• 22-07-2014
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“ProSieben”: Die Highlights 2014/2015

ProSieben gibt sein Programm für die Saison 2014/2015 bekannt und zeigt: Auch zukünftig setzt der Privatsender auf Unterhaltungsshows, Blockbuster und US-Serien. Eine überraschend gute Bilanz: Im Vergleich zum Vorjahr verkürzt ProSieben in 2014 während des ersten Halbjahres den Quotenabstand zu RTL um gute 1,1 Prozentpunkte. Ein Grund, um an etablierten Kernkompetenzen festzuhalten. Für den Sender aus Unterföhring bedeutet das zumindest bis jetzt: wenige Experimente, dafür viele Showevents und bekannte Sendergrößen. ProSieben Geschäftsführer Wolfgang Link kommentiert hierzu: „Am Samstag will ProSieben noch häufiger die erste Adresse für Shows im deutschen Fernsehen sein. Deswegen bauen wir unsere Unterhaltungskompetenz weiter aus: An 20 Samstagen gibt es im zweiten Halbjahr 2014 frische Shows auf ProSieben. Die Zuschauer können sich auf Neues von Joko & Klaas freuen. Stefan Raab arbeitet an einer neuen Idee.“ So kann sich das Publikum auf neue Folgen von "Joko gegen Klaas: Das Duell um die Welt", der "Stockcar Crash Challenge" und dem "Promiboxen" im Herbst freuen. Daneben startet die neue TV-Show "Himmel oder Hölle" mit Jochen Schropp sowie das von Stefan Raab moderierte "Schlag den Star". Doch auch der Entertainer selbst stellt sich wieder der Herausforderung. Im Dezember läuft die mittlerweile 50. Ausgabe von "Schlag den Raab". Nicht das einzige Jubliäum im Programm von ProSieben. Für den Dezember steht die 25. Staffel der "Simpsons" an. "Germany’s next Topmodel" feiert im Frühjahr seinen zehnten Geburtstag und auch der einst von Stefan Raab initierte "Bundesvision Song Contest" läuft am 20. September bereits zum zehnten Mal. Doch ist Raab längst nicht mehr das einzige Zugpferd im Hause ProSieben. Die Clique rund um Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf bezieht auch in der kommenden Programmsaison wieder prominente Stellung: neue Episoden von "CIRCUS HALLIGALLI", die Sondersendung "Der Goldene Umberto", sechs Folgen von "Schulz in the Box" und das bereits vergleichsweise erfolgreich gestartete "Offline – Palina World Wide Weg". Dazugesellen darf sich die neue Primetime-Show "Mein Bester Feind". Auch im Serienbereich erwartet uns eine Mischung aus etablierten und neuen Formaten. Den Anfang macht hier selbstverständlich das große Finale zu "How I Met Your Mother". Weiter geht es danach mit neuen Staffeln zu "The Big Bang Theory", "Two and a Half Men", "New Girl", und "Suburgatory". Neu hingegen sind im Sitcombereich die ab Herbst anlaufende US-Serie "Mom", das dazu passende "Dads" und "Undateable". Mit der 2. Staffel zur Mystery-Serie "Under The Dome" will ProSieben an den absolut überragenden Erfolg aus 2013 anschließen. Ebenfalls neu im Programm: das von Michael Bay produzierte Piratenepos "Black Sails" und "Devious Maids" aus der Hand von "Desperate Housewives"-Macher Marc Cherry. Bei den Blockbustern stehen für die kommenden Saison unter anderem der Tarrantino-Western "Django Unchained", "The Amazing Spider-Man", der vierfach oscarprämierte"Life Of Pi" und "Star Trek: Into Darkness" auf dem Plan. Gekrönt wird das Ganze von der alljährlich übertragenen Oscarverleihung am 22. Februar. Abschließend runden noch einige klassische Castingformate das Programm ab, darunter "Catch The Millionaire"und die mit SAT.1 co-produzierten Musikshows "The Voice of Germany" und "Got To Dance". Wo seht Ihr die Höhepunkte im Programm von ProSieben? Schreibt uns in die Kommentare!

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  • 21-07-2014
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“Drachenzähmen leicht gemacht 2″: Im Gespräch mit Hicks und Astrid

Zum Start des Animationsfilms "Drachenzähmen leicht gemacht 2" hat IOFP die beiden Synchronsprecher und Schauspieler Daniel Axt ("Rock it!") und Emilia Schüle ("Freche Mädchen") in Berlin zum Interview getroffen. Mit uns sprechen die beiden über die Rückkehr nach Berk, dem Geheimrezept, um trotz des frühen Erfolges auf dem Boden zu bleiben und es wird aus dem Nähkästchen geplaudert: Wie schafft man es, in einer traurigen Szene ordentlich Gefühl in seine Stimme zu legen? Die beiden Jungdarsteller übernehmen in "Drachenzähmen leicht gemacht 2" die Rollen von Hicks und Astrid. Auch vor der Kamera waren die beiden schon gemeinsam zu sehen: In "Rock it" mimten sie ein Liebespaar. Das auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Cressida Cowell basierende Animationsabenteuer "Drachenzähmen leicht gemacht" erschien 2010 in den internationalen Kinos und wurde trotz Anlaufschwierigkeiten zu einem großen Erfolg. Bei Produktionskosten von 165 Millionen US-Dollar spielte der Streifen (inklusive Einnahmen aus Heimkino-Auswertung und Merchandising) fast 500 US-Dollar wieder ein und zog ein dieser Tage erscheinendes Sequel und eine TV-Serie namens "Dragons - Die Reiter von Berk" nach sich. Sowohl die Kritiker als auch das Publikum zeigte sich angesichts der rauen Wikinger-Welten und der überbordenden Kreativität beeindruckt, sodass der Film bei Rotten Tomatoes derzeit mit 98% gelistet ist und damit zu den durchschnittlich am höchsten bewerteten Animationsfilmen weltweit gehört. Klickt Euch in die Interviews mit den beiden Synchronsprechern Daniel Axt und Emilia Schüle. Werdet Ihr Euch "Drachenzähmen leicht gemacht 2" anschauen und wie hat Euch der erste Teil gefallen? Schreibt es uns in den Kommentaren.

