde nicht mit Reizen gegeizt. Reduziert man "Game of Thrones" auf drei sehr wichtige Hauptbestandteile, so kann man getrost sagen, dass das Intrigen, Gewalt und Nacktheit sind. Letzteres dürfte in der kommenden Staffel nicht wie erwartet ausfallen. In den Büchern gibt es eine Szene, in der Cersei, so wie sie auf die Welt kam, durch die Straßen von Kings Landing spaziert. Ungeachtet Cerceis Nacktheit ist diese Szene entscheidend, wenn auch nicht wirklich freundlich. Diese Sequenz wird nun, aufgrund der Beschwerde einer kroatischen Kirche, voraussichtlich nicht zu sehen sein. Viele Szenen von "Game of Thrones" werden in Dubrovnik an der Adria gedreht, wo die erwähnte Kirche ihren Sitz hat. Die Sankt Nicholas Kirche hat großen Einfluss in Dubrovnik und verfolgt einen sehr strengen Kurs, wenn es um öffentliches Darstellen von Nacktheit und Sexualität geht. Die Zuständigen vor Ort verweigern den "GoT"-Produzenten nun die Genehmigung für diesen bestimmten Dreh. Bisher gelang es den Produzenten noch für jede Szene eine Genehmigung zu bekommen, doch dieses mal sieht es schlecht aus. Dies könnte allerdings auch daran liegen, dass Fräulein Nackedei aus der Kirche kommen soll. Berichten zufolge arbeiten die Produzenten aber derzeit schon an einer Notlösung. Cercei-Darstellerin Lena Headey ("Gebrüder Grimm", "300: Rise of an Empire") hatte bereits gesagt, dass Cercei in allen Szenen zuvor bedeckt bleiben solle, damit zur richtigen Zeit der Schock umso größer sei. So oder so haben die vergangenen vier Staffeln bereits bewiesen, dass auf die Macher der HBO-Serie, David Benioff und D. B. Weiss, Verlass ist und man sich auf die fünfte Staffel schon freuen kann. Was glaubt Ihr, wie werden die Produzenten das Problem wohl lösen? Schreibt uns Eure Ideen in die Kommentare!

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  • 26-08-2014
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Die bestverdienenden Serienstars 2014

Ein Emmy macht noch lange keinen gut verdienenden Serienstar. An der Spitze der Geldrangliste stehen ganz andere Schauspieler. IOFP verrät Euch, welcher Seriencharakter sich besonders gut bezahlen lässt. Robert Downey Jr. ist mit Einnahmen von 75 Millionen Dollar laut Forbes der bestbezahlte Hollywoodschauspieler 2014. Die Qualität von Serien nähert sich der von Hollywoodfilmen zwar immer mehr an, allerdings lässt sich noch lange nicht so viel verdienen. Ashton Kutcher hat zum Vergleich mit seinem Engagement in "Two And A Half Men" zwischen Juni 2013 und Juni 2014 gerade Mal 26 Millionen Dollar verdient. Mit dieser Summe steht der Schauspieler auf Platz 1 der bestverdienenden Serienstars 2014. Sieben Millionen Dollar mehr als die beiden zweitplatzierten in der Rangliste konnte Kutcher somit verdienen. Sein Co-Star aus "Two And A Half Men" Jon Cryer und Mark Harmon aus "Navy CIS" konnten 19 Millionen Dollar einstreichen. Nur eine Million weniger gab es für Barney (Neil Patrick Harris) aus "How I Met Your Mother". Auf den Emmy musste Kevin Spacey vergangene Nacht zwar verzichten, dafür teilt sich der Star aus "House of Cards" gemeinsam mit Patrick Dempsey aus "Grey's Anatomy" den fünften Platz. 16 Millionen gab es immerhin noch für sie. Den ersten Preisträger der Emmy-Verleihung findet man auf Platz 9 wieder. Dort steht Jim Parsons a.k.a. Sheldon Cooper aus "The Big Bang Theory" mit einem Verdienst von 12 Millionen Dollar. Angesichts seines neuen Vertrags für die kommenden Staffel und einem Einkommen von einer Million Dollar pro Folge, wird man Parsons zukünftig wohl weiter vorne in der Rangliste finden. Mit Bryan Cranston und einem Einkommen von acht Millionen Dollar aus "Breaking Bad" konnte ein weiterer Preisträger der letzten Nacht sich immerhin noch auf Platz 15 platzieren. Hier gibt es die Top 15 noch einmal mit Seriencharakter und dazugehöriger Sendung aufgelistet: 1. Ashton Kutcher (Walden Schmidt - "Two And A Half Men"): 26 Millionen Dollar 2. Jon Cryer (Allen Harper - "Two And A Half Men") &  Mark Harmon (Leroy Jethro Gibbs - "Navy CIS"): jeweils 19 Millionen Dollar 4. Neil Patrick Harris (Barney Stinson - "How I Met Your Mother"): 18 Millionen Dollar 5. Patrick Dempsey (Dr. Derek Shepherd - "Grey's Anatomy") & Kevin Spacey (Francis Underwood - "House of Cards") – jeweils 16 Millionen Dollar 7. Tim Allen (Mike Baxter - "Last Man Standing"): 15 Millionen Dollar 8. Simon Baker (Patrick Jane - "The Mentalist"): 13 Millionen Dollar 9. Jim Parsons (Sheldon Cooper - "The Big Bang Theory"): 12 Millionen Dollar 10. Jason Segel (Marshall Eriksen - "How I Met Your Mother") & Johnny Galecki (Leonard Hofstadter - The Big Bang Theory"): jeweils 11 Millionen Dollar 12. Jon Hamm (Don Draper - "Mad Men") & Charlie Sheen (Charlie Goodson - "Anger Management") & Josh Radnor (Ted Mosby - "How I Met Your Mother") – jeweils 10 Millionen Dollar 15. Bryan Cranston (Walter White - "Breaking Bad"): 8 Millionen Dollar Wer verdient zu viel? Wer verdient zu wenig? Was meint Ihr? Schreibt es in die Kommentare!

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