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  • 22-07-2014
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Hollywoods reichste Schauspieler 2014

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Liste der Schauspieler veröffentlicht, die in den letzten zwölf Monaten das meiste Geld verdient haben. An dessen Spitze steht Robert Downey Jr.. In der Liste sieht man, dass er nicht der einzige gut verdienende Superheld in Hollywood ist. Wer noch vertreten ist und wie viel die Herren verdienen, verrät Euch IOFP. Jedes Jahr veröffentlicht das Wirtschaftmagazin Forbes eine Liste der bestverdienenden Schauspieler in Hollywood des Jahres. Genau wie letztes, ist auch wieder dieses Jahr Robert Downey Jr. an der Spitze zu finden. 75 Millionen Dollar konnte der "Iron Man"-Darsteller in den vergangenen zwölf Monaten einnehmen. Auf Platz zwei folgt ihm Actionstar Dwayne "The Rock" Johnson. "The Rock" konnte durch die Einnahmen von "Pain & Gain", "Fast & Furious 6" und durch seine Anstellungen in "Hercules" und "Fast & Furious 7" ganze 52 Millionen Dollar einsacken. Bradley Cooper kommt durch seine Auftritte in "Hangover 3" und "American Hustle" auf 46 Millionen Dollar. Seine Anstellung als Stimme von Rocket in "Guardians of the Galaxy" hat sicherlich auch dazu beigetragen. Insgesamt ist zu beobachten, dass eine Anstellung als Superheld sich sehr ordentlich lohnen kann. Neben Downey Jr. und Cooper sind zudem "Thor"-Darsteller Chris Hemsworth mit 37 Millionen Dollar auf Platz fünf zu finden und der aktuelle "Batman" Ben Affleck und der ehemalige "Batman" Christian Bale mit jeweils 35 Millionen Dollar auf Platz sieben und acht gelistet. So sieht die Top Ten-Liste aus: 1. Robert Downey Jr., 75 Mio. $ 2. Dwayne Johnson, 52 Mio. $ 3. Bradley Cooper, 46 Mio. $ 4. Leonardo DiCaprio, 39 Mio. $ 5. Chris Hemsworth, 37 Mio. $ 6. Liam Neeson, 36 Mio. $ 7. Ben Affleck, 35 Mio. $ 8. Christian Bale, 35 Mio. $ 9. Will Smith, 32 Mio. $ 10. Mark Wahlberg, 32 Mio. $ Was haltet Ihr von der Liste? Hat einer der Hollywoodstars Eurer Meinung nach zu viel verdient? Schreibt uns in die Kommentare!

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  • 22-07-2014
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Vin Diesel in “The Last Witch Hunter”, “xXx3″ & “Kojak”

Da war jemand in Plauderlaune. Auf der PR-Tour zu "Guardians of the Galaxy" hat Vin Diesel über seine zukünftigen Projekte gesprochen. Für den Schauspieler stehen drei Filmdrehs demnächst und über seine Traumrolle hat er auch noch gesprochen. Über zu wenig Arbeit kann sich Vin Diesel aktuell nicht beschweren. Der Schauspieler scheint begehrter denn je zu sein. Nachdem er die Dreharbeiten an "Fast & Furious 7" beendet hat, geht er nun mit dem übrigen Cast von "Guardians of the Galaxy" auf Promo-Tour. Dies gibt ihm die Möglichkeit über seine anstehenden Projekte zu berichten. Der nächste Film, den er beehren wird, ist "The Last Witch Hunter". Dort spielt er neben Michael Caine und  zeigt sich von dem Projekt und seinem Filmpartner in einem Interview mit Collider begeistert: "Ich spiele einen 700 Jahre alten New Yorker, was eine Menge Spaß machen sollte. Mit Michael Caine zusammenzuarbeiten ist ein Kracher. Ich wollte schon immer mit ihm arbeiten." Anschließend sollen die Arbeiten an einer Kinofassung von "Kojak" mit Diesel beginnen. "Kojak" ist eine Detektivserie aus den 1970er Jahren. Die Markenzeichen der Hauptrolle damals waren der Lolli, den der Detektiv stets im Mund hatte und dessen Glatze. Und wäre wäre besser für die Rolle geeignet, als die momentan berühmteste Glatze Hollywoods Vin Diesel? Auch für die Zeit danach hat der "Fast & Furious"-Star bereits Pläne. Er wird als Xander Cage im dritten Teil von "Triple X" zurückkehren. Bereits 2002 verkörperte er den Actionhelden im ersten Teil. In der Fortsetzung wurde er von Ice Cube in der Hauptrolle ersetzt. Für "xXx 3" wird Diesel wahrscheinlich ab Ende nächsten Jahres wieder vor der Kamera stehen. Über seine Traumrolle hat Vin Diesel auch noch ein paar Worte verloren. Diese ist nämlich Hannibal und zwar nicht der Menschenfresser, sondern der Feldherr aus den Punischen Kriegen in der Antike: "Die Trilogie von Hannibal, dies ist die Sache die ich am meisten schätze und die ich weiterhin bewahre." Viel zu tun für Herrn Diesel. Auf welchen Film freut Ihr Euch am meisten?

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  • 22-07-2014
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Filmkritik: “The Raid 2″

Mit "The Raid 2" feiert Gareth Evans seine glorreiche Rückkehr zum Martial-Arts-Film. IOFP verrät Euch, was die Fortsetzung zur Genrerevolution von 2011 taugt. Your Own Personal Jesus In den vordersten Reihen des kleinen Kinosaales hat sich eine Schar junger Männer versammelt. Kaum einer von Ihnen bringt es auf mehr als 30 Jahre. Mit der unbändigen Aufgeregtheit pupertierender Jugendlicher schnattern sie über japanische Zeichentrickserien, französische Horrorstreifen und ihre persönlichen Highlights beim nächsten Fantasy Filmfest. Sie sind gekommen, um "The Raid 2" zu sehen. Inbrünstig verkündet einer von ihnen "wenn du dachtest, der Vorgänger wäre heftig, dann hast du noch gar nichts gesehen!" Sein Sitznachbar starrt gebannt auf die Leinwand. Ob sie auch nur die geringste Ahnung haben, was sie gleich erwartet? Es wäre ein Leichtes, "The Raid 2" in der Luft zu zerreißen. Zu unfokussiert ist das Drehbuch, zu sehr mangelt es Protagonist Rama (Iko Uwais) auf Handlungsebene an Präsenz. Regisseur Gareth Evans schafft das beeindruckende Kuntstück, 148 Minuten mit einem Hauptcharakter zu füllen, der praktisch keinerlei Einfluss auf die Geschehnissen um ihn herum besitzt. Doch so zu sprechen, würde dem Martial-Arts Drama nicht gerecht werden. Es sind die Worte einer Zuschauergeneration, die seit Jahren aus dem verrosteten Trog vebrauchter dramatischer Konzepte frisst. Faul und träge wurden sie gemästet mit charakterzentrierten Erzählungen über traditionelle Erlöserfiguren - heißen sie nun Neo, Harry Potter oder Luke Skywalker. Ein Übel ohne Form und Körper Evans will von all dem nichts wissen. Er wagt den beachtenwerten Schritt zu einer eigenen Filmsprache. Das mag von Zeit zu Zeit rumpeln, das quietscht auch gelegentlich - erfrischend ist es allemal. Nicht Unfähigkeit, sondern Konzept verdammt unseren Protagonisten zur Rolle eines still-stoischen, fast schon passiven Beobachters. Nach den Geschehnissen des Vorgängers muss sich Polizist Rama um das Wohl seiner Familie sorgen. Korrupte Beamte, verschiedene alteingesessene Verbrecherclans und ein junger Unterwelt-Emporkömmling namens Bejo (Alex Abbad) sind ihm auf den Fersen. Seinen Bruder hat dieser bereits erwischt. Rama ist der nächste auf der Liste und nur eine Einheit von Undercoverpolizisten kann seine Identität schützen. Im Gegenzug soll der talentierte Nahkämpfer die Verbrecherkartelle von Jakarta infiltrieren und Verbindungen zu obersten Polizeifunktionären aufdecken. Sein Weg wird ihn erst ins Gefängnis, dann in die Nähe des ehrgeizigen Gangstersohns Uco (Arifin Putra) und schließlich in die Position eines Leibwächters für die kriminelle Bangun-Familie führen. Abgenutzt und belanglos wäre das in den Händen eines geringeren Drehbuchautors. Evans hingegen verwandelt die austauschbare Handlung in das Portrait eines endlos verruchten Großstadtmolochs, einer Ansammlung von modernden Seitengassen und sterilen Luxusapartments. Das ist nicht immer spannend. Das mag für manchen aus der Zielgruppe trotz fulminanter Kampfchoreographien schleppend oder verwirrend daherkommen. Alles Unfug - es ist der Mut zu stilsicherer Konsequenz, wie man ihn nur selten sieht. Ramas Kampf mit dem Verbrechen wird zu einem wutentbrannten und irgendwie vergeblichen Aufbäumen gegen eine formlose Verderbnis, einem absurden Niedermetzeln zahlreicher namenloser Handlanger. Es ist die Schlacht mit der unbesiegbaren Hydra, jener sagenumwobenen Monstrosität der Antike, der für jeden abgetrennten Kopf zwei neue nachwachsen. Es ist eine Welt, die keine Heldenerzählungen mehr zulässt. Leiber aus den Niederhöllen Vielerorts wird Gareth Evans bereits an die Spitze des zeitgenössischen Actionfilms gestellt. Kein zwingend falsches Urteil, aber ein verfrühtes. Noch mangelt es an inszenatorischer Sicherheit. Vereinzelt verlaufen sich gerade die dramatischen Szenen im Sand - unsichere Fehltritte eines jungen Talents, das gerade erst beginnt, seine Fähigkeiten auszuloten. Das Potential ist dennoch zweifelsohne vorhanden. Ein fast schon intuitives Gespür für die Anforderungen des Martial-Arts Films zieht sich durch "The Raid 2" - ein unbeirrbarer Instinkt für Tempo, Dynamik, Rausch und die physische Präsenz seiner Darsteller. Es gibt nichts zynisches in seinen Werken, kein selbstverachtendes Augenzwinkern. In einer puristischen Aufrichtigkeit versteht Evans die Grundpfeiler des Genres, seine visuelle Eindringlichkeit, unmittelbar wie ein Schlag in die Magengrube: mehr Ballett als der grobkörnige Machismus eines Chuck Norris-Films, mehr Oper als die simplen Handlungsstränge eines Van Dammes, mehr Gedicht als die waghalsigen Clownereien eines Jackie Chans. Ein poetischer Sturm der Bilder braut sich vor dem Publikum zusammen, elektrisierend eingefangen von Evans endlos kreativem Stammteam an der Kamera. Da wird eine steinerne Toilettenzelle zu einem klaustrophobischen Ort bedrückender Enge, ein urplötzlich menschenleerer Tanzsaal zum Sinnbild der Isolation, ein von Matsch gefluteter Gefängnissinnenhof zum infernalischen Schauplatz besinnungsloser Wut. Zahllose Körper, durchnässt von Regen, Schlamm und Schweiß, ringen miteinander in blindem Hass. Sie verschmelzen, verschwimmen, lösen sich auf in dem dreckigen Braun des morastigen Untergrunds. Vielleicht 15 Minuten kriegen wir insgesamt aus dem indonesischen Knast zu sehen, weitestgehend gefüllt mit vor sich hin plätschernden Dialogszenen. Dennoch verstehen wir: Es ist die weltgewordene Hölle, in der sich Rama hier befindet - ganz großes Theater. War der Vorgänger in dieser Beziehung eher noch ein minimalistisches Kammerspiel, mausert sich "The Raid 2" zum Drama von Shakespeareschen Ausmaßen: eine Schlacht der modernen Königreiche, ein Kampf zwischen Söhnen und Vätern, zwischen Ordnung und Chaos. Blutrot gefärbte Restaurants werden zu den Thronsälen der Gegenwart, der überheblich ungestüme Uco zum tragischen Opfer seines eigenen Hochmuts, der wunderbar sinistre Bejo zum humpelnden Mephisto. Überall stinkt es nach Verrat. Am Ende blicken wir verstummt auf die Katastrophe. Von hier an blind - Fazit Entgegen aller möglichen Vermutungen ist "The Raid 2" kein einfacher Film, nicht simpel oder anspruchslos. Fast schon fühlen wir uns stilistisch an Nicolas Winding Refns "Only God Forgives" erinnert. Wo letzterer in seinem Wunsch nach provozierender Individualiät jedoch beinahe aufdringlich-plakativ daherkam, ist der Intellektualismus von Evans Film ein subtil-verborgener. Ohne Probleme lässt sich sein Werk auch als unterhaltsames, manchmal etwas langatmiges Popcorn-Kino genießen. Nicht sollten wir jedoch den Fehler machen, es allein darauf zu reduzieren. Schon der Vorgänger war ein Experiment - voller Energie, ein ungezähmter Hengst unter den Action-Filmen. "The Raid 2" setzt diese Tradition fort und macht trotzdem alles anders. Kaum zu erahnen, was Evans für die bereits angekündigte Fortsetzung geplant hat.

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  • 22-07-2014
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Gewinnspiel: 3 x 2 Freikarten für die UCI KINOWELTen

Zum Kinostart des Animationshits "Drachenzähmen leicht gemacht 2" verlosen IOFP und die UCI Kinowelten auch in dieser Woche wieder 3 x 2 Freikarten. Film und Kino könnt Ihr euch selbstverständlich aussuchen - solltet Ihr keine Lust auf gezähmte Drachen haben. IOFP hat sich "Drachenzähmen leicht gemacht 2" nicht nur angesehen, sondern auch zwei der Synchronsprecher zum Interview getroffen. Dass die Personen hinter dem Animationsstreifen genauso begeistert sind wie wir, spricht absolut für den Film. Zwar nicht für ein sehr junges Publikum geeigntet - das haben wir schon im ersten Teil festgestellt - macht der Top-Kinostart der Woche aber nicht weniger Spaß und beglückt generationsübergreifend. Wenn Ihr wissen wollt, was uns so sehr gefallen hat, lest unsere Kritik. Das Interview anzuschauen lohnt sich ebenfalls. Wenn Ihr nur einen schnellen Eindruck der neuen Dreamworks-Produktion haben wollt, seht Euch den Trailer an. Direkt im Anschluss könnt Ihr am Gewinnspiel teilnehmen.  In der folgenden Übersicht findet Ihr die Kinos, zwischen denen Ihr wählen könnt. Wilhelmshaven Flensburg Hamburg Berlin Dresden Leipzig Neuss Düsseldorf Duisburg Kaiserslautern Köln Gera Bochum Paderborn Cottbus Potsdam Dessau Bad Oeynhausen Nun ist es fast geschafft, beantwortet nur noch folgende Frage: Wie heißt der liebenswürdige Drache, mit dem Hicks seit "Drachenzähmen leicht gemacht" eine tiefe Freundschaft verbindet? Schickt Eure Antwort mit dem Betreff “Drachenzähmen” an win@iofp.de. Die Codes für die Freikarten schicken wir Euch nach Beendigung des Gewinnspiels per E-Mail zu. Kino und Film könnt Ihr nach der Gewinnbenachrichtigung frei auswählen. Viel Glück! Gültigkeiten der Gutscheine: Gültig für jeweils eine Vorstellung Eurer Wahl in der UCI KINOWELT, innerhalb von 2 Wochen und ausschließlich bei Online-Buchung unter www.UCI-KINOWELT.de. Bitte den Code in Schritt 4 der Buchung verwenden. Nicht gültig an der Kinokasse und bei Sonderveranstaltungen! Gültig an allen Tagen der Woche für 2D und 3D Vorstellungen. Der Einsendeschluss ist der 28.07.2014 23:59 Uhr. Teilnahmebedingungen: Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Teilnehmer ist nur eine Mail gestattet. Mitarbeiter von IOFP / ingame sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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  • 22-07-2014
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DVD-Kritik: “Dallas Buyers Club”

Das AIDS-Drama "Dallas Buyers Club" wurde bei der vergangenen Oscar-Verleihung mit drei der begehrten Goldjungs ausgezeichnet. Am 22. Juli erscheint das vermeintliche Meisterwerk auf DVD und Blu-ray. Ob sich der Kauf lohnt, erfahrt Ihr bei IOFP. Groß sind die Erwartungen, nachdem Haupt- und Nebenrolle im AIDS-Drama "Dallas Buyers Club" je mit einem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet wurden. Die herausragenden Darstellungen von Matthew McConaughey und Jared Leto, das prämierte Make up sowie die vielversprechende Story um den aidskranken, narzisstischen Cowboy Ron Woodroof machen Lust auf ein authentisches Drama. "Ich habe nur ein Leben. Es soll was bedeuten." -Ron Woodroof 1985 in Dallas nimmt Ron Woodroof (Matthew McConaughey) alles mit, was seinen Weg kreuzt: Drogen, Alkohol, Frauen. Als er nach einem Zusammenbruch im Krankenhaus landet, ergeben die Blutuntersuchungen, dass er HIV-positiv ist. Doch nicht nur das. Durch seinen exsessiven Lebenstil ist die Krankheit längst ausgebrochen und die Ärzte prognostizieren ihm eine verbliebene Lebensdauer von 30 Tagen. Nachdem er die Diagnose als schlechten Witz verbucht hat - schließlich kann er sich mit der "Schwulenkrankheit" auf keinen Fall angesteckt haben, sieht er bald ein: Er ist krank und es gibt keine Heilung. Die verordneten Medikamente schaden ihm mehr, als dass sie helfen und so gründet er gemeinsam mit dem Transsexuellen Rayon (Jared Leto) den Dallas Buyers Club. Aus nahezu allen Teilen der Welt importiert Woodroof alternative Medikamente und Nährstoffe, die er für die Aidskranken in Dallas zur Verfügung stellt - gegen einen monatlichen Mitgliedsbeitrag. Das gefällt den Ärzten ebenso wenig, wie den Phamakonzernen, sodass sich Rons Kampf für das Leben als ein nahezu unmöglicher erweist. Angefangen und abgebrochen Abgemagert bis auf die Knochen, scheinbar für diese Rollen geboren und somit erschreckend realistisch. So begegnen uns Jared Leto und Matthew McConaughey im Film. Dass dieser Einsatz, diese Leistung ausgezeichnet werden musste, soll gar nicht angezweifelt werden, aber im Ganzen kann "Dallas Buyers Club" doch nicht so recht überzeugen. Es steckt unglaublich viel Potenzial in der wahren Geschichte des egozentrischen Cowboys, dass es nicht nur schwer scheint, das gebotene Material zu verfilmen, sondern tatsächlich auch zu schwer war. Wer angenommen hat, dass ein Statement für Toleranz und Akzeptanz aller Lebensstile geschaffen wurde, wird enttäuscht. Dies Auseinandersetzung mit Homosexualität oder freier Liebe ist vorhanden, wird aber nicht in die Tiefe geführt. Doch noch immer bietet die Auseinandersetzung mit der Pharmaindustrie genügend Potenzial, um einen kritisierenden Film zu schaffen, der Meinung macht und aufrüttelt. Doch auch hier: Fehlanzeige. Die Auseinandersetzung mit HIV und AIDS ist bis heute ein heikles Thema, dass in der modernen Gesellschaft allzu gern totgeschwiegen wird. Es ist nicht dauerpräsent wie die Tierseuchen, die uns alle paar Jahre schocken oder die Insolvenzverfahren großer Konzerne. Hin und wieder gibt es Berichte über ein paar Mutige, die sich dem Kampf gegen die Krankheit und für Toleranz stellen. Sei es die Homosexualitätdebatte anlässlich der olympischen Winterspiele in Sotchi oder die im Unergrund größerwerdende Parole "Aids ist nicht schwul" - immer nur zweitweise gibt es Resonanz in der Öffentlichkeit. Hier findet "Dallas Buyers Club" einen Punkt, an dem ideal angeknüpft werden, der einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und ins richtige Licht gerückt werden kann. Warum jedoch an der Stelle, an der der Konflikt zwischen Homo- und Heterosexualität den Höhepunkt findet, die Aufmerksamkeit umschwenkt, bleibt unerklärlich. Es ist der Konflikt zwischen Arzt-Patient-Pharmaindustrie, der die Leidtragenden hilflos zwischen die Fronten stellt - auch heute noch. Medikamente müssen nach umstrittenden, aber nötigen, Tierversuchen auch immer noch am Menschen getestet werden und wer bietet sich da besser an, als ein totgeweihter Patient, der zu allem bereit ist. Selbst die Ärzte, die sich den Forderungen der Konzerne nicht hingeben (hier Jennifer Garner als Dr. Eve Saks), werden zu Spielfiguren mit höchstem Risiko. Extras Neben der obligatorischen Trailershow, erwartet uns selbstverständlich weiteres Bonusmaterial. So bieten Interviews mit McConaughey, Leto, Garner sowie den Produzentinnen und Regisseur Jean-Marc Valée einen Blick in die Charakterarbeit. Außerdem gibt es einen Photocall-Clip mit Matthew McConaughey, B-Roll Material und eine Featurette. Der Clip zum Jubiläum der Deutschen AIDS-Hilfe kommt leider etwas zu kurz. Hier hätte man ruhig etwas mutiger sein können und denen, die es interessiert, Informationsstoff liefern können. Einziges Manko ist, dass es weder bei den Interviews, noch bei der Trailershow die "alle abspielen"-Auswahl gibt. Fazit "Dallas Buyers Club" ist definitiv ein Film, den man gesehen haben muss, der aber aus der Menge an HIV-thematisierenden Filmen nicht heraussticht. Diejenigen, die sich mit den aufgegriffenen Problemen bereits beschäftigt haben, werden von der eher oberflächlich ausgeführten Story enttäuscht sein. Da hier zwei politisch äußerst brisante Themen vereint werden, fiel die Tiefe des Drehbuchs wohl dem Einhalten einer publikumstauglichen Filmlänge zum Opfer. Für all jene, die sich an die Thematiken bisher nicht herangetraut haben, bietet das Drama aber einen guten und verständlichen Einstieg in eine seit Jahrzehnten verdrängte politische Debatte und die schauspielerischen Höchstleistungen sind allemal grandios.

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  • 21-07-2014
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Heimkino-Tipp: “7th Floor – Jede Sekunde zählt”

Nicht jeder Filmfan möchte sein Geld bei den derzeitigen Ticketpreisen für eine aktuelle Leinwandproduktion ausgeben. IOFP hat sich daher mal auf dem Heimkino-Markt umgeschaut und mit "7th Floor - Jede Sekunde zählt" einen spanischen Thriller aufgetan, der so ganz anders ist als das, was man von Hollywood serviert bekommt. Wo sind meine Kinder? Obgleich dem spanischen Kino der Hype der Masse bislang verwehrt blieb, konnten gerade Genre-Fans in den letzten Jahren einige Perlen im Cine español für sich entdecken. Im klaustrophobischen Kammerspiel „Buried – Lebens begraben“ trumpfte mit Ryan Reynolds zwar ein Hollywood-Star in der Hauptrolle auf, dennoch entstand der Streifen zu weiten Teilen als spanische Produktion. Auch der düstere Thriller „Sleep Tight“ erhielt hierzulande keinerlei Aufmerksamkeit an den Kinokassen, triumphierte jedoch mit einem kultpotenziellen Bösewicht und das Psychostück „The Body“ erwies sich beim Fantasy Filmfest 2013 als die Entdeckung und einer der spannendsten Plottwister der letzten Jahre. Trotz dessen beschränkt sich iberische Filmkost weiterhin vornehmlich auf den Heimkinomarkt, sodass sich auch der fehlende Kinostart von Patxki Amezcuas („25 kilates“) „7th Floor – Jede Sekunde zählt“ nicht zwingend anhand der (möglicherweise fehlenden) Qualität erklären lässt. Der mit spanischen Topstars bestückte Krimi überzeugt als stilsicher inszenierter, minimalistischer Thriller der Marke „Unknown Identity“. Sébastien (Ricardo Darin) ist ein erfolgreicher Anwalt, frisch geschieden und liebender Vater von zwei Kindern. Wie jeden Tag holt er Sohn und Tochter von seiner Ex-Frau Delia (Belén Rueda) ab um beide zur Schule zu bringen und auf dem Weg dorthin ein wenig Zeit mit ihnen zu verbringen. Doch an diesem Tag ist alles anders. Bei einem Wettrennen durchs Treppenhaus verschwinden die Kinder spurlos. Sébastien ist verzweifelt, als er feststellen muss, wie viele Leute es auf ihn und das Wohl seiner Sprösslinge abgesehen haben könnten. Alsbald entwickelt sich dieser Tag zu den schwersten Stunden im Leben der Ex-Eheleute, die vergeblich vor dem Telefon auf Anweisungen der Entführer warten. Doch damit ist dieser Fall noch längst nicht abgeschlossen… Hochs und Tiefs Wer hinter „7th Floor – Jede Sekunde zählt“ einen modernen Twist-Ride vermutet, wird angesichts der diese Tatsache versprechenden Ausgangslage möglicherweise enttäuscht werden. Der ruhig erzählte Thriller liefert mit der Entführung von zwei Kindern und nahezu unendlich vielen, potenziellen Tätern einen bodenständig inszenierten Krimi, der in einer künstlerischer Behäbigkeit daherkommt und dessen Spannung sukzessive damit voranschreitet, all die als Entführer infrage kommenden Personen nach und nach auszuschließen. Dadurch entwickelt sich für den Zuschauer ein spannendes Mitratespiel, doch mit der Auflösung kommt nicht etwa der große Knall, sondern die Ernüchterung. Im Realismus der Story steckt vermutlich einer der Schwerpunkte, den „7th Floor“ zu einem typischen Heimkino-Titel macht. Ganz gleich, ob der Filmemacher sein Handwerk versteht und sein karg ausgestatteter Streifen von kühl inszeniertem Hochglanz ist, fehlt es „7th Floor“ an hollywoodtypischer Dynamik. Das wäre nicht weiter schlimm, immerhin hat der Streifen nicht annähernd etwas mit der US-amerikanischen Filmschmiede zu tun und ist angesichts seines geringen Budgets ohnehin eine äußerst kleine Produktion, aber auch ohne das große Geld lässt sich Spannung generieren. „7th Floor“ bleibt in der Gesamtheit nicht etwa spannungsarm, aber ihm geht in seiner ohnehin übersichtlichen Laufzeit von rund 90 Minuten ein wenig die Puste aus. Ricardo Darín („Chinese zum Mitnehmen“) in der Rolle des Vaters bringt die Besorgnis um seine Kinder zwar passend zum Ausdruck, könnte bisweilen jedoch noch emotionaler agieren und Belén Ruedas Spiel erinnert stark an ihre Rolle in „The Body“, in welcher sie schon einmal einen weiblichen Unsympatling verkörperte. Beiden Darstellern gelingt es, das bisweilen behäbige Skript mit Leben zu füllen und den Film somit bis zur reichlich vorhersagbaren Auflösung packend zu gestalten. Fazit „7th Floor“ wäre im Kino untergegangen – im Heimkino lohnt sich der Thriller aufgrund der Einladung zum Mitraten. Bei seinen Schwächen im Storytelling überzeugt die spanische Produktion mit hochstilisiertem Design, soliden Darstellerleistungen und einer bodenständigen Prämisse. Wem das zu wenig ist, der greife bitte im Hollywoodregal zu!

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  • 21-07-2014
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“Fifty Shades of Grey”: Beyoncé im Hollywood-Porno?

Huch, was ist denn das? Noch bevor es einen ersten Trailer zum Erotik-Streifen "Fifty Shades of Grey" gibt, veröffentlicht Beyoncé Knowles einen Clip der Bände stöhnt - entschuldigung - spricht. Wird sie im Film einen Gastauftritt haben? Via Instagram teilte die Pop-Queen ein Video zur Ankündigung des ersten Trailers von "Fifty Shades of Grey", das stark nach mehr aussieht und auch so klingt. Aber warum veröffentlicht sie vorab ein Video? Wäre es möglich, dass sie als Gaststar auftaucht? Gelegenheiten und Rollen gibt es in der Romanadaption wahrlich genug. Sei es eine der Verflossenen Christian Greys (Jamie Dornan), ein Gast auf einer der hippen Partys oder eine Dame auf der Straße - sie wird schon in irgendeine Nische passen. Was auch immer man von dem Film und dem zugrunde liegenden Material halten mag: Den nötigen Sex-Appeal hat die Sängerin auf jeden Fall. Länger auf die Folter wollen wir Euch nicht spannen, obwohl es sich in SM-Kreisen so gehört... Hier der Teaser zum Trailer von "Fifty Shades of Grey", der am kommenden Donnerstag erscheinen soll: Ihr wollt wissen, ob der Film auch eine Story hat? Klar hat er die: Die frischgebackene Uni-Absolventin Anastasia Steele (Dakota Johnson) übernimmt die Vertretung ihrer besten Freundin bei einem Interview mit dem Multimillionär Christian Grey. Obwohl sie die graue Maus ist und er der strahlende Held, fühlen sich die beiden von Beginn an zueinander hingezogen und im Laufe der Geschichte auch ausgezogen...Da Mr. Grey jedoch eine ausgeprägte Vorliebe für SM hat und in den letzten Jahren so einige Damen gezüchtigt hat, bleibt dies auch der jungfräulichen Anastasia nicht erspart - aber für ihn tut sie es natürlich gern. Weder beim Buch, noch beim Film geht es um Glaubwürdigkeit. Einzig allein die erotisierende Wirkung zählt, wenn der Hollywood-Porno am12. Februar 2015 in unseren Kinos anläuft. Wie das, zumindest im ersten Buch, harte Sexaulverhalten dargestellt wird, könnte allerdings äußerst interessant werden. Habt Ihr die Bücher gelesen? Denkt Ihr, dass sie auch nur ansatzweise mit einem Hollywoodstreifen umgesetzt werden können?

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  • 22-07-2014
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“Fargo” startet in zweite Staffel

Das dürfte die Fans von "Fargo" mit Sicherheit erfreuen! Wie bekannt wurde, ist die Serie kürzlich um eine zweite Staffel verlängert worden. Alles Wissenswerte hierzu erfahrt Ihr auf IOFP! Der US-Sender FX hat eine weitere Staffel der Erfolgsserie "Fargo" in Auftrag gegeben. Gegenüber der Television Critics Association bestätigte der Sender am vorherigen Montag, dass die serielle Adaption des Kultfilms "Fargo" in die zweite Runde gehen wird. Dabei verfährt die Serie nach einem ähnlichen Muster, wie dies schon bei der von HBO produzierten Miniserie "True Detective" der Fall war. Demnach soll bei "Fargo" nicht nur eine neue Geschichte erzählt werden, sondern es werden auch andere Charaktere zu sehen sein, die von neuen Darstellern verkörpert werden. Zudem soll die Handlung in einer anderen Zeitepoche spielen und eine ganz andere Art von Verbrechen behandeln. John Landgraf, der Vorstandsvorsitzende von FX Networks und FX Production ließ diesbezüglich verlauten: "Wir könnten gar nicht stolzer sein, was die Serie "Fargo" betrifft. Es ist der kühnen, an Genialität grenzenden Arbeit von Noah Hawley zu verdanken, dass diese Serie für insgesamt 18 Emmys nominiert worden ist. Dies markiert zugleich den Rekord für ein einzelnes TV-Programm in der Geschichte des Senders. Die erste Staffel war nichts weniger als atemberaubend. Jetzt richten wir aber den Blick nach vorn und konzentrieren uns auf die zweite Staffel." Produziert wird "Fargo" von MGM Television und FX Productions. Als ausführende Produzenten fungieren Warren Littlefiled, die Coen-Brüder und Geyer Kosinski. Zudem bestätige FX die Verlängerung der Veteranen-Comedy "Louie", die bereits in die fünfte Staffel gehen wird. Was meint Ihr? Seid Ihr "Fargo"-Fans und freut Euch schon auf eine zweite Staffel? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 22-07-2014
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Joseph Fiennes wird Nostradamos

Joseph Fiennes wird als rachsüchtiger Nostradamos in einer brandneuen Serie mitwirken. Alles Wissenswerte zu diesem Projekt erfahrt Ihr auf IOFP! Carnival Films ("Downtown Abbey") plant nach eigener Aussage in Zusammenarbeit mit Anonymous Content ("True Detective") eine provokant anmutende TV-Serie namens "Nostradamos" für NBCUniversal. Jospeh Fiennes wird dabei nicht nur den Titelhelden spielen, sondern sich auch für die Produktion verantwortlich zeigen. Schriftsteller Michael Boccacino ("Charlotte und die Geister von Darkling") ist bei diesem Projekt federführend. Unterstützt wird er dabei von Andrew Cosby. Die Geschichte handelt von dem legendären Seher (Nostradamos), der darum bemüht ist, für den Tod an seiner Familie tödliche Rache zu nehmen. Als ein sehr komplexer und grübelnder Charakter gilt Nostradamos als charismatischer und selbstzerstörerischer Mann, der von gefährlichen und verstörenden Visionen verfolgt wird. Die Serie befindet sich noch in der ganz frühen Entwicklungsphase. Daher steht noch nicht einmal fest, wie viele Episoden sie umfassen wird. Lediglich auf die Spieldauer (60 Minuten) der jeweiligen Episoden konnte man sich bereits festlegen. Auch in der 2013 angelaufenden Serie "Reign" spielt Nostradamos eine tragende Rolle, indem er als Berater der französischen Königin agiert. Der historische Nostradamos war ein französischer Apotheker, Arzt und Astrologe, der schon zu Lebzeiten durch seine prophetischen, in die Zukunft vorausblickenden Gedichte auf sich aufmerksam machte. Die Serie "Nostradamos" ist von Anonymous Content in Auftrag gegeben worden. Joseph Fiennes, Carnival Films und Universal Cable Productions werden die Produktion übernehmen. Sowohl Anonymous Content als auch Carnival Films stehen aktuell mit jeweils zwölf Emmy-Nominierungen für "True Detective" bzw. "Downtown Abbey" hoch im Kurs. Das letzte TV-Projekt von Joseph Fiennes war seine Rolle als Monsignor Timothy Howard in der zweiten Staffel von "American Horror Story". Was meint Ihr? Könnt Ihr Euch Joseph Fiennes in der Rolle von Nostradamos vorstellen? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 22-07-2014
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“Star Wars Rebels”: Extended Trailer zur Animationsserie

Mit "Star Wars Rebels" will Disney die langen Dekaden zwischen Episode III und IV schließen. IOFP zeigt Euch den Extended Trailer zur kommenden Animationsserie. Eigentlich hatten wir ja damit gerechnet, noch bis zur San Diego Comic-Con warten zu müssen, ehe wir Euch Bildmaterial zur neuen Animationsserie aus dem "Star Wars"-Universum zeigen können. Am Donnertag wollen Disney und Lucasfilm hier Details zur Show präsentieren (Link: Die TV-Higlights auf der San Diego Comic-Con 2014). Doch schon vorab überrascht man uns mit mit einem neuen Trailer zu "Star Wars Rebels". Darin zu sehen: ein wilder Haufen junger Rebellen, die nach den Ereignissen von Episode III zunehmend in einen Konflikt mit dem alles überwuchernden Imperium geraten. Darunter der Jedi Kanan Jarrus (Freddi Prince Jr.), der 14-jährige Dieb Ezra Bridger (Taylor Gray), der Krieger Zeb Orrelios (Steve Blum), die Technikexpertin Sabine Wren (Tiya Sircar) und die Twi'lek Pilotin Hera Syndulla (Vanessa Marshall). Zusammen mit dem Droiden C1-10P bilden sie die Crew des Frachschiffs Ghost. Seine Premiere feiert "Star Wars Rebels" diesen Herbst als einstündiges Special auf dem amerikanischen Disney Channel. Später wird die Animationsserie dann auf den Partnersender Disney XD wechseln. Nicht der erste der Ausflug ins Zeichentrickuniversum: Zwischen 2008 und 2014 legte man bereits mit  "Star Wars: The Clone Wars" einen enormen Erfolg innerhalb der Fancommunity hin. "Rebels" soll hier wahrscheinlich anschließen und gleichzeitig den Hype bis zum Erscheinen von "Star Wars 7" frisch halten. Ein Starttermin für die deutsche TV-Landschaft wurde zwar bislang noch nicht angekündigt, dürfte angesichts der Etablierung des Disneychannels lediglich eine Frage der Zeit sein. Kommen wir nun aber zum Extended Trailer: Was sagt Ihr zu "Star Wars Rebels? Unnötiger Zusatz oder könnt ihr gar nicht vom "Krieg der Sterne"-Universum bekommen?

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  • 22-07-2014
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“Gotham”: Neue Bösewichte bekanntgegeben

Momentan vergeht selten ein Tag, an dem keine neuen Details zur bevorstehenden TV-Serie "Gotham" verkündet werden. Auf IOFP erfahrt Ihr, welche weiteren Bösewichte mit von der Partie sein werden! Zwei weitere potenzielle Bösewichte aus den "Batman"-Comics werden in "Gotham" zum Vorschein kommen und ihr Unwesen treiben. Showrunner Bruno Heller sagte bezüglich dessen, dass unter anderem Dr. Hugo Strange in der ersten Staffel einen Auftritt haben wird. Er fügte hinzu: "Hugo Strange wird deshalb auftauchen, weil geklärt werden soll, wie Arkham gegründet wurde. Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, warum es genau in dieser Weise gegründet worden ist. Die Gründung von Arkham hängt auch wesentlich mit dem kriminellen Klima der Stadt Gotham zusammen. Die Geschichte rund um Arkham ist deshalb ein brillanter Erzählstrang, weil dadurch die Geschichte von Beginn an erzählt werden kann. Die Serie soll auch darüber berichten, warum Dr. Strange eine so zentrale Rolle im Zusammenhang mit Arkham einnimmt". Bei dem anderen Bösewicht handelt es sich um Two-Face, dem früheren Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent. In den Comics wurde es im Allgemeinen so dargestellt, dass Dent mit Bruce Wayne befreundet ist. In der Serie "Gotham" wird dies jedoch nicht der Fall sein. Stattdessen pflegt Two-Face eine Freundschaft zum Polizeikommissar Jim Gordon. Bruno Heller stellte bezüglich dessen Folgendes klar: "In der Serie werden wir es mit einem etwas älteren Harvey Dent zu tun haben. Er ist eher in dem Alter von Jim Gordon. Eine Sache, die wir unbedingt vermeiden wollten, war es, eine  High School-Geschichte zu erzählen, was zwar auch großartig sein kann, in diesem Story-Zusammenhang jedoch nicht passen würde". Danny Cannon, Produzent und Regisseur der Pilotfolge, gab zudem bekannt, dass die Zuschauer mehr über Poison Ivy erfahren werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach soll auch geklärt werden, wie Mr. Freeze sich die Kältetechnik aneignen konnte. Feststeht jedenfalls, dass genug Bösewichte mit an Bord sein werden. Wie beurteilt Ihr die Auftritte von Dr. Strange und Two-Face in "Gotham"? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

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  • 22-07-2014
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Serien-Tipp: “The Border”, Staffel 3

Die dritte Staffel der kanadischen TV-Serie "The Border" triumphiert einmal mehr durch tolles Storytelling vor der Kulisse des kanadischen Grenzschutzes. IOFP.de hat sich die DVD zum Staffelstart ganz genau angesehen und spricht eine Empfehlung an die Fans aus. An der Grenze Die US-Homeland-Security und der kanadische Grenzschutz: Seit nunmehr drei Staffeln und insgesamt 38 Episoden arbeiten diese beiden Institutionen in der kanadischen Crime-Serie „The Border“ zusammen und ermitteln gemeinsam im Kampf gegen Menschenhandel, Schmuggel und illegale Einwanderung. Nun ist in Deutschland die dritte Season auf DVD erhältlich. Auf insgesamt drei Discs sagen James McGowan („Bitten“), Graham Abbey („Degrassi“) und Co. dem Verbrechen den Kampf an und sorgen damit für rund neun Stunden kurzweilige Krimi-Unterhaltung. Als Strippenzieher hinter den Kulissen fungieren der vornehmlich für seine Serien-Arbeiten bekannte Philip Earnshaw („Degrassi“, „The Best Years“) sowie der auch hierzulande und in den USA bekannte John Fawcett („Orphan Black“, „Saving Hope“). Hierzulande wurde die Serie auf dem Pay-TV-Sender AXN ausgestrahlt, doch trotz Kritikerlob (die Serie wurde teilweise gar mit dem US-Klassiker „24“ verglichen) erschloss sich der Kult um „The Border“ zunächst nur einem ausgewählten Publikum. Vornehmlich beschränkte sich der Erfolg auf Kanada: Die erste Staffel avancierte dort zu einem Heimkino-Hit bei iTunes, eine zweite und dritte Staffel waren schnell bestätigt. So ließen auch die Award-Nominierungen nicht lange auf sich warten. Bei den Monte Carlo Television Festivals 2008 und 2009 wurde „The Border“ insgesamt sechsmal nominiert, unter anderem als „Beste Drama-Serie“. Fazit Es muss nicht immer US-Crimekost sein, wenn es die Kanadier genauso gut können. Fans von Formaten wie „Navy CIS“ sowie „Criminal Minds“ sei der Geheimtipp „The Border“ aufgrund von frischen Gesichtern und interessanter Eindrücke von der täglichen Arbeit beim Grenzschutz wärmstens empfohlen. Wem der Kult um die Serie bislang jedoch verwehrt bliebt, sollte zunächst zur ersten Staffel greifen; bei manchen Verwicklungen innerhalb der dritten Staffel könnte der Zuschauer sonst schnell der Überblick verlieren.

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  • 21-07-2014
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RTL: Showoffensive in 2015

Zahlreiche Blockbuster hat RTL auf seiner Programm-Pressekonferenz am letzten Donnerstag angekündigt. Daneben soll ein umfangreiches Angebot an Shows und Serien das Programm vervollständigen. IOFP gibt Euch den Überblick. Über die kommenden filmischen Highlights im Programm von RTL haben wir bereits kürzlich berichtet (Link: Von Gotham bis Mittelerde: Die Spielfilm-Highlights bei RTL). Doch auch im Serien- und Showbereich will man als Quotenführer im TV-Bereich wieder selbstbewusst voranschreiten. Den Anfang macht der häufig kritisierte Daytime-Bereich des Senders. „5 Zimmer, 1 Gewinner“ greift das aus "Das perfekte Dinner" und "Shopping Queen" bekannte Wettbewerbsprinzip auf und überträgt es auf den Bereich Inneneinrichtung und Deko. Mit der Datingsendung „Bei Anruf Liebe!“ will man die erste Live-Unterhaltungssendung im Nachmittagsprogramm an den Start bringen. Daneben werden Scripted Reality Formate wie My Life in …", „Verdachtsfälle“ und "Berlin Models“ die langen Stunden zwischen Mittag und Vorabend füllen. Letztere Sendung schafft auch den Übergang zum neuen Senderschwerpunkt Fashion & Lifestyle. Den Anfang machen hier nach der Primetimesendung „Hotter than my daughter“ die Formate „Fashion Fight – Eine Nacht im Luxuskaufhaus“ sowie „Deutschlands schönste Frau“ mit Guido Maria Kretschmer. Dazu gesellen sich die altbekannten Programmgrößen: „Bauer sucht Frau“, „Schwiegertochter gesucht“, „Undercover Boss“, „Raus aus den Schulden“, „Die Versicherungsdetektive“, „Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht!“, „Verfolgt – Stalkern auf der Spur“, „Secret Millionaire“, „Vermisst“ und „Helena Fürst – Kämpferin aus Leidenschaft“ wurde alle um eine weitere Staffel erweitert. Neu ist hingegen Adam sucht Eva – Gestrandet im Paradies“. Das Konzept: eine Datingshow, bei der sich die beiden Kandidaten bei ihrem ersten Treffen komplett nackt begegnen. Konventionieller geht es da schon in den neuen Ausgaben von „Die Bachelorette“ und „Der Bachelor“. Beide Sendungen dürfen sich in der kommenden TV-Saison über eine Verlängerung freuen. Hat man bei RTL während der vergangenen Monate eines gelernt, dann welche Sogkraft von Informationsendungen mit Eventcharakter ausgeht. Dank freudiger Unterstützungen durch bereitwillige Presseorgane und clevere Crosspromotion wurden Sendungen wie „Team Wallraff – Reporter Undercover“ und „Das Jenke-Experiment“ zu massenkulturellen Ereignissen inszeniert - ein Gedanke, an den man mit „Undercover Deutschland“ nun erneut anschließen will. Auch mit der Verbraucherschutzsendung „Nicht mit uns!“, dem bereits angelaufenen „Henssler hinter Gittern“ und der für 2015 geplanten Show „Jenke - Ich bleibe über Nacht“ schlägt RTL in die selbe Presche. Ebenfalls im Programm: die Koch-Castingshow „Das Erfolgsrezept“ sowie die Auto/Roadtrip/Musik-Show „Auto-Didakten“ mit Xavier Naido und Moses Pelham. Apropos Musik: Mit „Rising Star“, „Deutschland sucht den Superstar“, „Let´s Dance“, „Das Supertalent“ und „Die ultimative Chart Show“ bleibt der Sender auch in diesem Sektor weiterhin stark vertreten. Dazu kommen die bekannten Jauch-Quizformate: „Wer wird Millionär?“, „Die Zwei – Gottschalk & Jauch gegen Alle“ sowie „5 gegen Jauch“. Neu sind hingegen die Eigenproduktionen mit auffallend nationalem Schwerpunkt. "Wir wollen das kollektive Gedächtnis unseres Publikums nutzen, um damit das Bewusstsein und die Neugier der Zuschauer auf unsere Stoffe zu schärfen", heißt es von Seiten des RTL Programmgeschäftsführers Frank Hoffmann. Genau bedeutet das: Zuschauer dürfen sich auf das Drama „Witwenmacher“ freuen, das an den realen Ereignissen der Starfighter-Affäre angelehnt sein wird. Dazu kommen das Ritterepos „Götz von Berlichingen“ und das achtteilige Spionageevent „Deutschland!“. Aus dem Niederländischen Programm übernommen gesellt sich die Dramedy „Männer! – Alles auf Anfang“ zum Programm. Den Bereich Eigenproduktion vervollständigen wird die Frauenknast-Komödie „Block B – Unter Arrest“. Und das Beste zum Schluss: Eine neue Staffel „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ bleibt uns allen natürlich auch nicht erspart. Wo seht ihr die Stärken und Schwächen im kommenden RTL-Programm? Schreibt uns in die Kommentare!

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  • 21-07-2014
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“Gotham”: Showrunner stellt sich der Kritik

Nach dem Piloten von "Gotham" kamen neben einer weitestgehend positiven Resonanz auch einige negative Stimmen auf. Showrunner Bruno Heller gab jetzt Antwort auf die Vorwürfe und gleichzeitig Einblicke in die Zukunft der Serie. Zu vollgepackt, überfüllt mit Referenzen - so lautete die Kritik an der Pilotfolge zu "Gotham", der kommenden Krimiserie im Batman-Universum. Nicht ganz unberechtigt: vier zukünftige Superschurken, Auftritte vom jungen Bruce Wayne, seinem Buttler Alfred Pennyworth, Mafiaboss Carmine Falcone - die Serie aus dem Hause FOX geht wahrlich nicht sparsam mit seinem Material um. Die Rechtfertigung von Showrunner Bruno Heller folgte prompt:  "Man muss die Pilotfolge mit dem Besten vollpacken, das man hat. Sobald die Show angelaufen ist, werden wir sehr viel vorsichtiger damit sein, wie und in welcher Weise wir die Schurken raushauen... das hier sind die Anfangsgeschichten dieser Typen. Der Pinguin kommt voll entwickelt, weil du vorab deine besten Karten zeigen musst, aber im weiteren Verlauf werden wir es langsamer angehen." Den kürzlich aufgetauchten Gerüchten über angebliche Pläne, mit jeder Folge eine mögliche Identität des Jokers andeuten zu wollen, dementierte Heller ebenfalls. Auch mit einem Auftritt von Batman sei vorerst nicht zu rechnen: "Gordon ist der moralische Dreh- und Angelpunkt der Show - er ist der Typ, der Batman erschafft oder Batman die Erlaubnis gibt, in jener Welt zu existieren. Das hier ist die geistige Reise eines auf Recht und Ordnung fokussierten Mannes zu jemandem, der diese dunklen Rächer akzeptiert. Die Handlungen werden heranwachsen und auch die Charaktere werden heranwachsen, aber Gordon wird immer im Zentrum stehen. Wie geht man mit Vebrechen von solchen Dimensionen um, wenn es keine Superhelden gibt? Wenn normale Männer und Frauen sich abplagen und auf einen Erlöser warten? Es geht um Männer und Frauen und nicht um Superhelden und das ist auch die interessantere Geschichte." Für die Atmosphäre und den Ton der Serie bedeutet das auch, dass man nicht vor drastischen Gewaltdarstellungen zurückweichen wird. Hellers Kommentar hierzu: "Das hier ist eine Geschichte übers Verbrechen und Verbrechen ist in seinem Zentrum Gewalt. Wir sind uns alle im Klaren darüber, dass wir die Crime-Story einem normalen Publikum erzählen - Fox hat da ein Auge drauf und ist sich sehr bewusst darüber, auf was für einen Zuschauerkreis sie abzielen... die Grenzen für das, was an Gewalt vertretbar ist, haben sich erweitert. Für jede individuelle Show ist es hart, das genau abzustimmen." Fiebert Ihr dem Serienstart am 22. September entgegen oder seid Ihr bei "Gotham" eher skeptisch?

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